Einzelbild herunterladen

Asm neuen Reichskanzler.

Fm ersten Band seine? Dismorckbuches schreibt der Gründer -SS Deutschen Reiches'Seine Königliche Hoheit (der Groß- Ler-og von Baden) hat bei meiner Entlassung die Hand mit im Spiele gehabt und mehr al? einmal dem Kaiser vorgestellt. wie notwendig es sei. das; er sich von mir trenne. Er hat es mir «?ohl nie recht vergessen tonnen, daß ich mich seinerzeit der von ihm gehegten elfaß-lotbrinoüchen Wünsche versagt habe, und Lei meinem Druck aus die Schweiz (Wohlgemuth-Affäre. Rieder- lassungsvertraq) hat er befürchtet, daß ihm seine badischen Fensterscheiben von der benachbarten Schweiz eingeworfen wer­den könnten Sonst habe ich ihm meine? Wissens keinen Anlaß gegeben. Partei gegen mich zu ergreifen, namentlich nicht in der Weise, wie es geschehen zu sein scheint." Eine zeitgemäße Er­innerung? Heute ist ein Nachkomme diese? Großherzogs von Baden zum Reichskanzler bestellt, von jener Reichstagsmehr- heit. gegen die Bismarck einen mehr als zwanzigfährinen Kampf geführt hat. Zu den bereits gebrachten biographischen No­tizen sei noch erwähnt, daß Prinz Mar. mit der Prinzessin von Cumb''rlond. der ältesten Schwester des Herzogs Ernst August von Braunschweig, vermäblt. an der Aussöhnung des Hoben- zotlernbouses mit den Wellen und der Vermahlung der Prin­zessin Viktoria Luise von Preußen (Koiserwckter) mit dem Herzog von Vraunschweig großen Anteil gehabt hat

Eine r et*«l*nro.-^er'a m in!nng.

Eine stürmische Dernburo-Versommlung hat am Sonntan in Chemnitz stattgefunden. Dernbnrg sprach dort für den Völ­kerbund und besprach die D.'wokrotisterung und Parlamentarr- sierung des Reiche?. Einen ungerechten und denn"'tia.m den Frieden dürften wir nie anerkennen Be' einzelnen Stellen, an denen der frühere Staatssekretär KriegLurfocke und Kri-ms- verläna-'rung lediglich auf Deutschland zurückfübrte und Eng­lands Wirtfchattsneid und W-'lfb-rrfckwftspolPik überging, machte stch in der Versammlung stürmischer Widersvruch gel­tend Es kielen Zwischenrufe:Sie vertreten die Interessen

des Auslands "

Genen den Fwedensvarlcksag

wendet stch der bekannte freisinnige Politiker Walter Rathenau mit folgenden Worten'

..Wir wollen" so schreibt er. Frieden. Wir wie weniae haben gemabnt und gewarnt, al? keine Regierung daran dachte, der Wahrheit ins Auae zu blicken. Run hat man stch binreißen lallen im unreifen Augenblick, im unreifen Entschluß. Nicht im Weichen mußte man Verhandlungen beginnen, sondern zuerst die Front befestigen. Die Gegner mußten feben, daß der neue Geist des Staates und Volkes auch den Geist und Willen der Kämpfenden kräftige. DaNn mickte Wilson gefragt werden, was er unter den verfänglichsten feiner 14 Punkte verstehe, vor ollem über Ellaß-Lothrinoen. Polen und die Entschädiaunaen der westlichen Gebiete. Die verfrühte Bitte um Waffenstillstand war ein Fehler, das Land ist ungebrochen, feine Mittel uner- fchöpft. feine Menschen unermüdet. Wir sind gewichen, aber nicht fleschlaaen. Die Antwort wird kommen, sie wird unbefriedigend sein', mehr al? das- zurück^eifend. demütigend, uberfordernd Hat man da? überleben? Wer die Nerven verloren hat. muß besieat werden. Mit der Festiguna mußte begonnen, mit dem Fvnkfpruch geschlosten werden: dos Umgekehrte ist geschehen und nichts mehr zu ändern. Unser Wort müssen wir halten. Kommt jedoch die unbefriedigende Antwort, die Antwort, die den Le- bensroum uns kürzt, so wüsten wir vorbereitet sein. Die natio­nale Verteidiauna, die Erhebung des Volk? muß eingeleitet, ein Verteidiounosamt errichtet werden. Beides.tritt nur dann in Kraft, wnn die Note es fordert, wenn man uns zurückstöfst: doch darf kein Tag verloren gehen. Dos Amt ist keiner bestehenden Behörde anzuglie^ern. e? besteht aus Bürgern nnd So^dot^n und bat weite Vollmacht. Seine Aufgabe ist dreifach: Erstens

