tet vor jeker Nachgiebigkeit gegen dieses Treiben dringend warnen. Die Einheit der Partei im Lande könnte die neue Belastungsprobe, vor der sie einer ihrer Abgeordneten stellen will, nickt ertragen."
Es wird weiter bekannt, daß der Abgeordnete Gröber sich ^en Treibereien seines Landsmannes entgegensetze und eg wäre gu wünschen, daß er die Obrhand behielte.
Das deutsche Volk aber mutz sich bewußt sein, daß wir es hier mit politischen Catilinariern zu tun haben, die das Vaterland in neue schwere Krisen hineintreiben wollen, um ihren persönlichen Machthunger zu stillen. Es scheint an der Zeit, sich daran zu erinnern, datz es gegen Catilinariern besonderer Maßnahmen bedarf.
Die Haltung der Fraktionen.
Berlin. 23. Sept. (WV.) Wie die „Nationalzeitung" erfährt, steht die nationalliberale Fraktion nach wie vor auf dem Programm der Regierung Hertlmg-Friedberg-Payer und sieht keinen Grund, in ihrer Haltung eine Aenderung vorzunehmen. Namentlich ist man der Ueberzeugung, datz die gegenwärtigen Treibereien gegen den Reichskanzler an der Haltung der übergroßen Mehrheit des Zentrums scheitern werden.
Berlin, 23 Sept. (WB.) Die „Germania" schreibt: Wie die anderen Reichstagsfraktionen, hat sich gestern auch die Zentrumsfraktion in längeren Beratungen mit der politischen Lage beschäftigt. Sie ist dabei, wie wir erfahren, sehr einstimmig zu dem Beschluß gekommen, sich an einer Agitation gegen den Reichskanzler nicht zu beteiligen. Sie würde aber nichts dagegen einzuwenden haben, wenn Sozialdemokraten in die Regierung eintreten wollten. Da ohne das Zentrum eine Links- mahrheit nicht gebildet werden kann, dürfte damit die politische Lage im wesentlichen geklärt sein.
An den Schandpfalfl!
Wiederum ist, wie schon früher, einmal, aus dem Auslande eine Nummer der schmachvollen „Friedenswarte" des Herrn Fried über unsere Grenzen gekommen' jenes Blattes, in dem sich ehrvergesiene Söhne unseres Volkes zu feiger Beschimpfung des eigenen Vaterlandes zusammenfinden. Bis auf die bekannten, der „Friedenswarte" wesensverwandten Blätter verzichtet die reichsdeutsche Presse längst auf die Wiedergabe dieser erbärmlichen Schreibereien. Das soll uns aber nicht hindern, die Namen der traurigen Gesellen gebührlich an den Schandpfahl zu stellen, damit sie dem Gedächtnis unseres Volkes auch für die kommende Friedenszeit erhalten bleiben. Neben Dr. Ernst Bloch, Hermann Fernau und Iwan Enoll erscheinen dort Prinz Alexander zu Hohenlohe-Schillingsfürst, Dr. Paul von Matthies und der Verfasser einer Reihe von Schundromanen, Eduard Stilgebauer, der die Deutschen mit Aussätzigen vergleicht, vor denen alles flieht. Den anmutigen Reigen schließt der „Dichter" Stephan Zweig.
Die innkerhM deMe landwirilchafl.
