Ausgabe 
19.12.1914
 
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Die Blockier»,,,,i ücr TarvaucUe,,.

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«ufllrtÄ« in* drei französische,,. i/rnr -7» ^ ? r S5aiw5

«i»enlefl<nu aiyt englischen Zerstörern »,'o Ui-KrWb^-,

iffiS! awottwfjen. Sc» C*«*& KlT&iS

Englische Gelvaltu,asinah,ne».

. 1 1 > A»s Alerandrien ansommendc Reifende

bcstatigen. da» der ge,amte werirollc Inhalt drr pm,

«*WiopoHad, Mol,« und Vonion ÄfTS' T» französische StefcumeWteftor in *o,ro »nd 6 er ilalitnifS Iireltur finb madilloi gegenüber diesem (ngtifd>en TripoiiSm^- Sie hiesigen Blatter protefnerm gegen diese für ^rnroten und i.'ncn wertvollen Altertümer gleich nachteilige Maßregeln

^pscr ihre» Berufes.

. r» tu* ,l, /fi£Li®««i ^ U ) Kaiser Wilhelm Iiistitut fiir phillikalijchc Chemie <BcrI,-Lichlersc,de, erelgneic sich gestern (4n> CrpIosionSungluck. Proseffor Tr. Sackur wurde so schwer an, Körper verwundet, daß erach wenigen Stunden verstarb, wahrend ,einem Kollegen. Professor 3f,, die rechte Hand -dg-! rissen wurde.

Tlilicsbcriiht des törop Hauptquartiers.

Aran;ösifchc schlappe an der Somme und m den Arflonnen.

In Polen ans den Spuren des weichenden

Feindes.

^ Großes Hauptquartier, 18. Tezrmber vormittags. (Amtlich.) Ter Lamps bei Nicuport steht günstig, ist »der noch nicht beendet. Angriff der Franzosen zwischen " a B a s s 6 e und Arras sowie beiderseits der 3 o m in t scheitert,» unter schweren Verlusten für den Gegner. Allein an der 3oni»>e berloren die Franzosen 12«K) Gefangene und mindestens 1800 Tote. Unsere eigenen Verluste beziffern sich dort ans noch nicht 200 Mann. In den Argon neu trugen uns rigenc gut gelungene Angriffe etwa 750 Ge- sangene und einiges Äricg-gcröt ein. Von dem übrigen Teile der Westfront find keine besonderen Ereignisse zu nicldcu.

An der o st - und wcstpre u s, ischcn Grenze ist die Lage unverändert.

In Polen folgen wir weiter dem weichende» Feinde.

Tic oberste Heeresleitung.

Der Tanesbericht unserer Verbündeten.

Tie Verfolgung der Ruffett.

Wien, 18. Dez. (\V. B.) Amtlich wird verlautbart: 18. Dezember mittags: Tie geschlagenen russischen Haupt- hafte werden aus der ganzen über 400 Kilometer breiten Schlachtfront von Krosno bis zur Bzuramiindung ver­folgt. Gestern wurde der Feind auch alis seinen Stellungen im nördlichen Karpathcnvorlande zwischen Krosno und Zakliczyn geworfen. Am unteren Durajctz stehen die Verbündeten Truppen int Kampf mit den feind­lichen Nachhuten. In Südpolen vollzog sich die BorrMnng bisher ohne größere Kämpfe. Piotrkcw wurde gestern von dem k. k. Jnfantcrie-Rcginicnt Wilhelm I., Tcutscher Kaiser und König von Preußen Nr. 31, Przedborz gestern von Abteilungen des Nagy-Szebcncr Jnsantcric-Regiments Nr. 31 c r st ü r m t.

Die heldenmütige Besatzung von Przemysl setzte ihre Käinpfc im werteren Vorsclde der Festung erfolgreich fort. Die Lage in den Karpathen hat sich noch nicht wesent­lich geändert.

T»er Stellvertreter des Ehess des Gencralstabs v. H ö f e r, Generalniajor.

Presjstittliueu zur großen Polcuschlacht.

