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Beilage zur Oberhefsischcn Volkszeitung Nr. 287
^__Hießen, Samstag den 12 . De, möer 1914 .
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Hesieu und Nachbargebiete.
«ietzen und Umgebung.
e Porbereitunnsarbeiten für den Kriegslandtag.
Die Staatsregierung hatte die Finanz, und Gesetz- »«gsausschusse der beiden Kammern zu einer Sitzung für nnerstag cingcladen. Tie gemeinsame Besprechung, d'e h am Nachmittag sortgcsetzt wurde, verfolgte den Zweck. Beratung der Vorlagen zu vereinfachen, die in der «Mistigen Kriegstagung den Landtag besckxiftigcn wer- . Dic Vorlagen, deren Inhalt vorerst noch geheim be- iWt wird, betreffen neben einer Verschiebung der Land- sw-ihlen und der Kommunalwahlen, die Aenderung des :ngnungsvcrsahrens zur Beschaffung von Arbeitsgc- -nheit. auch für die Itricgsgesangcnen. ferner die G--- ,r»ng von staatlichen Darlehen an Gemeinden und Ge- jMverbände, »veitcr einen Zuschub z» den Kosten des ,«ttädter Hostl-eaters, sowie endlich die Aenderung de", oazgesctzes von 1914 (Notbudget für 1915). Naturgcmaf gen dic Dcrliandlungen nur einen rein akademischen irokter; Beschlüsse wurden nicht gefaßt.
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Macht und Necht.
Man hört jetzt säst alle Tage, daß der Sieg in diesem ege unser sein müsse, da auf unserer Seite das Recht sei. ach bedeutet solche Anschauung die Existenz eines morali- i, und sittlichen Eiitpsindens. Und eS ist auch ohw- nscl, daß ein felsenfestes Rechtsbcwutztscin in hohem 8« Werte fdjafft, dic den Keim des Sieges in sich schließen: t und Begeisterung. Und doch, wenn nicht auch dic icht vorhanden, wird nie und nimmer der Sieg erreicht den. Unsere heutige Welt ist eine Welt der Macht. Nur Mäckitigc vermag sich Geltung zu verschaffen. Das Rech: irrt zwar auch bereits, ober nur in den winzigsten Anten. Das Reckt, dos Reckt der freien individuellen wie j onalcn Persönlichkeit wird erst von einein Teile des i kes anerkannt und für das Leben erstrebt. Und dieser s ! des Ganzen ist das proletarische Volk, i Auch das proletarische Volk führt also einen Kampf um Recht, uin das Recht seiner selbst wie all der anderen der des Ganzen. Und auch in diesem proletarischen i ipfc haben wir die unzweifelhafte Ueberzcugung unsere? s ges, weil eben das Recht aus unserer Seite ist. Aber wie ■..nt großen Völkcrringcn und wie stets im Leben der trgen Welt, so ist auch in unserem Ringen Macht nötig - wenn wir die Mdcht haben, erlangen wir das Recht. Und worauf beruht diese Macht? Auf nichts anderen, als dem Gedanken, der uns auch da draußen im Selbe die »lge bringt, auf dem Gedanken der Organisation, «darum ist die erste Voraussetzung zur Erlangung unseres Ges die Treue zur Organisation und ihr weiterer Ausbau Muck jetzt im Kriege gilt dies? Ohne Zweifel. Ti, «rische Organisation wird auch nicht erst geschussen, >n die Gelegenheit zum Kampfe, der Krieg, gekonimcn. ^Gegenteil, sic besteht auch im Frieden »nd wird mehr und irsogar gestärkt und vermehrt. So müssen auch wir jetzt. Unsere Massen ruhen, und dic Einheit des Ganzen nach en bin das Höchste ist. dennoch aus die Kraft unserer Or- isation, unserer Partei und unserer Gewerkschaften beit sein. Bei unseren Organisationen ist es umgekehrt wie Unserer Hccresorganisation: diese kämpst im Kriege, r im Frieden. Aber wie die Heeresorganisation auch Frieden auf die Erhöhung und Stärkung ihrer Macht be- 4 ist, so dürfen wir die Erhöhung und Stärkung unserer Ionisationen auch im Kriege nicht vergessen. Wenn der ede gekommen, wollen wir weiter kämpfen für unser Recht. > dazu gehört Macht und die besteht in der Kraft und >rkc der Organisation der Kämpfenden.
