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Sammlung von Präparaten, welche die Gewinnung und Veredlung des Schellacks zeigen, von den Optischen Werken Ernst Leitz- Wetzlar ein neuer Projektionsapparat und ein Polarisationsmi- kroskop. 5

Von der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft Wurde dem Physikalisch-chemischen Institut für röntgenspektroskopische Forschungen eine erstklassige Hochspannungsanlage zur Verfü- gung gestellt. Die herstellende Firma Siemens& Halske kam bei der Preisberechnung der Notgemeinschaft weit entgegen und schenkte zu der Einrichtung noch ein Heizampèremeter. Für die Einbaukosten dieser Einrichtung, soweit sie nicht aus laufenden Mitteln des Hessischen Hochbauamtes in entgegenkommender Weise getragen wurden, stellte die Gießener Hochschulgesellschaft 2000% bereit. Zuvor hatte dieselbe Gesellschaft für die mit der ebengenannten Einrichtung in Verbindung stehende Vakuum- Anlage einen Betrag von 500/ gestiftet.

Die Optischen Werke Ernst Leitz- Wetzlar unterstützten das Institut nicht nur durch laufende Mittel in Gestalt von Ma- terialien und Reparaturen verschiedenster Art, sie schenkte dem Institut auch eine regulierbare Bogenlampe und 2 Widerstände zu Bogenlampen. Auch die Firma Seibert unterstützte das In- stitut beim Bau eines Spektrographen.

Die Chemische Industrie half dem Institut in der bisherigen Weise durch Lieferung verbilligter Chemikalien der sogenannten Hochschullieferung, darüber hinaus das Werk Leverkusen der J. G. Farben- Industrie durch Schenkung einiger Sensibilisatoren- Stoffe. 1

Ein früherer Doktorand des Instituts, Dr. Kurt Roos in Mainz, erfreute dasselbe durch Schenkung einer höchst Wertvollen physikalisch- chemischen Handbücherei, welche den Studierenden sehr zugute kommt. Da auch alle scheidenden Doktoranden dem lnstitut ein Büchergeschenk zur Erinnerung übermitteln, Wird die Institutsbücherei hierdurch erfreulich gestärkt.

Für Zwecke der Kautschuk-Forschung wurden durch Vermitt- jung des Reichsverbandes der deutschen Kautschuk-Industrie ein Betrag von 400 Y in bereitwilliger Weise zur Verfügung ge- stellt. Die Firma PO p Pe& Co. in Gießen hat dem Institut eine Zröbere Menge erstklassiger Gummiartikel für den Laboratoriums- bedarf überlassen.