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Dollsrates an, als höchste Stelle des tschecho-slowakischen Volkes und als gegenwärtiger Vertreter einer künftigen tschecho-slowakischen Negierung die Obergewall über daö ffchocho-slowakische Heer auszuüben.

Rußland.

Moskau, 7. Aug. (WB.) Die Petersburger Tel» graphen -Agentur meldet von der östlichen Tschecho-Slowaken- Front: Unsere Flottille wurde von feindlicher Kavallerie

beschossen. Sturmwind und Dunkelheit nötigen den Feind, sich zurückznziel-:i. Wir landeten bei Weschtomors und drangen bis Aksynzewo vor. wo wir Getreidevorräte vor­fanden. Der Stab der Tschecho-Slwaken befindet sich in Komilow: durch unseren Artillerie-Angriff Wurde er von dort verdrängt.

Von der westlickren Tschecho-Siowakenfront meldet die Agentur: Der Versuch der Weißen Gardisten, die Stadt

Swijashk einzunehmen, ist mißlungen. Tie Stadt befindet sich in unseren Händen Im Murmanbezirk. in der Richtung auf Archangelsk, haben wir uns einer feindlichen Stellung bemächtigt. In der Gegend von Onega wurde der Angriff des Feindes nach einem Kampfe eingestellt. Im Bezirk Woronesh in der Rickllimg auf Poworino und Zarizyn haben unsere Truppen die Station Poljana, südöstlich von Poworina, eingenommen. In derselben Richtung, südlich der Eisenbahnstrecke Iolna KraßnijJar haben wir das Dorf Trostjanka besetzt. In der Richtung Jewstrajewsk. im Be­zirk der Ansiedlungen von Grekowka und Losizkaja ist der Kampf zwischen den Konaken und unseren Truppen zu un­seren Gunsten enffchieden worden. In der Richtung von Zarizyiw Grasi haben wir die Station Leg besetzt.

Nördliche kaukasische Front: In der Richtung auf das Schwarze Meer und Kuban haben wir die Station Kuberle besetzt.

Cfiu PrM rnlWer Zoldoitn gm» die Eiitcnie.

Freiheit und Gleichberechtigung die Entente wird nicht müde, es immer wieder zu betennm sind die hohen Ideale» für die ihre Völker den Krieg zum blutigen Ende durchzufech« ten entschlosien sind. Wie es aber in Wirklichkeit darum bestell ist sobald ihr eigener Vorteil ^das Gegenteil verlangt, zeigt ein Protest, den zwei am 25. Juli 1918 an der mazedonischen Front Lbergelaufene Russen mit sich führten.

Dieser Aufruf, der im Namen von zweitausend Soldaten der zweiten beförderen russischen Artillerre-Brizade ausgestellt ist, wendet sich gegen dieungesetzlichen und unverdienten Ge- valttatigkeiten der Franzosen". Als der Friede von Brest ge. schloffen war, baten die Soldaten der Brigade um Ablösung, bis die politische Lage in Rußland geklart sei. Man teilte sie daraufhin in drei Kategorien ein, nämlich: 1. diejenigen, die

weiter kämpfen wollen, 2. diejenigen, die arbeiten wollen, 3. diejenigen, die nicht arbeiten und nicht kämpfen wollen; die letzteren wurden nach Nordafrika transportiert.

Zn dem Pwiest heißt es dann weiter:Wir russischen

Soldaten, die kein Verbrechen begangen und nicht an Aufruhr und Empörungen teilgenommen hatten, schrieben uns in die dritte oon der französischen Regierung vorgeschlag^ne Kategorie ein und befinden uns jetzt unter starker Bewachung französischer Infanteristen urrd algerischer Kavallerie in einem Diwack in Algier, das für die Ansprüche des einfachsten Soldaten unge­nügend ist. Zn dem jetzigen Zeitalter der Zivilisation und des Fortschritts läßt man es zu, daß man eine Zandvoll Men­schen einer freien Nation vollkommen in die Hand der ungebil­deten, wilden Söhne Afrikas und Algeriens gibt."

