Einzelbild herunterladen

sie vielleicht nicht klug, wenn sie im Fuhrer-mt verharren. Ihr« Tätigkeit findet unter solchen Umständen nicht die objektiv« Be­urteilung, die sie erwarten durfte; Mißgunst und Mißtrauen schadet nicht nur ihnen, sondern der Allgemeinheit mrd vor allem dem Judentum."

Plünderungen.

Es mehren sich die Meldungen über Plünderungen, die in fehler Zeit in deutschen Städten vorgekommen sind. Besonders in Köln find große Ausschreitungen vorgekommen. Proviant­ämter und Warenhäuser find geplündert worden. Soldaten und Bürgerwehr mußten mit Maschinengewehren Vorgehen. Es gab Tote und Verwundete. Fast werden die Zustände denen in Rußland ähnlich, wo es auch nach Friedensschluß noch Tausende von Toten und Verwundeten gegeben hat. Hier in Friedberg wird es verhältnismäßig leicht fein. Ruhe und Ordnung zu wah­ren. Immerhin sind die Schwierigkeiten größer als man denkt. So zum Beispiel hat der hiesige Arbeiter- und Soldatenrat be­reits jetzt schon über 1000 Flüchtlinge untergebracht bezw. weiter dirigiert, die sich hier meldeten. Wenn nicht die richtige Orga­nisation da wäre, so würden diese vielen beschäftigungslosen Men­schen zu einer Plage und Geisel der Bevölkerung werden.

Zur Beruhigung der Einwohnerschaft Friedbergs sei mitge­teilt. daß sich der A.- und S.-Rat auch weiterhin zur Pflicht macht, hier Ordnung. Ruhe und Sicherheit zu wahren. Es fin­den auch Besprechungen statt, über ein Zusammengehen mit den hiesigen Vehörd'n und mit der Pclizei. Bei Vorstößen gegen Ruhe und Ordnung bittet der Arbeiter- und Soldatenrat um telefonischen Anruf. (Telefon Rr. 99). Es fei an dieser Stell; noönnals besonders hervorgehcben. daß im Falle von Raub. Plünderung und Mord die strengsten Strafen eintreten müssen. Cs gibt im Interests der Ruhe und Sicherheit keinen anderen Weg. Im Arbeiter- und Soldatenrat ist die Errichtung eines Standgerichtes besprochen worden, das eventuell sogar auf Todes­strafe erkennt.

Arbeiter- und Soldatenrat Friedberg ;. H.

Keznae für den So dateurat.

In der hiesigen Bürgerschaft sind die unsinnigsten Gerüchte Wer Bezüge verbreitet, die sich Angestellte des Soldatenrates zugelegt haben sollen. Dazu wird uns von Seiten des Soldaten­rates folgendes milgeteilt:

Jeder Soldat, der zur Zeit obwohl seine Entlastung in Betracht käme weiter dient, erhält eine tägliche Zulage von Mk. 3. Diese Zulage ist allgemein festgesetzt, d. h. nicht vom hiesigen Arbeiter- und Soldatenrat. Diese Zulage erhält also der hiesige Soldatenrat genau so wie jeder andere Soldat. Dazu kommt dann allerdings eine Zulage von Akk. 2.50 für die Ab­teilungsleiter. Wenn man bedenkt, daß di« Arbeit mit der Zeit immer größer und lastender geworden ist, so wird das als be- rochiigt anerkannt werden. Sämtliche Ordonnanzen und f»«stige Soldaten, die der Arbeiter- und Soldatenrat beschäftigen wufe, erhalten keine besondere Zulagen. Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß aus den besonderen Verhältnissen innerhalb des Soldatenrates auch noch nicht eine der allgemeinen Zulagen «utzbezahlt worden ist. Roch viel weniger ist die besondere Lec- gLtung innerhalb des Arbeite- und Soldatenrates bis zum heutigen Tuge irgend jemand zugute gekommen.

Ans der Heimat.

