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korps mb hat sich auch in diesem Krieg rühmlich hervorge­tan.

Rußland.

Haag, 7. Aug. Reuter meldet aus ArHangeizr vom 4. August: In der vergangenen Nacht besetzten die Bolsche­wisten Uabonagora, die am nächsten bei Archangelsk ge. legerre Station. Am Mittag wurden sie jedoch von Weißen Garden wieder vertrieben. Patrouillierende Bauern aus den benachbarten Dörfern lieferten eine große Anzahl Roter Gardisten ein. die sich in der Umgebung versteckt hielten. Aus Mecin und Pinega melden Telegramme, daß in ein­zelnen Distrikten wie z. B. in Schenkersk, dem Mittelpunkt des Widerstandes gegen die Bolschewisten, sich Behörden ge­bildet hätten. Wie verlautet, strandeten drei Dampfschiffe. Die bolschewistischen Mannschaften entkamen längs der Küste.

Petersburg, 7. Aug. (WB.) Die Preffe meldet: Auf Befehl Trotzkis werden die Straßenpattouillen und Wachen von Petersburg verstärkt. An die tschecho-slowakische Front gingen von hier Verstärkungen ab.

Die ZeitungBewaffnetes Volk" bringt einen Auffuf zur Verteidigung des sozialistischen Vaterlandes infolge der Beschießung von Archangelsk.

Die Rote Armee veröffentlicht einen Aufruf an die ehe* maligen gedienten Unteroffiziere der Jahrgänge 1893 bis 1895 in den Gouvernements Petersburg, Moskau und Wla­dimir.

Petersburg, 7. Aug. (WB.) Die Preffe meldet: Ueber Archangelsk, Wologda, Grjasowez, Buj, Staüon Suchona (bei Wologda) und Kotlaß (a. d. Dwina) wurde der Be­lagerungszustand verhänat. In diesen Orten wurden alle Kommunisten unter die L' "en gerufen. Alle Ausländer haben die Orte innerhalb 24 Stunden zu verlassen.

Haag, 7. A - Reuter meldet aus Chardin: Semenew begibt sich nach adiwostok. Wie verlautet sind seine Trup­pen zwischen Mandschrrria an der Eisenbahn von Trans- baikalieu nach der Mandschurei und Chailar (In der Mand­schurei an der gleichen Eisenbahn), wo sie die Tschecho- Slowaken erwarten. An der Mandschureifront bei Nikolsk kommen österreichisch-deutsche Verstärkungen an.

Die Engländer an der Murmanknfte.

Helsingfors, 6. Aug. (DB.) LautHelsingin Samemat" bringen die Engländer in Karelien und Murman Rubel­scheine im Betrage von 100 Millionen in Umlauf, die nur dort Geltung haben. Sie zwingen dadurch die Bevölkerung, ausschließlich bei ihnen zu kaufen. Die Engländer kaufen Renntierfleisch und Lackes auf und versprechen dafür Zucker, Tee, Leder und Kleider zu liefern.

Maßen Verhaftungen von Gardisten.

Nishrn-Nowgorod, 5. Aug. (WB.) Baut Meldung der Petersburger Tel.-Agentur wurden 400 Gardisten und wettere 400 Mann die sich bei der französischen Mission ein­geschrieben hatten, um nach Frankreich an die Westfront expediert zu werden, verhaftet, weil man sie im Verdacht hatte, unter dem Vorwände dieser Einschreibnug gegenrevo­lutionäre weißgardisttsche Banden zu organisieren.

G«Ni!chr Truppeslasdrmg r«

Haag, 7. Aug. Reuter meldet aus Wladiwostok voist 3. August:Bei Anbruch des Tages landeten hikT britische Truppen. Sie wurden undlich auf genommen/'

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Ein Aufruf au die Bevölkerung der Entevtestaaten.

Moskau, 7. Aug. (WB.) Die Sowjetregierung wandte sich mit einem besoiLeren Aufnff an die Bevölkerung der Ententesiaaten, in dem sie die imperialiftffche, gegenrevolu­tionäre Bedeutung des Vorrückens der Entente im nörd­lichen europäischen Rußland klarlegt und die Arbeiterklassen auffordert, ihren Regierungen in dieser Beziehung Wider­stand entgegenzu setzerr.

