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Aschen Kamp^sivfitzer, tn dessen Verlauf er den Gegner bis auf 1500 Meter herunterdrückte. Der Engländer versuchte Wer die Linien dnrchzubvechen, wurde aber von Löwenhardt auf unser Gebiet Zurückgedrängt und zum Absturz gebracht. Im Verlauf dieses Kampfes erfolgte der Zusammenstoß.

Kailkl Kar! im deullchen Hauptquartier.

Im deuischen Hauptquartier scheinen wichtige Beratungen Hevorznstehen. die sich hauptsächlich mit der Lage rm Osten befas­sen dürften. Wir haben bereits gemeldet, daß sich der Staats» fekretär v. Hintze und Dr. Helfferich nach dem Hauptquartier begeben haben. Heute werden Kaiser Karl und seine poli­tischen Ratgeber, darunter Graf Burian, dort erwartet. Eine amtliche Nachricht liegt darüber nicht vor, jedoch entnehmen wir privaten Berichten folgendes:

Zn dem allgemeinen Gedankenaustausch tritt diesesmal das polnische Problem Es ist bekämet, daß über den Ausbau des neuen polnischen Staatswesens zwischen Deutschland und Oester­deich-Ungarn Meinungsverschiedenheiten bestanden haben, die sich an den Begriff der sogenannten austrv-polmschen Lösung knüpften. In der Zwischenzett ist der Wunsch der Warschauer Regierung, den neugegründetön Staat der Vollendung zuzu- sühren, immer stärker und dringender geworden, und bei den Mittelmächten, die die Träger der Proklamation Wer die Selbstständigkeit des polnischen Staates sind, hält man viele der Wünsche der polnischen Regierung für pi mindesten diskutabel. Der Leiter der auswärtigen Politik in Warschau, Prinz Radzi. will, bat zusammen mit dem Vertreter der Polen in Berlin, Grafen Ronikler, ebenfalls eine Einladung ins Große Haupt­quartier erhalten, um dort an den Beratungen der beiden Mo­narchen und der deuffcben uW österreichisch-ungarischen Staats­männer teilnehmen zu können. Bei der Lösung des polnischen Problems spielt die Grenzfrage eine erhebliche Rolle. Ist über diese eine Verständigung erzielt, und zwar muß sich diese Ver­ständigung in dr R'chtung bewegen, daß ein auf Freundschaft beruhendes Verhältnis zwffchen den beiden Mittelmächten und dem neuen Polen möglich ist, dann werden sich der Königsfrage sicherlich keine großen SchwieriqLotten mehr in den Weg stellen.

Durch die Lösung der polnischen Frage werden ohne weite­res auch eine Reihe von Hindernissen beseitigt, die für das selb- ständige Litauen zurzeit noch bestanden und die in der Haupt­sache ihren Grund ebenfalls in der Erenzfrage hatten.

iföliemfdtrn Angriffe auf Spitäler.

Wien, 12. August. (WB) Ans dem K. K. Kriegspresse' «variier wird gemeldet'

Nach den im heutigen Heeresbericht gemeldeten Ereignissen hat es den Anschein, als sähe die italienische Heeresleitung eine ihrer Hauptaufgaben in der systematischen Zerstörung unserer Sani-tätsanstalten. Am 7. August wurde das deutlich als sol­ches gekennzeichnete SpitalschfffBaron Call" erst mit Flieger- hcmrben beworfen und dann, glücklicherweise erfolglos, anlan- ziert. Heute wird eine Reihe nicht weniger unmenschlicher, aber leider erfolgreicherer Angriffe auf Spitäler und Sanitätsanstal- ten des festen Landes gemeldet. In der hinter der Front lte- zenden Ortschaft Bvimolano wurde das Feldspital mit schwersten Kalibern beschossen und mehrfach getroffen, wobei Verluste unter den Krankenpflegern und den dort in Behandlung befindlichen Verwundeten entstanden. An demselben Tage griff ein italie- irisches Fluggeschwcrder mit Bomben und Maschinengewehren ein anderes Spital an und erreichte auch dort sein Ziel, die Himnordung von unbewaffnetem Pflegepersonal und von hilf­losen Kranken. Ein zweites Fluggeschwader von 25 FluWeugen griff gestern früh das Feldspital Feltore an und tötete durch Bombenabwurf außer einiaen Kranken und Verwundeten auch mehrerk- Zivilisten, da neben dom Feldspital liegende Privat- Wohnhäuser gleichfalls getroffen wurden. Alle von den Italie- llern angegriffenen Feldsvitäler waren deutlich mehrfach mit dem Genfer Kreuz gekennzeichnet, sodaß der Feind keine Ent­schuldigung für diese, allem Völkerrecht hohnsprechende Kriegfiih. rung geltend mache» kann.