Ter Franks. Zlg. wird anS Berlin geschrieben: ..In Polen folgen wir weiter dem weichenden Feinde." Diese knappe Mitteilung in der heutigen Kundgebung der Obersten Heeresleitung wird manche, vielleicht viele, enttäuscht haben, die der Meinung sind, daß 2l Stunden nach dem ent- scheidenden Siege nnn auch möglichst große Zahlen über die L c r l u st e des Oiegners an Toten, Gefangenen und Kriegsmaterial mitgeteilt werden müßten. Es ist ein früheren KriegSsiihrnngen entnommener Maßstab, die Er­folge eines Sieges nach solchen Zahlen zu beurteilen. Und sie erfreuen auch brüte das Menschienhsrz: nicht mit Unrecht Man wird auch ans drr großen Schladt in Polen später solche Zahlen erfahren. Man darf aber nicht vergessen, daß in modernen Schlachten rinmittelbar nach deni Siege in Gestalt der Verfolgung und der strategischen Ausnutzung des Sieges die Operationen weitergchen, und man wird nicht schlgehen, wenn man annimmt, daß die Wortkargheit der Obersten Heeresleitung oder vielleicht, richtiger gesagt, de? Äencralfcldmarscholls v. Hindenbnrg, daß wir in Polen weiter dem weichenden Feinde folgen, hauptsächlich den Zweck hat, diesem Feinde keinen Anhalt zu bieten, dem er entnehmen könnte, welches jetzt die unmittelbaren A b- sichten und Ziele unserer Armee im Osten seien, über die natürlich sofort die bernsenen Personen und Instanzen sich schlüssig gemacht haben. Ter begreifliche Wunsch, recht viel über unseren Erfolg im Osten zu erfahren, muß z n r ü rf treten hinter sehr wichtigen militärischen Notwcndipl-'iten Darum erfährt in<ft*. auch nicht, wohin der F ad w-,'t. welcher Verfassung er sich befindet »nd in welcher Weite mir» auf welchem Wege wir ihm folgen. I i übr'.re» renat die Kunde von einem Siege, wie sie u midi für ungeduldige Leute einige Tage o.W.

Prctzstimmen aus Oesterreich Ungar».

P Vuiflnaw Olr-, , r < . 1 , ! ,

_ j-ic Ä.>iciicv Blätter bilsprechcii den «r°«tcn ^eu ugtimnq. Tas Frcindciimntt - De. - «erbun drtrn ist fein Ueberrafchnna . tel» " McnN«*-' lenöcr» fler fest« Schlußstein eine - ntit tocriicr uonieque»' SJO . t-wattr. mtfnefiiüttt., Baues Tn:-critnrft die »»' gveoeiming des cntschcidriidcn Criolgc-'-, de» Sic PcrbstnSc

de» vr'Inilch-palizischen Schlachisrldein errungen stabt», noch »»> rin weiteres. Tic Niederlage Scr Buffe» ivird nicht bloß die scrncrc Gestaltung scr Tinge aut dem »orsoftliche» Sricgolchau- plapk, jonser» auch ch,e polinichc» Bcrstatiniffc auf allen Schau­plätze» sco acqcnwänjqt,, Wcltkricacs bccinfluffc». R» Bußland tzabc» auch seine Bcrbuu-cte» uns Basallc», weschc aus tco Zare». rrichco Hilse alte Hossnunq setzten, eine cnljchcidcnsc Aieserlage erlitten.

Lamilichk Budapest er Blatter leier» i» begeisterten Ai,». Sriickcn de» großen Liea in Pate» Ter Pcster plovs Ichreibt- Wicdcr ist erivielen. saß die Zulunsl der Rciilchstcit edcr ei» sttt- licheo Probleni ata ei» Bechenrrempel ist. Bnßland» e»eer ist qe> schlaqc», Oesterreich.Ilnqar» u»d Teutschland habe» qcstcqt! T>.- Aachivirtungcn dieses Licqes sind vorerst liicht zu ubersestc». aber eines ist schon sicher: Aicht nach Bußlands Machtgier,ich, nach

Frankreichs pervrrsci» Cstrae,;, nicht nach Cnqla»d» Srämcr- plänen wird sich die Welt neu sorme»! Ter Biesenhammer der Weltgeschichte schlug ei» Instrument tn Tcherde», von dem unsere Feinde die Berwlrklichuna ihrer Träume erljosftrn. Freiheit, Zivilisation und s^erechtigkcit tragen den Lieg davon. Lic werden der »eiien Zukunft Inhalt und Richtung «eben.

