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unsere Zukunft ruht.

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Die Arbeit ist des vollen Preises würdig. Verfasser ist cand. hist. Otto Bücking aus Gießen.

III. Die Aufgabe aus der Kunstgeschichte:Die Miniaturen Handschriften der Giebener Universitäts-Bibliothek. Die zehn wert vollen Bilderhandschriften der Giebener Universitäts-Bibliothek aus dem 11. bis 15. Jahrhundert sollen kunstgeschichtlich beschrieben, untersucht und eingeordnet werden. Die Fakultät beurteilt die unter dem Kennwort:Peka eingegangene Arbeit wie folgt: Der Verfasser hat die Aufgabe mit Fleiß und Geschick gelöst. Wenn die Vergleichstudien sich innerhalb gewisser in der Haupt sache durch das schon veröffentlichte Vergléichsmaterial gegebener Grenzen bewegen, so sind dabei die heutigen Verhältnisse, die Studienreisen auf das äußerste erschweren, zu berücksichtigen.

Die Arbeit ist des vollen Preises würdig. Verkasser ist cand. philos. Hermann Otto Vaubel aus Giehen.

Wie dieser Uberblick gezeigt hat, sind auch in diesem Jahr die von den Fakultäten gestellten Preisaufgaben nur zum kleinen eil gelöst worden. Hat somit die Mahnung, die mein Herr Amtsvorgänger an dieser Stelle aussprach, nur bescheidenen Wider hall gefunden, so bestehen freilich auch die Schwierigkeiten und Hemmungen, auf die er hinzuweisen hatte, noch in fast unver- mindertem Maße fort. Immer noch hindern die wirtschaftliche Not, die starke Inanspruchnahme auch der akademischen jugend durch die politischen Fragen, das unruhige Treiben unseres Tages- lebens an nach innen gerichteter streng wissenschaftlicher Arbeit. Dahß wir durch Wissenschaft dem Vaterlande in besonderer Weise iu dienen berufen sind, ist unserer aller Uberzeugung. Möchte das kommende jahr unserem armen, von Peinigern und Drängern gequälten, von Dämonen innerer Zwietracht zerrissenen Vater lande Frieden bringen drinnen und draußen, auf daß die Kräfte des Aufbaus, die sichtlich in ihm am Werke sind, Raum gewinnen zu vertiefter und erweiterter Tätigkeit im öffentlichen Leben, beim Hämmern der Maschinen, beim Pflügen unserer Felder, in der stillen Gelehrtenstube, und mögen diese Kräfte Wurzel fassen vor allem in den kHlerzen unserer akademischen jugend, auf der