Den Diezpreis für romanische Philologie erhielt der Studien⸗ assessor Heinrich Gesser in Seligenstadt für die von ihm vorgelegte Arbeit„Studien zu den metaphysischen Grundlagen im Romanwerk von Emile Baumann. Erster Teil.“
Das Urteil über die Arbeit lautet:
„Der Verfasser legt den ersten Teil umfangreicher Untersuchungen vor, die dem Romanwerk des jetzt in seinem 70. Lebensjahr stehenden Schriftstellers Emile Baumann gewidmet sind. In den vorliegenden ersten Kapiteln stellt er auf Grund sorgfältiger Untersuchungen den Lebensgang Baumanns und die Geschichte seiner Familie dar, reiht sein Romanwerk in den Zusammenhang der zeitgenössischen Literatur⸗ bewegung ein und gibt eine Darlegung des metaphysischen Gesamt⸗ gehalts seiner Romane. Die Ausführungen zeugen von starker innerer Verbundenheit mit dem behandelten Stoff, den der Verfasser gründ- lich beherrscht und mit Sachkenntnis und Verständnis vorträgt.
Der Arbeit wird der volle Preis zuerkannt.“