Ueber die Eindrücke, die die eben nach Kiew aus Deutschland zurückgekehrten ukrainischen Landwirte und Ackerbauer auf ihrer Rundreise gewonnen haben, äußerte sich der Gehilfe des Landwirtschaftsministers Brunft, der' mit einer der Gruppen reiste, nach einer Meldung des „Eolos Kiewa" vom 21. August: „Der allgemeine Eindruck ist der gewesen, daß die deutsche Volkswirtschaft auf einer sehr hohen Stufe steht. Sogar die kleinen bäuerlichen Wirtschaften sind in bezug auf ihre Einrichtung und Produktivität vorzüglich eingerichtet. Die Wirtschaften im Privatbesitz sind Muster hoher Kultur und erzielen ausgezeichnetes Vieh, Samen ufw. Die deutsche Wirtschaftsweise muß als Beispiel für die Ukraine dienen. Aus der Gruppe der kleinen Landwirte, die gesondert durch Deutschland reiste, haben vier Teilnehmer (Saporofhez, Tschawir, Schku- ropiji und Spät) in begeisterten Worten ihre Eindrücke wiedergegeben. Herr Spak erklärte, daß er nie im Leben den Eindruck vergessen werde, den auf ihn die Organisation der Landwirtschaft in Deutschland gemacht habe. „Wenn jetzt," sagte er, „bei diesem Riesenkriege alles so musterhaft eingerichtet ist, wie muß es dort zur Friedenszeit sein?"
Verdorbene VahrunASMiitel.
Aus Singen-Hohenlwiel berichtet das „Heidelb. Tageblatt", daß das von der Stadtverwaltung angekaufte Obst zum großen Teil verdorben angekommen ist, weil es erst allerlei Umwege machen mußte. Zufall oder Bestimmung?.
In einer Bekanntmachung der „Dortmunder Zeitung" bietet die königliche Güter-Abfertigung 20 000 Kilogramm (100 Zentner) Schotenerbsen meistbietend aus, wozu bemerkt wird: „Die
Erbsen sind teilweise verdorben und eventuell noch als Viehfutter verwendbar." , . . . Man faßt sich an den Kopf!
Die Drujchprämie.
Der Abgeordnete Dorsch hat im hessischen Landtag folgende dringliche Anfrage gestellt:
Ist es der Großh. Negierung bekannt, daß die Druschprämie der Erreger der größten Mißstimmung und Verärgerung bei den Landwirten ist? Man kann überhaupt über den Wert der Druschprämie, wie sie heute gestaltet ist, streiten. Da dieselbe aber einmal gewährt ist, sollte doch eine gerechtere Verteilung Ktattfurden. Nur eine kleine Anzahl Landwirte kommt in den Genuß der ersten hohen Prämie von 12 Mark auf den Doppel- Zentner, die folgenden Prämiensötze von 10 Mark, von 8 Mark, von 6 Mark, von 4 Mark, von 2 Mark können von den Landwirten nur unter gewissen Vorbedingungen z. V. wenn sie Kohlten zum Dreschen haben, wenn ihnen der Maschinenbesitzer gewogen ist usw. bezogen werden, wer bis zum 1. Oktober nicht dreschen kann, geht leer aus, da erlischt die Prämie. Um nun die Verärgerung und Ungerechtigkeit nicht gar zu groß werden zu lassen, bitte ick Lobe Regierung an maßgebender Stelle da
hin zu wirken, daß der Prämiensatz von 6 Mmck bezahlt wird für alles Getreide, das vom 15. August ab gedroschen wird, bis alles abgeliefert ist.
ßarlosselverlorMg im nWen Minier.
Der Abgeordnete Wiegand hat im hessischen Landtag folgender Antrag gestellt:
Für den kommenden Winter ist der Bevölkerung eine Kar- loffelmenge von zunächst sieben Pfund für den Kopf und die Woche zugebilligt worden, das ist zu wenig, zumal die Fleischversorgung voraussichtlich noch für lange Zeit nicht besser möglich sein wird, als das jetzt der Fall ist und weil noch andere Lebensmittel, vor allem auch Gemüse, nur in geringerem Maße vorhanden sein werden. Ich halte die Zubilligung von mindestens zehn Pfund für den Kopf und die Woche unerläßlich. Geschieht diese Erhöhung nicht, dann wird die Hamsterei nicht ausbleiben; der vermögendere Volksteil wird sich unter Aufwendung größerer Geldmittel die Kartoffeln zu beschaffen suchen, während die minderbemittelte und ärmere Bevölkerung leer ausgeht. Es ist durchaus notwendig, daß die Erhöhung der - Kartoffelration alsbald verfügt wird, damit sich alle Kreise ; dementsprechend für den Winter eindecken können. Nach den J übereinstimmenden Urteilen Sachverständiger haben wir eine so ; gute Kartoffelernte zu erwarten, daß die Erhöhung auf zehn | Pfund durchaus möglich ist. Er beantragt demgemäß, die nötigen Schritte zu tun.