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Kopenhagen, 7. Aug. (WB.sPolrtEen" meldet aus Helsingfors: Anläßlich der Mordattentate in Rußland und in der Ukraine wird in Rußland die verschärfte Grenzüber­wachung und eine strengere Polizeiarffsicht im Innern des Landes ein geführt.

Kelfferich «ach Kerl!« gerufen.

Berlin, 7. Aug. (WB.) Der diplomatische Vertreter der kaiserlichen Regierung in Moskau, Staatssekretär H e l f f e r i ch, wurde zur mündlichen Berichterstattung über die Lage in Rußland nach Berlin gerufen und ist gestern von Moskau nach hier abgereist.

Sowjets geht zugrunde an ihrer völlige» Unfähigkeit, auch um* einigermaßen Ordnung in die von ihnen unmittelbar verschul- deten chaottschen Zustande zu bringen. Polttisch hatte sich das zum Sterben müde Rußland mit ihrer Herrschaft abgesunden; in der russischen Oeffentlichkeit gibt er keine politischen Ge­danken mehr: und die Republikaner sind ihr ebenso gleichgiilttg wie die Monarchisten. Sie wird jede Regierung und jede Re­gierungsform ertragen, die ihr Ruhe, einigermaßen gesicherte Zustande, die Möglichkett wirtschaftlichen Atemholens und vor allem und in erster Linie Brot schafft. Die Sowjets konn­ten nichts von all dem. Seit Lenins Maschinengewehre die Bildung der Konstituante verhindert hatten, seit die Bolschewiki eine Gewaltdiktatur ausgerichtet hatten, gegen die der Zaris- mus eine ideale Demokratie gewesen war. herrschte der Kampf der Parteien in höchster Unerbittlichkeit. Die Masienfüsillade erwies sich nicht als geeignetes Ueberrsdungsmittel gegenüber den Gegnern, weil die eigene Herrschaft auf allzu schwachen Füßen stand, und man war umso weniger geneigt, dieser 'Re­gierung etwas zu verzeihen oder eine Konzession zu machen, je mehr inan auf ihre Kurzlebigkeit glaubte zählen zu können. Aus jedem Schwanken, aus jedem kleinen Mißerfolg zogen Sozialrevolutionäre, Kadetten. Monarchisten neue Kraft und Zuversicht, und je länger das Chaos des wirtschaftlichen Bolsche­wismus, die Berkehrsmffere, der Hunger in den Städten dauerte, umso mehr schwang auch die Gleichgültigkeit der par­teimäßig farblosen großen Oeffentlichkeit zur Feindseligkeit um. Hätte Lenin es vermocht, den Hunger zu besiegen, die Zufuhren zu sichern, das Wirtschaftsleben in Gang zu bringen, in irgend einer Weife aufbanend zu wirken nach dem Dernichtungssturm der Revolution, man hätte sich den Teufel um das Aussehen des Gebäudes gekümmert, das errichtet wurde. und an dem man auch Beschäftigung. Verdienst, Brot fand. Aber die Verewig­ung der Revolution, die Revolütton um ihrer selbst willen, das war keme Standarte, um die sich auf die Dauer Menschen scha­ren ließen, die doch von anderem satt norden müsien als von verstiegenen Theorien, revolutionären Phrasen und schwülstigen Funksprüchenan Alle''.

