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Bosch-Oimpera in Barcelona, Herrn Geheimrat Krüger in Gießen, die Forschungsreisenden Sven Hedin und Professor Theo Koch Grünberg.

Dankbar gedenke ich auch der Gießener Dozenten, die der Bibliothek Freiexemplare von ihnen verfagter Bücher überwiesen haben, des Herrn Fabrikanten Staffel in Witzenhausen, der ihr Papier für 100 000 Leihscheine zur Verfügung stellte und des Herrn J. M. Wülfing in St. Louis, des hochherzigen Stifters der Summe von 100 Dollars zum Ankauf wissenschaftlicher Werke.

Mitglieder der hiesigen israelitischen Religionsgemeinde stifteten den Betrag von 1000 Goldmark zum Ankauf photo graphischer Reproduktionen von vier wertvollen vollständigen Handschriften und mehreren Bruchstücken des semitischen Pentateuch. Die Handschriften befinden sich in den Biblio- theken des British Museums in London, der Bodleiana in Ox ford, der ehemals Kaiserlichen Bibliothek in Petersburg und im Privatbesitz des Herrn Oberrabbiners Dr. Gaster in London.

Herr Professor von Gall schenkte der Universitäts-Bibliothek eine arabische Handschrift.

Eine reiche Bücherschenkung ging ein von Frau R. Hering, der Witwe des Herrn Dr. Rudolf Hering in New) Vork. Sie besteht in einer umfänglichen Sammlung amerikanischer Kriegs- literatur, die in Deutschland gar nicht oder nur schwer Zu haben ist.

Die Studentenhilfe hat auch im abgelaufenen jahre ihre Tätigkeit fortgeführt. Das Jahr 1923 brachte diesem für unsere Universität und besonders für unsere Studentenschaft so wichtigen Vereine eine große Entwicklung, die nur möglich war infolge der zahlreichen Spenden in Geld und Naturalien und durch Unter stützung von seiten des Staates. Die wichtigste Errungenschaft des Berichtsjahres ist der Bau des Studenten wohnhauses auf der Schönen Aussichtꝰ. Ferner wurde die Studentische Gärtnerei ausgebaut und ein Gärtner ständig eingestellt. Das Studenten- heim war in gewohnter Weise im Betrieb; auch auf der«Schönen Aussicht fanden Speisungen statt; außerdem befindet sich dort die Schuhmacherei und die Gärtnerei. Die Druckerei hat einen neuen Aufschwung genommen und die Leihbücherei wurde regel- mäßig benutzt. Sehr umfangreich war die Arbeit auf dem Ge biet der Einzelfürsorge und der Krankenfürsorge. So wurden im Sommersemester 1923 30 volle Freitische, 21 halbe Freitische