Ausgabe 
24.11.1914
 
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:m Gebirge durch meterhohen Schnee verzögert war, ist aber nicht ansgcbalten worden. Eigene Nachricktendetachements und große Patrouillen machten in den letzten zwei Tagen wieder 2-140 Gefangene. Tie Gesamtzahl der Währeno der Kämpfe seit dem 6. November gemachten Gefangenen be­trägt hiermit 1 3 0 00.

Sofia, 22. Nov. (W. E. Nichtamtlich.) Aus Nisch wird ge­weidet, dah die Stadt von Flüchtlingen iiberfiillt ist, die Mühe haben, Unterkunft au finden. Ter Kurs der Napoleons ist rasch an? 27 Dinar gestiegen.

Fliegerangriff aus die Zeppelimverft Friedrichshofen.

Stuttgart, 22. Nov. (\Y. I!. 'Nichtamtlich.) Bekannt­machung des Stellvertretenden Generalkommandos deL 13. Armeekorps: Heute mittag 12 Uhr 12 erfolgten durch zwei englische Flieger, die schon frühzeitig bemerkt und gemeldet worden waren, Angriffe auf die Luftschiffwcrfl in Friedrichshafen. Durch das in Bereitschaft stehende At- wehrkommando und die in Friedrichshofen stehende In- fanterie wurde alsbald der eine der Flieger, ein englischer Marincleutnant, h e r u n t c r g e s ch o s s e n und s ch w e r verlctzt gefangen genommen, während der andere in der Richtung nach dem Schweizer Ufer e n t k a m. Mehrere von den Fliegern hcrabgeworfene Bomben richteten an der Luftschiffwerft keinerlei Schaden an, dagegen wurden durch Sprengstückc von der Zivilbevölkerung ein Mann ge- tötet und mehrere Personen verwundet. Tas abgestiirzte Flugzeug ist nur wenig beschädigt.

Friedrichstzasc», 21 Nov. (WK Nichtamtlich.) Durch bi« Bombenwürfe des heran,tcrgeschosseucu Fliegers, der am Kopfe und an der Vaud schwere Verlevunqci, erlitt, wurd« ein 21 Fahre alter, aus der Schweiz gebürtiger Schnei berge feile namens Wied­mann aus der Stelle getötet. Zwei Frauen wurden schwer verletzt, eine am Kopf und an der Achsel, der anderen wurde der linek Unterarm waggcrissen. Die Vermutung, dah der zweit-: Flieger im Boden-fee ertrunken sei. bestätigt sich nicht. Er hat viel­mehr in ziemlich niedriger Fahrt über Manzell ein« Bombe geworfen, die ihre Wirkung aber- verfehlte.

Die ausländischen Hrlfsträfte der Feinde«

Kanadische Truppen.

Ottawa, 22. Nov. (W. I!. Nichtamtlich.) Tic kana­dische Regierung beschloß, 20 000 Mann st ä n d i g unter den Fahnen zu halten, um über stärkere Reserven zu verfügen.

Das Rcutcrsche Bureau meldet: Ministerpräsident Borden kündigt an, Kanada werde weitere Truppen mobilisieren, so daß noch vor Ende des Jahres 108 000 Mann unter den Waffen stehen würden.

SoldatenansbitSnttg in Australien.

London, 22. Nov. (W. B. Nichtamtlich.) Die Times ^melden aus Melbourne: Im Repräsentantenhaus er­

klärte der Premierminister, daß die Regierung alle Schritte tun wolle, um eine unbeschränkte Zahl Soldaten ousz» bilden, die. wenn nötig, ani Kriege teilnehmcn könnten. Es würden finanzielle und andere Vorbereitungen getroffen lverdcn, uni eS der Regierung zu ermöglichen, nach Bedarf Kontingent auf Kontingent abzusenden.

Japanische Silfe?

Genf, 22. Nov. (Ctr. Frkft.) Französische Blätter nicldcn diesmal aus Petersburg, daß man sich dort frage, ob nickst durch den Angriff der Türkei gegen den Drei­verband Japan jetzt ein Heer nach Europa zu schicken hätte. -Die Tokioter Presse erkläre sich jedenfalls mit dieser von Pichon vertretenen Idee einverstanden.

Gekaperte Schiffe.

