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Berlin, L6. 3ult. (WB.) In ome recht heltte rnrge geriet das von Oberleutnant v. L. geführte U-Boot vor einiger Zeit im Aegciischen Meer. Es sichtete nachmittags gegen 4 Uhr einen kleinen Segler, der einen durchaus harnllofen Eindruck machte, dennoch ging das U-Boot . »" vorsichtig mit der Absicht, ihn durch Sprengpatronen zu versenken, heran, denn einige Grana­ten schien der ziemlich hoch aus dem Master herausliegende Zweimastschoner nicht wert. Aus nächster Nähe forderte ein Pistolenschuß die Leute zum Verlassen des Fahrzeuges auf. Der Segler drehte daraus in Wind, und die Mannschaft mühte sich offensichtlich um das Aussetzen des Rettungsbootes. Plötzlich fiel das vermeintliche Rettungsboot in sich zusammen und er­wies sich als Verkleidung eines Schncllfeuerg^chützes, das we­nige Sekunden darauf den ersten Schutz abgab. Die Leute der U-Bootfalle hatten also das Aussetzer! des Boot r markiert, währenddessen aber ihr Geschütz klar gemacht. Die Rettung des U-Bootes hing von Sekunden ab. Dank dem hervorragenden Zusammenwirken des U-Bootes und der Maschrnenleitung ge­lang es, das U-Boot in kürzester Zeit unter Master in die schützende Tiefe zu bringen. Steuermann d. Res. Martens und Marineingenieur-Aspirant Heinze konnten beide den Erfolg des glänzend durchgeführten Manövers teilen, durch das die Ret­tung des Bootes aus gefährlicher Lage gelang.

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Kopenhagen, 16. Juli. (WB.^ Der norwegische DampferKong Guttorru" ist nach einer Meldung des nor­wegischen Ministen urns des Auswärtigen im Kanal der- senkt worden. Nur zwei Heiner und zwei Matrosen wur­den gerettet.

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Haag, 17. Juli. Hollandsch Meuwsbureau meldet ans Tokio: Der französische .KreuzerKawatschi" ist am 12.

Juli in der Bai von Tokuyama in die Luft geflogen. Es sind über 500 Menschen tot.

Der Kreuzer verdrängte 20,000 Tonnen und besaß eine Geschwindigkeit von 21 Seemeilen. Er ist 1912 vom Sta­pel gelaufen und hatte 1100 aMnn Besatzung.

Dußlaud.

Die Murrnonküste.

Moskau, 15. Juli. (WB.)Rowaia Shisn" meldet, baß das Gouvernements-Exekutivkomitee im Murmangebiet angesichts der offenen Feindseligkeiten der Verbandsttup- Pen gegen die Nätegewalt die soforttge teilweise Mobil­machung und die allgemeine Mobilmachung aller Artille­rie- und Geniettuppen befohlen, die gegenrevolutionäre Agitation verboten und die Waffenabgabs angeordnet habe. Am 4. Juli sei eine Jacht mit einem englischen Vizeadmiral angekommen. »;

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Aus Dollarika.

Die böse» Deutsche«. Amerikanische Blätter haben sich of­fenbar die Tatsache gestellt, der allen W^t zu zeigen, datz ihre Erfindungsgabe mit den neuesten Errungenschaften der Technik, die man tm LiMde der Rekords besitzt, wetteifern kann. Einen unbezweifelbaren Rekord der Phantasie stellt die aus Amerika in die italienische Preste über gegangene Nachricht dar, daß Deutschland eine Bevöltermrg von 90 Millionen Menschen habe. Die deutsche Statistik habe zwar kaum 70 MillionenZuge­geben", das fei aber in der hinterlistigen Absicht geschehen, die Welt über die Zahl deutscher Soldaten zu täuschen, die im Kriegsfall oufgeboten werden könnten. 20 Millionen seien daher unterschlagen worden. Man wird bei uns diese Enthül­lung nicht ohne Intereste vernehmen. Vielleicht erfahren wir demnächst, daß auch die Oberfläche Deutschlands in Wirklichkeit derjenigen der Vereinigten Staaten gleichkommt und daß die deutsche Wistenschaft auch die Landkarten in diabolischer Weife gefälscht hat.

