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Die ,^'cnc v'ancsreilrrng" ericdemt hinzu tritt noch das Bestellgeld: e\ erhoben. (Srrüllunr-

cDen Slietltai. Segeln,og, 8 e Beilagen ,,S« e mr ««« H-ss-n". »Ii, Sp-nn.'iut,-". K.p.«.P-°i.- Bei den Poftamtalt-,. -l-r.el-Shrlich Mk 2.40 ,nten m-n-.I.ch «5 t« w . «mlchlietzlich Lrazerlohn. .x«r«ia.»- Sruno.eUe A» Pig.. l-lal- 20 r;,g.. Anzeigen v»>. -uswüns durch iotntnmaCme

- rrp. SchrikUeitrrn-. ;mfr cneddecg l Heisen». »anauerlrage 12. Femmretzer 48 . Pojtj Heck-Tonta Nr. 4S5S, Nntt ^ra,,kn,rt a M.

Die KchZacht pr «nferen Gunsten entschieden.

Erneute Angriffe zwischen Aisne nnd Warne. 33000 Können versenkt.

W» T. 0. (^r'ohes airplqrrartiev» der» 18. Juli. Amtlich.

Westlicher Kritgsschnnplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Nördlich von Lens und östlich von V i l l e r s B r e - tonneux wurden örtliche Angriffe des Feindes abge­wiesen. Tie tagsüber mäßige Gefechtstätigkeit lebte um Ätzend auf und nahm während der Nacht zeitweilig süd­westlich von Dpern und bei Wiederholung der feindlichen Angriffe östlich von Villers Bretonneux größere Stärke an. Bei reger Erkundungstatigkeit machten wir mehrfach Ge­fangene.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Die Armee des Generalobersten v. Boehn stand gestern tagsüber in schwerem Kampf Durch neu herange­führte Divisionen verstärkt, kv . d von neuem nach

mehrstündiger Artillerievorb. . ; zii großen einheit­lichen Gegenangriffen gegen unsere ganze Front südlich der Marne an. Am Abend war die Schlacht zu unseren G u n st e n entschieden. Unter sckWersten Verlusten brachen die Angriffe des Feindes zusammen. Aus kleinen Ort­schaften südöstlich von Mareuil, in die der Feind vorüber­gehend eindrang, warf ihn unser Gegenstoß wieder hinaus. Auch auf dem Nordufer des Flusses versuchte der Feind ver­geblich, ! unsere Erfolge streitig zu machen. Bei Erstür- mung eines Bergrückens südlich von Pourcy nahmen wir seine Besatzung mit ihrem Regimentskommandeur.und meh­reren Geschützen gefangen.

Oestlich von Reims ist die Lage unverändert. Ar­tilleriefeuer wechselnder Stärke. Nordwestlich von Massiges führte der Feind kleinere Angriffe, die in unserem Gegen­satz zusamnienbrachen.

Gestern wurden 23 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Leutnant Jakob errang seinen 23. Lustsieg.

Der Erste Gcncrnlqnartierm erster: L u d e n d o r f f.

Abend der -u .

Berlin, 18. Juli, abends. (WB. Amtlich.) Zwischen Aisne und Marne hat der Franzose mit starken. Kräften und Panzerwagen angegriffen und etwas Gelände gewonnen. Unsere bereitstehenden Reserven haben in den Kanrpf ein- gcgriffen.

Wien, 18. Juli. (WB.) Amtlich wird verlautbart:

In Italien keine besonderen Ereignisse.

In Albanien hat der Gegner Fühlung mit unseren Aick'aru.,.'!Gruppen genommen.

Ter Chef des General stades.

mr-

Ereignisse zur See:

Am 17. Juli in den Morgenstunden wurde Pola von mehreren Geschwadern feindlicher Land- und Seeflugzeuge mit ungefähr 200 Bomben belegt. An Opkeu sind zwei Tote (Zivilarbeiter) und mehrere Verletzte zu'beklagen. Der angerichtete Schaden ist unbedeutend.

Uottenkommando.

Konstantinoprl, 17. Juli. Amtlicher Heeresbericht.

Palästinafront.- In dem Küstenabschnitt gesteigertes beiderseitiges Artilleriefeuer. Ein Vorstoß feindlicher In­fanterie im Jordanbecken wurde von uns abgewiesen. Rege Fliegertätigkeit aus der ganzen Front. Ans den übrigen Krigsschauplätzen ist die Lage unverändert.

Dis Schlacht im Westen.

Das deujsthe Ariillcrie^euer.