Keine Mällijeeniciaminßkn
in PmalhaWhMNNi.
Neuerdings wird wieder das Gerücht verbreitet, daß die Enteignung der Tisch- und Bettwäsche in den Privaihaushal- j tungen bevorstehe. Dies entspricht nach den „Mitteilungen der i Reichsbekleidungsstelle" nicht den Tatsachen. Die Reichsbe- kleidungsstelle beabsichtigt keinen zwangsweisen Eingriff in bic Wäschebestände der Privathaushaltungen.
Dom Felde
der Ehre.
Friedkerg, 24. Sept. Leutnant der Reserve Hermann Kleberger, Sohn des Herrn Pfarrer Kleberger von hier, erhielt das Eiserne Kreuz erster Klasse.
Södel. Dem Wehrmann Gustav P reust beim Land- sturm-Bataillon 18/10 wurde das Eiserne Kreuz verliehen. — Sergeant Heinrich Wagner bei einem Feld-Artillerie- Regim-ent wurde mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Das Eiserne Kreuz besitzt er schon seit 1914.
Ans der steinrat.
Friedberg. (Einladung.) Die Herren Stadtver- ordneten werden zu einer Sitzung auf Donnerstag, den 26. September 1918, nachmittags 4y 2 Uhr ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1. Vermächtnis Eich; 2. Das
Lauten der Glocken: 3. Errichtung einer Sammelvormund- fchaft: 4. Eingabe des Konsumentenausschusses; 5. Ver
gleich mit Stadtbaumeister i. R. Zörb; 6 Auslosung von städtischen Schuldverschreibungen; Herabsetzung der Gemeindesteuer ftir Wilhelm Beck; 8. Stiftung eines Preises für das Ersatzbataillon: 9. Anschaffung von Flugblättern betr.: „KarLoffellagevung im Haushalt"; 10. Verkauf und Ankauf eines Bullen; 11. Geländefragen: 12. Mitteil-
langen.
Durch Postnachnahme eingezogene Betrage können für Post- scheEunden mit Zahlkarle auf deren Postkonto überwiesen werden. Man sollte glauben, daß von diesem außerordentlich billigen und einfachen Verfahren jeder Geschäftsmann zu seinen und seiner Kunden Nutzen möglichst weiten Gebrauch machen müßte. Das ist aber, wie wir erfahren, selbst Lei großen Geschäften nicht immer der Fall. Von zuständiger Seite wird uns nämlich mitgeteilt, daß sogar große Geschäfte mit bedeutendem Verfandverkehr und Warenhäuser sich die eingezogenen Nach- ncchmebeträge noch mit Postanweisung senden lassen und dafür die teure Postanweisungsgebühr zahlen. Wir empfehlen dringend, mit solcher geschäftlichen Rückständigkeit doch wenigstens noch vvr dem 1. Oktober auszuräumen, da von diesem Zeitpunkt ab die Gebühr für die Postanweisungen noch erhöht wird. Die Vordrucke zu den Rachnahmezahlkarten, in die auf Wunsch auch die Kontobezeichnung eingedruckt wird, sind bei den Postscheckämtern erhältlich. Ueber das Verfahren geben alle Postämter Auskunft.
Echzell, 24. Sept. Der Verkauf von 26 Morgen fiskalischer Wiesen brachte unerhörte Preise. Ts wurden für den Quadratmeter durchgängig 1.30 bis zu 1.60 Mark bezahlt.
Aus Starkenburg.