Beim Einzug ins Lager von den Milden ausgeraubt, in ein Stacheldrahtverhau gepfercht, nur aufs notdürftigste er­nährt. von Maschinengewehren oe r.nsti und zum Teil grausam rnißbin'.-cll, erhielten die Rusien Lüttichs Hilfe nur unter der Bedingung, daß sie in einer der zwei erstgenannten Kategorien einträten. Der Protest schließt mit den Worten: ..Völker und Regierungen, helft uns! Bringt der französischen Republik in Erinnerung, daß die Bevölkerung unseres großen, freien Ruß- la:rds noch nicht vernichtet, der heilige Geist in unfern Herzen noch nicht erloschen ist. Wir bitten die Vertreter der neutralen und krik-gsührenden Mächte, Mitgefühl zu haben, und besonders tltren wir. der augenblicklichen Regierung unfern Protest gegen bas Telegramm der gegenrevolutionären Generale Senkievic «nd Tarnowski, die nicht wahrheitsgemäß an die russische Re­gierung über unsere Lage berichtet haben, mitteilen zu wollen. Wir erklären uns bereit und wünschen von ganzem Herzen, zu dienen und zu arbeiten zum Nutzen des freien Vaterlandes und zue Befestigung der Zdeen der russischen Revolution!"

Der dkutllhe Kailn und die Jarenfumilie.

Rotterdam, 15. August Das holländische neue Bureau schreibt:Wie wir hören, hat der König von Spanien die Unterstützung des Teutsck-en Kaisers erbeten, um von der russischen Regierung die Ausreise der Zarin und ihrer Töchter zu erreichen. Die Verbandsmächte sollen jede Ver­sendung abgelehnt haben.

DerTemps" meldet, daß Stokes tatsächlich inzwischen an die Spitze der Negierung getreten sei. Es handelt sich somit offensichtlich um einen englischen Staatsstreich in Persien.

Napoleons M und Kampf Wen England.

Von Hermann Kienzl, Berlin.

Wir lernen es als Schuljungen, wir nehmen es aus den Liedern in unser Blut auf. wir erleben, treue Enkel, im Ge­dächtnis die Not unserer Großväter, sowie ihren stolzen Jubel nach der endlichen Zerschmetterung Napoleons und rufen mit ihnen und mit den Lehrern und Volkssängeru: Er war der Wehrwwlf, der zwanzig Jahre lang Europa ver­wüstete! Er hat mit Eilen und Feuer imsägliches Elend über unser Vaterland gebracht, Millionen Meiffchen in den Tod geschickt.

Trotz der Feindschaft, die der Volksmund dem Ueber- winder Deuffchlands lebendig erhält, hat das Genie Napoleons die hervorragenden Geister Deuffchlands mehr und mehr in seinen Bann gezogen.

Es kamen die Historiker und erforschten die Zwecke des gewaltigen Tatmenschen. Im Lichte der modernen Forschung erhob sich ein anderer Napoleon, als der ruchlose gewesen, der in der Vorstellung der weißblutenden Völker bestanden hatte. Die Wissenschaft ist keine in den Gegenstand ihrer Träume verliebte Monographistin. Sie läßt dem Ueber- menschen alles, was sein war: auch seinen persönlichen

Machthunger, der fast zum Cäsarenwahn entartete und ihn verführte, Spanien zu vergewaltigen und diegroße Armee" im Eise der russischen Steppen zu begraben. Sie verschweigt nicht, daß er die deutschen Lande durch Massenmord ent­völkerte. Sie verwischt culch nicht die kleinlichen Züge, die sich an seinem Wesen abschreckend zeigten, so oft Menschen oder Grundsätze, und sogar die von ihm verkündete bürger­liche Freiheit, mit den Interessen seiner Person in Wider­spruch gerieten. All dessen ungeachtet aber kann ihm, nach dem heutigen Stande der Wissenschaft, das große Ziel nicht abgesprochen werden, das seinem furchtbaren Werk die Weihe gab. Dieser Zwingherr der Völker strebte darnach^ ihr Be­freier zu sein. Der aus der französischen Revolution ge- borene, vom Diktator wieder geordnete freie Geist sollte das europäische Festland unabhängig machen von der tyrannischen Weltmacht Englands, und den Bürgern der europäischen Staaten politische Menschenrechte schenken, die. zumal in Deutschland, in dem Lande des Duodez-Absolutismus, kaum mit Schmerzen geahnt wurden. Man mag über die grau­samen Mittel des Eroberers ohne Gnade den Stab brechen, das Ziel: den friedlichen Völkerbund eines freieren