Berlin, 17. Juli. (WB.) Das Artilleriefeuer, das bei der Armee des Generalobersten p. Einem in der Nacht vom 1.4. zum 16. den Angriff.einleitete, war in seiner Art, Stärke und Ausdauer das gleiche wie an der Somme, in Flandern und an der Aisne. Das wellige und waldige Hü­gelland jedoch schuf besonders schwere Verhältnisse für eine wirksame Durchführung. Die feindliche Front war im Ver­lauf von drei Jahren zum vollendeten Festungssystem aus­gebaut worden. Die Feinde waren nach den bisherigen Angriffen in erhöhter Abwehrbereitsckiaft. Die Franzosen hatten den Angriff erwartet nnd sich mit allen Mitteln vor­bereitet. Dennoch zerschlug die deutsche Artillerievorberei­tung das feindliche Abwehrfeuer und setzte in kurzer Frist eine französische Batterie nach der anderen außer Gefecht. Tie französische Artillerie, die sich anfangs verzweifelt gegen den deutschen Feuerorkan wehrte, war eine Stunde vor Beginn des Sturmes völlig zum Schweigen gebracht worden. Ungestört konnten nn ersten Morgendämmern die Deutschen zum Sturm antreten. In einer Viertelstunde war die tiefe, durch die deutschen Granaten in ein wildes Durcheinander verwandelte Hmderniszone durchschritten und die erste Linie überrannt.

In panikal-tiger Flr-M hatten die Franzosen ihre Stel­lungen geräuint. Wo Feinde zurlickblieben, waren sie tot oder verschüttet. Aus den Stollcneingängen kamen unge­zählte ^Scharen mit erhobenen Händen. Sie wurden nach rückwärts gebracht. Sofort nahmen Pioniere und Armie­rungssoldaten die Wiederherstellungsarbeiten an den Stra­ßen auf. Bereits zwischen 8 und 9 Uhr morgens fuhren die ersten Batterien und Kolonnen durch die Trichterzone. Die Hoffnung der Franzosen, die Deutsck)en wieder zurück- zuwerfen, scheiterte. Mit geringen Opfern ist ein taktischer Erfolg errungen worden.

Der Kampf tobt übrigens in der gleichen Gegend, in der die gleick)e Armee des Generals v. Einern in jener Champagneherbstschlacht bem Sturmheere Jossres den Durchbruch verwehrte. Damals standen 5 deutsche Divisio­nen gegen 30 französische ini Kampfe. Die deutschen Divi­sionen mähten die Schlachtreihen der französischen Stürmer- nieder. Berge von Leicl-en häuften sich übereinander. Jetzt kämpfen dort mit List und Ueberlegung deutsche Infante­risten, ohne einen Mann zu verlieren. Die deutsche Ar­tillerie fährt im offenen Felde auf, während'der Franzose nur mit wenigen Batterien antwortet, deren matte Schüsse unbeachtet bleiben.

T> französische Bereitstellung.

Berlin, 18. Juli. '(WB.) Alle Gefangenenaussagen gehen dahin, daß der fceutfd&e Angriff seit langem bekannt gewesen ist. Ein französischer Major, Bataillonskom- Mandant vom 101. Infanterie-Regiment sagt ans, daß der Angriff am 16. Juli erwartet wurde. Alle Vorbereitungen waren getroffen. Die Infanterie war tief gestaffelt und die schwachen Besatzungen der vordersten Linen sollten sich bis zum letzten Mann verteidigen. Die leichte Artillerie war aus dem Vorgelände zurückgenommen. Die Batterien waren versteckt eingebaut und durften nicht feuern. Eine Stunde vor Beginn der deutschen Offensive telephonierte der Com- Mandant en Chef an alle Regimenter, daß der Angriff um 1.10 Uhr vormittags, also nach deutscher Zeit um 12.10 er- wartbar sei. Man solle sich bereit halten. In Anb^. dieser umfangreichen Abwehrvorbereitungen ist der deutsche ' Erfolg besonders hoch einzuschätzen. Wie sehr der Franzose trotz allem in der vorderen Stellung überrumpelt wurde, erhellt daraus, daß einige deutsche Divisinen ihre volle Ver­pflegung aus französischen Unterständen und Depots ent­nahmen.

Südwestlich Reims.

Berlin, 17. Juli. (WB.) In den deutschen Ausgangs­stellungen, die sich südwestlich Reims und hart nördlich der Römexstraße an der Magentahöhe hinziehen, standen deutsche Truppen in der Frühe des 15. Juli zum Sturine bereit. Die Bereitstellung hatte fast ohne Verluste stattfinden kön­nen, obwohl die feindliche Artillerie lebhaft schoß. Schwer­stes Minensener hatte die feindlichen Drahthindernisse nie­dergelegt. Wo dies nicht geschehen war, öffneten die Pio­niere den stürmenden Truppen Gassen. Der erste Wider­