Der Kampf um die Krippe.
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-Wenn zwei sich stveitcn, erfährt der dritte die Wahrheit". Richtigkeit dieses alten Volkswortes fanden wir in einer i; bestätigt, die unterm 17. Nov. in der Allg. Fleischer wng. dem Fachorgan des Gesamtverbandes der deutschen «gerinnungcn, erschienen ist und folgenden Wortlaut hat' „Eine Anzahl Viehhändler hatte sich heute im Löwenhof Frankfurt a. M. zu einer Besprechung über die Schlacht- »litferung an die Armee-Konservenfabrik in Mainz einge- den. Es wurde darauf hingewiescn, daß unter den Vicb- dlern der Regierungsbezirke Kassel und Wiesbaden, des 'ßherzogtums Hessen, sowie denen des nördlichen Baden denen in Franken eine große Erregung darüber herrsche l der Vorsitzende deS Bundes der Viehhändler Deutsch- *8, H- Taniel-Tierdors, den Einkauf des Schlachtviehes die Armee-Konservenfabrik in Mainz, die täglich 129 ck Rindvieh und 100 Schweine in nur besserer Qualität ötige, mit verschiedenen Kapitalisten sozusagen allein ''nommen und den legitimen Viehhandcl von Beginn der bilmachung bis Ende Oktober geradezu ausgcschaltet habe. 5 in einer Zeit, in der Vieh (Wcidevieh) reichlich vorhan- gewesen. Als beispielsweise verschiedene Vorsiandsmit- ser des Mitteldeutschen Diehhändlervcreins (Sitz ,>rank- ! a. M.) vor Wochen mit Herrn Daniel in Mainz behufs '«rung Rücksprache nahmen, sei von Daniel ihnen bedeutet -den, daß er erst das von der Firma Wertheinier-Berlin Lauste Pieh abnehmen mußte, das in solcher Quantität boaden sei, daß es bis Ende Oktober reiche Turck Vieh sei abe, festgestellt, daß Werthemier Ende September 5 Anfang Oktober im Oldenburgischen und in v>.nitm ^nder bat ankaufen losten, worank erhelle * ®°rtWnet damals bereits keine Viehbestände mehr
l-attc. Wcrtheimer sei nun einer der „Mitteilhaber" an der Viehlicserung des Daniel. Daniel soll an den Schlachtvieb- licfcrungen 4^ Prozent verdienen, das mache bei der wöcknsntlichc» Lieferung mehr wie M000 Mark aus, eine summe, die nur einzelnen zugute komme. Tiefen Prozentsatz fordere der Viehhandel nickt, er begnüge sich mit 2 Proz. Gegen wiche Vorkommnisse müstc eingeschritten werden, da der Viehhandcl in seiner Gesamtheit von der bedeutenden Lieferung und gerade in den Monaten August. September Oktober, wo Vieh in Massen vorhanden, ausgcschaltet worden sei. A», 14. November habe Daniel sich allerdings an die Mitglieder dc-k- Bundes der Viehhändler gewandt und dar- getan. daß die Mehrzahl der Viehhändler seine Anfsordrrnng zur Lichliescrung unbeachtet gelassen und ersucht dringend darum, ilm mit der Licscrung von gnteni Vieh zu unterstützen. Das sei bezeichnend. Jetzt sei das Vieh knapp »nd schwierig zu haben. Der Viehhändler sei nun gut genug, aut den, Lande von Haus zu Haus zu gehen, um mühsam das Vieh auszutreiben."
