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nefam hat England durch zielbewusste Grausamreit im Laufe der letzten 50 Jahre dezimiert. Nach der englischen Statistik Lab es-im Jahre 1840 noch 120 000 NavriZ. im Jahre 1901 nur noch 43 000^ Die Bevölkerung der Tanga-Inseln hat sich mäh- rend der beiden letzten Jahrzehnte de» 19. Jahrhundert« von 30 000 auf 17 300 vermindert. So verwaltet England seine Mtstralischen Kolonien.

Noch viel schlimmer ist Englands SchuMonto in Südafrika. Die enorme Sterblichkeit der Eingeborenen in den Eolvbeigwer- ken Transvaals, die unmenschliche Behandlung der aus China nach Transvaal in die schlimmste Sklaverei verkauften chine­sischen Arbeiter und die unmenschlichen Grausamkeiten der Eng­länder in dem Kriege gegen die Natabeles und Naschones 1896 sind geschichtlich feststehende, von ihnen selbst zugestandene Tat­sachen. Der englische Oberst Aldersen beschreibt in seinem Buche über den Feldzug vom Jahre 1896 u. a. auf 263 Seiten das Niederbrennen von bewohnten Dörfern, das Verwüsten des Landes. Die Engländer zündeten sogar in den Verghöhlen Schwefel an, um die Eingeborenen, die sich hineingeflüchtet hatten, zu ersticken, und sprengten mit Dynamit große Fels­höhlen, in welche sich die Eingeborenen geflüchtet hatten.

Aber nicht allein gegen farbige Rasten, sondern auch gegen weihe Mitmenschen hat England namenlose Grausamkeiten be­gangen. wenn immer es dem betreffenden Volte sein Land weg­nehmen wollte. Die Art der Unterwerfung der Buren ist einer der größten Schandflecke in der englischen Geschichte. Der ewigen Erinnerung daran wurde am 16. Dezember 1913 in Bloemfon- tein (Oranje-Freistaat) von den Buren das National-Frauen- denkmol enthüllt, das das Andenken wachhalt an die in den bri­tischen Konzentrationslagern unter unsäglichen Martern und Entbehrungen gestorbenen 26 000 Frauen und Kinder. Das sind nur ein paar kurze Auszüge aus dem Schuldbuch der eng­lischen Kolonialgeschichte, das Seite für Seite mit Mord und Blut angefüllt ist.

Frautteichs riiißiche Wm-kli ncdorfn.

Frankreichs Anlagen in Russenwerten dürften durch die deutsch-russische Verständigung endgültig verloren sein. Seit Kriegsausbruch streckte Frankreich sich selbst die Zinsen auf seine Nussenwerte vor. Durch die Zinsenübernahme und durch die Kriegsvorschüsse an das zaristische Rußland haben Frankreichs östliche Anlagen eine verhängnisvolle Erhöhung erfahren. Sie betragen eine erheblick-en Bruchteil des franzö- fischen Nationalvermögens. Der Wahrheit am nächsten dürste eine Statistik aus d«n Archiven der Syndikats­kammer der Pariser Maklerkammer kommen, die für den 31. Dezember 1913 ausgestellt ist. Nach dieser Statistik, die den neuerdings in einer Reihe französischer Blätter verösfent. lichten ausführlichen Angaben über die Auslandsanlagen Frankreichs anscheinend zugrunde liegt, waren am 31. Tezem- der 1913 allein 13,6 Milliarden Franks russische Staatswerte in französischem Besitz. In dieser Schätzung sind also noch nicht enthalten: Die Eisenbahnanleihe vom 5. Februar 1914 von 655 Mill. Franks, die Anleihen an russische industrielle Unternehmungen. Städte usw. von 5 Milliarden Franks, endlrch die Kriegsvorschüsse von 10,2 Milliarden Frank? das gibt ingesamt nahezu dreißig Milliarden Franks, d. h. ein Zehntel des von Thiery für 1912 geMtzten französischen Nationalvermögens oder zwei Drittel des gesamten im Ausland angelegten französischen Spargeldes. Wenn man eine für russische Verhältnisse sicher zu niedrig gegriffene Verzinsung von nur vier Prozent annimmt, vermindert sich das französische Nationaleinkommen um jährlich 1,2 Milli­arden Franks durch den Ausfall dieser Zinsen. Der größte perl der russischen Wertpapiere befindet sich nn Besitz der kleinen Rentner und Sparer. Denn die Regierung hat mit besonderer Energie ihre Unterbringung in diesen Kreisen betrieben. Die Bank von Frankreich nimmt z. B. russische Staatspapiere seit Jahren ohne Berechnung von Gebühren in Verwahrung. Neuerdings hat der Finanzminister Klotz öffentlich zugegeben, daß die Regierung in dieser Hinsicht eine große Verantwortung auf sich geladen hat, wieLa Veritä" vom 26. .Juni 1918 berichtet. Diese Verantwortung hat die französische Regierung aus sich genommen, um den Krieg gegen Deutschland zu finanzieren. Heute, wo sie die ganze Wahrheit dem französischen Volke sich zu sagen scheut, steht sie vor dem finanziellen Zusammenbruch ihrer kriegs- treiberischen Politik. Nur auf friedlichem Wege könnte die französische Bevölkerung hoffen, wenigstens einen Teil ihrer Ersparnisse aus den Händen der Petersburger Machthaber zurückzuerhalten.