stand des Feindes in den vorderen Gräben war gering. Mit Maschinengewehren jedoch verteidigte er auch einzelne Stützpunkte in der Sumpfnieöerung der Vesle und in dem Prosireabschnitt. Oestlich Wez hatten die Franzosen in Voraussicht eines allgemeinen Angriffs schon lange vorher planmäßig die Stellung bei Veauniont und südlich des Aisnekanals zur nachhaltigen Verteidigung eingerichtet und sich tief gestaffelt aufgestellt. Dem Zusammenwirken aller Waffen mit der Infanterie, besonders der Pioniere, und -dem schnellen Vorkommen der Begleitbatterien war es zu verdanken, daß die Division, die von den Höhen überall vom Feinde gesehen werden konnte, in die Niederung herab­steigend, dennoch Prunay einnahm und schon um 9 Uhr vor- mittags eine Linie östlich Sillery über Prnnau hinaus er­reicht hatte. Am Abend war das eroberte Gelände in einer Tiefe von durchschnittlich 3 bis 4 Kilometern fest in der Hand der Division.

Die deutschen Slururwazen.

Berlin, 19. Juli. (WB.) Zn oc'- Nacht jtrni 15. Juli scho­ben sich auch unsere Sturmwagen m die Linie der berertsichen- den Infanterie. Mit den Znfanterlstrn zugleich und tellwei,'e vor ihnen begannen die brerttantigen- Ungetüme ihre monde Fahrt. Wo der Widerstand les Feindes sich um N^'t r und steile Hänge gruppierte, griffen sie em und dnrchdraü-en die Stellung des Gegners. Den Hügel herauf bis Ehamplay wälzte sich ein deutscher Wagen, unbekümmert um die aus Fen­stern und Mauern sprühenden Maschinengewehre. Er hals der Infanterie das Dorf durchqueren und holte die Slurwkoin; ag- nie wieder ein, als sie vor dem stützpunktartig befestigten Schloß Champlay auf dem halben Wege nach Neuville Halt machen mußte. Dort legte er sich quer vor die Mauern und nahm den Feind unter ein vernichtendes Feuer, bis dre entsetzle Besatzun, mit erhobenen Händen zum Tore herauskam

Reuter gibt zu.

London, 18. Juli. (WB.) Das Reutersche Bureau erfahr^ daß die Deutschen bis 11 Uhr vorniittags an der Westes V« Reimser Berglandes in ungefähr VA M ülen riefe au* einer Front von 6 Meilen vorgedrungen waren. Sie gelangten in die Nähe von Pourcy und Nanteuli.

Der Kaiser in der Schlacht.

Berlin, 17. Juli. (WB.) Der Kriegsberichterstatter Karl Rosner schreibt vom Schlachtfelde nordöstlich Reims am 16. Juli an denBerliner Lokal-Anzeiger": Ter Kai­ser, der den Wunsch hatte, die neue Schacht vom ersten Augenblick ihres Durchbruchs an im Kreise seiner Kampf­truppen mitzuerleben, hatte sich noch am späten Abend des 14. Juli in das Gelände der kommenden Kämpfe begeben. Er hat die Nacht zum neuen Tage ganz auf einer vorge fchobenen Beobachtungswarte verbracht und von hier aus das furchtbare Orck)ester unseres Feuerüberfalles mit an- gehört und das unerhörte Bild der über die feindlichen Stellungen hinrasenden Geschosse iu sich ausgenommen. Schon wenige Minuten nach unserem um 4 Uhr 50 los- brechenden Sturm hielt er die ersten Meldungen über den guten Fortgang der Unternehmungen in Händen, Er ist dnnn bis zum sinkenden Tage, ohne sich eine Minute Ruhe zu gönnen, bei der Truppe geblieben und hat auch den heutigen Tag, der an die Erfolge an der Marno und südwest. lich von Reims neue schöne Errungenschaften knüpfte, vcm Morgen bis zum Abend im Kampfgelände und angesichts des nmrungenen Gebietes verbracht.

Artillcriekampf in Flandern.

Berlin, 18. Juli. (WB.) In Flandern lebte das feind- liche Feuer tagsüber auf und steigerte sich zwischen Upern und Vionx Esqnin zu großer Stärke. Es erreichte gegen Mitternacht von Hillebeke bis zum Kemmel und beiderseits Vailleul größte Heftigkeit. Zahlreiche feindliche Patrouillen­vorstoß^ wurden durchweg abgewiefen. Gefangene blieben hierbei in unserer Hand. Desgleichen erlitt der Feind, der nach Feuervorbereitung bei Hulluch angrisf, eine schwere Schlappe.

Stegenmnn über die Offensive.

Zürich, 17. Juli. Der Militärkrltiker desBerner Bund" schreibt zur neuen Offensive: Es handelt sich für den Angreifer darum, die in der Linie Relms-Marmonvillers-Tabure Massiges