Darmstadt, 22. Sept. Die seit einigen Jahren schwebende Liquidation der Landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank ist jetzt soweit gediehen, daß diesmal die vierte Rate mit 5 Prozent zur Auszahlung gelangen konnte, fodaß die Gläubiger jetzt im ganzen 30 Prozent ihrer Forderungen erhalten haben zu 4,2 Millionen Mark. Der gegen die Mitglieder des früheren Vorstandes und Aussichtsrates vor Jahren eingeleitete Rcgreß- prozeß ist durch Vergleich erledigt worden. — Die Summe von
25.000 Mark hat die süddeutsche Eisenbahngesellschaft der Nationalst lftung für die Hinterbliebenen gespendet, die Gewerkschaft Grube Messel hat derselben Stiftung die Summe von
15.000 Mark überwiesen.
Aus Rhcinhrssen.
Nierstein a. Rh., 20. Sept. (Von Viehdieben erschlagen.) Der vor einigen Tagen am Plattenhof von vier Räubern überfallene Wächter Schmitt ist seinen Verletzungen erlegen. Den Untersuchungen zufolge wollten die Muber den ganzen Viehbestand, rauben und Ke^nMlächtereien 'zuführen,
Hierbei wurden sie von Schmitt überrascht, der dann eich Opfer seiner Treue wurde.
Aus Hessen-Nassan.
Höchst a. M., 21. Sept. In den Farbwerken stürzte der Äv beiter Wilhelm Landsiedel aus Zeilsheim, während er mit deU Anbringen eines Treibriemens beschäftigt war, infolge eine- Eerüstbruches aus 8Y» Metern Höhe in die Tiefe ab. Der Un glückliche, der gerade 25 Jahre in den Farbwerken tätig ist, stark nach wenigen Augenblicken.
FC. Pfeddersheim» 22. Sept. Der Vorarbeiter Franz Ma. tynia in Kriegsheim wurde wegen Diebstahl eines Treibrie. mens vom Schöffengericht zu vier Wochen Gefängnis vcrur- teilt.
FC. Oberursel, 22. Sept. Der 29 jährige Sattler (•>> Steinmetz, der über drei Jahre an der Front gestiv , wurde von einem Zug der Elektrischen überfahren und so schwer verletzt, daß er kurz darauf verstarb.
FC. Biebrich, 22. Sept. Durch leichtsinniges Hanti: explodierte einer Frau eine mit Sprritus gefüllte Fi wodurch ein Stubenbrand entstand und die Frau und einjähriges Kind Brandwunden erlitten. Das Kind i, in folge der schweren Verletzungen gestorben.
FC. Von der Lahn, 22. Sept. Heute begingen die leitte Wilhelm Lang in Ernsthausen das goldene Hoch.z'üi.-
fest.
Ans Kurhessen.
Bebra, 20. Sept. (Der Blankenheimer Eisenbahmmffll). Bei dem Eisenbahnunglück auf der Station Blankenheim haben der Schaffner Zinkhcnn aus Elm und der Lokomotivführer Fr. Kollmann aus Fulda das Leben eingebüßt. Der Schaffn-r Schott aus Elist. der Lokomotivführer Faßhauer aus Bebra der Heizer Larbig aus Götzenhof bei Fulda, der Zugführer Herbert aus Elm und die Hilfsschaffnerin Baus aus Elm cxf)i :I Kopf- und Vruftverletzungen, die letztere außerdem einen Beinbruch.
Mmm Eilknbahn-llnstÜilk dei flm&rn.