Schlisse so säM>er verwundet worden, daß er bald darauf starb. Der ermordete Amtsvorsteher stand seit der Be? setzung des Landes durch deutsche Truppen rm Dienst« der deutschen VeNvaltung, die in ihm einen ihrer besten Beam­ten verliert. Nähere» ist bisher noch nicht bekannt gewor­den. Der Mörder ist entkommen. Die Tat ist allem An­schein nach aut politische Beweggründe zurückzuführen. DaS deutsche Oberkommando hat der Gemeinde, in der der Mord geschah, eine Buße von 50,000 Mark auferlegl.

Rußland.

Die Bürgerkämpfe.

Alle in den Vororten Moskaus lebenden Offiziere wurden bei Androhung schwerer Strafen zur Meldung aus­gefordert. Der Rat der Volkskommissare befahl, daß die Einwohner ohne besondere Beschäftigung Moskau innerhalb drei Tagen ohne weitere Benachrichtigung zu verlassen hät­ten. Die dabei entlassene Bedienung hat Anspruch auf Lohnzahlung für 1Monate im voraus.

Von Kasan wolgaabwärts ist ein ausfallender Preis­sturz für Brot und Eier eingetreten. Die Ernte ist dort über dem Durchschnitt.

Die Ententekonsulate in Wologda weigern sich, der Auf­forderung nach Moskau zu kommen, zu folgen.

Die Kampfe mit de«: Tschücho Slowaken.

Ufa, 6. Aug. (WB.) Unter den Tscheche-Slowake macht sich eine Zersetzung bemerkbar. In den Truppenteilen werden Massenerschießungen vorgenommen. Der Kom­mandant hat Versammlungen verboten. Infolgedessen zeigt sich starke Unzufriedenheit unter den Mannschaften.

Moskau, 13. Aug. (WB.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Die von den Sowjets auf der Wolga gebildete Kriegsflotte hat die Wolga von den durch die Tschecho-Slowaken gsnommenen Schiffen gesäubert und die Verbindung der im Osten der Wolga stehenden tschecho- slowakischen Truppen mit den tsckeckw-slowakischen Streit­kräften in Simbirsk und Sysran unterbrochen. Astrachan, Zarizyn und Saratow sind nach wie vor in den Händen der Sowjettruppen.

In Moskau sind Vertreter der Sowjets aus Ostsibirien eingetroffen, die erklärten, daß die Tschecho-Slowaken nur bis Baikal gekommen seien. Weiter östlich Baikal sei ganz Sibirien in den Händen der Sowjet-Regierung. Ueber den Städten und Dörfern Osffibiriens wehe nach wie vor die rote Flagge der sozialistischen Republik. Ostsibirien sei keineswegs der Sammelpunkt der englisch-französischen Truppen. Weder solche, noch amerikanische oder japanische Abteilungen befänden sich dort.

Haag, 13. Aug. Reuter meldet: DieTimes" berichtet aus Tokio vom 7. August- Die Tschecho-Slowaken sind an den Fronten im Ussnri-Gsbiet und in Transbaikalien dem schweren Druck feindlicher Truppen, unter denen sich Ungarn und Deutsche befinden ausgefetzt.

Angriff der Sowjetarmee.