wendet e? stch im Aufruf an da« Volk in einer Sprocke der Rück­haltlosigkeit und Wahrheit. Wer stch berufen fühlt, mag sich melden Es gibt ältere Männer aenug. die gesund. voll Leiden­schaft und bereit sind, ermüdeten Bürgern an der Front mit Le­ben und Seele .zu bellen. Zweitens wüsten alle die Feldarauen zur Front zurück die man beute in Städten, auf Babnb^'fen und in Estenbahnen stebt. wenn es auch für manchen hart fein mag. den schwer verdienten Urlaub zu unterbrechen: dritten? musten ln Ost nvd West, in Etappen und im Hinterlande, auf Kanz­leien. Wocktstuben in-d Truppenplotzen die W^ffentraa^nden ausgesiebt werden. Was nütz-u un? beute noch ^"^ßnn^en und Eruditionen in Rußland? ..Wir wollen." fo schließt Natbengu. nicht r^rieg, sondern Frieden, doch nicht den Frieden der Unter­werfung.^

20 Millionen Mark gestoben.

Bei einem Diebstahl auf dem Hofpostamt in Berlin in der Nacht zum 25 September sind den Dieben 70 Millionen Mark in unverzinslichem Reich?schatzanweisungen. die am 30. Septbr fällig waren, in die Hände gefallen. Als günstiger Umstand ist Zu betrachten, daß bisher noch kein gestohlener Reichsfchatzfchein der Reichsfchuldsnverwaltuna präsentiert worden ist. Do? läßt d'e Vermutung zu. daß die Veräußerung de? Raubes noch nicht gewagt wurde

Der Diebstahl ist nur durch grobe Verstöße einzelner Be­amten möglich geworden Die Untersuchung wurde natürlich soiort eiiigeleitet Für das Vorkommnis stnd in erster Linie die Kr'.egsverhältnisse verantwortlich zu machen, die auf ver­antwortliche Stellen vielfach Leute gebrockt haben, die unter normalen Verhältnissen niemal? solche Posten erlangt hätten. Die Personalnot bei der Post hat. ebenso wie bei der Eisen­bahn. heute einen Umfang erreicht, der es geradezu verwunder­lich erscheinen laßt, daß der Betrieb überhaupt noch so. wie es geschieht. aufrecht erhallen wird. Welche Verhältnisse heute bei der Post einaeristen stnd. gehl auch daraus hervor, daß türrlick

Lei einem rheinischen Postamt das gesamte weibliche Personal gegen 30 Personen festgenommeg werden mußte, weil es ganze Sendungen gestohlen hat.

dringen dem £andn>trt flrbc.t aber auch er­tragreiche Ernte. Umsonst wäre seine Mühe, wenn der §einäe Uebermachi siegte, ver deutsche Lauer von echtem Schrot und Uorn darf nicht gleichgültig WkL. bleiben

wenn deutscher Heldenarbeil guter Ertrag be-chieden fein soll. Deut­scher Lauer, sorge bei der Uriegsanieihe für eine reiche Ernte deutscher Darkraft.

Wahrheit nnd Dichtung.

Dr sozialdemokratische Abg. Tr. Landsberg hat kürzlich in Essen eine Rede gehalten, die (nach dem Bericht der Köln. Ztg." 862) ein fei)'* buntes aber bemerkenswertes Gemisch von Wahrheit und Dichtung darstellt.

Wenn der fozialdemokra1isck>e Redner offen gesagt hat: Wir haben andere (das bezieht sich auf das Ausland) nickst gehaßt wir sind geblieben, was wir waren, international, so verdient diese Versicherung mit einemSehr wahr" unter- stiichen und denjenigen Politikern zur Beachtung empfohlen zu werden, die es heute nach Bewilligung von Kriegs­krediten auch durch Sozialdemokraten als böswillige Ver­leumdung hinstellen möchten, wenn die deutschen Genossen noch internationaler Gesinnung bezichtigt werden.

Als Dichtung oder Schönfärberei zugunsten seiner Partei muß die Behauptung Landbergs angesprochen wer­den. daß die Sozialdemokratie sich in der Stunde der größ­ten Gefahr (bei Kriegsausbruch) vor das deutsche Volk ge­stellt babe.

Nicht vor das deutsche Volk haben sich die international- sozialdemokratischen Führer damals gestellt, sondern höchstens dahinter, weil sie klar erkannten, daß sie sonst von der mächtig aufbrausenden Woge nationaler Begeisterung ein­fach binweggeschwemmt worden wären.

Aebnlich muß die weitere Bebauptung bewertet werden: Der Geist, der am 4. August 1914 vom Reichstagsgebäude llusging. bat die Rettung gebracht. Er hat e? fertiggebracht, daß der Krieg ins Ausland getragen wurde. In welcher Lage wären wir beute, wenn wir deutsches Land statt frem­dem vor dem Feinde hätten räumen muffen?"