Friedberg. (Bortrag Strecker). In der dichtgefüllten Stadtkirche sprach Direktor Dr. Strecker überDeutschlands Erneuerung"'. Es ist gewiß etwas bisher unmögliches ge» w^sen. daß in der Kirche eine öffentliche Volksversammlung stattsinden konnte. Wer hätte es vor kurzem noch für möglich gehalten, daß die 'gfree h^s Sozialismus von der Kanzel ge­predigt würde. Vielleicht so etwa führte der Redner aus ist es ein Symbol der neuen Zeit, daß wir uns gerade in der Kirche zusammenfinden. In außerordentlichen Zeiten muß es eben außerordentliche Möglichkeiten geben. Nach kurzen geschichtlichen Rückblicken kam Direktor Dr. Strecker bann aus die Ursachen des deutschen Zusammenbruchs, die er in klaren Strichen deutlich zeichnete, zu sprechen. Ver­brecherische Hetze politischer Art. ungeheure Fehler in poli­tischer Berechnung sind begangen worden. Maßvolle Volitik und Menschlichkeit sind unterlegen. Diese Erkenntnis ist qualvoll, aber mir wollen d-en Aufstieg. Wir sind und bleiben ein 40 Millionenvolk im Herzen Europas, und die Welt soll mit uns rechnen. Nicht das Volk hat versagt, son­dern die Führer. Das ist unsere Hoffnung und unser Glaube. Unser Volk wird moralische und materielle Kraft haben, um sich eine neue Zukunft zu schaffen. Redner ging dann aus die drei großen Wege ein. die zum Ziele führen: Demokratie, Sozialismus und Völkerbund. Wir sind überzeugt, hätte nicht die Weihe des Ortes abgehalten, so hätte lauter Beifall den Redner gelohnt.

Friedberg. (S ch i l l e r s ch u l e.) Auf das Inserat be­treff-: Wiederaufnahme des Unterrichts an der Schillerschule fei auch in diewr Stelle auftnerksam gemacht.

Armec-Feldpostsiation Friedberg. Die Ann<e-Feldpost- Hation der 5 Armee die in Frankfurt. Niddastraße 89, untergebracht war. wird von heute ab nach Friedberg in Hellen verlegt. Diejenigen Formationen (Armeetruppen, Etappen sormatio n^n rllw.), die nicht bei einer Tivrsions- cder Korpsanstalt. sondern bei bodenständigen Feldpost- stacionen der 5. Armee ihre Post in Einfang genommen haben, holen sie sortan in Jriedberg ab. Formationen, die hierzu nicht in der Lage sind, teilen der Armee-Feldpoststation den Ort mit, wohin die Post gesandt werden soll.

Fricdberg. Die Versammlung der Beamtenvereinigung imMainzer-Rad" war von allen Beamtengruppen zahl­reich besucht. Der Vortrag des Herrn Völker über die Ver- bältniswahL wurde in bester Form geboten. Durch anschau­

