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! nkxmmer, nach deni eine ähnliche bereits dem preußischen . .eteuhanse zugegangen. zu richte» und zu beau- - V>iK:i zu bestimmen, daß alle Abwasser, die in den -- und icf' i Nebenflüsse eingelassen , unverzüglich an - - n!>.isnug g-bindcrt werden, dah die in Frage kommen- . .1 o 'flrioii, Klaranlagen zu bauen, eventuell Bestrafung -d H ftKarniachung siir den entstandenen Schaden einttitt, .ne ^.chenreviere an Wehr- und Tchleusenanlagen aufge- ' eben und entsprechende Mittel zur Hebung der Fischerei im Main bereit gestellt werden.

* Limburg o. ii., 5. Ja,,. Die 14. Londesversommlung des ' . 0:7 ins Nassau des Allgemeinen deutschen Jagdschuh-

5 fand vorgestern imPreußischen Hos" in Limburg a. I mr Leitung des Vorsitzenden. Oberforstmeister a. D. von li.Wiestaden statt. Sie war. wie der Vorsitzende de- d e am stärkst n besuchte Versammlung seit Bestehen rntesvercin», der zur Zeit in 18 Dezirksnereinen 828 ' d-r gegen 788 Mitglieder im Vorjahr« ausweist, wo- 7, "OS Mitglieder der Bczirksverein Frantsurt a. M, 194 in Mesbad.n als di« stärksten Bezirksverernc zählen. Die mmling hatte sich insbesondere mit Einführung einer tücst-.stsoidnung zu dtsasscu. v. Miquel W esbaden bemerkte azu cinteitend, dah ein: am 4. Juki 1913 statt gesunden« Ver­sammlung des Wiesbadener Bezirksvereins sich dahin sihlüssig gemacht habe, ein« Geschäftsordnung für den Lantxsverein tfniitm und seine Bezirksaerein« auszuarbeiien, ähnlich der der Landesoeiein« Rheinprovinz und Baden, und vor allem ten Milglievern nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte ein- '-eüumen, die Verrinstätigkeit zu heben und neu« Mitglieder 1 .Irinnen. Kein Punkt der Gcfchästsordnung vezstohc , d e Satzungen des Allgemeinen deutschen Jagdschutzver- Ein hierauf von Forstmeister Schilling-Dillenburg g«. '..-.et Antrag gegen die Einführung der Geschäftsordnung .ourde mit großer Majorität gegen 13 Stimmen abgrlehnt. Vfun :f)t wurde di« Gefchästsordnung beraten. Zu einer leb- :-0 f; etr Debatte kam es, als der vom Landesvorstand bereits ob. gelehnt« Passus in der Geschäftsordnung, dah der Bezitksvor- stand nunmehr von der Bezirksversammlung gewählt, aber vom Landesvorstand bestätigt werde, nicht wie seither vom Lanbcsvorstand ernant wird, durch Rittmeister a. D. Roth in Wiesbaden nochmals als Antrag eingebracht mucke. Der An. tvagfieller wie, darauf hin. daß dieser Punkt den Kardinol- punkt der neuen Geschäftsordnung darsielle, um der Bezirks- vereinslätigkeit neuer Leben ebnzuflöße«. Für dir Macht des Lanbesvoiftandes werbe di« Annahme de» Antrag, nicht g«. fährkich. Oberforstmeister TLrnckebmernn . Wiesbaden erNärt«

