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Schriften der Ludwigs-Universität zu Gießen
 
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Reich geleisteten Dienste seine Anerkennung und seinen besonderen Dank aus. Auf Ersuchen des Reichswissenschaftsministers setzte Ge⸗ heimrat Pfeiffer die Lehrtätigkeit in dem bisherigen Umfang bis zur Berufung seines Nachfolgers fort.

Als solcher wurde der Dozent an der Aniversität Berlin Dr. Walter Bolz berufen, der mit Wirkung vom 1. Oktober 1935 ab zum ordentlichen Professor und Direktor der Chirurgischen Veterinärklinik und der Lehrschmiede ernannt worden ist.

Ab 1. April 1935 erfolgte die Ernennung des Veterinärrats Dr. Richard Standfuß aus Potsdam zum ordentlichen Professor an der Aniversität Gießen mit der Verpflichtung, das LehrgebietAni⸗ malische Nahrungsmittelkunde zu vertreten.

Der Tierarzt Dr. August Schummer ist mit Wirkung vom 1. August 1935 ab unter Berufung in das Beamtenverhältnis zum Prosektor am Veterinäranatomischen Institut ernannt worden.

Durch Verfügung vom 14. Februar 1936 hat sich der Reichs- statthalter in Hessen damit einverstanden erklärt, daß Dr. Oskar Wag- ner, Leiter des Parasitologischen Laboratoriums der J. G. Farben industrie A. G., Werk Höchst, innerhalb des Veterinärhygienischen und Dierseuchen⸗Instituts auf Veranlassung und unter der verantwort- lichen Leitung des Institutsdirektors die Vorlesungen über Parasiten⸗ kunde und Pelztierkrankheiten abhält.

In der Philosophischen Fakultät, l. Abteilung, ist zum 1. Oktober 1935 der ordentliche Professor für alte Geschichte Dr. Fritz Taeger ausgeschieden; er folgte einem Rufe an die Universität Marburg. Mit der Versehung des Lehrstuhls im W.⸗S. 1935/36 wurde der Dozent Dr. Graf von Stauffenberg von der Aniversität Berlin beauftragt.

Der planmäßige außerordentliche Professor Dr. Theodor Stein- büchel nahm zum 1. November 1935 einen Ruf als Ordinarius an die Aniversität München an.

Zur Übernahme der Kuno-Francke-Gastprofessur in der Deut⸗ schen Abteilung der Harvard-Aniversität in Boston(U.S. A.) erhielt der ordentliche Professor Dr. Karl Viötor Urlaub vom 15. Sep tember 1935 bis zum 15. Februar 1936. Mit seiner Vertretung im Wintersemester 1935/36 war Professor Dr. Kommerell von der Aniversität Frankfurt beauftragt.

Privatdozent Dr. Kurt von Raumer von der Universität Heidel⸗ berg erhielt den Auftrag, im S.⸗S. 1935 auf dem freien Lehrstuhl für