liche Darstellung der Verrechnung Wer Listenaufstellung und Mandawerteilung konnten alle Hörer einen klaren Ein­blick in das Wesen der zukünftigen Wahlform für unsere politischen Körperschaften gewinnen. Herr Völker unterstrich auch kräftig den Gedanken, daß nur durch reges politisches Interesse und zielbewußtes Auftreten geschlossener Wähler­gruppen das erreicht werden kann, was Sinn und Ziel der Verhältniswahl ist. nämlich die Minderheiten zu schätzen und politisches Wollen auch erfolgreich zu betätigen. Tie Ver- jamnilung begrüßte und billigte einstimmig den Eintritt der hiesigen Privatbeamten in die Beamtenvereinigung, welche barmt nahezu 600 wahlberechtigte Mitglieder umfaßt. Ein kurzes Referat des Vorsitzenden leitete die Aussprache über den 2. Punkt der Tagesordnung:Die politische Lage und die Aufgaben für die Beamtenschaft" ein. Der Redner gab einen Ueberblick über die wirtschaftliche und rechtliche Lage der Beamtenschaft im alten Staate und die Bestrebungen durch Znsammenschlüsse der Beamten gruppen berechtigte Forderungen nachhaltiger Zn vertreten. Die ttefeinschaeiden- den Wirkungen der Kriegsjahre auf unser gesamtes Wirt­schaftsleben und die harten FolgeeviUnUngen besonders für das Beamtentum wurden kurz gezeichnet. Die staat­liche Umwälzung wird das Leben der Beamten für die Zu­kunft freier gestalten, aber um so größer wird auch ihre Ver­antwortung sein. Die erste dringliche Aufgabe ist, mit ganzer Kraft zu einem gesunden Verlauf der jetzigen poli­tischen Krisis und Uebergangszeit beizutragen. Drei Gl-und- forderungen muffen alle Beamtengruppen für sich be­greifen und betätigen: soziale Gesinnung, demokratischen Geist und gründliche Schulung für eine klare und zielbe- wußte politische Betätigung im edelsten Sinne. Es gilt für die Beamtenschaft aus der Zeitlage und den' großen und schweren Aufgaben der kommenden Jahre die rickstigen Fol­gerungen zu ziehen, damit sie für die Zukunft eine politisch Rührende und zugleich versöhnende Voftsgurppe im Dienste des Geianktwohles bedeutet. Sie wird daraus aber auch die Berechtigung ableiten, für die eigenen Ziele und Aufgaben eine wirtschaftlich und kulturell zielklare und fortschrittliche Beamtenpolitik zu treiben. Tie Aussprache war äußerst lebhaft und anregend. S' ließ erkennen, daß die geschlossene Organisation schon manches in Fluß gebracht und das Jntenefse an Beamtenfragen wesentlich geweckt hat. Es wurde aber auch erkannt, daß gerade die kommenden Monate die Vereinigung vor besonders schwierige Ausgaben stellen werden. Mit Recht betonte ein akademischer Beamte, indem er (eine volle Freude über die hier bestehende Organisation und ihre Ziele ausdrückte, daß es im Interesse her gesamten Beamtenschaft liegen würde, wenn auch die akademifclien Krei'e ihre Bereitwilligkeit zur Mitarbeit aussprächen. Die Versammlnug gab dazu ihre volle Zustimmung und auch die Leitung sprach es aus, daß. wie schon in frühe"en Sitzungen wiederholt erklärt wurde, sie es in allen Beamtengruppen gerne sehen würde, wenn auch dft akademischen Beamten ihren Anschluß vollziehen wollten. Die seither vom Arbeits­ausschuß unternommenen Schritte fanden volle Billigung. Es wurde gewünscht, daß gerade in der jetzigen Zeit öfters Vorträge und Aussprachen zur Aufklärung in schwebenden politischen und wirtschaftlichen Fragen veranstaltet werden möchten. Ein Abend soll ausschließlich gemeindepolitischen Fragen gewidmet sein. Auch die zur Zeit in Fluß gebrachten großen Reforinen in Erziebungsfragen sollen behandelt und für unser städtisches Schulwesen so dringend notwendigen Folgerungen und Forderungen gezogen und tatkräftig ver­treten werden. Der Vorsitzende konnte mit Worten der Be­friedigung und des Dankes die Tagung schließen. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Geist der Geschlossenheit und Einmütigkeit die Früchte bringen möchten, wie sie ernster Wille und freudige Arbeit erwarten dürfen.

* Errichtung einer Wirtschaftsstclle für die Bezirke Hessca und Wiesbaden. Von dem hessischen Staatsmini- sterium und der Regierung in Wiesbaden ist dieWirtschafts- stelle Frankfurt a. M. für die Bezirke Hessen und Wiesbaden" mit dem Sitz Frankfurt am Main, Blittersdorffplatz 27, als Organ der Demobilnrachungskommissare unter der Leitung des Herrn von Braunbehrens geschaffen worden. Die Wirt­schaftsstelle hat den Anordnungen der Demoti.machungs- tommftfion zu entsprechen. Ihr Arbeitsgebiet umfaßt: All­gemeine Arbeiterfragen (Schtichtungsausschüsse, Arbeits- nachweiswe'en. Abfindung der Helfer), wirtschaftliche Demobilmachung. Umstellung der Kriegs- in die Friedens­wirtschaft, Vetftebsaufsicht über Gas- und Elektrizitätswerke, Freigabe von Baustoffen (Ziegel und Dachpappe) Rohstoffen. Schuh und Bekleidungsfürsorge für die Arbeiterschaft, För­derung der Produktion von Düngemitteln, Eisenbahnwagen- gest-ellung und Entladung. Kohlenbewirtschaftung der gesam­ten Industrie, Rationierung des Verbrauchs an Gas und Elektrizität. Fürsorge für weibliche Arbeitskräfte und ihre Kinder, Abfindung der Helferinnen.