hi« Annahme des Antrages aus verwalttmgstechnejchen Erüg­ten für unmöglich, ebenso Oberförster Hecking.Wallmero», während Raglo Wiesbaden, Bürgermeister Dr. Schubert.Bad Ems. Steffeichagen.Wiesbaden und 0 . Miguel Wiesbaden für ihn eintraten. Der Antrag Roth wurde schließlich mit großer Majorität angenommen. Hierauf ciMrte der Vorsitzende, Obeisorstmeistrr a. D. v. Ul-rici, daß es sich mit feiner Würde nicht mehr vertrage, den Vorsitz weiter zu führen und legte ihn nieder, lehnte auch die Uebernahme des Vorsitzes kurz ab. als ei» Antrag einstimmig Annahme fand, der v. Iklrict ersuchte, !>cn Vorsitz Im Landesverband beizubehalten. Der stellvertre. ende Vorsitzende. Reichs, und Landtogsabg. Geh Konnnerziew- rat Bartling-Wiesbaden übernahm darauf di« Derhandlungs- leitung. Di« Geschäftsordnung wurde zu Ende beraten und hierbei her wesentliche Antrag v. Miguel, der vorsah, 1 Mark »der 1.50 Mark vom jährlichen Mitglredsbeitrag von 8 Mark der Bezirksvereinskasie zu überlassen, abgelehnt, da sonst noch Ausführungen de» Oberarzt Dr. Schütz-Wiesbaden, bi« Jah­resrechnung des Londesvereins trotz seines zirka 21500 Mark betragenden Vermögens mit Rütksicht auf di« Belohnungen an Gendarmen. Jagdpächter ufw.. Unterstützungen und dergl. mit Untrrbilanz arbeiten werde. Tk* goiuze Beitrag ist demgemäß an den Lanbesvorstand abniliesern. Ein Antrag de, Bezirks­vereins Wiesbaden, ihm di« Kosten, die infolge dir Dorberer- tungen der beschlossenen Geschäftsordnung erwachfen sind. M erstatten, wurde einstimmig gutgehisien. Zum Schlüsse bean. tragt: Bartling Wiesbaden nunmehr die Wahl des Vorsitzen­den vorzunehmen. Dir Bcifommsting beschloß demgemäß. Roth.Wicsbaden schlag vor. die Wahl auf den hochverdienten seitherigen Vorsitzenden v. Ulrici fallen zu lassen und bemerkte, daß ln der Annahme seiues obige» Antrags kein Mißtrauens. Votum gegen v. Ulrici zu erblicken fei. Di« Versammln,^; kam zur Wahl v. Ulrici. Der Gewählt« erklärte jedoch, sich nicht entschließen zu können, das Amt wieder anzunebmen. wolle in­dessen bis zur nächsten Generalversammlung die Geschösi« des Laiidesvereins wciterführen.

Au» Starkenburg.

* Offenba» a. 5. Jan. In einem Stallgebäude des Fuhrunternehmers Karl Reubert in der Glock i^asse 14 eni. nand ein Schadenfeuer dadurch, daß eine Etallaterne umfiel, wodurch die umliegenden Stroh- und Heumassen in Brand ge. riete». Das Feuer konnte jedoch oh,« nennenswerten Schaden anzurichten, von den Hausbewohnern bald unterdrückt werden, io daß dir alarmierte Feuerwehl nicht mehr «inzuschretten

7aucht«.

* Darmftadt, 6. Jan. Das Kriegsgericht der 25. Division -handelte znäckst gegen den zurzeit als' unsicheren Heeres-

' gen eingestellten Dragoner Ziegler, einen Elsässer. Er schwand am 5. August o. I plötzlich aus der Garnison und de da-ür wegen Fahnenflucht, d.c über 5 Monate bauen«,

7 Monaten Gesängnt» verurteilt. Ein frecher Duische ist 7 ebenfalls als Unsicherer eingestellte Gardist Ta'chtc aus n-.-n l--j Plancnwerder. Er hat schon zahlreiche ericht. i il'.i.äsen, hatte sich aber bi« vor kurzem b m Militär h.t. Er erhielt wogen Beleidigung eines Lor-c'ctzten rinr.d.-n mit A-.izt--ngsverl:tzung und Ungehorsam 2 Monate -säi gnis. W:gen Fluchtverdacht wurde T. sofort verhaftet.