Unnuntt vir- UnSnn, WMa! P'aie!

. In derBayerischen Landeszeitung" finden wir folgenden Schmerzensschrei aus Würzburg:

In normalen Zeiten ist es sicher ein ehrendes Zeugnis für eine Stadt, wenn sie öfters als Tagungsort ausgewählt wird. Der Fremdenverkehr bringt Geld unter die Leute und fördert das ganze gesellschaftliche Niveau. Daher ist es in normalen Zeiten vernünftig, den Fremdenverkehr möglichst zu fördern, denn das bringt ideellen und materiellen Nutzen. Aber Ver- »unft wird Unsinn und Wohltat Plage, wenn der Fremdenver­kehr in einer Zeit unterstützt wird, in welcher jedes Gemein­wesen selbst alles aufzubieten hat. um sich das tägliche Brot zu sichern. Wenn in einer solchen Zeit in einer Stadt, die in dem » >Rufe guter Derpslegungsmöglichkeiten steht ob mit Recht oder Unrecht, bleibt ganz gleichgültig die Kongreste plötzlich wie die Pilze emporschießen, dann ist das in der Tat nichts an­deres als eine Plage! Man merkt die Absicht und wird ver­nimmt. In kurzer Zeit fanden in Würzburg fast ein halbes Dutzend Tagungen statt und noch andere sind in Aussicht ge­nommen. Meistens sind solche Kriegstagungen noch dazu ganz IvertlqA sowohl für dio Verbände selbst und noch mehr für die

Allgemeinheit. Dagegen aber steht fest, daß durch den fortwäh. terttex Zustrom an Fremden unsere Ernährung leidet. Die Herren Delegierten aber gehen dann nach Hause, bringen Ar- tikel. in denen sie die gute Verpflegung in dergastlichen" Stadt Würzburg loben und darüber schimpfen, daß es bei ihnen viel schlechter sei. Die Folge davon ist. daß diegastliche" Stadt Würzburg bald in den zweifelhaften Ruf kommt, eine Schlaros. fenstadt in der Krtegszeit zu sein. Und dabei haben es die Herren schließlich gar nicht böse gemeint und haben auch gar nicht bedacht, daß die Einheimischen in Würzburg die geübte Gastfreundschaft durch den Entzug der notwendigsten Nahrungs- mittel schwer büßen müsten. Angesichts solcher Verhaltniste müssen die Tagungen doch als eine Plage bezeichnet werden, und es taucht dabei die Frage auf. ob man sich solcher Besuche nicht endlich erwehren sollte. Es wäre überhaupt zu erwägen, ob der Fremdenverkehr nicht vollständig bis nach Kriegsende eingeschränkt werden soll, denn es ist gar nicht nötig, daß stch gewisse Herrschaften wochenlang in Städten und Bädern herum- treiben.

Fäulnis überall.

