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Tratte ©raftITen nicht unfern tn einem andern Sinne als die Vereinigten Staaten geantwortet.

Eine Ministcrsihung.

Berlin, 9. Okt. Heute nachmittag um 6 Uhr traten unter dem Vorsitz des Reichskanzlers die Staatssekretäre zu einer Ministersitzung zusammen, um auf Grund der Reutermeldung denn eine offizielle Antwort auf diplomatischem Wege liegt noch nicht vor über die Fragen Wilsons zu beraten. Es ist selbstverständlich, daß bei dieser Beratung die berufenen militärischen Sachverständigen beteiligt sind,

Ludendorsf in Berlin.

Berlin, 9. Oft. (WTB.) Der Erste Generalquarttermeister General Ludendorff ist aus dem Großen Hauptquartier in Berlin eingetrosfen.

Kulgnttens Kapitulation.

Zürich, 9. Ot. Nach Mitteilungen der Agence d'Mh6nes ergaben sich außer den Tausenden von Gefangenen, die im Verlaufe der jüngsten siegreichen Offensive in Bulgarien ge­macht wurden, dem militärischen Uebereinkommen vom 29. Sptember entsprechend, 65,000 Bulgaren den Alliierten.

Rußland.

Samara vo» den Bolschewik! eingenommen.

Moskau, 8. Oft. (WB.) (Petersburger Telegraphen-Agen- kur.) Am 7. Oktober 8 Uhr abends wurde Samara von un­seren tapferen Truppen eingenommen. Sie wurden mit Jubel von der Bevölkerung begrüßt. Noch vor Einnahme der Stadt hatten sich die Arbeiter gegen die Tschecho-Slowccken erhoben. Die Siegesbeute, die unseren Truppen in die Hände fiel, ist ungeheuer und läßt sich im Augenblick noch nicht annähernd überblicken. Damit ist auch der letzte Stützpunkt der Gegen­revolution urtter den wuchtigen Schlägen der roten Armee ge­fallen. Jetzt ist das ganze Walgagebist in unseren Händen und jetzt werden wir für das junge Sowjet-Rußland das so nötige Brot erlangen. Dieser Sieg gibt uns neuen Mut im Kampf für die Ideale des Kommunismus.

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Konstantinopel. 8. Oft. (WB.) Wie das BlattBakit" erfährt, hat Eroßwesir Talaat Pascha dem Sultan die De­mission des Kabinetts überreicht, welche angenommen wurde. Die Leitung der Geschäfte bis zur Bildung des neuen Kabinetts sei dem früheren Botschafter in London. Tewfik Pascha, über­tragen worden.

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9. Oft. Aus San Sebastian wird gemeldet, daß das spanische Kabinett zurückgetreten ist.

Ungarische Wünlche.

Budapest. 8. Oft. Die Sttmmung in den pokittschen Krei­sen Ungarns drängt immer mehr zur Erklärung der politischen Unabhängigkett Ungarns von Oesterreich. Die Erklärungen, die kürzlich die österreichischen Parteien abgegeben haben und die sich scharf gegen Ungarn richten, haben das ihrige dazu ge­tan. um die Stimmung zu verbittern. Die ungarischen Par­teien trachaen fast ausnahmslos nach der reinen Personal-Union zwischen Oesterreich und Ungarn, die zwar dem Kaiser von Oesterreich die ungarische Krone als König von Ungarn beläßt, sonst aber eine völlige Trennung der beiden Reichshälften er­strebt.. Sowohl Graf Julius Andrasiy wie Graf Tifza haben sich in diesen Tagen erst in dem Sinne ausgesprochen. daß Ungarns Stellung unbedingt gestärkt aus dem Kriege hervor­gehen müsse. Jede territoriale Verkleinerung werde energisch von ollen Parteien abgelehnt. Die dahin gehenden Wünsche der Südslnwen finden die schönste Gegnerschaft in Ungarn. Beim Zusammentritt des Parlaments wird diese Stimmung in den ungarischen Kreisen ihren schärfsten Ausdruck finden.