* D irmgadt, 6 . Jan. Tic Jahrhundert-Ausstellung zur Erinnerung an die Hessischen Freiwilligen Jager ini uublitGkii Tiu euni sollte eigentlich an dem Jahrestag des Erlasses des Ausrufes am 28. Tcz'iuber v. I. eröffnet wer- de». Sie ist jedoch aus äußeren ltzründeir verschoben worden. Es ün;\ta deshalb jetzt noch Anmeldunaen oerichtet werden

»Irue Tageszcltrmg. Lienstag, »en v. Januar isi«

an Stadtbidiliotbekar Roack, Orangeriestraße 13, von Aus­stellungsgegenständen: Bilder von Freiwilligen, Uniform- stücke und Waffen, Tagebücher, Briefe usw. Der Erösfnungs- tag im Jamrar wird noch bekannt gegeben werden.

Aus Rhrinhessen.

* Wöllstein, 6, Jan. Ein unterschämter Bettler gab hier eine Gasttolle. Er kam in die Wohnung eines Lehrers und verlangte ein Paar Schuhe, Der Lehrer, dem das freche Auf- treten nicht gefiel, gab nichts. Aus Rache schlug nun der Fremde in der Wohnung des Lehrers drei Fensterscheiben ein. Der Täter wurde verhaftet. Es handelt sich um de» Schreiner Anton Meurer aus Köln.

Ans aller Welt.

Zur Eisenbahnkatastrophe. Nach den letzten Meldungen be. läuft sich di« Zahl der bei dem Eisenbahnunglück in Woippy Gelöteten auf sieden und die der Verletzten auf zirka 15. Di« meisten Verletzungen sind leichterer Art. Di« Ursache de, Un­glücks ist Uiwchtfamkoil des Lokomotivführers. Die Ueberfüh- rung des Zuges aus das Nebengeleise mußt« erfolgen, weil ein Eilzug den Urlaudszug überholen wollt.-. Dabei ft,hr der Zug auf einen Prellbock. Der Packwagen fuhr in den ersten Perso. nemvagen hinein und zerttümmerte ihn. Bahn- und Militär­ärzte waren schnell zur Stelle und sorgten für dir Unterbring, ung der Vorletzten ins Hospital.

Blutrache in Südrußland. Auf der Station Petrawsk der Wladikowkasbahn wurde der viersache Millionär und Schiffs­reeder Tagt llsseinow aus Baku beim Borlassen des E sen- bahnwagcns aus Blutrache ermordet, weil sein Sohn, der in. zwischen der Malaria erlegen ist, während eines Gelages einen Grusinier mederstoch. Der Bruder de, Erinordtten vollführte den Akt der Blutrache.

Rodelnnfälle. Beim Rodeln auf der Harburger Haake hat sich ein schwerer Unfall zugrtragen. Dort rannt« ein Schlitten auf d:m zwei 15jährige Mädchen saßen, gegen einen Baum. Der Schlitten wurde zertrümmmert. Ein starker Splitter drang einem der Mädchen, dos aus Lübeck zu Besuch nach Harburg gekommen war, in den Unterleib. Bei der Operation im Krankenhaus ist die Bedauernswerte gestorben. Ein schwe­rer Rodel-imfall ereignete sich in dir Klopstockstraße in Stutt­gart. Ein Taxameter bog von der Schwabstroße in die Klop. stockftratze ein, wo gerade Kinder rodelten. Einer der mit Kindern besetzten Schlitten fuhr direkt in den Taxameter hin­eis. Bon den Kindern wurde ein lljähriger Knabe sofort ge­tötet, rin anderer Knabe und ein Mädchen schwer erletzt. In Brötzing.n fuhren drei 17jährige Goldarbeiter den Ersinger Steig im Rodelschlitten herab. Der Schlitten rannt« dabei gegen «inen Baum. Einer der jungen Leute, namens Sautter war sofort tot, ein anderer, Friedrich Bürck, erlitt einen Schcn- kelbruch, der dritte blieb unverletzt. Im Hinteren Kulm­bachtal unternahmen sieben Personen, lauter Mrtschaftsbe. sitzer, mit ihren Gattinnen und Töchtern «ine Hörnerfchlitten- fahrt. Bei der zweiten Fahtt geriet der Schlitten an eine ei­sige Stelle. Der Lenker verlor die Führung und in sausender Fahrt stürzte der Schlitten über einen Felsabhang hinab. Die Tolhewohner vernäh,neu mailersthütternde Htlserufe der den lodesgewethten und eilten herbei. Eie fanden aber nur noch alle sieben als zerschmetterte Leichen vor.

