Einzelbild herunterladen

Dafür liefert den schlageindsten Beweis die Ennordung des deutschen Gesandten Grafen Mirbach in Moskau. Englands Furcht, die Sowjet-Regierung könne mit dem De-llffchen Reich allzu erni.) werden und die verzweifelte Höffnung. durch den Gesaugt?nmord n-e-ue Feindschaft zwischen den beiden Reichen zu zaben die Veranlassung. die russischen Sozialvevo.

lufi > mußten die Ausführung übernehmen. Und jetzt wird .: > die Akörder auf einem cnglifche-n Schiff nach Eng­land i-k'mmen seren.

Dc/"> lben Motiven entsprang der letzte Mord', dar Atten­tat . w. dem der Eeneralseldmarschall von Eichhorn und -ein " mit. Hauptmann von Dreßler, erlagen. Dieselben d bttTclbe Ausführung. Die Verzweiflung, die Eng­lau- . 'n läßt. daß es den Endsieg über Deutschland nicht rrr 'ff, :n i"irb, treibt es immer weiter auf der einmal

bcir*: n Dahn des Verbreckens mit allen Mitteln, koste

es was ?s wolle, das Deutsche Reich zu isolieren, die mit ihm j»nm >v:eiberi gekommenen Ostländer und es selbst erneut auf-- einer «et 311 hetzcu!

So ist der Weg der Entente mit dem Blut von Millionen von Kämpfern und mit dem Blut wehrlos Gemordeter besudelt. Zu den Mafien Englands, die in hervorragendem Matze in 5'" --e und Verleumdung bestehen, gesellt sich noch immer der in Eilands Geschichte ja nicht mehr unbekannte politische Mord.

Der rnl' sche Klnftnis.

In derSjeweinaja Kommuna" vom 5. Juli 1918 über-- häuft der Petersburger Pressekommissar N. Kusmindie teuren Verbündeten Rutzlands" mit höhnisch bitteren Vorwürfen. Teure", schreibt er:za, das ist das reckte Wort, denn recht teuer kommen diese Verbündeten das russische Volk zu stehen." Der verdammte Zarismus habe bei den Engländern und Fran­zosen ungeheure Geldmengen ausgenommen, um die Arbeiter und Bauern abzuwürgen. Außer Geldzins habe Nutzland dann schwere Blulopfer bringen 1 äffen. 4A Millionen tote j Arbeit 1 und Bauern. G Mill onen verwundete und verkrüpp.lte, \ 2 Millionen in der deutschen Gefangenschaft: das sei der Preis - Rutzlands an die Verbündeten gewesen Aber auck er sei den Engländern und Franzosen noch zu billig. . . . Auf ein ganzes Expeditionskorps, hatten sie es abgesehen: leibend kämen eben dieZinsen" aus Frankreich nickst hinaus. Nicht genug, dag man dis ruffischen Soldaten aus dem Lande nicht hinauslasse, man schicke sie zur Front. . . . ^Als die erste Brigade des rus­sischen Ergebttionslorps sich weigerte, auf der Westfront zu ver­bleiben. wurde sie im Konzentrationslager La Eourtine bei Limoges eingesperrt. Da eine fiinftügige Vorenthaltung jeden Lffens die beabsichtigte Wirkung auf die Soldaten verfehlte, wurde das Lager umzingelt und mit Maschinengewehren und Artillerie beschossen. Trotzdem haben die meisten standhast an ihrem einmal eingenommenen Standpunkte festgehalten, und diese sind nach Afrika gebracht worden, wo sie teils in Gesang, niffe eingesp'rrt, teils zu Fuß nach dem Innern Algiers zur Zwangsarbeit verschickt wurden. So herzlich und fest ist die Liebe desteuren" L^rbundeten zu Rußland! Die ruffischen Sozialrevolutionäre aber könnten es garnicht abwarten, dag die Verbündeten sich in die inneren Angelegenheiten Rußlands «nmrjchen möchten."

Die lnrembnrgilchen Ztichmahlen.

