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milie Eckstein und Ricker vom Jahre 17911926, eine uns durch Frau Erna Eckstein in Düsseldorf übermittelte Gabe, Herr Reg.-Medizinalrat a. D. Dr. med. et phil. Weckerling zu Stuttgart hat in dankbarer Erinnerung an seine Gießener Studentenjahre eine wertvolle Sammlung von Originalbriefen an den Reichs- kreiherrn Wilhelm Christoph von Diede zum Fürstenstein auf Schloß Zwingenberg(geboren 1732) und an dessen Angehörige der Universitäts-Bibliothek übereignet. f
Die Theologische Fakultät erhielt von den Verlagen Töpel- mann-Gießzen und Mohr-Siebeck-Tübingen eine Anzahl Bücher- stiftungen. i
Das Pathologische Institut hat zur Bearbeitung einer For- schungsaufgabe auf dem Gebiete der Gewebezüchtung von der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft wiederum einen größeren Kredit erhalten, und zwar zur Bezahlung einer Hilfs- kraft(Laborantin) und der laufenden Ausgaben. Bis zum 1. Dezember 1929 wurde auch ein Assistent von der Notgemein- schaft der Deutschen Wissenschaft bezahlt. Anläßlich der Ein- weihung des Anbaues am Pathologischen Institut stiktete kerner die Firma Leitz-Wetzlar dem Pathologischen Institut einen großen neuen Projektionsapparat.
Dem Hygienischen Institut wurde von der Landesversiche- rungsanstalt Hessen, Präsident Dr. med. h. c. Neumann, zum Zwecke der Krebsforschung ein Fonds von 25 000.— RM. zur Verfügung gestellt.
Dem Institut für Körperkultur wurden von der Notgemein- schaft der Deutschen Wissenschaft 1500.— RM. und vom preuß. Ministerium für Volkswohlfahrt 1000.— RM. zur Durchführung von Untersuchungen über die natürlichen Widerstandskräfte im Blutserum an der Deutschen Hochschule für Leibesübungen in Charlottenburg und bei bekannten Berliner Sportsleuten, ge- stiktet. a
Die Frauenklinik hat von der Firma Leitz ein Kolposkop im Werte von etwa 600.— RM. zum Geschenk erhalten.
Das Archäologische Institut hat als Geschenk erhalten: Von der Hochschulgesellschaft Gießen 500.— RM. zur An- schaffung wertvoller Bücher; von der Direktion des Münz- kabinetts im Kaiser-Friedrich-Museum Berlin, durch Herrn Direktor Professor Regling 326 Abdrücke griechischer Münzen im Wert von 100.— RM.