Munzgasmcsier neu gewonnene» 20 IN» und den sonstige» Zuwachs, so ergibt sich, »ah in Barme» in allernächster Zen iedr bans- kalinng. deren ko ,n, ganzen »or« etwa 35 000 gib«, Gas de,«eben wir», Dic Stadt ha, für dic Riinzgasmesieranlage», die den Ab nehmern vollständig kostenlos gcsielii werden, 1 972 5«»- Mark aus acgcl>e» »nd ist von der Rentabilität dieser Aiiswcndnng sehr sic sriedigt, Ader auch die Bevölkerung ist es in gleichem Maste, wie das gewaltige Anwachsen der Verbraucher des Gajes beweist, das augenscheinlich ans dem Wege ist. Allgemeingut zu werdcii,
»eint Miliiärpapicre an Gesangcne senden! Um live Spionage zu crlcichtrrn. versuche» c» letzi die ,Iran,ose» mit einem neuen Hniff. Aus vorliegende» Schriftstücken geht hervor, das, deutsche Gesangenc seitens der Aranzoscn vcranlastt werden, sich ihre Mililärpaziiere nachschickcn zu laste». Der Grund ist duichsichtig genug Dieses locrivollc Ausweismaterial kommt gar nicht in die band des rechtmähigc» Eigeninmers, sonder» wird Spione» aus gcliesert. die, damit ausgerüstet, idrei» lichischeuen Gcwerde hier in Deutichland leicht »achgchrn können. Eine Abwendung des Schaden» ist mir dadurch möglich, dah überall in Denischlgi'd gröhtc Vorsicht gebraucht und solchen Anssvrdcrnngc» zur ikinsendung von Militärpapiere» unlcr keinen »instände» Jolge gegeben wird. Auch gebietet e» dic Pslicht, sofort den Behörden Meldung zu erstatte», wen» von irgendeiner Seite verdächtige Ansuchen dieser Art an einzelne Persönlichkeiten ergehe».
Hcrnus mit dem Golde! Es erscheint dringend wünschenswert, daß der Goldbestand der Reicksbank ständig vermehrt wird. Nach dem Reichsbankgcsetz ist die Reicksbank ermächtigt, im dreisachen Betrag ihres Goldbestandes Banknoten. also für Mk. 20.— in Gold Mk. 60.— in Rcichsbank »oten, dic bekanntlich gesetzliches Zahlungsmittel sind, ans- z»geben. Es sicht aber fest, daß trotz vielfacher Aufklärung in der Presse und trotz des wärmsten Appells an das nationale Pslichtbewußtscin immer noch weite Kreise der Bevölkerung absichtlich mit dein Gold zurückholtcn. statt es an die Reicks bank oder die staatlichen Kassen abznfiihrcn. Aus diese Weise wird ein vielleicht nack Millionen zählender Betrag der Nntz- barniachung für dic finanzielle Rüstung, der es im wesentlichen Maße zu verdanken ist. wenn Deutschland seither von, wirtschaftlichen Rückgang und der damit verbundene» Ar- beitslosigkcit bclvahrt blieb, entzogen. Tank den Bemühungen vrivatcr Kreise ist cs in einigen Bundesstaaten gelungen, das vorhandene Goldgelb durch eine Pertraucnsperson einzu- sammcln und an die Reichsbank behnss Umwechsliing in Banknoten abznfiihren. In einzelnen kleineren Ortschaften sind ans diese Weise Beträge von 3000- 1000 Mark cinge- 'ammelt »nd gegen Banknoten iiingctauscht worden. Es ivärc in hohem Grade erwünscht, wenn dieses anerkenncns- werte Verfahren auch im Großherzogtui» im weitestgehenden Umfange Nachahmungen fände und bei etwaigen demnächst zu veranstaltenden Haussammlungen die noch zuriickbehal- rcncn Goldniünzen gegen Papiergeld umgetanscht würden.