Unter dieser Ueberschrift schreibt der ..Berl. Lok-Anz.": Die Gerüchte über eigenartige Vorgänge im Betriebe des Kriegs­wucheramts. die schon seit längerer Zeit im Umlauf sind, scheinen jetzt dadurch ihre Bestätigung zu stnden. daß das Amt einer inneren Neuorganisation unterzogen wird und zum Oktober von Schöneberg aus nach der Magazinitr^ße in Varlin verlegt wird, also in engere Verbindung zum Berliner Polizeipräsidium komntt. Was die Vorgänge selbst anbetrifft, so wird berichtet, daß das spurlose Verschwinden mehrerer seitens des Kriegs­wucheramts beschlagnahmter Waggons den Anstoß zu einer Un­tersuchung gageben bat Mehrere betetliale obere Beamte, die zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit in ein Sanatorium über, gesiedelt waren, wurden zur Aufklärung zurückberusen. Es wird angenommen, daß unzuverläM"e Beamte des Wucberarnts und ihre Helfer beschlagnahmte Waren vprfchoben haben. Es ist auch die Rede von hoben Best eckm ngs gelb er n. die von Lebens- mittelcrnfkäuferu, um die der Beschlagnahme verfallenen Wa- ren zu befreien, an unzuverlässige mit dem Krieaswucheramt in Verbindung stehende Elemente gezahlt worden feien Die ein. geleitete Ilnterfuchuna hat bisher ergeben, d^ß bei dgm Mangel an Beamten Hist-kräfte Anstellung gefunden haben die in kei. ner Weise zur Beamtenstellung geeignet waren. Durch die engere Angliederung des Amtes an das Brliner PoNzeiprast- dium soll eine schärfere Ueberwachung des Geschäftsbetriebes ge-

Raüt-öald-llrrdot in

Der Landtagsabgevrdnete Dorsch bat durch eine Anfrage bei der Negierung eine Lanze für die kleinen selbständigen Bäckermeister gebrochen. Der Bundesrat hat ein Gesetz in Vorschlag gebracht, noch besten erstem Paragraphen jede Nacht­arbeit in Bäckereien verboten sein soll. Durch ein solches Ver­bot werden Tausende von Bäckermeistern in Landstädten und auf dem Lande schwer in ibrer wirtschaftlichen Lage aeschädiat. Sie fangen um 2 oder 3 Ubr nachts zu backen an Das letzte Brot wird um 10 oder 11 Uhr morgens ausgeschosten und den Rest des Tages widmet der Bäcker seiner Landwirtschaft. Er arbeitet meistens ohne fremde Leute, allein oder mit Familien- angehörigen Warum verbietet man ihm die Arbeit? Ein ersichtlicher Grund ist nicht vorhanden, die Regierung will sich nur der Sozialdemokratie gefällig zeigen. Wer gibt dem Staat ein Recht, einen solchen unnatürlichen Zwang und solchen An. griff aus die persönliche Freiheit des einzelnen Menschen aus- zuüben? Es blutet einem das Herz, wenn man zusehen muh. wie der Staat seine besten Bürger, den Kleingewerbetreibenden und Landwirt, mit Gewalt auf alle nur möglick>e Weise zu ver. Nichten, selbständige Persönlichkeiten mit Stumpf und Stiel aus- zurotten sucht.

Ans der Heimrt.

Räuberische Uebersälle auf Eüterzüge. In letzter Zeit stnd räuberische Ueberfälle aus Güierzüge verübt worden, bei denen die Täter die Zuge auf fteier Strecke gestellt und deren Begleit, personale durch Schüsse eingeschüchtert und bedroht haben. Ab­gesehen von weiteren Anordnungen zur Ermittelung der Täter Aussetzung hoher Belohnungen. Verwendung - von Spürhun. den ist beabsichtigt zum Schutze des Bahngebietes und der Züge das männliche Zugbegleitpersonal mit Schußwaffen aus- zurüsten und militärische Stteckenpalrouillen einzurichten. Im öffentlichen Interesse empfiehlt es sich, in der Tagespresse hier« auf aufmerksam zu machen und vor unbefugtem Betreten des Bahnkörpers zu warnen.