FC. Bad-Nqnhcim, 3. Dezbr. Vor einigen Tagen wurde in einer hiesigen Milchausgabestelle eine Unterschleife festge- stellt. Aus verschiedenen Vollmilchkannen war der Rahm ab­gegossen und zum eigenen Verbrauch zurückgehalten worden. Den nachfragenden Einwohnern wurde aber angegeben, es sei keine Milch mehr vorhanden.

Gießen, 3. Dezbr. Wegen Verschiebung und Unter­schlagung van Militärgut wurde der Schneidermeister Jean Eckert vom Militärausschuß des Arbeiter- und Soldatenrats verhaftet. Er war Kammerunteroffizier des Landsturm- Bataillons und hat als jold^r, wie vermutet wird, große Mengen Stoffe an sich gebracht. In seiner Wohnung wur­den 9 schwere Kisten Militärgut, Stiefel, Hemden, Hosen ufw. enthaltend, beschlagnahmt und mit einenr Lastauto nach der Kaserne transportiert, wo sie einstweilen unter Aufsicht des Militärausschusses verbleiben. Weiteres werden die Ge­richtsverhandlungen ergeben, die umgehend ftattftnden.

Aus Nheluhespu

Mainz, 4 Dezbr. Der Mainzer Arbeiter- und Soldaten^ rat hat sich aufgelöst und wird lediglich die schwebenden Ar« beiten zu Ende bringen. Ein Vertretungsausschuß von be­setzten hessischen Gebietsteilen wurde in Stärke von fünf­zehn Personen gebildet.

Mainz, 4 Dezbr. Zur Wahrnehmung der wirtschaftliche« Vorgänge wie Versorgung mit Kartoffeln, Milch. Getreide und Fleisch hat sich hier in einer Versammlung von Ver­tretern von 70 Arbeiter- und Soldatenräten aus Nheinheffen ein Bürgerausschuß gebildet, der dem Arbeiter- und Sol­datenrat bezw. dem künftigen Dolksrat angegliedert werden soll. Man hofft, daß in dieser Form die Ausschüsse unter der fremden Besatzung Nrefterbestehen können.

AnS Hessen Nasiau.

FC. Usingen, 3 Dezbr. Ter hiesige Landrat wendet sich mit folgendem Ausruf an die Landwirte de Kreises: Die Milch und Butterlieferung nehmen immer mehr ab. So kann das nicht weiter gehen. Denkt doch an die Kinder und Kranken in der Stadt! Die müssen Milch haben! Zeigt Euren guten Willen, der Not auszuhelfen und liefert so viel Ihr könnt.

FC. Wiesbaden, 2. Dez Von der Handelskammer dahier ist im Einvernehmen mit der hiesigen Lar.dwirtschaftsll.mmer ein vorläuftges Prüfungsamt für Weinbe Wertung errichtet norden. Die Besetzung des vorläufigen Prüfungsbeamten ist wie folgt: Weinhäntzler Hugo Wagemann-Wiesbaden. Mit­

glied der Handelslanmer. Vorsitzender, Landesötonomieral Ott- Rüdesheim. Mrtglied der Landwrrljchastskammer, stellvertreten­der Vorsitzender. Weinhändler Bernhardt Haas-Wiesbaden. Schriftführer. Weinftmnnssionär Jakob Heymann-Wiesbcrden. stellvertretender Schriftführer. Des werteren sind eine Anzahl Beisitzer aus Wernhandels- und Weinbaukreisen aufaestellt. Das Prüfunqsaml soll nach Bedarf jeweils mit dem Vorsitzenden, dem Schriftführer und möglichst zwei Beisitzern des Weinhan­dels und des Weinbaues zusommentreten.

FC. Wiesbaden, 3. Dezbr. Landrat v. Heimburg ist vom Arbeiter- und Soldatenrat seines Amtes als Landrat des Kreises Wiesbaden-Land enthoben worden. Er hat feinen Urlaub angetreten.