Tas Lchlachtfeld von Limanowa.

Auo den, Kriegspresieguariicr, 18. Tez. (Ctr. Frkst.) Wir haben heute das noch nicht ganz aufgeräumte Schlacht­feld von Limanowa, wo di: siegreichen Kämpfe in Wcst- galizien ihren Höhepunkt erreichten, besiäitigt. Ter Weg ging durch das teilweise zerstörte Städtchen auf eine Anhöhe, auf der sich der südliche Flügel der österreichischen Stellung befand. Tort haben am 1l. Tezember f u r ck)t b a r e Nacht­angriffe stattgcfunden. Tic Russen, die im Nabkamps ziirückgeworfen wurden, Iiaben bloß an Toten 1200 Mann verloren. Tie Leickicn, die einen schrecklichen Anblick bieten, liegen noch liaufenweise herum und bieten ein furclitbar er­schütterndes Bild der Vorgänge, über die noch ausführlich zu berichten sein wird.

Freiherr Kurt v. Reden, Kriegsberichterstatter.

Ter Angriff auf die englische Ostküste.

Schwere Schäden verursacht!

Tie Times teilt mit, daß bereit? 00 Leichen in Hartle- pool gefunden worden seien und sehr leicht möglich sei. daß noch mehr Leichen unter den Trümern der Häuser verborgen seien. Tie Zahl der Verwundeten gehe in die Hunderte, verschiedene seien so schwer getroffen, daß wenig Hoffnung für sie bestehe. In einem Lazarett allein seien 160 Ver­wundete ausgenommen worden.Tie Beschießung war," heißt cs in dem Blatt,viel heftiger als zuerst angenommen wurde. Tie Verwüstung, die angerichtet wurde, ist auch dem­entsprechend. Tie Tcntsclien hatten augenscheinlich die Ab­sicht, eine möglidff't große Oberslädic zu bestreichen. Hunderte von Häusern sind schwer besckiädigt. Wenn es der Zweck der deutschen Beschießung war, W Küstenbatterien am Hafen­eingang zu treffen, so ivird sich wohl daraus die Vernichtung der Häuser, die gerade an dieser Seite standen, erklären. Tie Straßen mit Läden l)aben weniger gelitten."

A,isländische Urteile.

Tas üüniichc Blatt Po-lieikcn schreibt tn einem Leitartikel: Tie englische Admiralität betnruptet. daß eine Flottendcmonstro° tion vor »ndcichntztcn Tiädtcn ostn-c militärische Bedeutung fei. Ties ist keiittsweq» richtig, denn das Pertrauen, daß England die Nordsee beherrscht, rst bei allen h-mdeü treibenden Nationen in Inchom Maße zerstört, wenn durch die Äteschießung drr englische» Mitt« allen seefahrenden Nationen cm- maus frei borge tan ist. daß Cnql<u:ü nicht einrnal im Tiand: ist, die eigene Küste gegen Angrissc schneUer Kreuzer zu lchützcn. Ti« Bc- schießmig wird cchnc Zweifel die Forderungen nach beffcren Kilstcn- scknitz dringend hervortrcten ioffcn. Alle Augenzeuge:! destätige», daß die Bewegungen der dcutschm Schisse mit der größten Kaltblütigkclt. Tüchtigkeit wnd mit st e r vo r r a ge n- dem Mute auSgesüstrt woräen sind Kein Lotse würde sich drr Küste so noster», wie di« tattßVon Schiss« cs getan habet». Ir de« eng fische n Aergcr über den Angrisf mischt sich die Be wun­de r u n g deutscher Tceniamvstat.

