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In der juristischen Fakultät wurde der ordentliche Professor Dr. Karl Erdtich durch Entschliebung des Landesamts für das Bil- dungsweseff zum Mitglied der Historischen Kommission für Hessen ernannt. Der ordentliche Professor Dr. Leo Rosenberg hat den an ihn ergangenen Ruf an die Universität Greifswald abgelehnt. Er ist für das Sommersemester 1925 beurlaubt. Mit seiner Ver tretung in den Vorlesungen ist Dr. Gèorg Eisser beauftragt.

Aus der Medizinischen Fakultät schieden die planmäßigen auherordentlichen Professoren Dr. Wilhelm Stepp und Dr. Hans Albert Pefersen aus. Stepp hat einen Ruf als ordentlicher Pro fessor nach jena, petersen einen solchen nach Würzburg ange nommen. Ihn vertritt als Prosektor im laufenden Semester Dr. Frust Ruhemann aus Freiburg. Der ordentliche Professor Dr. Emil Gotschlich' hat von der Stadtverwaltung von Alexandrien(Agypten) einen Ruf an die Stätte seiner dortigen früheren langjährigen Wirk- samkeit erhalten. Er hat diesen Ruf unter den ihm dort gebotenen Bedingungen abgelehnt. Auf 25 Jahre seiner Lehrtätigkeit als ordentlicher Professor konnte am I. April der Geheime Medizinal- rat Dr. peter Poppert zurücksehen. Seinen 70. Geburtstag feierte am O. April der ordentliche Honorarprofessor Dr. med,. et phil. lermann Griesbach. Der außerplanmäbige außerordentliche Pro fessor Dr. Georg Haus wurde zum planmäßigen außerordentlichen Professor ernannt? Zu außerplanmäßigen auherordentlichen Pro- sessoren wurden der Privatdozent Sanitätsrat Dr. Georg Honig- mann und die Privatdozenten Dr. Adolf Seitz und Dr. Otto Specht ernannt. Es habilitierten sich Dr. Edgar Léyser für das Fachf der Neurologie und Psychiatrie und Or. Walter Schultze für das Fach der Dermatologie und Syphilidologie. Der außerplanmäbige außerordentliche Professor Dr. Heinrich Fischer wurde bis zum Schlusse des Sommersemesters 1925 beurlaubt. Der Oberarzt Or. Richard Fleischliauer an der Klinik für psychische und ner Löse Krankheiteff erhielt ab 1. April 1025 einen Lehrauftrag für psychiatrische Unfallheilkunde.

Der Kasseninspektor an der Klinik für psychische und ner vöse Krankheiten Friedrich Rasp wurde auf sein Nachsuchen aus dem Staatsdienst entlassen. Die dadurch freigewordene Stelle er- hielt Ministerialrevisor Paul Blacha, früher Obersekretär beim Uni versitäts-Sekrètariat. Die Amtsbezeichnung Sekretär wurde dem Oberassistenten Wilhelm Schmitt bei der Verwaltung der Medi- zinischen Klinik und dem Kanzleiassistenten Wilhelm Strauch bei