Der amerikanische Geistliche auf der Eranaten-Kanzel. Die

amerikanischen Bundesbrüder der Franzosen hoben wohl noch fcitvc Schlachten gewonnen, aber bei Festfeiern aller Art stellen sie ihren Mann. Dabei bnnme'.u die einst so hochmütigen Fran­zosen die Retter in allen Tonarten an, indes die Amerikaner sich auch nicht lumpen lasten und mit den groß!purigsten Re­densarten freigebig um sich werfen. So berichtet die ..Jlliustra- twn" vom 15. Juni 1913 über eine solche gut arran gierte Theatervorstellung in dem kleinen Vogesenstädtchen Masmün- s er,der vorübergehenden Hauptstadt dieses zurückgewonnenen Teiles des Elsaß, den wir aus den Klauen unserer Feinde ge. risten haben." Diese allerdingsvorübergehende" Hauptstadt von roch nicht viertausend Einwohnern liegt in dem kleinen oberelsässischen Landeszipfel, den wir im August 191! preisge- geben haben, d^.n die Franzosen seit vier Jahren nicht u.n einen Zoll breit vergrößern konnten und mit dem sie nun ihren geo­graphieschwachen Verbündeten imponieren wollen. Der er­wähnte Bericht sagt:Nach Beendigung der Feierlichkeit (in der Kirche) bildeten die amerikanischen Truppen ein Viereck auf dem Marktplatz, und in der Stille erhob ein Mann seine Stimme. Ein Greis, groß und hager, mit energischem Gcsichts- zügen, erschien über der Menge. Dieser Redner hatte zur Tri­büne einen Haufen Granaten gewählt, die ein Lastauto gerade abgeladen hatte. Es war der Bischof Anderson. Pastor einer großen Diözese, der seine Landsleute aus dem Boden ermutigte und ermahnte, auf dem sie in kurzer Zeit ihr Blut für die all­gemeine Sackte vergießen würden."

Wir sind," sagte er ihnen,ein freies und idealistisches Volll Wir hasten den Krieg, aber noch mehr die Ungerechtigkeit und das Verbrechen. Wir haben die Waffen für die Vertei­digung des Rechts und der Zivilisation ergriffen, die der Feind des Menschengeschlechts bedroht. Habt Vertrauen! Dir Welt «wird von den Hunnen befreit werden, und Elsaß wird wieder französisch für ewig!"

Der blutdürstige Gottesmann aus Amerika bewies eins geschmackvolle Sslbstemschätzung seines Ehristentums. als er fich einen Haufen Granaten zur Rednertribüne erwählte. Hat sich doch dasidealifttsche Volk" von Anfang cm durch einttägliche Granatonlieferungen seiner Zivilisationsmisston unterzogen.

Es gibt kein widerwärtigeres Bild als dieses selbstgedacht«, gespreizte Pharisäertum, das sich auf offenen Markt mit Weih­rauchwolken einhüllt und an jenen Heuchler im Evangelium erinnert, der mit lauter Stimme Gott dankte, daß er bester fei als die übrigen Menschen.

Und so etwas will uns die höhere Menschlichkeit bringen!

Ohne En-üluiLg Merlane Irin jfrieiif.