Mailand, 21. Nov. <Priv.-T«l. Etr. Frkft.) Tie deutschen und österreichischen Schisse, di« Mi Suez und Port Said lagen, mussten den Suez-Kanal verlassen und wurden in Alerandria gekapert. Es sind folgende 15:Anna Rickmers",Annabcrg", Bärenfels".Coiicadorv",Tcrsslinger",Goslar",Gutenfels", Helgoland",Körbel",Lautciisels",Lützow",Pindos",Raben­iels",Rostock" undWerdenfcls".

Englisches Tee--l»ss«hrverbot.

Kopenhagen, 21. Nov. sCtr. Frkst.) Politiken erfährt aus London: Die englische Regierung hat soeben ein Ausfuhrverbot für Tee erlasfen. Das Verbot gilt nicht für die Ausfuhr »ach Frank­reich, Rußland, Spanien und Portugal. Viele Schiffe mit großen Mengen Tc« an Bord wurden geflrrn in der Themfe an ge-

Afraja.

Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 120

In dem Augenblick, wo er dies sagte, schlug dicht draußen am Felsen ein Hund an, und die sonderbare, lange und schmale Gestalt des Mannes, von dem die Rede war, zeigte sich am Eingänge. ES war Egede Wingeborg, der Quäncr. Sein schmaler Körper steckte in einem Ledcrkragcn, sein Glanzhut. von Schnee bedeckt, zeigte darunter das rote, breite Gesicht mit den verkehrt stehenden Auge». Wie ein Schatten flog er bei Marstrand vorbei, und mit einem Griff seiner langen Arme hatte er Mortnno an der Gurgel, ehe dieser auf seine Beine kommen konnte.

Der ganze Vorgang war so schnell, so überraschend und so lautlos, daß Marstrand erst zur Besinnung kam, als Wingeborg ein langes Messer aus seinem Gürtel riß, das in der nächsten Minute wahrscheinlich in der Kehle des Lappen gesessen hätte, die so fest zugeschnürt war, daß dieser keinen Ton hören ließ.

Marstrand faßte zur rechten Zeit Egedes Arm, und ihn mit aller Kraft zurückstoßend, riß er ihn von seinem Opfer los. Eben so schnell benutzte Mortnno die Hilfe. Er rollte von den Steinen, sprang auf, und seine kurze Büchse in der Hand, stieß er einen Schrei der Wut, der Rache und des Ent­setzens aus.

So standen sich die beiden Feinde gegenüber; Marstrand zwischen ihnen; der kleine, langgestreckte Hund laut heulend und bellend vor seinem Herrn.Warum hindert Ihr mich?" schrie Egede.Was faßt Ihr mich an und stoßt meinen Hund? Ein schöner Dank für einen Mann, der sich erbot. Euch in dem Wetter auszusuchen, da die Jungfrauen in -Oerenäes in Sorge um Euch waren!"

,,Einen Mord sollst du nicht begehen, so lange ich cs

halten. Eine der Ursache» für das Verbot ist die Befürcht» ng. daß die neutral-cn Länder Deutfchlnid mit Tee verleben könnten. Wcitcr verlautet, dic Rogierung werde bald ein Ausinhrvcrbot für Erbsen erlast«». Man glaubt, daß getrocknete Erbsen von den iicnkvalc» Ländern a» Dc-utschlaii-d wettee gelan-dt iverden.

HochvcrratsproM russischer Lokalisiert.

Verhaftung von Dumaabgeorvueteu.

Amsterdam, 22. Nov. (Priv.-Tel. Etr. Frkft.) Reuter meldet aus Petersburg: Tie Polizei überraschte in der llmgcbung von Petersburg ciuc s o z i a l i st i s ch c Ver­sammlung, bei der fünf Mitglieder der Tu m a anwesend waren. Gegen alle wurde eine Anklage wegen Verschwörung gegen die Regierung cingelcitct.

