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bei der Hündin durch den Nachweis des Ovarialhormons im Harn nicht möglich ist.
Die Fakultät hat einstimmig beschlossen, dem Verfasser den ausgesetzten Preis in voller Höhe zuzuerkennen.“
Verfasser ist: cand. med. vet. Karl Helm aus Gießen.
In der Philosophischen Fakultät lautete die aus dem Gebiet der römischen Philologie bearbeitete Preisaufgabe:„Religion und Kult bei Vergil“.
Die unter dem Kennwort:„Hac casti maneant in religione nepotes“ eingereichte Arbeit wurde von der Philosophischen Fakultät wie folgt beurteilt:
„Die Preisaufgabe, die der 2000. Wiederkehr von Vergils Ge- burtsjahr gewidmet war, sollte eine zentrale Frage des großen Na- tionalepos des römischen Reichs nach dem gegenwärtigen Stand der römischen Religionsgeschichte und der neuen Würdigung des Vergils behandeln. Der Verfasser hat die Frage richtig ge- stellt, ob der Dichter eine genaue Kenntnis des römischen Sakralwesens gehabt und inwieweit er sie für seine Dichtung verwendet hat. Mit voller Beherrschung der Vergil-Forschung und guter Kenntnis der römischen Religion stellt er die Be- handlung der religiösen Bräuche durch den Dichter in selb- ständigem und besonnenem Urteil gegenüber den antiken und modernen Auffassungen dar, an den wichtigsten Kapiteln Gebet, Schwur und Opfer. Ein weiteres Kapitel über das Augurium konnte er im Rahmen der Preisarbeit nicht mehr ausführen. Doch stellt auch so die Arbeit, die das wissenschaftliche Pro- blem tief erfaßt und stark gefördert hat, einen wertvollen Bei- trag zur Vergil-Forschung dar. Die Fakultät kann sie daher des vollen Preises würdig erklären.“
Verfasser ist: stud. phil. Heinrich Lehr aus Gießen.
Die aus dem Gebiete der englischen Philologie bearbeitete Preisaufgabe lautete:„Das Sprichwort und seine Verwendung bei Ben Jonson“. Die unter dem Kennwort:„Durch Irrtum zur Wahrheit“ eingereichte Arbeit wurde von der Philosophi- schen Fakultät wie folgt beurteilt:
„Die eingereichte Arbeit stellt im allgemeinen einen an- erkennenswerten, methodisch gut durchgeführten Versuch dar, der schwierigen Aufgabe gerecht zu werden. Zwar sind einige Unebenheiten in der Darstellung und einige Inkonsequenzen in