Europas, muß die Wahrhaftigkeit gelten lassen. Und war Napoleon wirklich d^r allein Schuldige an dem zwanzig­jährigen Menschenschlachten? War er auch nur der Haupt­schuldige? Die Dokumente beweisen, daß er den Frieden ersehnte, den Frieden immer wieder zum Großsiegelbewahrer der Völker-Erlösung machen wollte. Wer den Frieden nicht ivollte, ihn mit weitgreifenden Intrigen Hintertrieb, bei

jedem Friedensschluß heimlich die neue Saat des Krieges ausstreute, das war England. England, dem Napoleon nichts an seinem Besitz nehmen, das er bloß hindern wollte, sich auch fortan mit dem Schweiße der übrigen Welt zu mästen. Wie wiederum in unserer Gegenwart, so verstand es auch in der napoleonischen Zeit der verschmitzte Brite, die europäischen Völker an seinen Erntelvagen zu spannen. Da­mals waren es Preußen. Oesterreich und die anderen deut­schen Fürstentümer: heute sind gottlob! diese deutschen Staaten nicht die Verbündeten Englands....

Zu den Historikern, die allmählich die Geschichte Napoleons des Ersten aufhellten, gesellte sich der wichtigste, dessen aktenmäßige Beiträge entscheidend sind. Er selbst! Napoleon selbst... Seine auf St. Helena geschriebenen und merkwürdig spät veröffentlichten Memoiren sind für die Weltgeschichte unentbehrlich. Die deutsche Ausgabe ist das Verdienst des rühmlich bekannten Uebersetzers und Heraus­gebers Dr. Heinrich Conrad. Sie ist in zehn stattlichen Bänden bei Robert Lutz in Stuttgart erschienen. Dieser notwendige Bestandteil unseres Wissens ist auch für den deutschen Leser ein Gegenstand hohen Genusses. Denn Hein- rich Conrad hat die Urform mit seltener Kraft und Schön­heit des deutschen Wortes nachgebildet. Von Napoleons schriftstellerischem Lebenswerk aber durfte Otto Franz Gensichen mit Recht sagen, daß es den Helden und Feldherrn unter die ersten Prosaschriftsteller aller Zeiten und Völker einreiht.

Wir Deuffche haben in unserer ernsten Zeit alle Ur­sache, auf das zu hören, was Napoleon über die Engländer zu sagen hatte, als er seine Erinnerungen diktierte. Der deuffche Herausgeber vonNapoleons Leben" vermittelt es uns jetzt in knapper Fassung. Heinrich Conrad hat aus dem zehnbändigen Werk jene Kapitel und jene Abschnitte heraus­genommen, die sich mit England beschäftigen, und sie zu. sammegestellt in einem selbständigen Buch:Napoleons Haß und Kampf gegen England." (Verlag Robert Lutz in Stutt­gart. Preis 1,20 Mark.)

Die Dergewaltigmig Persiens.

Berlin, 11 August. Die englische Regierung hat den frühe­ren Militärattache in Teheran, Major States, zum Gesandten in Persien ernannt. Major Stokes ist lautVosi. Ztg." ein energsick/er Vertreter der englffchen Absichten in Persien und seine Ernennung bedeutet * ein wohl durchdachtes Programm. Die persische Nachrichtenstelle in Berlin teilt mit, daß Mustauft bereits wieder gestürzt und daß Samsam die Regierung wieder übernommen habe, um m verhindern, daß die Regierung in die Hände des ganz im Die-nfts der Engländer stehenden Wussut el Dauleb fall«.