Der OScift. der dama's vom Reichstagsgebäude ausging, war nickst? weiter als der Widerhall des patriotischen Schlacht­reifes. der aus dem deutschen Volke heraus um die Mauern des Reichstagsgebändes brandete, Unserer in immer wieder- kehrendem schwerem Ringen mit den unter dem deina- oogischen Druck der Sozialdemokratie knanscrndenReichstags- Parteien mühsam ausgebauten Kriegsrüstung verdanken wir es neben jener aufflammenden nationalen Begeisterung des deutschen Volkes, daß wir den Krieg in Feindesland hinein- trugen und dort noch fetzt führen können. Hätten die Sozialdemokraten und die unter ihrem Druck stehende bi'irger- licke Demokraten nicht immer als Rüstungs'Hemmschuhe ge­wirkt. dann wäre wahrscheinlich eine Unterbrechung des sieghaften Vordringens 1914 überhaupt nicht nötig, eine Niederwerfung der damals noch nickst so zahlreichen Feinde im ersten kurzen Ansturm möglich gewesen, wir batten Jahre des hlmi > .'n verlustreicken Ringens sparen können.

Hier in Ellen legte auch Abg. Tr. Landsberg wieder einmal das Bekenntnis für feine Genossen ab. es sei ihnen klar daß das deutsche Volk wenn es in diesen; Kriege unter­lag. verloren war, und in erster Linie die deutsche Arbeiter­klasse.

Wie reimt sich mit diesem Geständnis die sonst immer beliebte deniagogisck>e Darstellung, die Arbeiterklasse habe Anspruch auf ganz besondere Belohnungen und Be­günstigungen auf Kosten der anderen Klassen, weil sie im Kriege ihre Bürgerpflicht angeblich nur zugunsten dieser andern erfüllt habe?

Als ein Genusch von Wahrheit und Dichtung will e? uns erscheinen, wenn Tr. Landsberg dem früheren Reichskanzler Michaelis die zur Zeit der Verzichtsfriedensresolution des Reichstages (Juli 17) angeblich dem Genossen Scheide­mann gegenüber getane Aeußerung in den Mund legt:

Den Frieden, den man nach Ihnen nennt, schließe ich lieber heute als morgen» aber man darf es nicht öffent­lich sagen, weil dann das Ausland die Lage Deutschlands als verzweifelt betrachten würde."

Die im Vordersatz ausgedrückte Bereitwilligkeit zum Abschluß selbst eines Scheidemann-Friedens können wir dem damaligen Reichskanzler nicht zutrauen, da muß wohl ein Hörfehler oder eine verschiedeneAuffassung" über die Be­deutung eines reinen Scheidemann-Friedens für ups * r- liegen. Ter Nachsatz dagegen enthält eine Wahrheit, die auch heute noch voll und ganz Geltung hat und die von allen Staatsmännern des Vierbundes anerkannt werden sollte. Gab doch selbst Tr. Landsberg im Anschluß an diese Kund­gabe zu, daß bei Clemenreau und Lloyd George niit Frie- densanerbieten nichts zu erreichen sei. Aus die hinter diesen führenden Staatsmännern stehenden Völker aber haben die wiederholten Friedensanerbietungen von unserer Seite bis­her auch noch keinen andern als auch von Mick)aelis voraus- gesagten Eindruck genmcht. E« wird also doch wohl /nichts anderes übrigbleiben, als den Krieg mit dem Schwerte zu beenden. Das aber will die deutsche Sozialdemokratie nach

Aeußenung Landsbergs nicht, selbst wenn es möglich wäre,"-- weil das angeblich nur eine Atempause darstellen würde. Ja, wie will sie denn zu einem Ende kommen, das die Zu- kunft des deutschen Volkes, in erster Linie auch der deutschen Arbeiterklasse sicherstellt, das eine unerträgliche Absperrung des deutschen Wirtsckxcktslehen? vom Weltmarkt und de* Rohstoffzusuhr für die Industrie verhindert?? ^

Rom Felde

der Ehre.

Friedberg. Gefreiter Heinrich Thomas und Land» sturmmann Geißler von hier, beim Landstnrm-Jn- fanterie-Bataillon Friedberg, erhielten das Eiserne Kreuz.

Groß-Karbcn. Der Landsturmmann Lanz von hier beim Landsturm-Jnfanterie-Vataillon Friedberg erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaille.

Ans der

Friedberg. 9. Okt. Die Aufdeckung der Geheimschlächterei in Vad-Nauheim wird fortgesetzt in d-r Presie besprochen. Wir können versichern, daß von zuständiger Seite alle? getan wird, um die Mißstände zu beseitigen. Es liegt durchaus kein Grund zu der Annahme vor. daß mit zweierlei Maß gemesien werde und etwa die dortigen Hotels und Sanatorien eine Bevor­zugung genosien. Die Untersuchung wird gegenwärtig von dem zuständigen Gerichte geführt: sobald diese beendet ist. wird sich die Verwaltungsbehörde mit dieser Angelegenheit beschäftigen und weitere Maßnahmen treffen.