Zu dein Angrift der deutschen Flott« ans die englische Cittiiftc bemerkt der Marilickritiker des Corrierc drlla Sera: Eins ist sicher: die großen englischen Mrnrnscldcr liallen di« deutsche Flotte nicht mehr zurück, di« di« freien Turchsastrren sicher leillitzt. wn bis zur Küste vor.ziidriiigeir. TaS lei wirklicher- staunlrch mid beweise wieder«», die glänzende deutsche Organisation. Ran lön-nr aber daran« enien Sieg nur erwarten, wenn die Organtiat-ion des Feindes so mangelhast sei, daß dadurch da) min-ertschc Uebcrgewicht airsgehobei, werde.

Tic östcrreickiische Niederlage in Serbien.

Tie Nachrichten der letzten Tage ließen bereits erkennen, daß die Einnahme Belgradsnd die sonstigen Erfolge der önerrcichisch-ungarisäien Truppen in Serbien docki nicht so glorios waren, als man das nach der Besetzung der serbisckien Hauptstadt glauben zu mackzen suchte. Tie T r e n n u n g ihrer Kräfte ist de» österreichisch,-ungarischen Truppen ebenso perhängnisvoll geworden wie die jüngsten listigen Ossensiv- stöße der Russen südöstlich von Krakau. Es kommt hinzu: .'Zwischen Saloniki und B » k a r c st über N i s ck wurde eine Eisenbahnverbindung hergestellt, die den Serben die Ziisiibr von Waffen und Munition sowie von Lebensmitteln außerordentlich erleichtert. Tie Verbindung gebt von Bukarest nach Turnseverin, von da mit Tampser nach Trachowa und hierauf über Nisch nach Saloniki. Und schließ­lich wurde den Derben tüchtige Hilfe von den Montene­grinern zuteil, den^n es sogar gelang. Visckiegkai» zu be­setzet:.

,.Tie Trennung istrer Kresic, die die österreichische HeereS- tcliiiiig vgrnohni. als sie durch ihre erste», oerbältiiismäßig leichten Etsolgc in der Ratichwa »nd bei Baljcioo geblendet einen Teil der vstcrreichijlnci, Inoasiousarmee über das Ralicii- »nd Rudnik- gebirgc gegen llzize >n- obere Tal der West-Roräwa schickte, um mit dem g r schw ächteck übrigen Teil über die Kolubara nach Osten vorznaeueii. ist ihr verderblich geworden. Ter lcrbischc ttzciicralilßn'ps Putnik. der von Kingujkwaz aus sich im Besitze dcs Po-.teils b r inucrrn einien bclond, hat dieic Lage ausgenüvr. Cr wg alle »ersüqrarcu Kräfte zuiauimen, tockic durch-r>n scheinbares Ausgeben des östlichen Kolubara-Uscrs de» linken österreichischen Flügel gegen die serbischest TtrUungen von Arangjelvwaz, wo die 7-.Uppen Poiiorel« mit der schwer passierbaren Kolubara unmittel­bar im Rucke» kämpfen mußten, »nd führte mit seinem eigenen lintui Finget einen raschen und oußcrsi steittgen Borstvß gegen !?a:rk iiiiS Itzjzc durch: der dort stehende rechte Flügel der Lester- .c:üi- wurde ivische» die bereits westlich vo» Uzize, bei «ischegrad M Montenegriner und die vo» t'iorni Milano,vaz vor- lickenden Teri'ri, eingeklemmt »»d sah sich zur lleber- g o !> c st ; w -i gcn . wahrend der linke österreichische Flügel von de» Hohen des Tuvvborpoffcs in der rechten Flaute bedroht und in drr Fron! lebhaft angegrisfen unter großen B-er-

l » st c ii über die Kolubara zuriickgedräugt und, luic der öster­reichische Bericht sagt, in günstiger gelegene Abschnitte besohlen wurde."