So bröckelte die Macht der Sowjets ab, und die Vielheit der anderen Gruppen tat ihnen entscheidenden Abbruch. Heber kirrz oder lang werden sie überrannt werden, wie sie einst über- rannten, und die neue rirnwälzung ist dann ein Stück Reattion. Muß es sein, da ein Hinausgehenwollen über die Tendenzen des Bolschewrki nicht möglich ist. Das Eigenartige bei dieser mit Sicherheit zu erwartenden Entwicklung wird sein, daß die Macht ^ der Nachfolger der Sowjet- vorerst ebenso imaginär sein wird wie die ihre. Keine der Parttten, welche immer die Erbschaft anttitt, hat nennenswerten Boden rm Volke, selbst nicht die Kadetten, die sich immerhin auf den größten Teil der Intellektuellen stützen können. Und keiner wird es sonderlich leicht werden, noch den Stürmen.seit dem Sturze des zaristi­schen Regimes sich Zutrauen zu erwerben, in der Oeffentlichkeit sich zu verankern. Keine auch verfügt über militärische Macht­mittel. In der Beziehung ist die Zerftörungsarbeit der Dolfche- wtti gründlich genesen: an diesem Teil ihrer Tätigkeit werden sie ja auch nicht zuletzt infolge der Schwierigketten, die ihnen Tschecho-Slowaksn und Ententetruppen schaffen, zugrunde gehen, die lettischen Schützen, die den. an sich schon bescheidenen, Kern der Sowjetsttuppen darstellten, sind müde und wollen nach Houfe. Kadetten und Sozialrevolutionäre verffigen über keine militärisch organisierten Verbände, der Regierung in Omsk stehen zwar vorerst die Tschecho-Slowaken in Stärke von einigen -10 000 Mann zur Verfügung, aber auch das ist keine Macht, die unter den gegebenen Verhältnissen irgendwie imponierend ins Gewicht fiele

Man wird also sägen Knnen, daß auch nach der Durch­führung der im Osten bevorstehenden Umwälzung die Verhält­nisse nur sehr allmählich in einen Zustand der Erstarrung und Festigung ubergehen können, daß alles dafür spricht, man werde noch geraume Zeit hindurch mit innerer Zerfleischung des ehr­maligen Rußland zu rechnen haben. Was in dreiviertel Jah­ren Volschewikiherrschaft an ausbcmendcu Fähigketten, an Auto­rität. an allen guten Kräften zerstört wurde, das braucht Jahre zur Wied>rrher stellung und Ncuerzeugung. Selbst wenn in Zu- lvM das ungilückliche Land weniger zum Tummelplatz enten- ttsttscher Ränke gemacht wird, als es ar^genblicklich der Fall ist.

ßrstilum in de« MaMstM Mich.

Bukarest, 6 Äug. (WB.) Aus Jassy wird amtlich ge­meldet: Dle rumänische Kammer eröffnet gestern die

Debatte über den Bericht der parlamentarischen Unter- suchungskommission, laut dem der ehemalige Minister- Präsident Brattanu und vier Minister seines Kabinetts in den Anklagezustand versetzt werden sollen. Für die Anklage sprachen die Mgeordnet-en Mitescu, Antonescu, Bolu und Persena. Trotz vorgerückter Stunde schritt die Kammer zur -Abstimmung, die gesetzaemäß ffir jeden an geklagten Minister gesondert erfolgen muß. Die Versetzung Brattanus in den Anklagezustand wurde einstimmig mtt 109 Stimmen ange- nommen. Die Abstimmung über die vier anderen Minister soll heute vorgenommen werden.

Uor neuen Ereignissen in Russland.

Don unterrichteter Sette wird uns geschrieben:

Tauscht nicht alles, so stcht die Herrlichkeit der russischen stderattven Sozialistischen Sowjetrepublik der Arbeiter-, Sol­daten- und Bauernräte vor dem Zusammenbruch. Das ist, r-ach dreiviettel Jahren, der Erfolg einer auf Theorie einer­seits und brutaler Gewalt andererseits gegründeten Herrschaft, eines rm größtem Sttle angelegten kommunistisch-sozialistischen Experimentes, das die Utopie vulgär-sozialistischer Ideen am lebenden Versuchsobjekt russischen Staates und russischer Wirt­schaft zur Evidenz erwies. Die Verwässernng dieser Ideen bei ihrer praktischen Durchführung, die den Lenin und Genossen durch die Gewalt der Tatsachen aufgezwungen wurde, die dem Kapitalismus' heimlich gewährte Duldung, mit dem man so« zusagen einen Geheimftieden schloß, haben die zwangsläufige Entwicklung nicht aufzuhalten vermocht. Die Herrschaft der

Me KraliMhlttMrideri in ilamÄnifn.