Petersburg, 22. Nov. (W. 11. Nichtamtlich.) fMeldung der Petersburger Tclegraphenagcntur.l Seit Anfang des Krieges ist das russiiche Volk sich der Notwendigkeit bewußt gewesen, dic Würde und die Unverletzlichkeit des Vaterlandes zu verteidigen, und darin einig, dic öffentliche» Behörden in Erfüllung der ihnen durch den Krieg gestellten Aufgaben zu unterstützen. Eine besondere Haltung haben einige Mitglieder der sozialdemokratischen Organi- sationcn eingenommen, die in dem Bemühen, die Militärmacht Ruß­lands zu erschüttern, mit der Agitation gegen den Krieg fortsuhren, heimlich Aufrufe verteilten und eine lebhafte mündliche Propaganda betrieben. Fm Oktober hat die Regierung Keniitnis von dem Platt erhalten, eine heimliche Konferenz von Abgeordneten der sozialdemokratischen Organisationen zusamnicnzuberufcn zur Berakuttg von Maßnahmen, die auf den Zusammenbr n ch des russischen Staates und eine schnellere Verwirklichung der sozialistischen und revolutionären Pläne ab- zicltcti. Ati, 21. November machte die Polizei diese Versammlung ausfindig. Die Konferenz fand in einem Hause an der Straße nach Wqborg statt, 12 Werst von Petersburg. Eine Pvlizeiabteilnng traf an dem Versamntlungsort ein und fand dort elf Personen vor, darunter die Dumamitgliedcr Pctrowsk, Badayeff, Murranvsf, S a in o i l o s f und C h a g o s f. Ta die regierungsseindljche Absicht der Konferenz außer Zweifel stand, so wurden die auf frischer Tat ertappten Teilnehmer der Versainin- lung nach einem Verhör verhaftet, außer den Tnmainitgliedcrn, die auf freiem Fuß belasten wurden. Der llnlcrsuchungsrichtcr für besonders schwere Tellktc bat unverzüglich die Voruntersuchung er­öffnet. Nachdem er von den beschlagnahmten Schriftstücken itcnnt- nis genommen hatte, hat der Untersuchungsrichter beschlossen, alle Teilnehmer an der Konferenz wegen Vergehens gegen Paragraph 102 des Strafgesetzbuches in den A n k l a g e z u st a n d zu versetzen. Er hat einen Haftbefehl gegen sie erlassen.

Iapa feindliche Ltimunnlg in Amerika.

Petersburg, 21. Nov. (Ctr. Frkst.) Die offiziöse Agen­tur meldet aus Tokio: Tie japanische Presse berichtet aus

den Vereinigten Staaten über eine bedrohliche Aus­dehnung der japanfeindlichen Stimmung.

Nene Pfeile für Flugzeuge.

London, 22. Nvv. |\V. B. Nichtamtlich.) Tailn Mail erklärt, das Krlcgsamt beabsichtige, eine neue Form vvn Pfeilen für Flug­zeuge einzufiihrcn. Der neue Pfeil soll viel gefährlicher sein als dic bisher benutzten. Er soll auch imstande sein, das Tack, eines Lausgrabens zu durchbohren.

Endlich Höchstpreise für Kartoffeln?

Der Bnndcsrat wird die Vorlage über dic Festsetzung von Höchstpreisen für Kartoffeln morgen verabschieden, und zwar sollen, wie verlautet, keine Großhandelspreise, sondern Produzentenprcise festgesetzt werden, also Höchstpreise, zu denen die Produzenten die Kartoffeln an Händler und Ver­braucher verkaufen dürfen. Ta die Höchstpreise naturgemäß für das ganze Erntejahr Geltung behalten, wird dadurch ein Znrückhalten der Kartoffeln zur Erzielung höherer Preise zwecklos. Es wird kein Einheitspreis für ganz Deutschland festgesetzt werden, weil dic Produktionskosten nach der Ver­schiedenheit der Arbeitslöhne, der Güterprcise usw. im Osten und Westen verschieden sind. Die Bundesratsverordnung wird bereits in den nächsten Tagen in Kraft treten.

Arbeiter, denkt an die Zukunft.

Einer Rede, die der Reichstagsabgeordnete Genosse Wurm kürzlich vor seinen Wählern in Gera gehalten Hot. entnehmen wir nach dem Bericht der Reuß. Tribüne folgende- beherzigenswerte Ausführungen:

Der Klasscnkamps wird nach dem Kriege ebenso wciter- gcführt werden, wie der Klaffengcgcnsaß weiter bestehen wird! Die Arbcitcr werde» stctsgcnau so viel Rechte be­sitzen als sie Macht haben. Und so wenig das Bürger­tum nach den Beirciungskriegrii 1814 zur Belohnung politische Rechte geschenkt bekam, sonder» sic sich erst erkämpfen mußte, so wird auch dic Arbeiterklasse nur da»» polltischc und wirtschaslllche Fortschritte machen, wenn sic st a r k g e n u g i st,

hindern kann," antwortete Marstrand.Hast du Klage gegen den Lappen, so erhebe sie. Er ist ein Mensch wie du, die Ge­setze sind für alle da."