Luxemburg, 5. August. (WB.) Bei den Stichwahlen zur

Derfaffungskammer sind gewählt worden: 3 Rechtsparteiler, 5 Liberale, 4 Sozialisten, 2 Volksparteiler und 2 Unabhängige. Die Derfaffungskammer setzt sich nunnxhr aus 23 Rechtspartei- lern, 12 Sozialisten, 8 Liberalen, 5 Vollsparteilern und fünf Unabhängigen zusammen. Von diesen bekennen sich zwei zu dem Programm der Rechtspartei und 3 neigen zur liberalen Fraktion. Diese verlor im Industrien ahldezirk rhre sämtlichen neun Sitze an die Sozialisten und Vclksparteiler und im Kan­ton Luxemburg zwei Sitze an die Rechtspartei.

( öfjifüiifniö des Admirals Schm.

Ein Telegramm, das vielleicht als eine Art Glaubensbe- keuntnis aufgcfaßt norden kann, erhielt dieSaale-Zeitung" von dem setzt zum Ehe? des Admiralstabes ernannten Admiral Scheev. Der Worllaut des Telegramms ist der folgende:

Schreiten wir unbeirrt und zuversichtlich weiter auf dem Wege der Kraft. dann wird unsere Zukunst vor britischer Hab­gier und Rachsucht sicher sein. Der Deutsche ist zu gut, um Englands Knecht zu werden. Admiral Scheer.

Dir Löhniui^rrhshruig für UnlkroHirrr und |1

Das preußffche Armeeverordnungsblatt bringt folgende an den Kriegsmin-ister gerichtete allerhöchste Kabinettsorder zm Kenntnis der Armee:

Auf Ihren Vortrag bestimme ich. daß mit Wirkung vom heutigen Tage an die Unteroffiziere und Mannschaften eine Zu- lage gezahlt wird und zwar monatlich in Höhe von 3 Mark an die mobilen und von 6 Mark an die immobilen Truppen.

In Ausführung dkefer Kabinettsorder hat der Kriegsmi- nister von Stein verfugt:

1 Alle Unteroffiziere und Mannschaften erhalten, sofern lle mobil sind oder mobile Besoldung beziehen, die Zulage von 9 Mark, alle übrigen die Zulage von 6 Mark;

2 . die Zahlung hat für Gehaltsempfänger monatlich, für Löhnungsempfänger dekatcnwcife zu erfolgen. Die Zahlung wird nach gleichen Grundsätzen wie das Kriegsgchalt bezw. die ^Kriegslöhn ung gezahlt;

3. die Zahlung für die rückli egende Zeit hat sofort und von der Dienststelle zu erfolgen, bei der der Berechtigte sich zur Zeit d« Bekannttverdens der allerhöchsten Kabinettsorder befand

Kayer» gegtk^M^UtvorWMg m Kerlm.

München, £ August. Die Korrespondenz Hoffmann meldet amtlich: Die Presse hat die Nachricht gebracht, daß der Stadt Berlin da» Recht zugestanden werden soll, auch im kommenden Versorgungszeitraum jedem Verforgungsberechttgten eine Wo- chensteischmsnge von 250 Gramm zu verabreichen, obwohl nach einer Weisung der Reichsfleischstelle die Wocherchöchstmenge an Fleisch für das Reich auf 200 Gramm festgesetzt wurde. Die Presse hat sich eirrmütig gegen diese Bevorzugung Berlins ge­wendet. Da Anhaltspunkte dafür bestehen, daß die Nachricht zutreffend ist. hat wie wir erfahren, das Staatsministeri um des Innern gegen diese Herausnahme der Stadt Berlin aus dem allgemeinen Versorgungsplan entschieden Einspruch erhoben und sich Vorbehalten, im Bedarfsfalls auch den größeren bayerischen Städten in gleicher Weise entgegenzukommen. Im Interesse der Schonung unserer Viehbest Lude wäre es sicher geboten, aus­nahmslos eine Herabsetzung der Wochenkopfmenge an Fleisch eiutret-en zu lassen.

Uom Felde

der Ehre.

Södel. Karl Schneider, Sohn des Metzgermeisters Philipp Schneider II, bei einem Artillerie-Regiment, feit Kriegsbeginn im Felde, wurde für sein tapferes Verhalten vor dem Feinde mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse aus- gezeichnet. Schneider ist aktiv im Jnst.-Regt. 118 ins Feld ausgerückt und war auf sämtlichen Kriegsschauplätzen. Herzlichen Glückwunsch!