Im Vorwort zu diesem höchst zeitgemäßen Auszug weist Dr. Heinrich Conrad auf seine Einleitungen der napoleonischen Selbstbiographie hin, und er zittert aus ihnen die grundlegende Stelle:Der rote Faden, der sich durch Napoleons ganze zehnjährige Kaiserschaft hindurchzieht, ist der Kampf gegen England. Wer in Napoleon durchaus nur den Tyrannen, den Despoten, den Eroberer sehen will nun, dem ist nicht zu helfen. Mir persönlich ist es un­zweifelhaft, daß Napoleon gern bereit gewesen wäre, Ruhe zu halten, wenn England dies zugelaffen und nicht immer toieder die Festlandsmächte gegen ihn gehetzt hätte. Und es ist aufs tieffte zu bedauern, daß das größte Verwaltungs­

genie, das die Welt je gesehen hat, auf diese Welse vH» hindert worden ist, seine ganze Kraft zu entfalten."

Wer gesonnen ist, nachzuprüfen, der versuche, ob sich gegen Napoleons zwingende Darstellung der Begebenheiten ein gelehrter Widerspruch behaupten kann. Der Inhalt deS neuen Buches, das da aus den fast hunderffährigen Memoiren gewonnen wurde, ist die unauslöschliche Brand-« markung der zum obersten Staatsprinzip erhobenen eng-, lischen Perfidie und Raubgier. Mit Verblüffung nimmt dek Leser, der die Vergangenheit mit der Gegenwart vergleicht« wahr, daß die britische Nation in einem Jahrhundert nichts« durchaus nichts von dem verlernt hat, was ihre Handlung^, weise in den Tagen des Napoleon verächtlich erscheinen läßt. Lüge und Heuchelei sind die Fixsterne ihrer Staatskunst geblieben.

Geradezu unerhört ist' es, wie sich die Natur als Bild­nerin englischer Staatsmänner wiederholt! Man glaubt daA wohlgettoffene Konterfei Sir Eduard Greys vor sich z» haben, wenn Napoleon Taten und Charakter des Minister­präsidenten Lord Castlereagh schildert, dieses irische» Renegaten, der seinen Landsleuten Freiheit gelobt hatte,, um sie später im freien England mit Hilfe der Folter Massen, hast dem Henker zuzuführen: dieses schlechten Schwindlers, der dem Parlament, um es in den Krieg zu treiben, ge­fälschte Dokumente vorlegte: dieses Menschen, der, wie Napoleon schreibt,mit der schamlosesten Verachtung von Vernunft, Recht, Gesetz und Wahrheit" für seinen Vorteil focht. In unserem Krieg durchschnitt Sir Grey das Kabel das wahre Nachrichten über den Ozean leiten sollte: nach dee gleichen Methode setzte Castlereagh Napoleon außer stände, die Verleumdungen vor dem englischen Parlament und Volk zu berichttgen... Byron hat dem Gauner in hohen Staats­würden, der im Wahnsinn durch Selbstmord endete, blutigen Hohn ins Grab nachgerufen. Wie würde der bittere Dichter einen Sir Grey behandeln?!

Die Engländer stellen sich in Napoleons Lebensbe» schreibung als das vom Genius der Ironie auserwählte Volk dar. Auserwählt gerade von diesem Genius, weil gerade die. ses Volk den Wortbegriff desGentleman" geprägt hat...l Doch auch dieGloire" der wankelmütigen Franzosen wirtz von dem Genie, das sie das ihrige nennt, entblättert. Wa waren sie geblieben, die Gefährten seiner Siege, dia Napoleon mit Ehren, Titeln und Reichtümern überhäuf­hatte? Wo waren sie. als England an dem Gefangene« auf St. Helena durch schnödeste Mißhandlung sein erbärm­liches Mütchen kühlte? Sie hatten ihn verlassen und ver* raten. Da sprach denn Napoleon auf St. Helena ein Wort: das bedeutungsvoll in unsere Gegenwart herüberklingt: Ich wäre nicht gestürzt, wenn ich. statt über Franzosen, übe» Deuffche geherrscht hätte."

