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und Volontär-Assistent Friedrich Stindt für die Bearbeitung des Themas:„Uber die Katalase des Bluts beim Kind““.
Allen Preisträgern bringe ich hiermit unser aller Glück- wunsch dar.— f
Wir freuen uns, daß es eine stattliche Zahl von Kommili- tonen ist, die sich an der Lösung der Preisaufgaben erfolgreich beteiligt haben. Mögen die Rektoren der künftigen Jahre in der Lage sein, immer noch steigende Zahlen von Preisträgern zu verkünden.
Meine Damen und Herrn! Lassen Sie mich in Verbindung damit noch eins aussprechen, was uns alle bewegt. Wir wissen, unter welchen Nöten die heutige Studentenschaft ihren Studien obliegt, wie wirtschaftliche Not viele, seelische Not alle be- drückt. Hinter der harten Gegenwart türmt sich wie eine dunkle Wand die Zukunft. Wie soll sich für so viele dereinst, wenn sie die Universität verlassen haben, ihr Leben gestalten?
Wir dürfen sicher nicht in leichtfertigem Optimismus über diese Frage hinweggleiten, vielmehr müssen wir sie in ihrer ganzen Tragweite und ihrem furchtbaren Ernst erkennen. Aber doch darf uns dies nicht dazu führen, im Gefühl der Ohbn- macht kraftlos die Arme sinken zu lassen. Haben wir nicht schon schwerste Tage gemeinsam durchlebt? Meine Gedanken gehen zurück zum Jahre 1923, als ich schon einmal die Ehre hatte, als Rektor hier zu stehen. Auch damals ein Jahr schwer- ster Not. Es war die schreckensvolle Zeit des Ruhrkampfes, an die das Schlageter- Denkmal jetzt auch kommende Ge- schlechter gemahnen wird. Wie jene, so werden wir auch die jetzige Notzeit überwinden. Unsere Losung kann auch für das kommende Jahr nur lauten:
Arbeiten und nicht verzweifeln.