Ein liidllarvikcher Staat.

Berlin. 9. Okt. DasB. T." meldet aus Wien: Wie ich authentisch erfahre, wird übermorgen ein Manifest des Kaisers erscheinen, worin der Monarch den Entschluß kundgibt. daß Kroatien, Slawonien, Bosnien und die Herzegowina wie auch Dalmatien zu einem Staatsganzen vereinigt werden. Aber es ist wohl möglich, daß diese Erklärung hinter der Entwicklung der Ereignrffe zurückbleibt. Diese wird natürlich sehr wesentlich von der Antwort Wilsons beeinflußt werden. Graf Burian teilte der österreichischen D-elegation mit. er glaube, daß bis Ende nächster Woche die Antwort des Präsidenten Wilson auf die Friedensnote eingetreffen sein werde. Er gedenke, Er­klärungen zunächst in der ungarischen und dann in der öster­reichischen Delegation abzugeben. Graf Burian hat ferner den Vertretern des Herrenhauses gegenüber erklärt, daß die gemein­same Regierung bereit sei. auf die Idee des tschechischen Staa­tes einzugehen.

^cr neue Lrriesisminister.

Verkin, 9. Okt. (WTB. Amtlich) Seine Majestät der Kaiser hat folgende Allerhöchste Kabinettsordre erlaßen:

Ich bestimme: General der Artillerie v. Stein, welchen Ich durch Meine anderweitige Order von heute vom Amte als Staats- und Kriegsminister enthoben habe, wird zum Chef des 1 . Lothringischen Feldartillerie-Regiments Rr. 53 ernannt. Der­selbe bezieht die Gebührnisie eines Kommandiernden Generals aus dem Etatskapitel für Offiziere tn besonderen Stellungen.

Gleichzeitig habe Ich durch anderweitige Order von heute Ge. neralleutnant Scheuch, bisher Generalmajor und Chef des Kriegsamts im Kriegsminifterium, zum Staats- und Kriegs, minister ernannt.

Vir sienordminq in DchFoihmgen.

Der Statthalter von Elsaß-Lothringen, von Dallwitz, hat d!e nachgesuchte Entlastung von diesem Posten erhalten. Der Nachfolger ist bis zur Stunde nicht bekannt. Man spricht in politischen Kreisen davon, daß entweder llnterstatssekretär Frenken oder der frühere Staatssekretar des Reichsrvirt- schaftsamtes und gegenwärtige Oberbürgermeister von Straß­burg, Dr. Schwander, ihn ersetzen wird. Der Rücktritt des Herrn v. Dallwitz hängt mit der Ankündigung zusammen, daß den Reichslanden die volle Autonomie gewährt werden soll. Herr v. Dallwitz ist als Gegner dieser Maßregel bekannt, sodatz fern Ausscheiden als sichtbares Zeichen des Umschwungs gelten kann. In den Reichslanden wird ebenfalls eine Parlamentari­sierung geplant und als Staatssekretär in erster Linie der Reichstagsabgeordnete H a u ß genannt, der der Vorsitzende der Fraktion der Elsüster im Reichstag ist.

Pilkrunti kg ßllakrnnggjnßaukgklttzeg.

DieFrankfurter Zeitung" schreibt:

Berlin. 9. Oft. Der vom Reichskanzler in seiner Programm­rede angekündigte Befehl des Kaisers an die stellvertretenden Kommandierenden Generale zur Milderung der Härten des Belagerungszustandes ist auf Grund der eingehenden Be­sprechungen, die am Sonntag in dem neuen Ministerrat statt- gefnnden haben und auf Grund des Vortrages, den daraufhin der Reichskanzler am Montag dem Kaiser in Potsdam gehal­ten hat. nunmehr ergangen. Darnach haben sich die stellvertte- tenden Kommandierenden Generale in allen nicht rein mili­tärischen Angelegenheiten, also besonders auf dem Gebiet der Zensur, des Vereins- und Versammlungswesens mit dem zu­ständigen Oberpräsidenten in Verbindung zu setzen und mit diesem das Einvernehmen herzustellen. Wenn ein Einverneh­men nicht zu erzielen ist. so muß die Angelegenheit dem Ober­militärbefehlshaber in der Heimat, der bekanntlich der Kriegs- minister ist. vorgelegt werden, und der Kriegsminister entschei­det. wie dieB Z. am Mittag" seststellt. auf Grund der Wei­sung des Reichskanzlers selbst. Damit ist in allen Zensurange­legenheiten und für das Vereins- und Versammlungsrecht die volle Verantwortlichkeit des Reichkanzler vor dem Parlament gegeben.

Pom Reichstag.

Berlin, 9. Okt. (WB.) Entgegen den Zeitungsmel- düngen sind bisher über den Zeitpunkt des Wiederzusam­mentritts des Reichstages noch keinerlei Bestimmungen ge­troffen worden.

Per dcntjche Widerstand.

Der Kriegsberichterstatter Scheuermann schreibt ans dem Felde:

Großes Hauptquartier. 5. Oktober.

Der gestrige Tag bat an verschiedenen Teilen der Kampffront die ermattete Fortsetzung der Dnrchbruchsversuche, aber nirgends dem Feinde den erhofften Erfolg gebracht.

In Flandern haben sich außer den Belgiern, die mit \ ihrer Behauptung, in das 3 Kilometer hinter unserer Front j belegen'* Städtchen Roeselaere eingedrungen zu sein, die Un­wahrheit behaupten, in zunehmendem Maße Franzosen an den Angriffen beteiligt, ein Beweis, daß die Engländer dort schon wieder neue Hilfe gebrauchen. Die in größerem geschlostenen Verbände auftretenden französischen Kräfte sind durch die zu­nehmende Verbreiterung der amerikanischen Front nach der Champagne hin frei geworden. Seit vorgestern haben diese frisch eingesetzten französischen Divisionen mehrfach nach starker Artillerievorbereitung und unter Tankeinfatz südlich von Dix- muiden den Durchbruch zu erzwingen versucht, sind aber vor der Abwehr und den Gegenstößen bayerischer und rheinischer Ba­taillone restlos gescheitert. Bei der Tankabwehr, die vorgestern aus schmaler Angriffsbreite den Feind zwölf abgefchostene Sturm­wagen kostete, haben sich Geschütze eines rheinischen Feldartille- rie-Regiments ausgezeichnet.

In der Geaend Geluwe haben sächsische Truppen nicht nur alle Vorstöße der Engländer vereitelt, sondern dielen im Gegen­angriffe einen Stützpunkt entristen. An der St. Ouentinfront hatten vorgestern die Gegenstöße gegen die feindlichen Ein­bruchsstellen überall vollen Erfolg. Mit Ausnahme der Lor- mister Ferme kam all-?s, was dem Feinde die schweren und ver­lustreichen Angriffe der Vortage cingebracht hatten, wieder in unseren Besitz. Erneute Tankangrisfe gegen Le Catelet scheiter­ten. Bei einem Gegenangriff, der den Feind über Montbre- bain bis östlich Ramicourt zurückwarf, ritt englische Kavallerie zur Attacke auf. Sie wurde im Artillerie- und Maschinenge- wehrfeuer furchtbar zufommengeschosien