Wien, 14. Juli. DieNeue Freie Preste" veröffentlicht in einem Berliner Telegramm Aeutzerungen, des dortigen tür­kischen Botschafters Hakki Pascha, die dieser gegenüber dem in Berlin weilenden Chefredakteur derHilal", Mehmed Tli Tewfik Bey, machte. Hakki Pascha sagte unter anderem^. Ich bin fest überzeugt, daß wir mit Bulgarien zu einer vollständigen Uebereinkunft über olle auf der Tagesordnung stehenden Fra­gen kommen werden. Was das polittsche Verhältnis zwischen den Zenttvlmächten und der Türkei betrifft, so kann ich nur sa­gen, daß diese Beziehungen den höchsten Gipfel der Herzlichkeit erreichten, da ja diese drei Mächte geeinigt sind durch den festen Vertrag, der die Probe seiner Kraft lieferte. Ich bin überzeugt, datz diese Allianz sich nach dem Kriege nicht auflöst und von langer Dauer sein wird. Bezüglich der wirtschaftlichen Bezieh­ungen ist zu wünschen, datz sie sich immer inniger gestalten, ich bin überzeugt, datz Deutschland und Oesterreich-Ungarn weit da­von entfernt sind, das türkische Reich als Gegenstand der Aus­breitung zu betrachten, daß sie beitragen werden, die Türkei wirtschaftlich in die Höhe zu bringen. Hinsichtlich der Schlach. ten in Frankreich sagte Hakki Pascha, einer der beiden Feinde, nämlich Frankreich, kann eine vollständige und endgültige Nie­derlage erleiden, aber man mutz zugestchen, datz, wenn Frank­reich auch außer Gefecht gesetzt wäre, England wahrscheinlich noch den Krieg fortsetzen werde. Um nun den furchtbarsten und verbissensten unserer Feinde zu besiegen, wird es notwendig fein, ihn in seinem asiatischen Reich zu treffen, wo die englische Herrschaft auf dem Prestige Englands beruht. Wenn die jetzi­gen großen Schlachten von vollem Erfolg gekrönt wären, so glaube ich, daß dies unsere Koalition ermöglichen würde, alle Maßregeln zu treffen, um England im Orient zu besiegen. Es wird kein allgemeiner Friede sein, solange England nicht Frie­den wird machen wollen. Wenn aber diese Macht sich entschließt, den Kampf zu beendigen, so glaube ich nicht, daß die Vereinig­ten Staaten darauf bestehen werden, den Kamps fortzusetzen. Jcb halte somit den Abschluß eines allgemeinen Friedens für gesichert, wenn der Krieg im Orient die Niederlage Eroßbritan- niens herbei führen wird.

Uetrer Englands Kulturarbeit

erzählt I. v. Uerkull in einem trefflichen Auffah überDarwin und englische Moral":

Di« englische Raiskammer ist Indien mit seiner arbeits- famen und anspruchslosen Bevölkerung. Die Engländer haben in Indien den gesamten Reishande! an sich geristen und es durch geschickte Anwendung dieses Mittels (unseres Wissens Haupt, sächlich dadurch, daß sie die Steuer in natura erheben) dazu ge­bracht, daß in einem Jahrzehnt von 1391 bis 1900, neunzehn Millionen Inder verhungert sind. Neunzehn Millionen, das sind Zahlen, die beweisen, daß die Schrecken des Weltkrieges den Engländern bei ihren friedlichen Unternehmungen durchaus nicht fremd sind. Und diesen englischen Schrecken trägt das un­glückliche Land bereits 150 Jahre.

Die Erfahrungen, die außer Indien auch China, Transval, Persien, Aegypten, Griechenland und vor allem Irland mit den Engländer» gemacht haben, beweisen, daß England, um festen Boden unter seinen Füßen zu fühlen, ganz systematisch Taten begeht, deren Entfehttchteit die Bevölkerung zu Stein erstarren läßt.

Auch Irland wurde durch Hunger auf die Knie gezwungen. Zn den Jahren 1847, 1843 und 1849 erwirkten die englischen Landlords richterliche Urteile, die es ihnen gestatteten, die rück­ständige Pacht von ihren verschuldeten Pächtern in natura ein« zutreiben. Ungeheure Mengen an (betreibe und Vieh wurden zwar-gsweise eingetrieben und nach England gebracht. Der Er. folg war Hungersnot, Hungerrevolten mit Gegenmaßnahmen. In den drei genannten Jahren der künstlich erzeugten Hungers­not starben an Hunger 1 225 000 Iren. Don Haus und Hof vertrieben wurden 3 068 000 und infolge des allgemeinen Elends wanderten 4 186 000 Iren aus. Die mütterliche Königin Vik­toria hatte die Befriedigung, daß sie während ihrer fegensrei- chen Regierung Irland non der Hälfte seiner unnützen Bevölke­rung befteit hatte.