Moskau, 13. Aug. (WB.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. Die Kräfte der Weißen Gardisten, der Tschecho-Slowaken und der Kosaken auf der Mittel-Wolga- Front beziffern sich auf 80 000 Mann. Die Zusammenzieh­ung der Sowjet-Armeen ist beendet und hat die Zahl von 150000 Mann erreicht. Der begonnene Angriff entwickelt sich erfolgreich. Die Sowjet-Truppen sind bereits unter Kämpfen in die Vorstadt von Simbirsk eingezogen.

Rückzug der Erttenictruppen an der Murmauküste.

Moskau, 12. Aug. (WB.) Nach einem amtlichen Be­richt über die Lage an der Murmanfront haben die Truppen der Entente nach sechstägigem ununterbrochenem Kampf den weiteren Vormarsch aufgegeben und sind zurückgegangen. Die Stimmng der russischen Truppen ist gut. Bei Archan­gelsk ist die Lage für die Räteregierung günstig.

Finnland.

Hclsintzfors, 12 August. (WB.) Die in Deutschland beschlagnahmte finnische Tonnage ist nunmehr von Deutsch­land freigegeben worden.

Die finnische Regierung errichtet nunmehr Konsulate in Kr«w und Odessa. Der finnisch Geschäftsträger in der Ukraine ist bereits unterwegs.

In Repole in Fjaerrkarelien wurde von einer großen Volksversammlung der Anschluß an Finnland beschlossen. Eine Deputation wird sich mit der finnischen Regierung in Verbindung setzen. Der Beschoß auf Vereinigung mit Finnland war einstimmig.

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Die Konigswahl in Finnland.

Der außerordentliche Landtag, der die definitive- mgswahl formell vorzunehmen hat, wird, wieHuvfudstads- bladet vom 10. August meldet, am 27. August zusammen- H-eten. Man erwartet bereits heute die Ausfertigung sei- «er Einberufung durch den Reichsverweser. Nester die Si­tuation in Fjaerrkarelien erfährtHuvfudstadsbladet", daß finnische Rotgardisten unter der Leitung englischer Offi­ziere nahe der finnischen Grenze 5 Meilen nördlich von Uhtua stehen. Es handelt sich um zirka 200 Mann. Klei­nere Zusammenstöße mit finnischen Grenzposten sollen statt- gefunden haben.

Ermordung eines baltijchen Amtmstehers.

Aus Riga melden die Berliner Blätter: Der Amts-

vOrfteher von Ronneburg in Kurland, Hermann von Seng- b»sch, ist am Montag aber- auf einer Dienstfahrt durch

Die Wahrheit «der die Ukraine.

Kiew, 11. August. (WB.) Seit Monaten schon versucht die enientistische Propaganda, die Lege in der Ukraine in den düstersten Farben zu schildern, da es in ihr Komeot nicht patzt, daß h:er unter der Herrschaft der Mittelmächte Ruhe und Ord­nung herrschen. Zuerst, als Kiew absolut ruhig und friedlich war, verbreitete Reuter völlig aus de: Luft gegriffene Ge­rüchte. es sei in der . Stadt ein großer Ausstand ausgebrochen, der Hetinan werde in seinem Palast belagert und sei selbst schwer verwundet. Daran schloß sich dann später die für Ken­ner der hiesigen Verhältnisse ganz lächerliche Mär, der Hetman habe freiwillig seiner Würde entsagt und diese einem jungen österreichischen Herzog Übertragen, der sich beeilt habe, dieses Amt anzntreten! Und jetzt ist jerdst ein so angesehenes und neutrales Blott wie derBerner Bund" auf die jedenfalls auch von dkutfchseindlicher Seite böswillig inspirierte Nachricht Hov­eingefallen, in der Ukraine sei gegen die Regierung des Het- mans und gegen die Deutschen ein großer Bauernaufstand aus- gebrocken, den gut bewaffnete, mit Maschinengewehren und Kanonen ausgerüstete Bauern zusammen mit Arbeitern und in Verbindung mit Sozialrevolutionären, Bolschewik! und Merffchewitis (eine ganz unwahrscheinliche Zusammenstellung) ins Werk gesetzt hätten. Die Zahl der Aufständischen betrage, man höre und staune, über 200 000 Mann.

