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Die Besucher ziffer der Landesuniversität betrug im Wintersemester 1928/29 1562 Studierende. Im Verlauf des Sommersemesters ist deren Zahl auf 1750 angewachsen. Ein- schließlich Hospitantinnen, sowie Gasthörer und Gasthörerinnen ergab sich für das Wintersemester 1928/29 eine Besucherzahl von 1754. Im laufenden Sommersemester beträgt die Gesamt- zahl 1871.
Im Lehrkörper und in der Verwaltung der Landes- universität haben zahlreiche Veränderungen stattgefunden.
In der Theologischen Fakultät hat der ordent- liche Professor für Systematische Theologie D. Dr. phil. Hein- rich Frick einen Ruf an die Universität Marburg zum 1. April 1929 angenommen. Der außerordentliche Professor an der Universität Tübingen D. Dr. Friedrich Karl Schumann ist als dessen Nachfolger auf die ordentliche Professur berufen wor- den. Der ordentliche Professor für Altes Testament D. Dr. phil. Walter Baumgartner hat einen Ruf an die Universität Basel angenommen: Einen zweiten Ruf hat er von der Universität Marburg erhalten.
In der Juristischen Fakultät wurde der Privat- dozent für Offentliches Recht Dr. Karl Heyland zum außer- planmäßigen außerordentlichen Professor ernannl.
Es habilitierten sich Dr. Eduard Bötticher für das Fach. des Zivilprozesses, des Bürgerlichen und Arbeitsrechts, Dr. Karl Engisch für das Fach der Rechtsphilosophie, des Straf- und Prözessrechts, Dr. Hans von Hentig für das Fach des Strafrechts, Straf prozesses und der Kriminal wissenschaft.
In der Medizinischen Fakultät wurde der ordent- liche Professor für Pharmakologie Geheimer Medizinalrat Dr. med. Dr. med. vet. h. c. Julius Geppert auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner dem Staaté geleisteten langjährigen aus- gezeichneten Dienste vom 1. Oktober 1928 ab in den Ruhestand versetzt. Als sein Nachfolger würde auf den ordentlichen Lehr- stuhl für Pharmakologie der ordentliche Professor der Pharma- kologie an der Medizinischen Akademie Düsseldorf Dr. Fritz Hildebrandt berufen. Der außerplanmäßige außerordentliche Professor für Chirurgie Dr. Wilhelm Gundermann wurde zum Chefarzt des Städt. Krankenhauses in Friedberg in Hessen ge- wählt. Der außerplanmäßige außerordentliche Professor für Geburtshilfe und Gynäkologie Dr. Egon Pribram hat die Slelle