Dresden, 23. Sept. Gestern abend nach 10 Ahr stieß unmittelbar vor Dresden der Leipziger D-Zug auf den wegen eines Maschinendefekts dort haltenden Berliner D-Zug. B: :e Züge waren sehr stark besetzt. Es gingen einige Wagen in Trümmer, unter denen bisher 17 Tote und 24 Verletzte gefunden wnrden. Die Verletzten wurden in DrssdenZr Krankenhäuser überführt. Die Aufraumungsarbeiten sind noch im Gange, sodaß man sich auf noch mehr Opfer gefaßt machen muh Die Namen konnten zum großen Teil noch nicht festgestellt werden. U. a. ist die Gattin des bekannten Tonkünstlers Pembauer als Leiche gefunden worden. Das Unglück ist wahrscheinlich durch Ueberfahren eines Signals entstanden. Finanzministe» Dr. v. Seydowitz, dem die Staatsbahnen unterstellt sind, ura Eisenbahnprästdent Eeheimrat Dr. Ulbricht weilten während der Nachtstunden an der Unglücksstätte.
Dresden, 23. Sept. (WB. Amtlich.) Das Eisenbahnunglück, das sich gestern abend 10 Uhr 6 Minuten auf der viergleistgen Hauptbahnstrecke Leipzig-DresdemNsustadt ereignet hat, hat sich leider als einer der schwersten Unfälle herausgestellt, von denen bisher die sächsische Staatseisen- bahnverwalfting bettoffen wurde. 'Der Vorgang war nach den bisherigen Ergebnissen der amtlichen Untersuchung folgender: Der von Leipzig über Doebeln nach Dresden ver- kehrende Personenzug 1513 (fahrplanmäßig 9 Uhr, 28 in Dresden-Neustadt) erlitt am Einfahrtssignal des Bahnhofes Dresden-Neustadt Lokomottvschaden, so daß er vor vollendeter Einfahrt liegen blieb. Dadurch kam der von Berlin kommende D-Zug 196 (fahrplanmäßig 9 Uhr 58 in Dresden» Neustadt) vor dem vorausliegenden Block Nr. 30 zum Halten. Seine letzten Wagen standen in der Nähe der Brücke über den Riefaer Platz. Auf diese Wagen fuhr der aus Leipzig kom- mende D-Zug 13 (fahrplanmäßig 10 Uhr 8 in Dresden- Neustadt) au-f. Darüber, wie es möglich war, daß der Führer des D-Zuges 13 in die vom Berliner D-Zug besetzte Blockstrecke einsuhr, obwohl die Strecke unmittelbar nach dem Unfall nach den angestellten amtlichen Ermittlungen gesperrt war, können erst die im Gange befindlichen weiteren Er» örterungen endgültigen Aufschluß geben. Die Gefchwindig' feit des Leipziger Zuges war zwar schon infolge der Warm- stellung des Vorsignals etwas ermäßigt worden, jedoch noch groß genug, um die verhängnisvolle Wirkung auszuüben. Von Reifenden des Leipziger Zuges wurden glücklicherweise nur wenige, und auch diese nur leicht verletzt.
Dagegen wurden im Berliner Zuge, von dessen Wagen mehrere vollständig zertrümmert wurden, 31 Reisende getötet und 30 schlver verwundet. Als leichtverletzt sind bisher 29 Personen ermittelt worden. Die Ermittlungen sind noch nicht beendet.
Kirchliche Nachrichten«
* Gottesdien st in der Stadtkirche.
Mittwoch, 25. Sept., abends 8*4 Uhr: Kriegsandacht. Herr Pfarrer Kleberger.
Offene Stellen:
8 Hausmädchen, 13 Dienstmägde. 2 Haushälterinnen. 13 Knechte, 1 Hofmeister. 8 Tagelöhner, 2 Maschinisten. 1 Schäferfamilie. 1 Kutscher. 2 Knechlefamilien. 2 Aufseher, mehrere Milchrevisoren, 10 Bautechniker für Kriegsbauten.
Für Etappe: Leiter eines Heims für jugendliche Helfer, Frauen, Mädchen und Männer aller Berufe, außer Wehrpflichtigem
Stellensuchender
Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker, 14jähr. Junge für Landarbeit, 1 Bürofräulein, 1 Ordonnanz. _
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H ir sch el, Friedberg; ftir den Anzeigenteil: R. Heyn er. Friedberg, Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung",
A- G.« Friedberg l H.