Das ist dieKulturarbeit" Eirglands, die noch von manchem Deutschen be-vandert wird? Wollen sie diese nachmachen und das deutsche Gewissen m the conscience des Engländers ver­wandeln ?j ' 1 *

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WKW §gndwir1j.Ws!khs!inge in DenWnud

In- Berlin find 150 türkische Landwirtschaftslehrlknge eingetroffen, die von der Deutsch-Türkischen Vereinigung auf die preußischen Provinzen Ostpreußen. Posen, Pommern Schlesien, Rheinprovinz sowie auf Mecklenburg-Schwerin, Braun schweig und Sachsen-Weimar verteilt werden. Don den 150 Jungen stammen 40 ans dem Wilajet Konia in Anatolien, einem der landwirtschaftlich zukunftsreickstten Ge­biete Kleinafiens. Der Gouverneur Muamer Bey von Konia hat die Deutsch-Türkische Vereinigung gebeten, die von ihm gesandten Lehrlinge teils in Bauernwirtschaften im Hackfruchtbau ausbilden zu lassen, den Muamer Bey in größerem Umfange in seinem Wilajet einzuführen beabsich­tigt, teils als Maschinenschlosser in landwirtschaftlichen Ma­schinenfabriken unterzubringön, damit diese Leute später

aus Deutschland bezogene Maschinen in Koma reparieren können. Die größere Anzahl der Lehrlinge ist von dem türkischen Kriegsminister Enver Pascha gesandt worden. Sie stammen aus der Unteroffizierschule in Konstantinopel, einer Art Waisenhaus für Sohne von Gefallenen. Die Jungen, die in ihrer sauberen Schuluniform einen schmucken Eindruck machen, trafen unter Führung von zwei türkischen Offizieren in Berlin ein.

Die französische KroUrarte.

Ein Hauptmann schreibt von der Front:

Bei der letztem Offensive ist mir eine französische Brotkarte für den Monat Mai in die Hände gefallen. Danach sind am Tag und Person 100 Gramm bemessen. Auf der Rücksette be findet sich eine bemerkenswerte Mitteilung in Rot gedruckt, dic auf Deutsch lautet:Wenn mir die Härten der Ernährung er. tragen, Härten die von außen kommen, geben wir dadurch Schiffsraum für die Zufuhr von Dingen frei, die für die nationale Verteidigung unentbehrlich sind."

Der Sozialismus triumphiert.

Unter dieser Spitzmarke wird uns geschrieben:

Aich dem beschränktesten Kopfe ist es ausgefallen, daß die sozialdemokratische Zwangswirtschaft, das Gleichmachen aller Menschen praktisch unverwirklichbar ist, daß der über­triebene Sozialismus die Menschen nicht besser, sondern schlechter macht, alle schlechten Anlagen ins geradezu Unge­messene steigert. Nichts ist mehr heilig, es lösen sich die Bande frommer Sch«u.

Diese Folgen der sctziali st i scheu Kriegsmaßnahmen liegen offen zu Tage, Parteizeitungen jeder Richtung, un­parteiisch und gerecht urteilende Männer aller Stände schildern sie, tun die Uninöglicbkeit, auf dem Wege eines übertriebenen Sozialismus auch nur das geringste Bessere zu erreichen als bei freier Wirtschaft, dar bloß die Sozialdenwkratte schweigt sich merkwürdiger Weise über diese Frage aus oder unter unrichtigen Annahmen und Be­hauptungen sucht sie zu retten, was zu retten ist nnb kürzlich ging ein Massenartikel durch-alle sozialdemo­kratischen Zeitungen, der mit den Schlagwörtern endigte: Die sozialistische Kriegswirtschaft hat sich bewahrt, der Sozialismus hat gesiegt, er triumphiert, der Krieg hats gezeigt."