Ans der Heimat.

Nummern bei Ferngesprächen angeben! Zur Aufrechterhal- tung eines geordneten Dienstbetriebes ist es unbedingt not­wendig, daß die Teilnehmer bei der Anmeldung die im Teil­nehmer-Verzeichnis abgedrucktsn Bestimmungen beachten und stets die Nummer des gewünschten Teilnehmers angeben. Für den einzelnen Teilnehmer ist es eine kleine Mühe, wenn er vor der Anmeldung eines Ortsgespräches die Nummer des Anzurufenden auffucht und damit zur glatten Abwicklung des Dienstes beiträgt. Von Veackitinnen, die nicht längere Zeit beschäftigt sind, kann nicht erwartet werden, daß sie die An- fchlutznummern im Kopfe haben; sie müssen die Nummer von dem Anruseudsn dann selbst n-achsehen, was die Herstellung der Verbindungen verzögert.

Bad-Nauheim. Sechstes Philharmonisches Konzert der Kurkapelle, Donnerstag, den 8 . August. Solist: Kammersänge­rin Dora Moran-Berlin. Leitung: Hcfrat Professor Hans

Winderste'ln. Die mitwirkende Sängerin ist die Tochter der einstmals so berühmten Fanny Moran-Olden, welche als Stern erster Größe am Kunsthimmel leuchtete und in München, Leip­zig, Hamburg und anderen Opern-Duhnen Erfolge hatte, wie sie nur den ganz Großen befchieden sind. Ihr Talent hat sich auf die einzige Tochter vererbt, welche feit einer Reihe von Jahren als Sängerin auf dem Konzectpodium tätig ist uitd vom Troßherzog von Oldenburg zur Kammersängerin ernannt wurde. Die Künstlerin wird die großeWahnsinnsscene" aus der OperLucia" von Lämmermoor fingen; die obligate Flo- tenpariie (eine besonders schwierige Ausgabe für dieses In- strument) übernimmt der Soloflötist Herr Tiburski. Ferner singt Fräulein Moran Lieder von Schubert, Schumann, Liszt, Brahms und v. Eycken am Klavier. Herr Konzertmeister Drumm wird (zum ersten Male) dieSchottische Fantasie" für Violine und Orchester von Max Bruch vortragen. Zwischen den beiden Liedergruppen wird in diesem Jahre erstmalig dieLy­rische Suite" von Erieg für Orchester gespielt. So bietet die Dortragsordnung des Philharmonifcken Konzerts wiederum viel des Interessanten, und dürfte eine starke Anziehungskraft aus­üben.

Bad-Nauheim, 7. August. Der König, von Bulgarien ist gestern abend mit Gefolge zu längerem Aufenthalt hier eingetroffen. Der König weilt als Graf von Murany in strengstem Inkognito hier, da der Gesundheitszustand des Patienten znr Zeit ein derartiger ist, daß völligste Ruhe und Abgeschlossenheit dringend nötig erscheinen.

FO. Bad-Nauheim. 6 . August. Aus dem VillardzimMr des Kurhauses wurden drei Elfenbeinbälle gestohlen und aus dem Lesezimmer 25 Federhalter mitgenommen, sowie aus den Waschräumen auf Rollen laufende Handtücher abgeschnitten. Die Aufsicht ist deshalb verschärft worden und angeovdnet, daß Federhalter, Handtücher usw.. im Kurhaus nur gegen Hinter­legung eines Pfandes abgegeben werden.

Frankfurt a M. Arbeitspferdemarkt. Der Auf­trieb am Ostbahnhof erreichte zwar n'cht den des Vormonats, immerhin stand meist gutes und reichhaltiges Material zum Verkauf. Bei sehr regem Aürrkt wurden Preise erzielt, welche die früheren noch übertrafen. Die überwiegende Zahl der Marktbesucher bestand aus Landwirten. Von der Marktleitung sind Bestrebungen im Gang, die bezwecken, den wilden Handel einzuschränken und neben den privaten Verkäufern konzessio­nierte Händler auf dem Markt zuzulassen. Um die Mittags­stunde war der Markt geräumt.

