umrett Planmäßig von stEen. Kragujevac wurde unter Nach-
hutkampf dem Feinde überlassen.
I>l Albanien keine besonderen Ereignisse.
Der Chef de» GenercilstabeS.
42000 Tonnen verjcnk,.
Derlm. 26. DK- (WB. Amtlich.) Unsere Mittelmeer-U- Doote vernichteten nach neuen Meldungen in erfolgreichen Angriffen aus stark gesicherten Eeleitzügen über
42^)00 BruttoregistcrLonnen
Schiffsraum. Des weiteren wurde eine mit einem Zerstörer Lusammenarbeitende U-Bootsalle durch mehrere ArtiÜerietreffer beschädigt.
Mehrfach wurde als Ladung der versenkten Schiffe Kriegsmaterial festgestellt. Ein Munitionsdampfer flog unmittelbar nach dem Torpedotreffer mit hoher Stichflamme und unter gewaltiger Detonation in die Luft.
Der Seglerverkehr in der Nordägäis sowie der Phosphattransport von Sfox (Tunesien) nach Italien wurde durch Versenkung von 31 Seglern geschädigt.
Der (5hks des Admiralstabes der Marine.
Cnifra! sninndlnff m AsMj.gg gr^püf.
Berlin. 26. Eft. (WTB Amtlich.) 6ein« Majestät der Kaiser und König haben den General der Infanterie Luden- dorff. Erster Ceneralguartiermeister und im Frieden Kommandeur der 25. Infanterie Brigade, heute in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt.
Gleichzeiriq haben Seine Majestät mit einer Order an den General zu best.inmen geruht, daß das Niederrheinische Fünlier- Regiment Nr. 39. dessen Chef der General bereits seit längerer Zeit war, fortan den Namen General Ludendorff führen soll.
ker Uachfo-ger Lnvendorffs.
Derlrn, 27. Okt. Gutem Vernehmen nach ist zum Nachfolger Ludendorffs General v. Lotzberg ausersehen.
nnie verlassen. Man rechnet damit, dass die nomitatschls zum 20. Oktober in Cettinje sein werden. Sie bestrafen jede Montenegrinerin, die mit einem österreichischen oder ungarischen Soldaten ein „Verhältnis" unterhalten hat, mit dem Tode. — Ueber die österreichisch-ungarische Armee, die sich auf dem Rückzüge aus Albanien befindet, ist nichts Näheres bekannt. Skutaci und Njeka befinden sich bereits in der Macht der Aüfstädischen. Die albanischen Soldaten, die in Montenegro in Garnison lie^ gen, haben sich ihnen anarschlossen. Ohne jede Rücksicht werden alle Gemeindevorsteher, die der österreichischen Verwaltung günstig gesinnt waren, mit dem Tode bestraft. Den Komitatschis haben sich auch die albanischen freiwilligen Bataillone ange- schlossen In Andrejewica haben die Komitatschis ein ganzes ungarisches Bataillon gefangen genommen. Es war ein schreckliches Massakre.
fik fwt drs Mlissknst Nlindkg.
25. Eff. (WB.) Reutet. Di« ..Dimes" färeiBf: „Wilsons letztes Wort sollte die Korrespondenz mit dem Feinde schließen. Die Note gibt eine enge Uebereinstimmung der englischen und amerikanischen Ansichten zu erkennen. Es ist befriedigend zu wissen, daß Haig und Admiral Deatty mit den Flotten- und Heeresstäben in London konferieren und daß Oberst Houfe in Frankreich angekommen ist. wo Fach in naher Fühlung mit den Amerikanischen und alliierten He-nührern ist. Die Frage de? WiffenstMstandetz betrifft vor ollem die Lage zur See. die für das englische Volk die erste Bed-ngung zur Sicherheit ist. während sie für Die Amerikanern die Grundlage ihrer wirksamen Intervention in diesem Kriege ist."
