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Vorwort

Die Papyrussammlung der Gießener Universitätsbibliothek wurde im Jahre 1928 um zwei große, durch Professor D. Dr. Carl Schmidt vermittelte Ankäufe aus Madinet el-Faijum vermehrt, sodaß sie jetzt 370 von Dr. Hugo Ibscher verglaste, zum Teil recht ansehnliche Stücke enthält. Die Mittel stammen von Stiftungen, die Hr. Richard Lange, der Verleger des Gießener Anzeigers, und Hr. Ludwig Rinn, Fabrikant in Heuchelheim bei Gießen, anläblich des zehnjährigen Bestehens der Gießener Hochschulgesellschaft gemacht haben. Zu diesen neuen Erwerbungen gehören die 16 Privatbriefe des vorliegenden dritten Heftes. Die ihm beigegebenen Abbildungen wurden von der Kunstanstalt Zedler& Vogel in Darmstadt hergestellt; die zugrunde liegenden Photographien lieferte die Lichtbildstelle des Mittelalterlichen Seminars zu Marburg.

Das vierte Heft bringt demnächst Urkunden, meist aus römischer Zeit, in der Bearbeitung von Dr. Hans Kling. Die von Professor Eger angekündigten, schon in den Jahren 1908 1913 erworbenen Rechtsurkunden müssen einem besonderen Heft vorbehalten bleiben.

Karl Kalbfleisch.

Herr Professor Dr. Kar! Kalbfleisch, mein verehrter Lehrer, der mich in das Studium der Papyruswissenschaft einführte, ließ es sich nicht verdriegen, mir während der Abfassung meiner Arbeit stets bereitwilligst mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, und scheute keine Mühe, mich durch wertvolle Hinweise und Unterstützungen immer wieder nachhaltig zu för- dern. Dafür sage ich ihm auch an dieser Stelle aufrichtigen Dank. Gleich- zeitig danke ich Herrn Professor Dr. Rudolf Herzog für einige Winke, die ich bei der Vorbereitung des Druckes noch verwerten konnte, sowie dem Direktor der Gießener Universitätsbibliothek Herrn Professor Dr. Karl Ebel! für sein weitgehendes Entgegenkommen.

Die vorliegende Arbeit wurde von der J. Abteilung der Philosophischen Fakultät zu Gießen am 11. Juni 1931 als Dissertation angenommen.

H. Büttner.