Aus Starkenburg.

Darmstadt, 6 . August. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer tagte heute unter dem Vorsitz des Abg. Dr. Osann in Anwesenheit des Finanzministers Dr. Becker und anderen Negierungsvertretern u behandelte zunächst die Vorstellung des Ernst-Ludwigsvereins zur Herstellung billiger Wohnungen be­treffend die Ilebernahme zweiter Hypotheken durch den Staat und die Vorstellung des Abg. Wiegand hierzu in gleicher Angelegenheit. Die Regierung erklärt, daß innerhalb des Mi­nisteriums die Frage behandelt worden, aber noch nicht zum Abschluß gekommen sei, da man die Stellung des Reiches hierzu abwarten wolle. Der Reichstag habe bekanntlich vor kurzem beschlossen- daß die Neichsregierung den Betrag von einer hal­ben Milliarde m diesem Zwecke zur Verfügung stellen solle

unter der Voraussetzung, daß auch die Bundesstaaten, fowii- bfc Gemeinden je den gleichen Beitrag leisten, fodaß ein und ei« halbe Milliarden Mark zur Verfügung ständen. Die Reichs, regterung hat zu diesem Beschluß noch nicht Stellung genvm. men. Man wolle diesen Beschluß abwarten, um dann ebentall, darüber schlüssig zu werden. Dann wird der Antrag Wie. g a n d betr. Beitritt der Erotzh. Regierung zu der Daugesell. schaffHeimatdank" mit einem größeren Betrage besprochen Von Seiten der Regierung wird beklagt, daß der Ernst-Lud. wigsverein, sowie der Verein für Kriegerheimstätten, welche beiide die gleichen hochschätzenswerten Ziele verfolgen, sich bts. her nicht geeinigt haben, um mit so besserem Erfolge ihre hohen Aufgabe zu erfüllen. Nach weiterer Aussprache wird der An. trag, die Regierung zu ersuchen, einen größeren Beitrag unte, der Voraussetzung zur Verfügung zu stellen, sobald die beiden Vereine zufammengefchlossen sind. Die Vorstellung des Ver­bandes Deutscher Aerzte in Leipzig üctr. die Besteuerung freie, Verufsstände wird nach kurzer Aussprache der Regierung aU Material bei Aenderung der Vesteuerungsgrundsätze über, wiesen.

Darmstadt. 6 . August. Was geht auf dem städtischen Schlachthofe vor? ist das Stichwort einer Anfrage, die ein hi", siges Blatt über Gerüchte verbreitet, die in der Stadt bezüglick des Sohnes des hiesigen Schlachlhofdivektors herrschen, nack welchen der als stellvertretender Hallenmeistcr von seinem Vate- seit dem vorigen Zohre mit etwa 165 Mk. und anderweitel Vergünstigungen von seinem Vater angenommene junge Mann seine Haustiere, zu welchen Hunde, Ziegen, Gänse. Enten, Hasen und ein Kutschpferd gehören, auf Kosten der städt. Fut. termittel ernähre, daß er zwei Schweine aus der städtischen Schweinemast, die ihm unterstehe, auf eigene Rechnung heimlich verkauft, einem landwirtschaftlichen Betriebe der Umgebung städtische Kleie verkauft <yu haben u. a. m. Der junge Mensch ist auf Grund ärztlicher Zeugnisse nach kurzer Militärdienstzeit nach Hause beurlaubt und jetzt plötzlich auf Grund dieser Be­sch uldiAimgen seines Dienstes enthoben Man fft gespannt, in welcher Form sich dieser Skandal auftlären wird.

FO. Grotz-Cerau, 6 . August. Dem Arbeite: Wilhelm Schaf- ner von hier wurden beim Holzschneiden durch die Kreissäge vier Finger von der Hand glatt abgeschnitten

FO. Beerfelden, 6 . August. Ein über die Gemarkung nie- derge-gangenes Unwetter mit Hageljchlag richtete im Felde er­heblichen Schaden an.

Aus Hessen.Nassau.