Gemeinde-Bauland für Frühkartosscln. Ein sehr nützlicher Vorschlag ist in einer Sitzung des Zentralansschiisses ocs „Schutzverbandes für deutschen Grundbesitz" gemacht worden. Es wurde angeregt, unbebaute Ländereien in Ber- ;in unentgeltlich zum Anbau von Frühkartoffeln zur Der- siigung zu stellen. Zn den Vcrbandlnngcn. die dieserholb mit den zuständigen Organen und landwirtschaftlichen Ver- lretnngen zu führen sind, wurde ein besonderer Ausschuß bestellt. Es ist sehr zu hoffen, daß dieser Gedanke zur Ausführung kommt »nd daß er dann auch außerhalb Berlins Nachahmung findet.
Von dcr Kricgssürsorge in, BangcwcrLe. In Baden ist dcr Bezirksausschuß für dic Arbeitsgemeinschaft im Baugewerbe nach Karlsruhe verlegt und in allen anderen Städten des Großherzogttims sind Ortsansschiissc gebildcl worden. Diese wenden sich jetzt durch öffentliche Ausrufe, die in allen badischen Zeitnngen bekannt gegeben werden, an die Gemeindebebörden, die Stiftungen, sowie dic städtische» lind ländlichen Sparkassen. Dadurch soll zweierlei erreicht wer- den: 1. Tie Inangriffnahme und Fortführung der Gemeinde bauten, sowie Ermunterung zur Ausführung von Privatbauten; 2. Beschaffung von Ban- osid Hppothekcngeldern zu einein niäßigcn Zinsfuß. Es wird dabei auf das Entgcgen- koinmen dcr LaiidesversicherungSanstalt Baden gerechnet. Auch die kirchlichen Stiftungen werden hcrangezogen werden, da ibr Bermögen (die Gelder der sogenannten toten Hand)
in Bade» ziemlich beträchtlich ist.
Bei dcr Landcsverficherungsanftal, Grosih beste» sind in» Nto-
„at «! o » c m b c r laut Darnist Zig 356 Anträge elngcgangrn, und zwar: 101 Anträge mif Invaliden- »nd st rank«irr«me, 25 Antrag: aui Altersrente. 21 Anträge aus Witwen- und Wilwcrrente. 78 Anträge aus Waifeirrcnt«. t8 Anträge aus Anwartschasisbcscheide, 22 Anträge aus L>>nve, gc!d ILlg l, tlnerlcdigl murden in diesen Monat Lbcimmiinrii »2N Anträge, so dah «8t RrMevgeiucke in Bcart-eiiung standen. 8S fanden Erledg-rg: 2t>2 Anträge durch Bewilligung, 15 Anträge durch Anwartschaitsöcschcid (feS 1258 und 174 5 Reichs- Vers.-Ordn ), 22 Anträge durch Adlebnnng. weil unbegrlmdtt, 2l Anträge durch andere Weis«. Zurüänahme uiw , 23 Anträge wirrden durch Umira-ndlung erledigt, io daß 381 Antrag: als unerledigt aus de» Mona« D-czeuider d. I, übernommen werden imthte» — Ende Avvembrr 1014 waren nt den nachl-eze>chnetrn Anstalten ver- flchert« Personen »niergedrocht: Ernst dudwia-beilitatte bei Tandbach 48 <sleonorcn-»>eiistä»e bei Wintertaiten 72. Göttmon»- sch- Anstalt in Rcichclslriui 2«. Bad RSuhci-n 2, Bad Drb t. ix. "offenfdx Anstatt m Darn-.sttid« 4, bcilftälte Burgwaid 2, vermiede,ik Austal len. wie strorkenbäustr stlinikcn u. dergl. m 2t, La 17«,
Die zunehmende Verdrängung des Peteolcums durch Gab Uns wird geschrieben: Tie Verwendung des Petroleums ist schon seit mehrere» Jahre» in, Rückgänge begrissen. Es ist dies eine ertrcn- lichc Daisache. wei, fast alles Pclroleum aus dem Auslände bezogen werden muh und also dasur Geld ins Ausland wandcrt, und icbt die Petroleum,ufubr überhaupt stockt. Ein Grund für Len Rückgang des Pctrolcumvcrbrauchcs ist .zu finden in dem gewaltigen Anwachsen der mit Miinzgas lGasautomaten» versorgten baus- haltungen. Eine Ttatistik. d,e '-n.Rovember t»M ,n Deutschland ausgenommen wurde, nmsahte erst 18« 118 «olcher Anlagen, die in gleicher Weise im März 1»" -usäenommcnc -tatistik aber schon 933 «N0 Eine der Städte, die mit der Emmbrung der Munzgas- mesteranlagen führend vorging, stt warmen: dorr begann man damit im Jahre 1908, Anfang vktobrr 1914 bette« «» b.e Zahl der Runzqasanlagen aus 2« 1«, und zwar find dies aiisschlietzt.ch bansholtungkn, die sruher noch kem Gos bezogen >'-u"en Im (fahre t««8 waren aui die gewöhnliche Weile schon etwa 14 000 Sasabnchmer anqelchloffen Rechnet man bierzn die dieech
Vtreittokalender.