So äußerte siä> die Tbuner Zeitung anschieinend durcki- aus zuircssend in einer ihrer jüngsten Nnminern. Wie die Einnahme, so hat auch die Räumung Belgrads keine ent- scheidende militärische Bedeutung. Für das Bolks- empfinden in Oefterreichi-Ungarn wird aber das eine so niederdrückcnö sein, wie das andere bejubelt wurde. Der Besitz Belgrads bing, militäriicti gesellen, in der Lust. An­dererseits ist es für die Oesterreicher in ihrem Zlveifronten» krieg weit wichtiger, ihre größeren Truppenmafsen de* Russen entgegen zu werfen, als etwa diircki Kämpse mit den Serben die Kräste inebr als nottut zu zersplittern. Plan hätte aber frische Truppen aus Galizien beranfübren müssen/ wollte man den verstärkten Streitlräslen der Serben dioj Stange halten. Man hat es vorgezogen, sich zurückzuziehen / zunächst", wie e-s in der obigen Meldung Iwißt. Oaß die! Serben jetzt sehr vergnügt sind, läßt sich verstehen: sie reden von großen Verlusten der Oesterreickzer, die diese bei dem^ Zusaimnenprall binter der Kolubara erlitten haben sollen.- T-abei wird wolü stark ausgeschnitten werden.

Der Krieg im Orient.

Tie Verteidigung des Suezkanals.

Kollstantinopcl, 18. Tez. (Ctr. Frkst.) An» Aegyptett fehlen jetzt alle direkten Nachrichten: auch indirekte lansere nur spärlich ein. England trifft jedenfalls verzweifelte An« strengnngen zur Verteidigung deS Suezkrntal«. Durch lieber- schwemmung eines Teiles des Kanals jucht England dit Verteidigungslinie um die Halste zu verkürzen. In Aegypten werden Vorbereitungen für die Aufnahme einer konchinierten portugiesischen Division getroffen. Am Kanal selbst stelzen nur englische, kanadisch^ und australische Kontinente.

Tie eiml-ische Tiulanxitu? in 8,1 iro «Itenrlmmt iaitciilive ?Kr< snck^. den 3ric-f der Ttiuchst ,»v fick» zu geivninen Tos Oberhmtpt der Lenin st steht mrt einer grösst» Kriegoschar uvtschrn Tscharo- bub und Loiluii. Cs worden ihm von Ciigland. das sunt, Cntstn» dnnig vo» Borernucnsientan die Bezieh»mstn zoin Lckieik ansrecht- zuerlialle» trachtet, die gläiiizcndste» A»erbiet»ngen nitterbreilel. TeL Scheck hat diese bisher stet» < 8 »golehn'.

Ter ftrUine Krieg.

Ko»sta»ti»pel, IR T«z (WB. Rtchtamätuchs T - r L che i ch

ü l Islam lzat von Alui Cffcndr, dem Mnftl der Schasiite» in Medina, re» Telegranim a-ns Tamaskn» crlstiilen. i» de», ge- nieldet wird, daß der erst« Zun der aus M-eduia ab,ze,znn<,ci>rii Krieger mir der Heiligen Fahne in Tmnadkns cingerrosleii lei.

Der Llttsstand in Südafrika,

t^ine Rede Bothas.

Pretoria, 18. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Meldung äfi' Reuterschen Bureaus: I» einer Rede, in der sich Botho süri das Geschenk von zwei Pferden bedankte, betonte er, das; er in seiner letzten Erklärung nicht höbe sagen wolle», er oder- die Regierung Ixitten irgend eine» Eingriff in den Gang! des Strafverfahrens gegen die Aufständischen vor Er drüchtc seine Genugtuung über die glänzende Unterstiitznng! der Regierung durch beide Parteien ans. Er jel>e mit Ver­trauen in die Zukunft, wenn das N a t i o n a l i t ä t e n », ge fetz ausgcschaltet wäre. Er wisse Wohl, daß der Feld­zug gegen Dcutsch-Südwestasrika ein I,cf« tiger Kampf sein werde, ober wenn man einig sci^ brauche man sich vor dem Ergebnis nicht zu fürchten.

(ein Gefecht mit den Btiren.

