„
Der ordentliche Professor für Mittlere und neuere Ge- schichte Dr. Hermann Aubin hat einen Ruf nach Breslau er- halten. Der Direktor des Hessischen Staatsarchivs Dr. Julius Reinhard Dieterich in Darmstadt wurde zum ordentlichen Honorarprofessor ernannt. Der außerplanmäßige außerordent- liche Professor für Semitische Philologie Dr. Julius Lewy wurde zum planmäßigen außerordentlichen Professor ernannt. Dem Privatdozenten für Deutsche Philologie Dr. Friedrich Maurer wurde von dem Herrn Minister für Kultus und Bildungswesen ein Lehrauftrag für Deutsche Volkskunde am Pädagogischen Institut der Technischen Hochschule Darmstadt in Mainz erteilt.
Es habilitierten sich Dr. Rudolf Gerber kür das Lach der Musik wissenschaft und Dr. Fritz Heichelheim für das Fach der Alten Geschichte. Anstelle des ausgeschiedenen Lek- lors für Englische Sprache Vincent Scott Bayliss wurde Charles Clyde Barber zum Lektor für Englische Sprache bestellt. Mit der Abhaltung von Ubungen in Deutscher Sprache wurde der Studienrat Dr. Heinrich Kiefer beauftragt.
In der II. Abteilung der Philosophischen Fa- kultät feierte am 13. September 1928 seinen 70. Geburtstag der ordentliche Professor für Chemie Geheimer Hofrat Dr. Kar! Elbs. Am 28. desselben Monats konnte der emeritierte ordentliche Professor für Landwirtschaft Geheimer Hofrat Dr. Paul Gisevius seinen 70. Geburtstag und am 1. Oktober 1928 sein 25 jähriges Jubiläum als Ordinarius in Giehben feiern. Der ordentliche Professon für Mathematik Dr. Friedrich Engel wurde von der Universität Oslo anläßlich der 100. Wiederkelir des Todestages des norwegischen Mathematikers Nils Henrik Abel zum Ehrendoktor ernannt. In Anerkennung seiner wissen- schaftlichen Verdienste wurde der ordentliche Professor für Tierzucht Dr. Hermann Kraemer von der amerikanischen Ge- sellschaft für Vererbungs wissenschaft zum Mitglied ernannt. Der planmäßige außerordentliche Professor für Angewandte Chemie Dr. Kurt Brand hat einen Ruf auf den ordentlichen Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie an der Universität Mar- burg angenommen und wurde zum 1. November 1928 aus dem Hessischen Staatsdienst entlassen. Für das Wintersemester 1928/29 behielt er die von ihm bisher gelehrten Fächer an der Landesuniversität vertretungsweise bei und blieb auch noch kür diese Zeit Mitglied der Prüfungskommission für Apotheker