^ Ta m e-tag. 12, Dezember,
Giehen, Ir eie Durnerschasl Abeiid» 9 Nh> Mona- virs«nnilin«g nn Gkiverkschalie-Iiaus lRcl>cnzu»i»er der t^astitnt-,).
vaunsdaä, I r c i c Luriierschaft. Aloiids ' ,!l Utn Ittr. farnnrlimil bei Wirt Jriodnick Psass
Sonntag, 13 Dezember Gleiberg. Jrcic Tnrnerschast. Rachniitta-.,- 3 '-. Mitgiiedcrversa-niminng »» <tereino-lotal.
Standc-amt Gieften.
Geborene,
Rav, 30, Der Witivc des Binlüiattcrs Jrirärtch Mnt««l Eiig-I ein Geli-tu-r Sol»»-. Jrisdrich Alwmi stärl. — Ttv l Dem Buit> t>än-dl.-r Wilbost» »arl Otto Ernst P>nri Zander eine tocheer. Wil
trnd Jvmgrrd Odtilio, - 2. Dem Schriftseher J-niedrnl- Dieslnstz ki» Eobiv Jri-cärich Witlnlm Admn, Dem bi>i»n>,->chei,stelle,
bcmrich West! ei» Loh», bang bcinväch Jriedvick — 4, Dem stanis- nran» Jakob Lbeifevach ciwr Tochter, stlara Viktoria. Dean Tchristsrher Wilhe!,» Veit., ein Lchn. starl Wilhelm 5 D-an, Oberkellner Paul bau« Gerste»Hauer ein Lohn, borst Artur — 9. Dem 8>ta„ver bestzrich Dörr ein Lohn.
Ansgrbote.
Dez, 7. Valentin Otto jdoinps. Amvatt'-gehsts-e. mi« Marie Merr- g>'.i«tc Ronncwitz, beide i„ Giehei», — Allhelin Mstnch, («entnuma- ricwachtniristcr in Giesien. mit Marie Emma Ldcnbal, in berzng. — 10. bcrnrsch Friedrich Weidrichau». Jrisenr in Gicsionr mei Maria Hermann tn isttdenvod,
ckhelchliehungen,
Dez, 5, Johannes Appel. TaglSbner, mit Jalvririta stargh-ne En.ili« Ciesnor« Scknvan. tieidr in G-.csill> — Heiter « Asttgixr- Jcldzahlmeiftir t» Jrtcdbeng (Hesienl, mit Entili« Mav,e W>I helminc Reih, in Gieszcn. — bcrma-m, Phltp» Diekl. Jarmer, »IB- .ketier, mrt h'-l <e -Elichahetsta Lckmalz. beide in Giehen » Start Schäler. VaiiluHTt, M-^ketier. in Stehe», mit PmiUtir Reuh. in Wetdevseld.