FO. Usingen, 4. August. In der Stadtverordnetenver­sammlung wurde über die hier herrschende Wohnungsnot ein- gehend gesprochen und ein Ausschuß gebildet, der die Vorarbei­ten zur Beschaffung von Wohnungen in die Hand nchmen soll. Dem Ausschuß gehören an: Dr Bellinger und Löw, sowie die Mitglieder des hiesigen gemeinnützigen Bauvereins Baum, Bernbach und Meider. Zu diesen fünf Mitgliedern wählt der Magistrat noch zwei Mitglieder aus seiner Mitte.

FO. Usingen, 6 . August. Wegen Unzuverlässigkeiten wurd« behördlich die Schließung der Mühle des Mühlenbesitzers Jung bei Neuweilnau, die Mappesmühle genannt, angeordnet.

FO Idstein i. T^» 6 . August. Vizefeldwebel Josef Hohly, Flugzeugführer von hier schoß vor einigen Tagen bei Saar­brücken seinen 5. Luftgegner ab. Der hiesige Magistrat hat zehn hiesige Bürger zu Ehrenfeldschützen ernannt. Darun­ter beffnden sich zwei Magistratsschöffen und drei Stadtverord­nete.

FO. Erbenheim, 4. Ailg. Heute sind es 25 Jahre, daß der Landwirt Wilhelm Schaab dahier den Posten als Kirchenrech. ner inne hat, den er während des abgelaufenen Vierteljahr» Hunderts auf das gewissenhafteste versoh.

FO. Vom Untertaunus, k. August. Um den verheerend auftretenden Kohlweißling zu bekämpfen, werden die Gemein­den von der Behörde angewiesen, für das Fangen der Schäd­linge eine Entschädigung von einem Pfennig für fünf Stuck M bewilligen.

FO. Montabaur, 6 . August. Der Kommunalverband Un­terwesterwald sollte nach der Aufstellung des zu deckenden Be­darfs durch die Landeszentralbehörde für die Bekleidung der Heimarmee 474 Anzüge liefern. Bis jetzt wurden aber nur 160 abgeliefert.

FO. Dillenburg, 6 August. Am Eisenbahnübergang in der Nähe des alten Friedhofs gerieten zwei Kühe und vier Ziegen unter einen Persononzug. Die kostbaren Tiere wurden s» schwer verletzt, daß sie notgefchlachtet werden mußten.

Ceimsheim, 6 . August. Hier sind in der vergangenen Nacht Einbrecher in das Haus des Gemeinderechners erngedrungen und haben daraus Kleider, Wäsche, Schuhe usw. im Werte von etwa 1000 Mark gestohlen, ohne daß man bis jetzt ihre Spur entdecken konnte.

FO. Aus Nicdcrhessen, 6 . August. Die älteste Einwohnerin der Stadt Eschweae. Frau Witwe Albig, beging in körperlicher und geistiger Frische ihren 90. Geburtstag. Polizeisergeant Wiegand in Eschwege rettete das vierjährige Kind des Arbei­ters Becker von dcm Tode des Ertrinkens, dos beim Spielen in die Werra gestürzt war.

Aus der Pfalz.

FO. Aus der Pfalz. 4. August. Der Rebstand ist ein so günstiger, wie dies seit Jahren nicht mehr der Fall ist. Der Weinstock strotzt vor Ueppigkeit und die in ganz großer Anzahl vorhanidenen Trauben machten in ihrer Entwicklung in de» letzten acht Tagen so gute Fortschritte, daß solche teilweise wi« ausgewachsen scheinen und ob ihre Schwere schon nach abwäri» hängen. In bevorzugten Lagen findet man nicht selten voll­kommen ausgewachsene, nicht selten Portugieser Trauben, di» in kurzer Zeit anfangen sich zu färben.

FO. Flamersheim. 4. August. Die Eurkenernte fft hier 1» vollem Gauge. Der Ertrag ist reichlich. Das Hundert koftr« je nach Qualität 4-6 Mark.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!^ Friedberg; fiir den Anzeigenteil: R. H e y n e r. Fiiedberg. Druck und Verlag der Tageszeitung*,

A- G., Friedberg t H.