Friedberg. 26 Sept. Die Kriminalabteilung des Polizei, amts Offenbach a. M. teilte heute vormittag mit. daß am Sams- log abend zwischen 9 und 10 Uhr dortselbst von der Straße ein Wagen, grün angestrichen, sogenannter Milchwagen, mit Pferd, (schwarzer Stute), dem dortigen Versorgungshaus gehörig, ge­stohlen wurde. Als Diebe kvmmen jedenfalls ein Soldat in feldgrauer Uniform und eine Frauensperson, di« beide nicht näher beschrieben werden können, in Betracht.

Friedberg, 26. Sept. (Theater im Saalbau.) Di­rektor N. Henß, welcher durch seine guten Darbietungen auch hier bestens bekannt ist und diesen Sommer in Mainz das Som, mertheater sowie in Schlangenbad das Kgl. Kurtheater mtt bestem Erfolge leitete, gibt diesen Samstag und Sonntag auch hier wieder Vorstellungen und bringt die rührige Direktion den OperettenschlagerDas Drei-Duberl-Has* zur Aufführung, welcher bereits in Berlin über 100 Aufführungen erlebte und von der Henß'fck>en Gesellschaft in Mainz 14 Tage lang mit großem Erfolge gegeben wurde, ebenso in Dingen a. Rh., wo- selbst vielfachen Wünschen zufolge diesen Freitag zum 3. Male gegeben wird. Hat schon dasDrei-Mäderl-Haus" den größte« Erfolg zu verzeichnen gehabt, so wird der neu« Operetten-

schlager der Direktion wohl auch hier zweS volle HÄiser bringet und wird sicher das allgemeine Tagesgespräch werden. An bei- den Tagen finden nachmittags 4 Uhr Kindervorstellungen statt und wirdMax und Moritz, die bösen Buben", eine lustig« Bubengeschicht« in 7 Akten, gegeben. Näheres ist aus der heu­tigen Anzeige zu ersehen. *

Aus Rheinhrsteu.

FC. Oppenheim. 24. Sept. Die in einer Reihe von Zei- Lungen verbreitete Nachricht, daß der Wiesenwärter Schmidt an den Folgen der Lei dem Raubüberfall auf dem Ptatterhof erhaltenen Verletzungen gestorben sei, ist unrichtig. Schmidt ist wohl bettlägerig, befindet sich aber auf dem Wege der Besse- rung und dürfte in einigen Tagen völlig wieder hergestellt sein.

FC. Alzey. 24. Sept. Unter den Verwundeten, die vor- gestern Abend in ein hiesiges Lazarett aus dem Westen über- führt wurden, befand sich auch ein hiesiger' Feldgrauer, fast zu derselben Stunde erlitt dessen Mutter einen Schlaganjall, der deren Tod zur Folge hatte.

AnS Hessen. Nassau.

Höchst a. M., 23. Sept. Einbrecher besuchten in einer der letzten Nächte das Bahnhofsgebäude Unterliederbach der König­steiner Bahn. Eine große Anzahl Fahrkarten, Stempel und etwas Kleingeld wurden erbeutet.

FC. Wiesbaden. 24. Sept. Das hiesige Schöffengericht ver- handelte heute gegen eine jugendliche Schirmslickerin. die mit ihrem Vater und dessen Geliebten im Lande herumzog. in den Orten des LändchenZ sowohl, wie in Wiesbaden und Biebrich und durch Hausieren eine größere Anzahl Schirme zur Repara- tur erhielt, diese aber nicht mehr ablieserte. Das Mädchen kam mit einem gerichtlichen Verweis davon, das Gericht aber be. merkte, es sei sehr angebracht, wenn die Presse auf das Ge- fchäftsgebahren ihres Vaters, in dessen Auftrag die jugendliche Person handelte, des Schirmflickers Michael Salm und dessen Geliebt«, des Sybille Triller, beide in Kreuznach wohnhaft, «ufmerksam macht. Vor diesen Schirm-Schwindlern sei deshalb Nachdruck!ichst gewarnt.

FC. Brebrich. 24. Sept. Dom 1. Oktober ab ist der Aufent- hall auf der Straße für Jugendliche beiderlei Geschlechts ohne Begleitung Erwachsener von 8 Uhr abends verboten.