Der Tod beim Skilausen. Ans einer Skitour Iber bi« Teichalpe zum Hochlanlfch ist der Grazer Mediziner Ehrlich abgestürzt. Er wurde bot aufgesuniden.

Eine bestialische Tochter. Bei Kramentschug im Gouverne. ment Poltawa wurde ein wohlhabender Bauer namens Rod- jago von seiner verheirateten Tochter, wo er pch zu Besuch auf- hielt, betrunken gemacht und ermordet. Hieraus raubte sie ihm 500 Rubel. Z uge der Mordtat war der 3jährige Sohn der Mörderin, der die Bluttat den Nachbarn erzählte, woraus die Berbrecherin den Knaben lebendig in einen Brunnen war- Das Kind wurde von »orüberfahrenden Bauern gcretttt, die Mörderin aber veihaftet.

E>» llnteroffizier in d'e Mosel geworseu. Am 10. Oktober vorigen Jahres hatte der Unteroffizier Pftmldstein gelegentlich einer Kontrolle in Metz dom Landwehrmann Vinbois feine Urlaubskarte abverlangt, als er diesen in einem Tanzlokal antraf. Vinbois lief jedoch sott. Bet her Vcrsolgung wurde Pfundftein von Passanten aufgehatten, die ihn nach der Mosel drängten. Schließlich warf man den Unteroffizier auch tat. sächlich in die Mosel. Ein Barbiergehilfe half ihm heraus. Als der Hauptschuldige wurde »er Arbeiter Baumer ermittelt, der von der Metzer Strafkammer zu vier Monaten Gefängnis verurteilt wurde.

Raubmord. In Belgrad wurde in einem einsamen Hause ein sehr wohlhabender Tischler und seine Mutter tot aufge­sunden. Es wird Raubmord angenommen, da viel Geld und kostbare Wertsachen vermitzr werden.

Listtsuchtsdrama. Ein blutiges Eifeffuchi-drama spielte sich in der Kottbusserftvaß« im Südosten Berlins ab. Dort verletzte der 28jährige Schneider Otto Borrmann aus d«r Sanderstraß« 9 in Neukölln die 25 Jahre alt« Frau Hedwig Zeppenfeld durch «inen Schuß in di« Ettrn und jagte sich dann selbst eine Kugel in den Kops. Beider Berketzungen find le­bensgefährlich.

Ein Eemeiadevorfteher überfallen. In Schlanow überfie. Ich zwei 20jährige Burschen von gutem Herkommen den Ge­meindevorsteher Sartorius, fesselten ihn und verletzten ihn stl>wei. Den Berbrechern fielen etwa 30 Ma-rl in die Hände. Sie find bereits verhaftet.

Tat eines Wahnsinnigen. In dem Dorfe Liebenou hat der 28jährige Gustav Horn in einem Wahnsinnsanfall seinen Vater, den Viehhändler Horn, mit einer eisernen Brochitan « erschlagen, woraus er sein« Mutter schwer verletzte. Roch gro­ßen Anstr-ugungen fft es schließlich gelungen, den Wahnsin. uigen zu bcwälttgcn.

elfteres. Der Führer eines Pettoleumwagens in Reu- brandenburg, der sich auf dem Wege nach Feldberg in Mecklen­burg befand, geriet in einen Schneefturm und crftor. Auch eines der Pferde fiel dem Froste zum Opser. Die Eekdtalche des Kutübers. di« etwa 500 Mark entlnelt. St verscküvunden.

__Seile 3

fofcoB der Erfrorene wahrscheinlich durch .inen Unbekannter beraubt morden fft.