Zusammengefaßte deutsche Schlachtgeschwader griffen am Nachmittage auf der Römerstraße und von Magny-la-Foste vor­gebende feindliche Reserven mit Bombenwürfen und Maschinen­gewehrfeuer an. Seit gestern morgen sind nördlich der Oise neue starke Angriffe im Gange. Auf dem Damenwege richteten Fran­zosen und Italiener während des ganzen Tages starke Angriffe zwischen dem Stabecken und der Aisne gegen unsere Kanalstel- lung, die weit über den Rahmen der bisherigen Vorposten­kämpfe in dieser Gegend hinausqingen. Keiner dieser Angriffe führte bis in unsere Hanptwiderstandslinie. Wo der Feind nicht schon durch unser Artillerie- und Maschtnengewehrfeuer nieder- gehalten wurde, schlugen ihn Schleswig-Holsteiner und Würt- tcmberger im Rahtampf zurück. Das Ziel des Angrifies war nach Angaben der Gefangenen Trucy gewesen. Für den Fall des Gelingens hatte man den Italienern Ablösung versprochen. Der Feind hatte schwere Verluste und verhielt sich nachts ruhia.

In der Champagne hat er die Angriffe fortgesetzt und gleichzeitig in und östlich der Argonnen angegriffen. Sein* Sturmmasten wurden meist durch unser Abwehrfeuer zerschlagen. An der vorgestern von uns zuttickgenommenen Schlesiechöhe kam er bis gegen unsere Hauptwiderstandslinie vor. wurde aber durch Gegenstoß zum Stehen gebracht. Die Angriffe waren feh, schwer. Rücksichtslos warf der Amerikaner östlich der Argon neu feine Masten ins Feuer. Im Waldgebirge selbst schlug sich die württembergische Landwehr mit bewährtem Heldenmut. In de, Champagne dauerte der Ansturm bis zur Nacht an. Hier ver. folgte ein llppischcs Bataillon den Feind 500 Meter weit im Gegenstoße über unsere Widerstandslinie hinaus und nahm ihm 8 Maschinengewehre ab. Westlich der Maas setzt der Amerika­ner seine schweren Angriffe fort. Hier sind die Kämpfe noch »r vollem Gange. Bis weit in das Hinterland liegen die Maas, talortfchaften unter den schweren amerikanischen Granaten i* Asche.

Erfolge unserer FnftstreitkrMe.

Berlin, 9. Okt. (WB.) Die eüste Woche der feindlichen Großangriffe in Flandern brachte unseren Luftstreitkräflen unvergleichliche Erfolge. Seit dem 28. September, dem Be­ginn des Großkampfes, bis 5. Oktober haben unsere Flieger allein in Flandern 96 feindliche Flugzeuge abgeschossen, selbst sechs Flugzeuge verloren. Eine Jagdstaffel errang 17. eine andere 15 Luftsiege. Leutnant Jacobs brachte 9, Leutncrnt Degelow 7 Flugzeuge zum Absturz.

Das Friedensangebot.

Die Verzichtmehrheit des Reichstages hat die erste Stund» ihrer Macht benutzt, ihren am 19. Juli 1917 kundgetanen Wil. len zu betätigen. Schon ehe sie in öffentlicher Sitzung zusam­mentrat. hat Prinz Max von Baden als Kanzler des Deutsche» Reiches feinen Namen für ewige Zeiten mit einer Tat ver­knüpft. die der national und deutschbewußt empfindende Teil des Volkes als des Nachruhms würdig nicht anzuerkennen ver­mag. Während die deutschen Heere, siegreich seit vier Jahren, nett in Feindesland, im Augenblick zwar Gelände preisgebend, die größten Schlachten ungebrochenen Mutes und Stärke mann­haft bestehen, bittet die demokratische Parlamentsmehrheit um Waffenstillstand und Frieden? Und der Mehrheit des Volkes steigt nicht die Röte der Scham in die Stirn, ihr brennen nicht die Augen angesichts des Umstandes, daß das Reich, der erfüllte Traum der Väter, durch die Demokratie auf Abbruch verschleu­dert wird? Wieder sind, wie schon so oft in der deutschen Ge­schichte. wie in den Tagen von Olmiitz und da Hannibal Fächer den Hammer über die schwarzrotgoldene Flotte schwang, die na­tionalen Gewissen gelähmt.

Die Guten faul, die Vesten ganz verzagt.

Und keine Hand bot sich zum heil'gen Bunde.