V-rli«. 26. Okt. Die deutsche Note an Wilson, mit deren redaktioneller Fassung sich die Negierung heute abend noch beschäftigt. ist. nachdem sie auch vom Bundesratsausschuß für auswärtige Angelegenheiten begutachtet worden ist, in der Nacht nach der Schwerz w-eitergegeben worden. lieber den Inhalt berichtet d-r ..LokalaNzeiger^ daß sie bei allem Entgegenkommen gegen Wilson? Forderungen dennoch betont, die ange- deutelen Waffenstillstandsbedingsngen wurden die Wehrlos- machung Deutschlands bedeuten, was weder im nationalen, noch im internationalen Interesse angängig sei.
Die Pttjfldit %!ifw 0 thin'e m Wo».
Verlrn. 27 Okt. (MV. Amtlich.) Die dr-utsche Antwortnote hat folgenden Wortlaut:
Dir deutsche Regierung hat von der Antwort des Präsidenten e r Der. aigten Staaten Kenntnis genommen.
Der Präsident kennt die tiefgreifenden Wandlungen, die sich in dem deutschen Versassungsleben vollzogen haben' und voll' ziehen. D:e Friedensverhaud^unzen werden von einer Volks- regieruntz geführt, in deren Landen d'e entscheidenden Machlbe- sngllksie tatfirchlich und verfassunosmiktzig ruhen. Ihr find auch dre wu'ifcuijtffn Gewalten unterstellt.
. Negierung sieht nunmehr den Vorschlägen für
erw?n Wansenstkll^and entgegeri, der einen Frieden der Gerech- einlerLct, wie ihn der Präsident in seinen Kundgeövnaen ge?«r^eichuet hat. "
gez.: Solf, StaaLssekrcrSr des AuswärtlZerr.
%wMi:n 0*11 rnrldj in die
- .*£ Ctt (SB®-) Der Berichterstatter der ..Neuen “1%** P IC, l e aus Czernowitz: Rumänijche Truppen
idente « ; Cinm ’ 1 eiu - D.'° Rumänen sind entjchlasieu. u)rt letzte Karle auszusprelen und glauben diesmal Glück zu
Deranderungen in Oesterreich und die Lostren- nungsaLpchten dar Ungarn werden, wie sie glauben, die Geburt EroßrummnenZ beschleunigen. Das Erscheinen der Alliierte an der rumänischen Grenze riß selbst besonnte Elemente in den Kitegswlrbcl. Tue Nationalisten herrschen.
Die Dorgäugc in Fiume.
M §n, 24. Okt. (WB.) Im Heeresausschuß der österreih- rsch-cn Delegation erklärte Kriegsminister v. Stöger-Stein-er ilber die Vorgänge in Fiume' Nach den bisher oingegangenpn Meldungen spielten sich die Vorgänge wie folgt ab: Am 23.
Oktober früh zogen Kvndg-ebevde von Sulak nach Fiume. Sie durchbrachen bei der Brücke von Susak die ausgestellte Erenz- polizeischutzreihe. zogen in Fiume vor das Ecrkchtsgebäude. br freiten die dortigen Verhafteten und hißten auf diesem Gebä"de und auf dem Gouvernementsaebönde die kroatische'Fahne. Dieser Kundgebung schloß sich eine Wachkompagnie des Infanterie- Regiments Rr. 79 on. Durch Gegenmaßnahmen der Ortsbe- borden wurde am N^chmit^ag in Fiume die Ordnung wieder hergestellt. In den Abendstunden wiederholten sich die Kundgebungen und nahmen schörl-r? Formen an Die Wachkomvag- nie des Infarrterieregiments 79 verbarrikadierte sich in der Kaserne. Laut soeben eingelavfenen Meldungen bat diese W^ch- kowpagnie heute Vil tffrt früh die Fab ne van selbst von den: Gebäude entfernt und sich ebne Blubveraießen ergaben. Auaen- blickl'.ch herrscht in Fiume Ruhe und Ordnung. Der Bonus von Kroatien und der südslawische Vorrat haben am-dfe Beoölke- rung Aufrufe erlassen, die zur Ruhe und Ordnung mahm'n. Dieser Aufforderung ist die Bevölkerung willig gefolgt. " In Agram und im Lande überhaupt herrscht Ruhe
Rtzg üfrrr d'e Vrr«?e!jhiK1e des Kr-eges.