An nnsrre Lkser!

Infolge eines Defektes an der Roi.iiionSinaschine, nmß heute unsere Zeitung in ettvas verringertem Umfang« er- scheinen. Ta der Schade» hoffentlich bald behoben sei» wird, so wird die Zeitung morgen wieder in gewohntem Umfang herauskommen.

|lcitepc und Prnlffimsffridffnt.

Professor Gustav Ruhland t.

2l»s dem bayerischen Bade Tölz kommt die Trauer- künde, daß dort gestern früh Professor Gustgv Ruhland ge- starben ist. Ais Sohn eines Landwirts wurde er in, Jahre 1860 zu Hessenthal geboren.

Rach längerer Tätigkeit aus verschjedenei, größeren Gütern widmete er sich hauptsächlich unter Schaffte ngra- wissenschaftlichen Studie» und wurde Professor an der schweizerischen Universität Freibnrg. 189 , wurde er auf Empfehlung Adolf Wagners volkslvirtschaftlicher Beirat des Bundes der Landwirte, in dessen geistigen Rüstkammer er als Vorkämpfer koiiservatio.wirtscktaftspoiiiischer Weltan- schauungnermüdlich tättg war. In Hessen wurde er beson- drrS durch seinen und des Reichsiagsabgeordnetei, Köhler« Prozeß gegen den inzwislhen ebenfalls verstorbenen Prof. Biermer bekannt.

Ankauf eines Dreadnoughts durch Griechenland?

Wien, 6. Jan. Die griechische Regierung verhandelt wegen des Ankaufs eines der beiden chilenisckh-n Trend- noughts, die in England gebaut werde,-.. Das betreffende Schlackstschiss wird im Mai dieses Jahres fertig sein. Ter Kaufpreis wird mit 70 Millionen angegeben. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Türkei dem Beispiel Griechenlands folgen und den anderen Dreadnought ankausen wird.

Verein für Unterstützung armer Kinder Friedbcrg».

Wir bejchrinigen hiermiit den Empfang folgender Weih­nachtsgaben: von P. Q. 10 SHotl; von Gastwirt Schweinsberg 3 Mark: von R. R. 20 Mark: von Ungenannt 5 Mark,- von Prostssor R. 2 Mark: von Pfarrer Kleberger 1 Mark: von X. P- 10 Mark: von Ungenannt 15 Mark; von Reichsbankoorstand Fromm« 5 Mark: von Pfarrer Supper 2 Mark: von Hanpt- lehrer Philipps 2 Mark: von Seininarletzter Thieroff 1 Mk.; von Rechtsanwalt Dr. Ludwig Seyd 5 Mark: von Frau Hilb- recht 3 Mark: von A. Huth 2 Mark; von Ungenannt 1 Mart: von Ungenannt 5 Mark: von Hosapothcker Fiedler 3 Mark:

von F. W. Neuß, Dewsbury (England), ein geborener Fried- beiger, 10 Mark: von Prof. L. 2 Mark,- von Prof. R. 3 Mark Feiner wurde die Sammelbüchse in dem Kasino auf Wunsch i> diesen Jahr nochmals entleert und hatte einen Inhalt von M. 15.07. Weiler wurden dem Verein 200 Mark als Dcrmächin!» des verstorbenen Herrn Groß überwiesen. Für all« Gaben sa- gen wir herzlichen Dank. An Weihnachten konnten 09 bedürf­tige Kinder mit Stiefeln bedacht werden.

Frledberg, den 31. Dezember 1913.

Für de» Vorstand:

Jean Dörr, Vorsitzender. Professor Walz, Rcchner.

Marktbericht.

Frnnffsrter Getreilemsett. Montag den I. Januar 1914.

