an der Bergstraße, Schott und Söhne in Mainz; von aus wär ligen Verlegern haben Liesenberg in Neustadt a. d. H., Maggs' Brothers in London, Poeschel in Stuttgart, Stichting in Hoenderloo, Vieweg in Braunschweig die Bibliothek be- schenkt.
Schließlich, aber nicht zuletzt, gedenken wir einer Gabe der Gießener Hochschulgesellschaft. Dank der schnellbereiten Frei- gebigkeit zweier Gönner, des Buchdruckereibesitzers Lange und des Fabrikanten Rinn, beide in Gießen, ist es gelungen, eine kostbare Papyrussammlung für die Universitäts-Biblio- thek um den Preis von 13 40 Mark zu erwerben. So erschließt sich einer jungen Wissenschaft an unserer Universität ein Feld immer reicherer Betätigung.
Viele Geber konnten hier nicht erwähnt werden. Wer den Schatz der Universitäts-Bibliothek mehren hilft, darf des stillen Dankes nicht nur der gegenwärtigen Generation ver- sichert sein. Die Geschenke sind eine auch innerlich not- wendige Ergänzung der Aufwendungen des Staates.
Es erhielten das Institut für evangelische Ju- gendkunde eine grobe Anzahl von Büchern und Zeit- schriften durch das Evangelische Landesjugendamt in Darm- stadt und das Evang. Jugendamt in Hagen i. W., wertvolle Zeitschriften und Photographien von Frau Sofie Loesche, der Begründerin der Sonntagsvereine für junge Mädchen, durch Herrn Geh. Hofrat Professor D. Dr. Loesche aus Wien, 2. Zt. Berchtesgaden; der Ausschuß für Universitätsgottes— dienste zwei silberne Altarleuchter durch ein Mitglied des Lehrkörpers der philosophischen Fakultät.
Das Juristische Seminar hat im Frühjahr 1928 eine Zuwendung des Herrn Verlagsbuchhändlers Dr. jur. h. c. Otto Liebmann in Berlin in Höhe von 500.— RM. erhalten.
Am Pathologischen Institut werden von Seiten der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaften für Unter- suchungen mit Gewebskulturen erhebliche Aufwendungen ge— macht. Es wird ein Assistent und eine Laborantin voll bezahlt. Ferner wird ein jährlicher, allerdings wechselnder Kredit für die genannten Laboratoriumsarbeiten gegeben; in diesem Jahr 1800 RM.
Dem Institut für Körperkultur wurden von der Gießener Hochschulgesellschaft zur Anschaffung von Instru-