Briesbestellung. Vom 11. Oktober ob llnden zwei Briefbe­stellungen statt, um 3 Uhr vormittags und 314 Uhr nachmittags.

sr. Hanau, 7. Okt. Die hiesige Flesicherinnung hat für die Regieschlachtung den Kaufmann Jakob Meusert al? Buchhalter angestellt.'der durch unrichtige Führung der Scheckliste nach und noch den Betrag von 4600 Mark veruntreut hatte. Zu seiner Entschuldigung gab er an. daß er mit dem Gehalt von monat­lich 250 Mark den Unterhalt für sich und seine Familie nicht habe bestreiten können. Die Strafkammer erkannte aus 1 Jahr Gefängnis und 300 Mark Geldstrafe.

Au? Starkraburg.

Darmstadt. 7. Okt. Der Pferdedieb, welcher in der Rach, zum 30. September d. I. dem Postballer Walther dahier auL dem Poststalle ein etwa 10 000 Mark wertes Pferd gestoh.^ hat, wurde durch den Offenbacher Kriminalschutzmonn Eber.« Hardt in der Person de? mehrfach vorbestraften Deserteurs I. Wilbelm aus Ollen.bach erwischt und sestgenommen. er hat da», Pferd an einen Pferdehändler in Oöerursel für 2500 Mark ver kauft. Bei dem Diebstahl, wie auch bei dem Verkauf wirkte auch eine weibliche Hilfe Marie Walter aus Ofienbach a M mit. Sie ist ebenfall? in Sicherheit gebracht. Den aleiches Weg hat auch ein Pferd mit Waaen genommen, den Wilhelm vor etwa 14 Tagen in Ottenbach gestohlen hot. er bat das Pferd demselben Händler in Oberursel für etwa 1500 Mark verkauft. Weitere Personen scheinen bei den frechen Diebstählen eine ge» wisie Rolle zu spielen.

Offenbach a. 7. Okt. Eine umfangreiche Diebs- mrd Hehlergefchichte spielte heute wieder einmal vor der hiesig«'-! Strafkammer. Sieben Diebe und Hebler. von denen der mehr­fach vorbestrafte fetzt beim Heere befindliche Ehr. Wilb Hosf- monn au? Offenbach die Hauptrolle spielte, zieren die Anklage­bank. Sie haben etwa ein Dutzend schwerer und einfacher Diebstäble, hauptsächlich Wäsche, im Gesamtwerte von über 10 000 Mark, Kleider, Schuhe. Stiesel. Leder. Lebensmittel usw im Werte von über 200» Mark sowie Zigarren usw. für etwa 1000 Mark, teils allein, teils mit anderen zusammen gestohlen. Auch Stallhasen im Werte von nahezu 300' Mark wlirden ihre Beute. In den meisten Fallen wurden dabei die Scklöster von Türen. Fenstern. Zäunen usw. erbrochen. Hofsmann wird unter Zubilligung mildernder Umstände, sowie unter Einbeziehung einer beim Militär erlittenen Strafe zu einer Gesamtstrafe von 7 Jahren Gefänani? und 5 Jahren Ebrverlust sowie Entfer­nung aus dem Heere verurteilt. Bier Monate Untersuchunas- halt werden ihm angerechnet. Al? Hauptbeblerin kommt d'e mehrfach vorbestrafte Eva Abt Ehefrau geb. Dutine in Betracht, welche die meiste Wäsche kaufte und in Anbetracht ihrer Dar. strafen 3 Jahre 6 Monate Zuchthaus abzüglich 9 Monate Un­tersuchungshaft. sowie 5 Jahre Ebrverlust erbält. Weiter wur­den bestraft: die Ehefrau des Hasimann geb. Stegmann zu 2

Jahren 6 Monaten Gefänani? abzüglich 6 Monate Hakt, du Ehefrau Morie Frank in Bieber geb. Steomann zu 3 Monates Gefängnis. Metzger und Tllirt Gottl. Fr. Doi'tzer in Dietesheim, euch zum Heere eingezogen, zu 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis und die Ehefrau Doutzer Morg. geb. Goldinaer wegen Hehlerei zu 1 Jahr 6 Monaten Zuchthaus abzüglich 6 Wochen Hastz ebenso 5 Jahre Ehrverlust. Eine weitere Angklagte wurde frei- gesprochen.

Berantworllicb für den poütifckwn und lokalen Xeii: Ctto Hirsche!. Friedberg: für den Anzeigenteil: R H ev n er. Fnedberg. Truck und Bering derNeuen Tageszeitung^ A G.. Friedberg i