Weizen, hiesiger und Wrtterarer Mart 19,0019,25, aus dem Lande adgeholl All. 18,501\80. rnrhe, sicher

MI. 19,25-19,35. Manitoba Mt. 21,81-22,25 Amerilaner Redwintei Mt. 00,000-1,0 1 . Kan as Ml. 21,75,-22,15 russiicher Ritala,eff SJtt 21,-522,25, Saronsta Uli 22,00-22,50, Uita Mt. 21,7522,25 Azima Mt. 21,s522,_5, La Plala MI, 21.7522,50. rumaniicher Mt. 21,90-22,25. Walla Walla iHl 1)0,0000,00 Roggen: hiesiger Mt, 15,8516,00, au, 0 . Land abgehol, Mt. 15.5015,60, ru|f. Ml 00,00-00,00, Amerikaner Mt. 15.50-15,60, rumänischer 03,00-00,00. »er t: hiesige.

Mt. 17,i0-I7,25, Pfäl,er Ml. 17,»)-l?,50, ,ränki,che Ml. 17.00 17,25, Riedgeräe Mt. 17,0017,50. ungarische Mt. 00.0000,00, Fnttergerste MI. 00.000,00. Ha .-r diesiger u. Wetterauer Mt. 15.5016..0, kurhessi scher MI. 15,7516,75 bayerischer Mt. 15,50-16,50, La Piala Mt. 15,7516.25, ru!- sischer«!!. 16.5017ch0. Mai, Mired DU. 00,0000,00, Donaumals Ml. 14,75 5,01, La Plala Ml. >4,50-15,00. Odeiia Mt. > 0.00- 00,00 ru,stsch. M. 00,0000,00, Emcandin Mt. 18,0119,25.

Weizenmehi: hiesiges Rr. 0 Ml, 31,50-31.7.5, üd- deuisches Mt. 00,00 -M.00, Rr. i Mt. 29,51-29,75, lüddeutlche, Mt. 00,90-00,00, Rr. UI Mt. 26.5026,75, lüddeulsches Ml 00.0000,00, Rr. IV MI. 22.5022,75, süddeutiches Mk. 00,0)- 00 . 00 . Roqgenmehl: hiesiges Rr.0MI.24,50 25,00, Rr.01 Mt

23.50 24 00, Rr. I Mk. 22,50-23,00. Futlerattite, .-6e,ze»-chalen 10,25-10^0, We^entlete Mk. 9.75 10.00, Rogaenlleie MI. 9.75 10,00 Wetze,»Futtermehl Mk. 14,00-14,25, Sterne0er gelrockn Mk 13,00-13,25 Mal,keime ltltt. 12,00-12,25, Raoskuchen Mk.

12.50- 13.00 Palmkuchen Mk. 15,00-15^5, Fat,er.,erste Mk. 13.03 13.75

Tendenz: Bei schwachem Mehlabsoh war Land- weizen wenig beachtet und konnte nur schwierig Käufer lin­de». Roggen etwas besser gefragt. Gerste und Haser ruhig.

franirfurtkr llikhnuirktbkricht oom 5. Jan. 1914.

Aufgetrieben: 392 Lchsen, 70 Bullen, 785 Färsen und Kühe, 318 Kälber. 188 Schafe. 242-1 Schweine.

Marktlage. Bei Bullen, Färsen und Kühen, sowie Kälber und Schafen die Preislage des vorigen Marttes, bei Schweinen Vi Pfennig niedriger.

Marktverlauf. Der Rindermarkt hinterläßt bei belebtem Handel etwas Ucberstand. In Kälbern gedrückte, und in Schafen ruhiger Geschäftsgang, wird ausverkaust. Am Schweinemarkt in leickster Ware lebhaftes, in fetten un» schweren Schweinen, die Ucberstand »eigen, flaues Geschäft,

Frankfurter Wetlerberickil.

Voraussage: Vorwiegend trüb«, Schneesälle, kälter, nord-

weslliche Winde. ,

Veranlwartlich s. d. Schristleitung: Otto H i r ich e l. Friedberg für den Anzeigenteil: Karl S ch mi dt. Friedberg i. H. Druck u. Verla- d. .Reuen Taaeszeitung" A .E^ Friedbera i.L