Berlin, 4. August. MV.) Die Direktion der Dlskonto- Cosellschaft, Berlin, das Haus Bleich!öder,Berlin, und die von diesen beiden Firmen gegründete Banca Eenerala Romana in Bukarest haben gemeinsam eine Reihe von Br-aunkohlengruben und Feldern in Rumänien erworben. Die in Förderung be. ftNidlichen Gruben umfaßen etwa 80 Prozent der gesamten gegenwärtigen Draunkohlenproduktttn in Rumänien. Es ist in Aussicht genommen worden, durch einen intensiveren Abbau die Förderung beträchtlich zu steigern und, soweit möglich, in absehbarer Zeit Rumänien von der Einfuhr deutscher Steinkohle unabhängig zu machen. Dadurch wird nicht nur der rnmänt- scheu Volkswirtschaft ein großer Dienst geleistet, sondern es würde dadurch auch erreicht werden, daß die deutschen Eisen­bahnen, welche bisher das besetzte rumänische Gebiet mit deut­scher Kohle versorgt haben, eine erhebliche Entlastung ersabr»».

Wo die Japaner kingrästa joürn.

ImPays" (Paris) vom 18. Juli veröffentlicht Th. Roys, sen folgende phantasievolle Betrachtungen: Ein militärisches

Eingreifen des Verbandes in Rußland erscheint voller Gefah­ren und Ungewißheiten: jene, die denken. daß man mtt 50 000 Mann Verbandstruppen das russische Volk wieder in Bewegung bringen könnte, vergehen zu leicht, daß Deutschland diesen mühelos 100 000 Mann, denen es dann noch einir^ maxima, listische Regimenter angliedern würln, entgegenstellen könnte.

Auch bei einem japanischen Eingreifen von Sibirien au- würden ungeheure materielle Schwierigkeiten zu überwinden sein Schon zur Zeit des Zarismus hatte die Sorglosigkeit de* russischn-Verwaltung die Leistungssä bigke it der sibirischen Bahn aufs äußerste herabgesetzt. Die in schlechtem Zustande befind­lichen Vahngeleise sowie das abgenutzte Material hatte den Transport der in Japan respektive in den Vereinigten Staaten gekauften Munitton und Kanonen zu einem ganz unzuverlässigen gemacht. Heute besitzt das ganze russische Eisenbahnnetz nicht jene Leistungsfähigkeit, die der Transport eines großen Heere» voran sfetzt.

Ab--r ist denn der Landweg der einzige, der zwischen den Derbandshrrren und denen Japans endlich jene mehr gefeierte als verwirklichteEinheit 1er Front" zu bewirken vermag? Eines schönen Tages kam eine russische Division durch den Suez­kanal nach Marseille. Können die iapanischen Armeekorps nicht denselben Weg einschlaaen? Er ist jedenfalls weniger ge­fährlich und kostspieliger als die Durchanerung Asiens und eines Teiles Europas mtt der Eisenbahn.

Ein sehr einfaches Mittel, den Weg abzukürzen, wäre üb- rigens, unseren Verbündeten im Orient die Ostfront anzu. weisen, von der man dann die europäischen Truppen an die fran. zösische Front schaffen könnte. Vielleicht könnte man dann dort endlich kraftvoll vergehen und den Vierbund an seinen schwachen Stelleir, nämlich der Türkei und Oesterreich, treffen. Möglicher, weise läßt sich Serbien leichter befreien, als Belgien, die Lebens, über, dre ron Hamburg nach Mosiul geht, könnte durchschnitten die Türkei von Berlin getrennt und Rumänien die Hand ge. reicht werden. So würde der im Balkan geborene Krieg zu seinem Arsprmrg zurücKchrem, und darin liegt vielleicht für uns die Rettung.

Die Klnttpnr der Entente.

Millionen von Menschen bluten und sterben sett vier Jah­ren durch Englands Schuld. England hat den Krieg gewollt, Englcurd war bei seinem Zi'standekommen der Kulissenschieber, tirib England hat immer mehr Völker in ihn hineingehetzt.