Ofenpest, 23. Okt. Im Lause der Debatte Uber den vorläufigen Staatshaushalt erörterte Graf Tisza ^-ch die Vorgeschichte des Kriege? und erklärte, er habe bis zum letzten Augenblick gegen jede Bestrebung, ohne den Zwang der äußersten Notwendigkeit eine kriegerische Lösung zu wählen. Stellung genom- N'en. Graf Tisza verlas eine darauf bezügliche vertrauliche Eingabe an den König, in der es heißt:. „Es müsse seines Erachtens ‘ Serbien Die Möglichkeit gegeben werden, den Krieg zu vermeiden. und wenn es doch zum Krieg kommen so""te. so solle vor aller Welt bewiesen werden, daß sich Oesterreich-Ungarn cur tem Boden gerechter Notwehr befinde. Es sei also eine in gemessene. aber nicht drohendem Tone gehaltene Note an Serbien zu richten." Diese Eingabe ist vom 8 Juli 19M datiert. Graf Tisza sagte, daß die Herausforderungen, seitens Serbien immer mehr Zunahmen. Der Text-dos Ultimatums wurde in einer gemeinsamer! MinifieLkouferen'. am 19. Juli festgestellt. An dieser Konferenz nahm kein eintet Vertreter Deutschlands teil. Der Abgeordnete Valla rief dazwischen: „In Wien nicht, aber in Potsdam!" Tisza fuhr fort: „Weder in Potsdam noch anderwärts." Wir habe das Ultimatum in Wieg beschlossen und den Text des Ultimatums iv Wien in ein^r gemeinsamen Mi- nisterkonserenz fest gestellt. Abgeordneter Valla dazwischen rufend. „Nicht dos Ultimatum, sondern die Einleitung des Kriege? wurde in Potsdam beschlossenl" (Großer Iärm recht s Tisza fuhr fort' Weder aus den Beschluß, ein Ultimatum abzuschicken. noch auf den Text des Ultimatums haben andere Faktoren als die dazu berutcuen österreichisch-ungarischen und gemeinsamen Faktoren einen entscheidenden Einfluß ausgeübt. Tisza erklärte sodann, daß er in dieser gemeinsamen Minister- konferenz vom 19. Juli sich ausdrücklich gegen Ercb-rungspläne verwahrt und dle'be-.iiglich einem einstimmigen Beschluß erwirkt habr.^ Trs-a verlas den auf die Beratung und Beschluß- fassung bezüglichen Teil des Ministerprotokolls.
noch 1260 Gramm Drof in der Woche erholten, tonst nicht?, m-fit.' Infolgedessen hätten sich auch zahlreiche Fälle von Hungertod ereignet. Die Verteidiger der Angeklagten führten aus. daß --g sich hier um eine Tat der Verzweiflung handle, denn d-e Än. geklagten feien nahe am Hungertod gewesen. — Das Gerrchi
stellte sich ebenfalls auf den klagten kostenlos frei.
Standpunkt und sprach die An ge.
stie (fntiifniin&nnn, lur lilitnrnfiiJülf.
Die Reichsverfassung wird in Art. 11 wie folgt ab ge ändert: „Zur Erklärung des Krieg-eZ im Namen des Reiches ist die Zustimmung des Bundesrats und des Reichstags eriorderlich. Ir:e- deneVerträge sowie diejenigen Verträge mit fremden Sfaaicn welche sich auf Gegenstände der Reichsgesetzgebung beziehen, be. dürfen der Zustimmung des Vundesrats und des Reichstags.
Im Artikel 15 werden folgende Absätze hinzugefügt: Der
Reichskanzler bedarf zu feiner Amtsführung deZ Vertrauens des Reichstags. Der Reichskanzler trägt die Verantwortung für alle Handlungen von politiicher Bedeutung,'die der Koster in Ausübung der ihm nach der Reichsverfassung' zu- stehenden Befugnisse »orntmmt.