Tterbelällc,
Dez, 3. Hennann Dcuster, Lt>reiner, 3« Jahre «it. Landgraf- Pliiiipp-Ptav « — «, Jakob Thomas. Gastwirt. 71 Jahre alt,
Sch'fsc,-brr- rwvg 39 - 7, Adalbert Pwtroivsfi. stan»IB.lrkni«r.
Jeidtvebel-Leutnant. «3 Jastr-e alt. vicherftrahc 73. — H Dr Philiv«, Jvanz stübel. Jnstittitsvorstrhcr. «« ,1ostre alt. Bo-Httstbsstr 4»
— Sr-'a-nn« be.iviette Weeg, geb, 1'öbrr. N«! Jahre ale. «eitemot« N,
— Rektor Vudwig Schoos, bauptlrhrer i R, «9 Jat>«v alt, Strstt- strahc 11.
Im Jelde gelallen:
Tept 1«, Erich Eitel Sprenger. Gäitttcr, Gefreiter der Reserve.
27 Jahre alt. Uaiscr-Attec 50. bei Servon gefall en, — 24 stark Stein strusmann. Gefreiter, 30 Jastve alt. Wilionstrahe «, be> Servon g: fall en. — Johann starl «ich!, «ausmonn, Mikeiter. 2 « Jahre alt. Woffftrahe 1«, bei Scrvo» arfalUn. —23 T1,c-ador tfrt.j« Taglöhner. Musketier. 2« Jahre alt, Marttjtrahc t-5, bei l'a Märest" and Borns» geialw». — Jriedrlch Lierncr. stonsnw-m. Bkf»rmam,
27 Jahre alt, liehnhosstrahe 27, bei ka Mare a»id lw,ufs gefaster
— 2«, bau» baagn:r. vcutiianl. 20 Jahre ott. Licheifirasze «85. be>
klermont-Jerrand gefallen. — Okt. 3. bnnrich Schm -dt, Wogen - s uh ver. Reservist. 27 Jahre alt. Wehste in Nra sie 42, bei Servon ge falle», — 20 Georg Philipp. Arbeiter. Musketier, 23 Jahre alt. Marburger Ttrahc 29, bei Glvenchii-en-Goirllc gefallen, 3t, De, Bruno berbcrt 2tauge. Alsistciu am bimi-nifchen Jnstttrtt der kondesuvtrirsttäl. Ur'er.ofs>zer der R-'.rve, 29 Jahre alt, Jrvak kurttr Sirasi.- 101, bei Damer» gefalle». — vermal» BrioDhtaet, Lrhramlsalleksor, Bizesefdwebel der Reserve. 31 Jat>re ölt, isoetOe- strafze 88. bei Le Quesnoi, gefatleo_*__
Städtischer Arbeitsnachweis Giefren.
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5 Dirhrr. 3 Jorrner, 2 Sästosier. 2 stuvierfchu,,:d«. t be,-zung» und 2 CI Atro Monte» re. 3 Sck-n«cdc. 1 Buchbtnder. t Gelder. 2 Bäcker. 1 Miifcr .1 Metzger. I Sch-:.ider. 3 Schuhmacher. 3 -sattler.
1 Schreiner, landwircckasitiche Arbeiter. Taglöhner, T illunaöchen,
b) bet ouSwärttgen Arbeitgebern: fi (fItffTcmon':ur:, 20 EAendralier. 1 Jeuersännied. Scktloftri. Wcrtzcugmecher. stlempner »vH ,fnstallatenr«, land>o,r!fch a4tl«he Arbeiter m:d stnccke:, ts,darbtiier. stolkbreiuier. Ttnnhr»charbei»er und Taglüh.irr. 1 stöckln uri> 1 Znnmermäbchcn: Mainer, bono- lav-zor. Schlosicr und stesiclheizcr für ein« Jabrck bei iiohein Lohn . und freier bim-rrif«.
<ks suchen Arbeit:
« Scklosier, 2 Spengler, 2 Buckbrnder. 3 Polsterer und Tooe- ziercr. 8 Lchrcrner, 1 Gla-er. t Schub,-nach:r. 3 Schneider. 4 Maurer,
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