Richtig ist hieran nur so viel, daß stch seinerzeit die revo­lutionäre Bewegung in Rußland naturgemäß auch auf die Ukraine ausgedehnt und daß gerade sie den Einmarsch deutscher Truppen zum Zweck der Wiederherstellung von Ruhe und Ord­nung im Lande veranlaßt hat. Aus jener Zeit existieren in der Ukraine, besonders in dem stets unruhigen fWlichen Teile des Gouvernements Kiew, noch einzeln, Banden, die sich aus Baue-mprole tarier, ehemaligen russische» Soldaten, tschecho-slo-

wakisch-en früheren Kriegsgefangenen, aus Gvoß-Rutzland übe» die breite und offene Grenze täglich hereinströmenden zweifel­haften Elementen und anderem Gesindel zusammensetzen. Po­litische Ziele verfolgen diese im allgemeinen in einer Stärke von höchstens 200 bis 300 Mann auftretenden Banden nicht. Ihr Zweck ist der Uebersall von Schlössern und größeren Bauern­höfen. Raub. Mord und Plünderung. Daß sie noch vom Krieg« her gut bewaffnet und gelegentlich sogar mit Maschinengeweh­ren ausgerüstet stnd. ist richtig und begreiflich. Völlig und dauernd zu unterdrücken ist dieses Bandenwesen in dem aus­gedehnten Lande nicht leicht, da diese Banden sich beim Heran- nahen der Truppen in friedliche Bauern verwandeln oder sich in die Wälder verziehen Immerhin ist es gelungen, die weit» aus größere dieser Banden, die gegen tausend Mann zählte, bei Swttnigerotka zu stellen und zu vernichten. Gefährlich sind sie wohl für die friedliche einheimische Bevölkerung, insbeson­dere Gutsbesitzer, Großbauern und Zuckerfabriken, nimmermehr aber für die Vesatzungstruppen der Mittelmächte. Von dem Beuernheere von 200 000 Monn, das die phantasiereichen En- tentepropagaadisten in den Spalten der ihnen zugänglichen Zeitungen auf die Beine gebracht haben, ist hierzulande nichts zu spüren. In dem weitaus größten Teile des Sandes herrscht vielmehr gegenwärtig bis auf einzelne unbedeutende Ausschrei­tungen, die hier immer wieder vogerkommen sind und auch spä- tr Vorkommen werden, Ruhe. Auch der Eisenbahnerstreik ist in ffiedlicher Weise jetzt liquidiert. Nur aus Moskau impor­tierte Sozialrevolutionäre wie der Mörder des in der Ukraine hocbverdienten Feldiparschalls von Eichhorn stören zum Ent­setzen aller besseren ukrainischen Elemente durch sinn- und zweck­lose Attentate die Nuhe.

Für Befreiung der Zarin.

Bern, 12. August. (WB.) DerOsservatore Romans" teilt mit: Der Paxsst hat für die Befreiung der Zarin unt» ihrer Töchter Schritte eingelettet, die die Ueberfiihrung drr Genannten nach Europa bezwecken. Der Papst hat sich sogar Lrett erklärt, für den Unterhalt der Zarenfamilie aufzukommen. Man erwartet mit Spannung das Ergebnis der hochherzigen Bemühungen des Papstes.

Englische <*rntl)UHungen ?u den Tagen vor Kriegsausbruch.