FC Wiesbaden, 3. Dezbr. Die neue Zeit! An dem hie­sigen Hauptpostgedäude wurden heute Anstalten getroffen, um die an dem Gebäude prangenden goldenen LetternKaiser­liches Postamt" zu entfernen. Man begann damit in geräufch voller Weife klopfend und hämmernd, in dem Moment, als der Führer der heute einziehenden Truppen, Exzellenz von Oven an ihrer Spitze die Rheinstraße hinab ritt uud kurze Zeit vor dem Postgebäude Halt wachte.

FC. Wiesbaden, 3. Dezbr. Ein achtjähriger Schüler wurde heute früh in der Schiersteinerstraße von einem Automobil überfahren und schwer verletzt.

FC. Wiesbaden, 3. Dez. Tie hiesige Regierung hat in­folge eines Erlasses des preußischen Ministeriums.für Wissen' Schaft .Kunst und Volksbildung angeordnet, daß im Ge­schichtsunterricht die bisherigen Lehrbücher nicht mehr dem Unterrichte zugrunde gelegt werden können und daß sie in den Händen der Kinder weder im Unterricht noch bei häus­lich^ Vorbereitung Verwendung finden dürften. Welcher Stoff in Gschichtsunterricht auszuscheiden ist, ergibt sich anS dem Erlasie. Dafür tritt die Kutlurgeschichtliche Belmndlung in den Vordergrund. Die Stoffpläne für Geschichte sind um­zuarbeiten und bis zum 1. Januar 1919 den KresssäM- inspektoren bezw. den Stadtfchulinspektoren in Frank- surt a. M. und Wiesbaden zur Genehmigung vorzulegen. Die Entfernung von Büchern aus der Schulbüchierei hat wfort im Sinne des Erlasses zu erfolgen. Ein Verzeichnis der ausgefchiedenen Bücher ist gleichfalls bis zum 1. Januar 1919 den genannten Schulinspektoren einzureicken. die sich davon persönlich baldigst überzeugen müsien, daß keine un­geeigneten Bücber in der Bücherei zurückgeblieben sind.

FC. Nastätten, 3. Dezbr. Ein hiesiger 16 jähriger Junge zündete, während gestern Kinder beim Eishäusche« an der Kleinbahn spielten, ein Streichholz an und warf dieses durch den Schraubenverschluß m ein Vleckstaß. Hierauf drehte er das Gewinde wieder zu, es entstanden Gase und der Be­hälter explodierte. Don den herumfliegenden Teilen wurde dem achtjährigen Sohn des Jacob Preug ein Bein abge­rissen, während mehrere andere Kinder nicht unerhebliche Verletzungen erlitten. Nach mehreren Stunden verstaxh der junge Preus an den erlittenen Verletzungen.

Aus der Pfalz.

FC. Aus der Pfalz, 3. Dezbr. Die Stadtverwaltungen der Pfalz erlassen Aufrufe, in denen sie die Bürger zur Be­sonnenheit. auch bei Requisitionen der fremden Truppen, und zur Befolgung von Befehlen auf Grrmd der feindlichen Be* fthlsgewalt ermahnen. Es wird beriHtet. daß das franzö­sische Militär für das Viertel Wein das bis vor kurzem 2,502,SO Mark kostete, einen Franks gibt und für ein Huhn 2.50 Mark. Im Geldverchr ist der Satz von 1,25 Mark für einen Franks bestimmt.

^rlsritarliisüifläfr >»

Offene Stellen:

34 Knechte, 5 Tagelöhner, t Gärtner. 1 Milchfahrer. 1 Knechte« familie, 1 Wagner. 1 Bäcker. -4 Dienstmägde. 1 Melkerin, 2 Wirt­schafterinnen, iO Hausmädchen. 1 Verwalter für jojoit

SteHensutbender

Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker. 3 Bilrofräulein-, 4 Bürogehrlfen, 1 landwirtschaftlicher Verwalter.

Verantlvorllich für den politischen und lokalen ?ei> Ott« Hirsche!, Friedöerg: für den Anzeigenteil: E. Schmidt, Fiiedberg. Druck und Verlag derNeuen Lageszettuw4". 8l- ÖL Friedberg t, H.