O. großer Gott, wie ferne ist die Stunde,

In der des neuen Lebens Sonne tagt."

Von der Höhe, auf die einpreußischer Junker" das Reich geführt hatte, führt ein badischer Prinz es hinab und die demo. kratischen Führer des Volkes feiern unter dem Beifall der Feinde diese Stunde als den Anbruch einer neuen Zeit! Macht sie der Beifall aus dem Munde jener nicht stutzig, die mehr denn einmal Deutschlands Vernichtung verkündet haben, ahnen sie nicht, daß sie in Wahrheit die Rückkehr zur alten Zeit kleindeut, fchen Elends bejubeln? Soweit ist unter dem Einfluß der- tigkeit der nunmehrigen Minister Scheidemann und Erzüerger und all ihrem Anhänge mit und ohne Amt die Stimmung des deutschen Volkes heruntergewirtschaftet worden, daß kaum noch gemerkt wird, daß Deutschland den gleichen Weg geht, auf den ein Malinow Bulgarien geführt hat. Ohne geschlagen zu sein, ohne den Feind im Lande zu haben, noch wehr- und waffenfähig, zu Erfolg und Sieg noch nicht gelähmt. Littet Deutschland Herrn Wilson um Frieden? Und wenn Wilson, getreu seiner und sei- ner Verbündeten gezeigten Haltung ablehnt, was dann? Starke Worte hat für diesen Fall der Kanzler gebraucht. Aber mttnl die von ihm vertretene Regierung ernstlich, daß sie aus dem Niederdruck des 5. Oktober die Gemüter des Volkes in den Hoch- i fchwung vom 4. August versetzen könnte? Das hat. als des Kaisers Friedensbereitschaftserklörung die feindliche Ablehnung erfuhr, schon die Agitation der Scheidemann und Erzberger zu hintertreiben gewußt. An deren Stelle aber sind jetzt die Haase und Dittmann getreten, die Seyda und Korfanty sekundieren, und zu der uneinigkeitstislenden Wühlarbeit der Entente wird sich der neuerwachte Trotz der Bolschewisten und der hoffende Hatz der österreichischen Tschechen gesellen. Ihnen allen 'hat die Rede des Prinzen Max von Baden das Rückgrat gestärkt, und d^e Her- ren der jetzigen Negierung sind wahrlich nicht darnach angetan, mit ihren Anschauungen einer Agitation von jener Seite mit Erfolg entgegenzutteten. Mußten Scheidemann und Bauer schon in der letzten Streikbewegung zugeben, daß ihnen die Macht über die Massen entglitten war so werden sie sich nicht stärker erweisen, wenn die Unabhängigen der Sozialdemokratie ureigenstes Werk fortsetzen. Sje werdenunter dem Zwange ihrer Ueberzeugung handeln und den Weg bis zu Ende gehen". Und da noch immer das sozialdemokratische Endziel nicht er­reicht ist, muß Exzellenz Scheidemann, wenn anders er nicht beiseite stehen will, seines Blattes Appell Folge leisten:

Die Zeit fordert ganze Männer und ganze Entschlüsie. Jede Zimperlichkeit, jede Dedenkenträgerei, jedes Hängen an veralteten Vorurteilen müßte aber gründlich ausgeräumt werden! Wir brauchen nicht Sozialdemokraten als Minister, sondern sozialdemokratische Minister, Männer, die in ihrem Amte das bleibn, was sie sind und dort mit leidenschaftlicher Energie für das wirken, was sie als Sozialdemokraten für das Nichtige und Notwendige halten. Männer, die nicht fragen, was darnach kommt, wenn sie den Krempel hinschmei­ßen, sondern die unter dem Zwange ihrer Ueberzeugung ihren Weg bis zu Ende gehen!"

Schon schallt ja aus dem feindlichen Blätterwalde die Auf­forderung an die Sozialdemokratie zu beweisen, daß sie nicht di*

alte Firma Bismarcks Nachfolger Scheidemann seien, und a«