Ein Mensch!" rief der Quäner.Er ist ein Lappe, ein Tier, kein Mensch! Hervor ans deinem Winkel, du Dieb, ich will dich kerben wie einen Fisch, ich will dich salzen wie einen Hering!"

Es war natürlich, daß Mortnno dieser liebevollen Auf­forderung keine Folge leistete. Er duckte sich noch tiefer hinter den Steinen und legte seinen Finger an den Drücker seines Gewehres, ohne eine Silbe zu erwidern.

Er wäre ein Narr, wenn er dir gehorchte," lachte Mar- strand.

Gut, so soll er mit mir gehen, wir wollen alle gehen," sagte Wingeborg.Ich will ihn vor den Sorenskrivcr stellen, wie Ihr es recht findet. Nehmt dem feigen Hund die Flint: ab, dann wollen wir ihm dic Hände binden."

Ich fürchte, mein Freund Wingeborg," antwortete Johann,er wird sich auch dies nicht gefallen lassen, und waS mich betrifft, so habe ich keine Lust, nach dem Lyngenfjord umzukehren."

Ha!" schrie Egede grimmig,Ihr habt keine Lust, mir zu helfen, wo es gilt, einen Schelm zu fangen, den meine Herren haben wollen, der so viel Schimpf an uns allen ge­tan hat?"

Mir hat er Gutes getan," antwortete Marstrand.Ohne ihn irrte ich noch im Sturm umher und hätte wohl Schaden genommen. Ich habe mein Brot mit ihm gebrochen, habe meinen Trunk mit ih>n geteilt, und so gebt Euch zufrieden. Egede Wingeborg. Wir sitzen hier beisammen in einem Frei­hafen; macht's aus mit ihm, wie cs Euch gefällt, wenn Ihr den Burschen wiederfindet, heut aber laßt Frieden sein. Kommt, Egede," fuhr er fort,setzt Euch ans diese Seite des Gastfcuers. Dir, Mortnno, lege deine Waffe ab und nimm

in den unausbleibliche» ko mi» enden ,» sch östlichen und politischen Kämpfen zu s j, Dazu bedarf sie aber ihrer Organisation, der politijg »er sozialdcinokratischen Partei und der wirtlchaftlichrn l Gewerkschaften, dazu bedarf sic ferner der Agitation, vor durch ihre Zeitungen. Und ebenso wie die deutschen beiter werden auch die Arbeiter derjenigen Länder, die gegen »ns kämpscn, in wirtschastlichcn und politischen (- satz z» den Kapitalisten ihres Landes treten und dabei st vor den, Kriege zu der Erkenntnis grlanae», baß dieser I der Arbeiterklasse in allen Ländern der gleiche und dic cste» der Arbcitcrklaste international dieselben sin» wird sich nach Dem Kriege die Internationale neuem erheben und zwar noch stärker, noch gew» denn der Krieg wird Millionen von Menschen die Augen j da daß sic erkennen, der Frieden aus Erde» ist nur zu crr wen» der Sozialismus die Gemeinsamkeit der Fnl aller Völker ermöglicht.

Und darum: bleibt trc» Eurer O r g a n i s a i bleibt treu Eurer Presse, damit sie den Krieg übcrdaucr Eure draußc» im Kanipsc stehende» Klastcngenosscn, wer endlich vom Kriege hcimkchrc», nicht zertrümmerte Or, »ioncn finden und dann wehrlos gegenüber den kapital, Fntcrcstrn stehen. Mit Recht würden Euch dann Eure jci der Armee stehenden Brüder und Söhne mit schwerste» würfen überschütte», datzJhr nicht für sic ges- habt, wie sic jetzt für Euch ihr Leben einset Bleibt aber dir Arbeiterklasse trotz des Äricgcs gefes ihren Organisationen und Anschauungen, dann unvci i» die Zukunft geblickt! Sic gehört trotz aller N Wirrnis unserer Tage dem arbeitenden Volke, dem S - IflHIl!

Tie Versammlung erklärte sich mit den Ausfuhr des Redners und mit der Haltung der sozialdcmokra Reichstagsfraktion am 4. August vollkomincn ein

standen.

Tic Tagesordnung der nächsten Reichs! Sitzung.

Tie Sitzung des Reichstages, die am Mittwoch, zcnibcr, nachmittags 4 Uhr, stattfindct, hat folgende ordnnng: Erste und eventuell zweite Beratung des En eines Gesetzes, betreffend die Feststellung eines zweiten trags zum Reichshaushaltsetats für das Rechuungssahi

Fürst Bülon» Botschafter ?