Berlin, 9. August. DieBoss. Ztg." entnimmt dem August- Heft derNational Review" folgende Schilderung ihres Heraus­gebers Leo Maxse Wer die letzten Tage vor Kviegsbeginn. Im englischen Kabinett bestanden am Freitag den 31. Juli 1914 zwei Gruppen; eine, die ausweniger schlechten" Elementen bestand, hatte die Neigung Frankreich zu unterstützen, fürchtete sich aber davor und wartete ab Die andere Gruppe von viel gefährlicherem Umfange war ^endgültigverräterisch" und i» ihrer Perftvie zum äußersten entschlossen. Ganz allein stand in jenem Augenblicke Winston Churchill, der als erster Lord der Admiralität die Schiffe bereits hinter stch verbrannt hatte und feine Pflicht getan hatte. Maxse verhandelte am Nachmittag desselben Tages mit einem hervorragenden Staatsmann, der di« Unentschlossenheit des Kabinetts verurteilte. Am nächsten Mor. gen frühstückte er beim General Wilson, dem jetzigen englische» Eeneralstabschef. Anwesend waren auch einige Unlerhausmit. glieder. Es wurde vorgeschlagen, die Hilfe der damaligen kon­servativen Opposition anzurufen. In Ausführung dieses Pla­nes wurde mit dem russischen und dem französischen Botschafter verhandelt. Trotz dem Wochenende gelang es, eine Anzahl Führer d»r konservativen Partei abends im Haufe LandsdowneS zu versammeln. Anwesend waren außerdem Bonar Law, Lord Milner. der Herzog von Devcnshire. Balfour, General Wilson mrd Marse. Bor Mitternacht hatte man beschlossen, das ganze Gewicht der konservativen Partei für den Krieg in die Wag­schale zu weffen. Den gefaßten Beschlüssen entsprechend, setzte» am Sonntag morgen Lord Lansdcwne, Austen Chamberlain und Donar Law den berühmten Brief an Asquith auf, der der Uneittschlossenheit des liberalen Ministeriums ein Ende setzte. Dieser Brief, dessen Wortlaut bekannt ist, wurde namens des Lord Lansdowne nach Downingstteet 10 befördert, wo das Ka­binett gerade Sitzung hatte. Allgemein wird angenommen, daß er Asquith sehr gelegen kam, der nichts sehnsüchtiger wünschte, als daß ihm der Kampf um die Entscheidung abgenomme» werde. Die Kriegspartei hatte gesiegt.

Zu dieser Darstellung Maxses sagt die .Vossische Zeitung": Der Wert der Veröffentlichung liegt darin, daß einer der fana­tischsten Imperialisten und Deutschenfeinde, also sicherlich eia gärchlich unverdächtiger Zeuge, öffentlich seststellt, daß die eng­lischen Kriegstreiber schon am 31. Juli, also noch bevor die belgische Neuttalitätsfrage überhaupt existterte, ihren Wille» durchgesetzt hatten, den sie Asquith und den andern noch zau­dernden Mitgliedern des Kabinetts aufdrängten. Schon am 31. Juli hatten diese Elemente beschlossen, daß England die kriegsbereiten Regierungen Rußlands und Frankreichs mili. tävisch unterstützen müsse uW Churchill hatte bereits alle Briicken hinter sich verbrannt. In seinem Eifer, den Führer der englischen Pazifisten vor der britischen Oeffentlichkott zu kom­promittieren, hat Maxse der Sache seines Vaterlandes und dem englischen Kriege einen moralischen Keulenschlag versetzt.

ßsrb Churchill ein kßfUjnelipr Hirns.

In England beginnt man mit dem großsprecherischen Locd Churchill, dem Mann, der Antwerpen retten und die deutsche Flotte wie Ratten in ihren Löchern ausräuchern wollte, all­mählich unzufrieden zu worden. DieSaturday Reviw" vom 15. Juni beschäftigt sich in einem Aufsatz mtt dem ehemaligen Lord der Tldmiralität und jetzigen Mumtionsminffter. Drastisch, fragt sie, ob dom Volke denn nie die Augen darüber cmfgohe» werden, daß Churchill mit seinem Gehalt von 5000 Pfundei« kostspieliger Luxus" ist:Er hat uns die Dardanellen-Kata- strophe und das Antwerpener Fiasko etmzobracht, und der Be^ richt iiber jene war so vernichtend, daß Churchill aus der Ad^