Votibon. 18. Tez. (WB. Nsthtamthä,.» Das NclUcriche Bureau «neidet aus P rct orla: Amtlich wird bekairntgegelstii: Am ln. Tez. wnrde den Bin«,, unter Foii r i« zivüchen .11« steub u rg und Pietersburg ein heftiges «csccht geliefert. Ter »amps dauerte bi» zum Ciiitritt der Tunlelheit. ivoraus drc Negierung:-: .nppcn mit .-ii id« rw» Polizei truppen die Gtellun« der Bure» cilkllriiitem^ Tiese eigaben sich nach einem tzaionettgesccht. 4~> Buren, darunter Fourie, ivnrdeil gcsangen gcnomincn. lMan ersieht ans diesem Nciucrsck^n Bericht, daß der Biirenaussla-nd. den Boten ossiziell siir beendigt er­klärt hat, noch immer sortdanert. Ter Ort dieses Istcsecht? liegt im iiordwesttichrn Transvaal.> ,

Bcrontworilichcr Nedoktcur: F Pctter«, etzictzcn.

Bcrlaa von Krumm & Cie., Gieße».

Truck: Verlag Qssenbochcr Abendblatt. G m. b. v., Lssenboch a M.

Standesamt Gieffen.

Geborene.

Tez. 7. Tc», Ll>erlcutiiant und Adjutanten Franz Louis Wilhelm Fohan» Procop von volly und Poricnviv ein Sohn, Cber- hard Arel Ocinrich Franz Procop. 8 . Ter Witwe des Schneider» Karl Johann Geovg Eatiicl ein ciiclichcr Sohn, Wilhelm Karl Georg. !*. Tein Ka-iiftiianii Friedrich Wilhelm ein Sohn, Ttto Hlinrich. 13. Tem Kutscher Hrinrlch ?->aussa>icr ein Sohn, Wil­helm Erwin Heinrich.

Vhelchlteßungen.

Tez. Ick. Adam Heinrich Liiimlert, Lchreinernicislcr. mit M>i>»a Karotin« Lchrmund beide in Greßen. Jakob Heinrich Emil Haardt. Kausmaitn, mit Anna Iostpha Hrrr. a«d. Kuhnert, beide IN Gieße:,. Ludwig Tudenhäser. Bahnarbciter. Mit Luise Lew, beide in Gieße». Friedlich Fritzg-.s, Schncider. mii Wildeftnme Skipp. beide in Gießen. 1«. G-otg Pieil. Pizeftldwcb-I mit Ciisabc:!» Fischer, beide in Gießen. Hermann Herbert Wilhelm Ludwig Lener, Leutnant in Tchlcttftadt, mit Hedwig Tchwörer ick Gießen.

Tteebesälle.

Tez. 11. Mari« Maigarcl« Mölst. geb. Siegfried. N2 .Fahre alt. «estmckäge N 0 . 15. S»pt,i« Juck. Lberm ,m kathol,scheu Schwesternhaus. LtdenSsrau. 71 Jahre alt, Liebigstraßc 24.

Fm Felde gefallen:

Ang. 22. Leopold Ovtar Felir von Normniui, Hauptman* Jahr« alt. Ostamlagr 36, bei Anlog gefallen. Wilhelm »arl idwin Baiser, Inikallalrnr, Gefreiter, 2t Jahre alt, "ikncu ru« ck. bm Mais,ui gesallen. Clt. 2t Iohatuies Gotz. Pi,efel> :bcl, 33 Jahre alt. Landgras Philipp-Plitz 1. 3l. Hchnrich idwig Heineck. Swdent. »rieasireiwilliaer. 21 Ialrrc alt. »loon- oßr 32, bei le Lnesnog gesallen^ Nov. 2. Karl Alcrander lots Artan Frhr. Schillina von Cansiatt, Ma,or, 1, Jahre alt. tepkmistraßc 27. bei lr Quesnog gesallen. Ick. Iouph Maria igust Tchroeder, Major. 15 Jahre alt, Aliccsiraße 13. bei Tost- verne qeinllen. Horst Schrorder, Lcumant, 20 Iohre alt,

I.Kllmiiikii, Gießen

Marktplatz II.

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