Wenden wir uns nun der Chronik der Universität zu, 80 gedenken wir zuerst unserer Toten.
Heimgegangen sind im abgelaufenen Jahré: Der emeritierte ordentliche Professor in der evangelisch-theologischen Fakultät D. Dr. phil. Emi! Walter Mayer, Univyersitäts-Musikdirek- tor Professor Gustav Otto Trautmann, der Ehrensenator unserer Universität Generaldirektor Bergrat Dr. Ing. e. h. Alfred Groebler, der Finanzpraktikant an der Universitätskasse Mi- nisterialoberrevisor a. D. Reinhold Bräuning, stud. theol. Ru- dolf Buh und stud. jur. et rer. pol. Ernst Hofmann.
Die Besucherziffer der Landesuniversität. betrug im Winter- semester 1926/7 1326 ordentliche Studierende. Im Verlaufe des Sommersemesters ist deren Zahl auf 1453 angewachsen. Ein- schließlich Hospitantinnen, Hörern sowie Gasthörern und Gast- hörerinnen ergab sich für das Wintersemester 1926/7 eine Be- sucherzahl von 154. Im laufenden Sommersemester beträgt die Gesamtzahl 1654.
Im Lehrkörper und in der Verwaltung der Lan- desuniversität haben zahlreiche Veränderungen statt- gefunden. N
In der Theologischen Fakultät wurde der Privat- dozent Lic. theol. Justus Ferdinand Laun vom Wintersemesler 192%/ 28 ab zu Zwecken einer Studienreise auf 2 Jahre beurlaubt. Es habilitierte sich der Pfarrer Lic. theol. Adolf AIIwWwoeh n zu Walldorf(Hessen) für das Fach der Praktischen Theologie.
Zur Abhaltung von Vorlesungen über Hessische Kirchenge- schichte wurde der Prälat der Hessischen Landeskirche De phil. Wilhelm Diehl! berechtigt.
In der Juristischen Fakultät hat der planmäßige ao. Professor Dr. Wilhelm GO h einen Ruf an die Unive sität Heidelberg auf den neu errichteten Lehrstuhl für Arbeitsrecht erhalten und angenommen. Mit der Wahrnehmung des durch die Fortberufung von Professor Dr. Groh vom Sommersemester 1927 ab freiwerdenden Lehrauftrags für Bürgerliches, soziales