Unter dieser Rubrik gibt die Noisische Zeitung t Auslande umlaufende Gerücht wieder, Fürst v. Bülc als Botschafter des Deutschen Reiches nach Roni gehen Variier Blätter kommentieren das Gerücht mehr oder v und betonen, daß Italien geschmeichelt werden soll, Deutschland einen Mann entsendet, der durch seine Berg heit und seine Persönlichkeit als einer der bedeutend! Reiche betrachtet werden könne. Tic Voss. Ztg. t hierzu:Wenn sich das Gerücht bestätigen und Fürst nach Rom gehen sollte, so wäre zu vermuten, daß er außerordentlichen Auftrag für die Kricgsdaucr übcrne

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Das Kriegsministerinm gibt bekannt:

Angebote ans Lieferungen für Kriegsbedarf von solll werbern, die der Hceiesverivaltung aus der bisherigen G> Verbindungen »och nicht bekannt sind, iverden nur dann ai men und beanlwvrtct, wenn ihnen gleichzeitig eine anitlick kunft der zuständige» Handels- vdcr Handwerkskammer» bcigefllgt ist, daß der Anbieter zuverlässig und lciftungfälsig daß er dein Geschäftszweige, ans dem er Waren anbirt Fabrikant oder Großhändler angehört.

Entschewungskämpse?

Neutrale Stimmen.

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Ter Berner Bund erwartet in Besprechung der i läge eine äußerste K r a f t a n st r c n g u n g der des Dreiverbandes und weist auf einen Arti remps hin, in dem dic Rolle Japans sichtlich umschrieben sei, da dic Lebensinteressen der Mäch Dreiverbandes eine weitere aktivere Teil» Japans unbedingt erheischen. Es sei zw! daß dic ßy 4 Millionen kriegstüchtigcr Japaner dasf lein an der Wage der Entscheidung ausschla beeinflussen könnten. Allerdings könne die Entscheid dahin längst gefallen sein.

Aus russischer Quelle meldet das Blatt, daß dic mit ihrem rechten Flügel durch Abbiegen und Vcr einen starken Tcfensivhnkc» bilden müßten, wenn U in f a s s u n g durch dic Armee Hindcnburgs al

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deinen Platz auf dem andern Rand. Zwischen euch Flamme, und hier steht die Flasche. Trink ein volle | Beherrscher von Loppen, und vergiß deinen Schmerz Trost, den ich dir bringe."

Er hielt dem Quäner seinen Becher hi», aber diel mit Abscheu zurück.Verflucht sei ineinc Hand, wem ! anrühre!" schrie er.Hat nicht ein Lappe daraus get | Ist es nicht eine Schande, daß Ihr mir das bieten Habe ich nicht selbst daraus getrunken, du Rar l Habt Ihr?" fuhr Egede mit Verachtung fort. Teufel!" schrie er ausspuckend,ich würde es nie j sagen. Wollt Ihr ein Normann fein, ein Mann vo Blut, »nd trinkt mit einem garstigen Lümmel, ctnci^ i tiertrcibcr, schlechter, boshafter, dümmer wie ein L Hobo!" rief er, seinen Hut schwenkend und triuml Gott sei Tank! Ihr seid ein Däne! Will's meldet [ Gaard, wo ich Euch getroffen habe. Möchte lieber zst lief im Schnee liegen, als eine Stunde in solcher Ge I sein. Tn Dieb! Tn Mörder! Hüte dich vor dem! Er findet dich doch wieder, und so wahr ich mehr o Lappen gekerbt und gezapft habe, so wahr will ich dickt ! und kerben, d» Hund, daß alle, dic dich sehen, batoc | und heulen sollen!"

Mit dieser fürchterlichen Drohung ging er fort, ul Stimme rief ihn zurück. Marstrand war cnol ärgerlich, wenn er daran dockte, was dieser elende N ihm berichten werde; Mortnno stand eine Weile noc mit seiner gespannten Büchse, als fürchte er, Eged wiederkommcn, endlich aber legte er sic nieder ttnd | sich Marstrand, der auf dem Steine saß und ins Weib Der Lappe warf sich ans seine Kniec nieder, unk j ergriff er die Hand seines Beschützers »nd zog diese Lippen.

'Fortsetzung folgt.)

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