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Zum schlusse ist zu erwähnen, daß eine ganze Reihe hessi- scher Verleger wieder, wie vor dem Krieg, uns ein Freiexemplar ihrer Veröffentlichungen zugehen läßt,
im besonderen:
Dr. Alfred Töpelmann, Gießben, Emil Roth, Gießen, der Verlag des Gießener Anzeigers, der Brunnenverlag, Gießen, und von den Auswärtigen: Gerstung in Offenbach, Otto Reichl in Darmstadt, Diemer in Mainz, Alexander Koch, Darmstadt, Wittich'sche Hofbuchdruckerei, Darmstadt.
Allen diesen Gebern, wie auch denen, die im einzelnen nicht genannt werden konnten, schuldet die Bibliothek aufrichtigen Dank für die Bereicherungen, die ihr durch ihre hochherzigen Spenden zuteil geworden sind.
Eine dauernd gleichbleibende rege Inanspruchnahme der Ein- riehtungen der Gießener Studentenhilfe ist im ver- gangenen Berichtsjahr wahrzunehmen. Mag mancher Außen- stehende die Uberzeugung haben, die Hilfstätigkeit für einen großen Teil der Studentenschaft sei überflüssig, ein Blick in die wirk- lichen Verhältnisse wird das Gegenteil beweisen. Hört man, daß sich die im jahre 1925 ausgegebene Essensportionszahl von 89 800 (nittags und abends) auf gleicher Höhe hält wie im Vorjahr, daß im Semester durchschnittlich 100 Freitische gewährt werden, daß weiter zur Behebung augenblicklicher Notlage an kurzfristigen Darlehen im jahr 1925 ca. 10 000, an langfristigen Dar- ehen im jahr 1925 ca. 21 000„ ausgegeben sind, daß schließ- lich die Nachfrage nach Unterkunft im Wohnhaus„Egerheim“ bedeutend größer ist als die vorhandene Bettenzahl, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß es sich bei der Ar- beit der Studentenhilfe um eine für die Erhaltung und Bewah- rung des akademischen Nachwuchses lebensnotwendige Tätigkeit handelt. Eifrig wurde der Ausbau der einzelnen Betriebe ent- sprechend ihren Aufgaben weitergeführt. Neben technischen Ver- besserungen gelang es in erster Linie, den Grundsatz bis zu hohem Grade durchzuführen, jeden Betrieb sich selbst erhalten