Unumstößliche Tatsache aber ist folgendes: In diesem Erdrosselungskrieg war der Sozialismus über die ihm von der Natur gezogenen Grenzen hinaus notwendig. Ohne gewisse kriegssozialistische Maßnahmen konnten wir nicht auskonnnen, mochten dieselben auch hart und unnatürlich sein. Der Staat hatte eine Krankheit durchzumachen. Wenn der Körper krank ist, wendet man Arznei und Gift an, um ihn vom Tode zu retten, man schluckt viel Bitteres, mutet dem Organismus gar viel zu. Kein Mensch wird nun behaupten, weil das Gift und die Arznei Gutes während der Krankheit gewirkt haben, müsse man beide in gesundem Zustand beibehalten. Die Arznei hat triumphiert, ihr Triumph ist aber ihr Untergang. Sie war ein Gewalt- und Zwangsmittel, genau wie fetzt die sozialdemokratischen Maß- «ahmen für den Kriegszustand des Staates. Hören diese auf, so muß der Sozialismus, soweit er unnatürlich ist, fallen. Das ist sonnenklar.

Wohin es kommt!

Aus Arger über die Ablieferungspflicht halte der Hofbesitzer Sckmid in Fischbach bei Tattnan beschlcsien, lein Gut nicht mehr zu bebauen. Er bewirtschaftete den Hof. der an 100 Morgen groß ist. als Junzgesell mit Eutern ebenfalls unverheirateten Bruder. Die beiden stellten sich auf den SiandyrmLt, es genüge für sie, wenn sie soviel anbauten, als sie selbst brauchten. Aber die Behörde griff ein und bestimmte einen Nachbarn, der die Bestellung des Gutes zu besorgen hatte. Der Nachbar bestellte im Frühjahr die.Aussaat und besuchte öfters das Gut. um sich von dem Stande der Felder selbst zu überzeugen Halten sich die beiden Brüder schon rmr mit Mühe in di« Bestellung der Aecker gefügt, so wollten sie diese Kontrollbesuche überhaupt nicht zulasten. Als der Nachbar dieser Tage wiederum aus dem Gut erlchien. erwartete ihn Schmid mit einem geladenen Gewehr und gab ans ihn und den ihn begleitenden Knecht drei Schüste ab, die den Nachbar trafen. Der Knecht war inzwischen hinter eine Hecke geflüchtet. Der Dauer wurde von einem Eendann fesigenemmen und sieht einer schwer«» Strafe entgcgcrs

der Man brr IiviiiWKirtlÄB miniöM?

S. v Volkmann schreibt in derDatschen Tageszeitung":

Der Staatssekretär des Kricgsernährungsamtes hat im Reichstage zwar anerkannt,, daßdas zwangsläufige Wirt­schaftssystem Schwächen u»d Mängel hat", und datzeine Reihe von Maßnahmen getroffen werden mußten (?), die von der Landwirtschaft besorchers schwer und produktionshemmend empfunden werden mußten", er hat auch zugegeben, daßdie Erhaltung unserer heimischen Produktion eine der wichtigen Fragen unserer Kriegswirtschaft ist und mit allen Mitteln, so­weit dies die Kri^gsnstwendigksiten zulasten, gefördert werden mutz, ater er hat den Abbau, der Zwangswirtschaft für un­möglich erklärt und betont, datz wir unszu Beginn des fünf- ten Kriegsjahres keine Experimente erlauben dürften". Kön­nen nun die von der Kriegswirtschaft Bettoffenen und das ist schlietzlich das ganze deutsche Volk sich hiermit zufrieden geben? Ist die ganze Zwangswirtschaft, die nach der Behaup­tung des Staatssekretärsnotwendigerweise immer weiter ge- zogen werden mußte, so daß sie heute alle für die Bolksernäh. rung wichtigen Lebensmittel erfaßt" ist sie nicht auch ein Experiment?"