Eine Blutschuld lastet auf dem Britenvolk, wie sie größer und schwerer nicht einmal einem Napoleon I. hatte zugeschrie­ben werden können. Die sündhafteste Blutschuld aber, die Eng­land, und mit ihm seine ihm verbündeten und von ihm ab­hängigen und gog an gelten Vasallen, ans sich geladen haben, das si.w nicht die Opfer, die der Krieg an den Fronten und der Luftkrieg über den Städten des Hinterlandes und der Krieg auf und unter de-M Meere forderte, das sinid vielmehr die Toten, die auf Anstiften der Entente von gemeiner Mörder- Hand fielen.

Mit dem Morde in Serasewo fing es an. Hinter die feigen sorbischen Movdgesellen stellte sich das russische Zarenreich und das Reich König Georgs von England, sie nahmen damit die Verantwortung für das Verbrechen - auf sich und beluden sich selbst mit der Schuld für den Mord, aus dem der blutige Wel. tcnbrand entstand.

In Frankreich lebre ein Mann, der kraft seines Einflusies und großen Anhanges vielleicht geeignet giewefen röche-, das BE und die Regierung zur Vernunft zu bringen: ein Mana, der den Krieg mit dem Deutschen Reiche als das erkannt hatte, was er war und ist, als ein Verbrechen an feinem Vatettande und an der Mensil)heit: Iamrös. Er mußte fallen, um den

Kriegshetzern freie Bahn zu schaffen. Roch heute harren seine Mörder der Aburteilung,' denn die französische Regierung wagt nicht, dev Prozeß zu beginnen, weil in ihm notwendigerweise ihre Mitschuld an den Tag kommen muß

Der Ire Roger Easement sollte unschädlich gemacht werden, weil er einer der bkdeutcndstcn Vorkämpfer der irischen Frei­heit war. Der englisck)e Gesandte in Christiania, Findlay, vor. suchte Easements Diener durch eine Summe von 5000 Kronen zum Morde zu bestechen: aber der Diener war nicht käuflich. Lasement floh nach Deutschland, nm von da aus heimlich nach Irland zu reisen. Seine Reise wurde durch den amerikanischen Botschafter in Berlin an England verraten: Lofement wurde verhaftet, des Hochverrats und des Einverständmsies mit Deutschland angeklagt und hingerick.tet. ohne daß er der ihm vorgeworsenen Schuld lsiitte überkührt werden können.

Der Zar Nikolaus II. staicü Jahre hindurch unter dem Ein­fluß seines Beichtigers Rasputtn. Dieser war den empor­drängenden Parteien, die nur im Kriege die einzige uird beste Hilfe für ihre innerpolitischen Plane sahen, ein Dorn im Auge. Rosputin hat zwar nicht immer gegen den Krieg gesprochen, aber da sein Einflliß auf den Zaren unbeschrärckt war und er hänftg den Kriegshetzern entgegengetreten war. so lag es für diese im Bereich der Möglichkeiten, daß durch ihn eines Tages der Friedensschluß in die Nähe gerückt werden lönnte. Das durfte nicht sein: und darum mußte er fallen und fiel durch Mörderhand.

Aber Nikolaus II. hat ihn nicht lange überlebt. Nach der Revolution in die Verbannung geschickt, war er den Gegnern noch imme-r nicht ungefährlich genug. Solsnge er lebte, schien die Gefahr nicht von der Hand za weisen, daß er, wie ftanzö- sische Blätter in lügnerischer Tendenz ausgesprochen haben, ein­mal bereit Tein könnte, sich mtt Hilfe eines Vündniffes mit Deutschland wieder auf den Thron zu setzen. Uird darin liegt der Beweis, wie wertvoll sein Tod deshalb für die Entente sota mußte. Und wenn wirklich die Mörder nicht unmittelbar von senen gedungen gewesen sind, so trägt dir Verantwortung ailch für diesen Mord die Entente und an ihrer Spitze England, dem alle Mittel recht sind, wenn es sich darum La-ndeltz Deutschland! in neue Verwicklungen zu stürzem