Und dann noch etwas! Napoleon war der Erste, der die Landung einer feindlichen Armee an Englands Küsten plante... Auch darüber vernehmen wir mit Nutzen seine» ausführlichen Bericht in Heinrich Conrads Buch.

Gin ungarischer Bauernbund?

Noch einer Mehrung derNeuen Freien Presse" beabsich­tig die agrarischen ungarischen Reichstaosabgeordneten ohnck Rücksicht auf ihre Parterstellung sich zum Zwecke eines einheil» lichen Auftretens in Agrarfragen zu einem Verbände zu ver­einigen. Graf T i s z a ist Gegner dieser Bewegung und Hatz auch den Mitgliedern der Arbeitspartei nicht gestattet, der» Verbände beizutreten. Trotzdem soll dieser Verband zustande kommen Eine Reihe von Mitgliedern der verschiedenen poli­tischen Gruppen, darunter sämtliche Angehörige der Partei der kleinen Landwirte, treten dem Verbände bei. Offiziell wird sich der Verband, der bis jetzt 35 Abgeordnete zählt, im Herbste kon­stituieren. Graf Tisza, der seine Rolle als leitender Staats­mann noch lange nicht ausgespielt hat, scheint als Leiter der Mehrhettspartei aus politischen Grüirden gegen die Absplitte­rung seiner Partei zu einer neuen Gruppe zu sein, hinter der er vielleicht andere Elanhäupttinge als Drahtzieher vermutet. Es mag aber auch sein, daß er in der neuen Gruppe einen Zu­sammenschluß der Bauern befürchtet, der dem Großgrundbesitz gefährlich werden könnte In der Tat könnte einem Bauern­bund in Ungarn eine wirtschaftliche und soziale Reformarbett Zufällen, die der Latifundienwirtschuft im Znteresie ° einer ge­sunden Bevölkernngspolittk Abbruch tun und die ländliche Be­siedelung im großen Sttle fördern könnte. Wir sind auf dir weitere Entwicklung des ungarischen Bauernbundes gespannt^ die zum Heile Ungarns und auch Oesterreichs zu werden ver« möchte.

Die bkigilchttl Kirchtiigiockkn Mifi immer gehont

In Deutschland werden die Ofentüren urrd die Türdrücker beschlagnahmt, an die Bleikesiel kann man sich nur noch dunkel erinnern. Die Kirchendächer sind abgedeckt, und nur hie und da erinnert ein etwas schüchternes Geläute noch daran, daß ein vcllftimmiger Elockenchoral einmal in Deutschland erklungen ist. In Tirol, dem Land, desien Bevölkerung wohl am innig­sten an ihren kirchlichen Gebräuchen hängt, stnd viele Glocke» bei ihre: Ablieferung mit Inschriften versehen worden, die be­sagten, daß die Glockn mit ihren Gemeindemitgliedern in de» Krieg ziehen würden. Die harte Krieg-Notwendigkeit hat die Beschlagnahme gutgeheißcn, und das deutsche Volk hat sich i« sie gefunden. Uebrr EinHeluünsche ist dabei himveggegange» worden, so berechtigt und in sich begründet sie auch oft gewese» sein mögen. Aber das deutsche Volk empfindet es bitter, wen« einer seiner schlimmsten Gegner, der Kardinal M e r c 4 e x viel mehr auf den Willen der deutschen Regierung bestimmend ein- wirken kann, als das eigene Volk dazu in der Lage ist. Man nimmt es im deutschen Volk als die allererste Selbstverständ­lichkeit an, daß die belgischen Kirchenglocken, die einen außer­ordentlich hohen Broncegehalt haben» ebenfalls vingeschmvlzeH