Uerfernk.
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38)
Roman von Anny Wothe. *
_ Nachdruck verboten.
„97?ireurt, du hier/' schluchzte Bergtzausen auf, „du hier!"
»nBm f<,rfu l ssrfls in fein blasse- Antlitz, <mf feinen
hinfälligen Körper, Das war ihr Werl, Wie daz tote Kind da drinnen Rechenschaft o°n ihr forderie, so stand hier die Der- geltung vor ihr und sprach: „Ich will mein Recht."
Mirena schanderte. Da- hatte sse erreicht. So hatte ffe
® as f“ ias Recht ihrer Persönlichkeit. Ein totes Kind nnd ein elender Krüppel um nichts!
~ Sei ^4 sterben," schluchzte sie auf. Dann brach
ste ohmnachtig zusammen, ^
Graf Berghaufen hob Mirena auf und trug sse mit ftitfe bet Frau von Hammersbach auf ein Ruhebett, dann ging auch er zu seiner toten, kleinen Eertt 0 ^
J'Ä' 1 " ">*-----»,
h,er"^l7n^M^^k n'cht «"könnt, die tote wird dich 5 . 9??ircmi ’ sagte er ernst, aber voll Güte Nickt
d.e Schatze des Leben-, die unser ssnd, bringen Gewinn'.' fön! dern das unwiederbringlich Verlorene birgt in der Erinneruni,
7, rl 1 ßt em kunger. dunkler Weg — allein werden beide schwerlich den Ausgang finden, aber wenn wir zu- ^mmengehen, Mirena, Hand in Hand, dann finden wir viel- leicht doch am Ende einen Lichtblick if n s —
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^^llhausen wie eht lichter Mantel legte in
»«'et ir„trs - «...
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L'eünttttimnchnng
bringe hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß die
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am Donnerstag den 28.. Freitag
s anl' an ^ bamstag. den 28. t>9. Mts., geschloffen ist.
Friedberg, den 24. Sept. 1918. Der Bürgermeister 2. V.: Dam m.
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28 n b n ml eetunQ - finö zum
hpriL 27 *- '’ vormittags 10 Uhr
^nzmeich^°"°°l^ngFriedbe?g
Earnisonoerwaltung.
Erklärung.
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machen " 0 Dienstes ge-
Beleidigungen
Ä* kkh hiermit unter dem Ausdrucke des Vedauelns zurück
Georg Fritz N., Ehefrau,
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Frredberg, den 24. September 191L
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-7 €l L f * 0nä> 0m ^bnster ihres Atelier« und starrte in den
® Srl * P<Itf,e Aachen in Kisten und Korbe, und dazwischen weinte die gute Alte tausend Trä- ncv. —-
Fort wollte Aga und sie sollte nicht mit. Keiner sollte wis-
ftn. wohin sie ging, sie, die Ausgestoßene, die beinahe eine Mörderin war.
. . ^"derin! Aga lachte bitter aus. Wie elend war er doch, daß Nordttrch nicht von ihrer Hand gefallen, daß ste in ihrer matzlosen Aufregung so schlecht gezielt, das, er nicht zu Tode ge- ttoffen wurde. Er hatte fich von der Verwundung erholt, der Elende, und ermatte ihr als Ankläger vor den Schranlen des au^n^Lippen «fanden, ein höhnifches. ftivoles Lächeln
Die Wage zugunsten Agas hatte sehr bedenklich geschwankt Trotz der glanzenden Verteidigungsrede ihres Anwalts war ei'/umll ihre Verurteilung gewitz. Da war aber plötzlich noch 001 die ganze Sachlage änderte Man «if LnvM “ m ^bnd vor der Urteilsverkündigung
MerZ « * C Wlb ° ct5af,e< ’ und die Meinung die
StT*» 3 Tf Cn ®*“ «bfchwankt hatte, schlug plötz- "urde frelgesprochen von der Schuld der vorsätz-
sulchen, weil ste die Tat im Affekt gelan der ihr das klare Bewutztsein der Tat raubte
»er ^ Beteuerungen Aga-, daß ste mit voll-
°l? //br «ung gehandelt. Man glaubte ihr nicht, und die I^rzte zug^ogeuen Sachverständigen sahen in dieser Selbst-
stsä at
in a f nta war, hatte ihr alles geschrieben. Von Solger Briefe f°m°-feit7zuEg^wies^ha-7°'^' ^ d°suche
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»er weiß, wke nah chm der gegangen. —
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... r. tÄtitiÄ-
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""«"etifcher Strom herüberziehe an ein ES« %£ ^ ^
,ttSte Pe Vna,m <W' fast laut, „lieber, lieber
sen s7wt'7an ^ ^ ®™ e ti,=
5^«<k 'uh.e ste in fast vergehe!»-? Liialett av
seinem Herzen, dann aber richtete iie nut weit von fich schiebend: ^ ^ f unt ^gte, Holge,
voneina^>er gehen^Jch habe ^ed^"' J**} Un ^ ere weit aö ^ das eines' mc-n Lebe,
Liebstes auf der Welt an dem Elenden ^'^em ,ch mein
Jugend raubte. Ich \Z lZ PelZliZ * bw Qurf) die es gibt mir auch nichts mehr Ick mttiif t. me ^ c 3U geben und Solger, ich gebe -s zu -^-Schwache "'Ersehen.
Kraft nicht ausreichen würde zum AbiLiev b "^ "eine
aber, da Sie doch glommen so lallen - ^
nehmen für diese- armselige Leb n Senfe Berlin, für immer, leben Sie wohl'» ^ ^
l'.-bf7Le fch°/k den°einkn Wunsch^? ^ »"& b “ ^ich
femt“ 0tB W '“f 6 - weiches, wohllautendes Lachen Der.
^n tiefer Einsamkeit dort oben im Norden. Aga liegt wi.
ich dir schon früher sagte, meine Heimat, Ein grosser stille.
Dor,h7'7itt Weltgeschrei dringt nicht hinein
von der Wel ** ^ ffen und arbeiten
rem von der Welt, Und wenn von dort dann meine SckrilrE
hinavsgehen ,n die kalte und harte Welt, und hier und da an
die Herzen Nopfen, dann wird niemand sagen rönnen daü
Frauengunst mir die Brü-e schuf, Rur elne einige Frau w'rd
u7"füblen"'lk d"' U " b m “ mh la> ° ffen "Nb mit mir denket und fühlen. Und wenn auch die Welt i^hnmal das Wort Der
femt über unsere Türe schreibt, in unseren Herzen da wird Ve
Sonne leuchten, die von innen erwärmt und Glück sprietzen lässt
7e ‘'SoT’r, dn Mit Mir den We n
und ZJ' Xt * 0<1 ' a “ ein u» mit mir. immer
kief auf feine beiden ihr enigegenqe.
rr:^.r 2."». *• ---«»“ ■«
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... " m l n,ot,en 3U Hnnst," sagte AM leise. „Roch einmal Ab.
\& ^7rf mCn n I ’ Cm t ^’ ^ f ° ^i°dlich schläft. Dann aber will id> p", ^^"»hin du mich führst, In Rot und Tod"
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Sotb n^te der Lenz mit Veilchenduft der subelnd Decke sprengt, die über der knospenden Erde ruht!
Ende.
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