Der Reichskanzler und seine Stellvertreter sind für ihre Amtsführung dem Vundesrate und dem Reichstag verantwortlich."
Durch diese Bestimmung wird Mtürlich eine Aendcrung des Artikels 17 notwendig, und die Worte ..welcher dadurch die Verantwortlichkeit übernimm^ werden alz überflüssig ge- strichen.
Artikel 53 wird folgender Satz hinzuaeiügt: Die Er
nennung. Versetzung. Beförderung und Vecobschirdung von Offizieren und Beamten der Marine erfolgt unter Gegenzeichnuna
des Reichskanzlers.
Im Artikel 64 werden im ersten Satz des Absatzes 2 hinter dem Wort „Kaiser" die Worte eingeschaltet: „unter Gegen-
Zeichnung des Reichskanzlers"
Im Artikel 66 worden folgende Abschnitte hmzugefügt: Die Ernennung. Versetzung, Beförderung und Verabschiedung der Offiziere und Militärbeamten eines Kontiuoents erfolgt unter Gegenzeichnung des Kriegsministers des Kontinaents. Die Kriegsminister sind dem Vundesrat und dem Reichtag für di^ Verwaltung ihres Kontingents verantwortlich.
Jm Deichstag
Aufstand irr Wonlenegro.
2fl. Eft. S«z-Laibach wird gemeldet: Der Bericht- -ersta.ter eines hiesigen slowenischen Blattes in Cettinje meldet l 7 ' D I°? er! 5n Montenegro ist ein allgemeiner Aufstand ‘ 1 n* Duerillakrieg ausgebrochen. Die bewaffneten Banden h»- ben brs zum 12 Oktober die Orte Nikstc. Berane und Andre- jewrca besetzt. Dre Lesterreicher und Ungarn räumen in größter ganz Montenegro. Der Generalaouverneur hat et-
Das Kabinett Kammaich.
^ Wien, 26. Okch (WB.) Die Blätter bestätigen den Ein- trlti des ProfeporZ Redlich als Finanzminister in das Kabi- neLt. dem mit dem Ausscheiden des Iustizministers. der durch einen höheren Beamten des Justizministeriums erf^zt werden soll, alle früheren Minister angehören sollen. Voraussichtlich werde Lamncasch sich bereits am Dienstag dem Abgeordneten- hauje mit feinem Programm vorstellen können.
Die fflfiMiitldnot in Dkntsih-KölMu.
drag. 21. Okt. Wie groß die Lebensmittelnot in gewissen Zellen von Deutsch-Böhmen vor dem Einsetzen der letzten Ernte gewesen sein muß, ging aus einer Verhandlung hervor, die vor dem Kcelsgericht Leipa gegen 45 Frauen aus Krombach und Schanzendorf geführt wurde. Dre Angeklagten wurden des Aufruhrs und des Diebstahls beschuldigt. Wie aus der Verhandlung hervorging, sollten Mitte Mai aus Krombach die letzten Kartoffeln mittelst Wagen fortgebracht werden, obwohl die Bevölkerung selbst bitteren Hunger litt. Der Wagen wurde von ecnem Gendarmen eskortiert. Gegen 200 Frauen warfen sich nun dem abfahrenden Wagen entgegen und plünderten ihn völ- ltg aus. Den Ausforderungen des Gendarmen wurde keine Beachtung geschenkt. Die Angeklagten waren größtenteils geftän- ig und erklärten, sie halten die Kartoffeln nur aus Hunger ge- sioylon und die Wsicht gehabt, sie dem Gemeindevorsteher zu bezahlen. Die Cemelndeoorsieher aus den betreffenden Orlen oecuiroeten, die Lebensmittelversorgung in der fraglichen Zeit ser sehr schlecht gewesen. Seit April habe die Bevölkerung nur