FC. Aus dem Kreis St. Goarshausen, 24. Sept. Der dies­jährige. immerhin noch gut zu nennende Zwetfchenfegen in den Ortschaften des Hinterlandes istrestlos erfaßt" und sicher unter, gebracht, aber nicht zu 20 Mark ais Höchstpreis für den Zent­ner. sondern für 50. 60 und 80 Mark mit Zugabe schöner Ge- schenlartikel. Für die Allgemeinheit, das nichthamsternde Pub. likum. ist nicht ein einziges Pfund von den vielen Zentnern üb­rig geblieben, auch dem amtlichen Aufkäufer. Herrn Blum, ist nichts abgeliefert worden. Das sind Zustände zum Durchhalten. Der eine hat zwei Zentner dieser Früchte und der andere hat kein Lol davon. Als sicher wird erzählt, daß zwei Frauen aus Oberlahnstein in Gemmerich Zweischen per Zentner für 40 Mk. kauften, während des Handels öffnete sich die Tür, es kam ein Mann aus Oberlahnstein und es entwickelte sich folgendes Ge­spräch mit dem Landwirt: Hat er Zwetschen? N ja Wat kostense ich gewe 70 Mark! In einem anderen Fall hat eine Frau aus Oberlahnstein für den Zentner 80 Mark bezahlt und versprochen, einen Hut Zucker bei der Abnahme mitzu­bringen.den Zucker habe sie übrig". Nun ist die Zwetschen- ernte hier vorbei, der eine hat viel Geld, der andere hot Zwei, schen und die vielen anderen haben das Zusehen. So geht es aber, wie dasLahnsteiner Tageblatt" schreibt, nicht allein mit den Zwetschen, sondern mit allem Obst.

FC. Aus dem Unterrvcsterwald. 24. Sept. Ein Herr und vier Damen, angeblich aus Köln, logierten Ende der vergange- nen Woche einige Tage in der Gafrwirtscbafl Heibel in Holler. Heber Nacht waren sie durchs Fenster verduftet und ließen zahl, reiche Bett- und Leibwäsche. Strümpfe, zwei Damenpelze uni derg! milgehen.

FC. Geüsenhausen. 24. Sept. Das sechsjährige Söhncher der Witwe Kling stürzte in der Scheune vom Gerüst aus be­trächtliche« Höhe ab und erlitt so schwere Verletzungen, daß ei kurz darauf verstarb.

FC. Montabaur, 23. Sept. Alle Brkanntmachimgen d«r hiesigen Stadtverwaltung kommen von nun an in zwölf neu angebrachten Aushängekasten zum Aushang. Durch die Lv'isscheüe werden nur noch Bekanntmachungen bei ganz wichtigen Anlässen erfolgen.

FC, Nack, 22. Sept. Die Tochter der Johannes Weber Witwe dahier, die mit einer Fuhre einige Zentner Kohlen ge- holt hatte, wollte während des Fahrens vom Wagen steigen. Sie blieb mit ihren Kleidern hängen und kam unter dt« Räd« und erlitt schwere Verletzungen.

FC. Ans dem Nhcingau, 22. Sept. D*n Winzern Jakob Berg und Andreas Berg dahier, die 50 bezw. 60 Jabre im Hofgute der Freiherrlich Langwerth von Sinnnern'schen Gutsverwaltung in Hattenheim tätig sind, wurde das allge- mein« Ehrenzeichen verliehen.

FC. (5auh, 22. Sept. Einer der angesehensten hiesigen Burger, der in weiten Krisen bekannte Zimmermeister Vubinger dahier, vollendete am 24. ds. Mts. in seltener körperlicher und geistiger Rüstigkeit und Frische sein 90. Le­bensjahr.

FC. Ans Hessen-Nassau, 22. »Sept. Die Generalver* sammlnng des Industrie-, Handel»- und Verkehrsvereins in Rinteln sprach sich für eine Abtrennung de» .Kreises Graf­schaft Schaumburg von der Provinz Hessen-Nassau und An' schluß an die Provinz Hannover aus.

FC. Bickenbach, 22. Sept. Im Beruf Mich verunglückt ist der Sohn des hiesigen Gemeinderats Heiuremann, der seit längeren Jahren Eisenbahnbeamter ist.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hi rschel. Friedberg: fiir den Anzeigenteil: R. Hey ner.

Friedberg. Truck und Verlag derNeuen Tageszeitung". A- G., Friedberg i. H.