stand die dritte Lesung der Abänderung des Drf. 11 der Reich-Z- Verfassung auf der Tagesordnung. Die Mehrheitsparteien beantragen, diesem Artikel die Abänderung d-er Art 15, 17. 64—66 Hinz,.fügen. Gegen die Stimmen der Konlerv riven. die durch den Grafen Westarp gegen diese Kürzung des Rechts der Reichs- tagsabgeordneten aufs entschiedenste Einspruch erheben, wurde dieser Antrag angenommen. Inzwischen sind von den Unabhängigen noch Anträge eingelaufen, die eine vorübergehende Aenderung der Reichsverfassung verlangen. Im Verruf der Debatte sagte der Abg. v. Graes skonf). daß man kür die vorllegendcn Fragen jetzt kein Verständnis habe. Ueber den Artikel 11 könne man sich in ruhigen Zeiten wohl unterhalten. Tatsächlich habe die Volksvertretung durch die Bewilligung der Kriegskredite ein Mitbestimmungsrecht. Preußen werde seines ganzen Einflusses zum Nutzen der anderen Bundesstaaten beraubt. Dle Kommandogswalt des Kaisers werde restlos beseitigt. Das Heer dürfe nicht in den Parteistreit hineingezonen werden. Er könne nicht glauben, daß die maßgebenden militärischen Stellen diese Aenderungen mümachen würden. (Großer Lärm links.) Der Redner gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß sich auch beute noch Männer fdiden würden, die sich wie Bismarck für die Rechte der Krone einsetzen würden. Die Eile, mit der die Beratungen vorgenommen werden, geschehe, um Wilson eine^ Gefallen zu tun. Staatssekretär Gröber befürwortet die Abänderung, die lediglich die Konsequenz d.-Z parlamentarischen Staates^feien. Landsberg (Soz.) wendet sich gegen den Abg. Gräfe, der mit dem Gedanken der Gewalt spiele. Der Unabhängige Bernstein fordert die Beseitigung des Rechtes des Kaisers, den Reichstag aufzulösen. Nachdem der Kriegs- Minister Scheuch mitgeteilt. daß die verbündeten Rea-^rungen mit den Anträgen einverstanden, wurden die Anträge a n ge - nommen.
Riulririit des Sinnfswinifminis iu Men.
Darmstadt, 26. Okt. In der heutigen Sitzung des Sonderausschusses für die Revision des Wahlrechts gab der Staat?- miftir.er Dr. Ewald folgende Erklärung ab: ^
In meiner Aeußerung zur Frage der Revision des Wahlrechts in der Sitzung der Zweiten Kammer vom 20. März d. I. habe ich darauf hingewiefen. daß eine abwartende Haltung für Hessen sich infolaugr empfiehlt, als nicht die Wahlrechisfragc in Preußen geklärt ist. Nach den Mitteilungen in der Presse vom 18. d. M. sind nunmehr die Beschlüsse des Wahlrechtsau's- fchusses des Herrenhauses dem Plenum dieses Hauses zug.'- gangen. Nach diesen Vorschlägen darf für Preußen die Einführung des gleichen Wahlrechts ohne jede Zusatzstimme und die Einführung der Verhältniswahl für größere. Wahlkreise als gesichert betrachtet werden, wenn auch die Bestimmungen des Wahlgesetzes im übrigen in allen Einzelheiten noch nicht festst ehen.
Die Regierung trägt hiernach kein Bedenken heute schon ;u erklären, daß sie die Aushebung des Mchrstimmenrechts und die Einführung der Verhältniswahl für die Wahlkieise. in denen mehrere Abgeordnete zu wählen sind, vorschlagen wird, wenn nach dem Ergebnis der Ausschußverhandlungen Aussicht besteht,- daß diese Vorschläge dle erforderliche Mehrheit finden werden.
D'.e Regierung ist ferner bereit, mit dem Ausschuß über die weiterhin bestehenden Wünsche zu beraten, u'm aus dem Ergeb nts dieser Beratungen die Grundlagen dafür zu entnehmen, welche weiteren Vorschläge zur Aenderung des Wahlgesetzes und der Verwaltungsgejetze such- und zeitgemäß sind und mit Aussicht auf Erfola aemackt werden können.


