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den 17, IM 1918

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Geben Sie Freiheit, Herr Staatssekretä

Mit diesen Worten schloß Abgeordneter Dr. Roes icke, ^offitzorr-der des Bundes der Landwirte. feine in der Reichstags- fitzung am 6. Juli gehaltene Rede^ die eine einzige wuchtige Anklage war gegen das bis zur Unerträglichleit gesteigerte Zwangsverfahren in unserer Produkttonswirtschaft.

Es mußte einmal frei und offen vor allem Volke gesagt werden, daß das herrschende System mehr und mehr zu einer Generalprobe für den sozialdemokratischen Zukunftsstaat aus­geartet ist, und daß es so unmöglich weitergehen kann. Hierzu bot die Ernährnngsdebatte im Reichstage günstige Gelegenheit, und Dr. Roeficke hat sie trefflich auszunützen gewußt.

Mit gebotener Schärfe trat er dabei der von landwirtschafts­feindlicher Seite geflissentlich verbreiteten Lesart entgegen, die 'Rechte sei schuld an den verhaßten Zwaügseinrichtungen, und stellt zweifelsfrei fest, daß niemand anders als die Sozialdemo­kratie diese Bernunftswtdrkgkeiten auf dem Kerbholz habe.

Es ist bekanntlich im lieben deutschen Vatcrkande eine Un­sitte geworden, hie Sozialdemokratie als Blitzableiter für jeg­lichen Acrger zu benutzen. Wenn dem Handwerker alle mög­lichen sozialen Verordnungen das Leben sauer machen, dann gibt er seinem Aergernis dadurch Ausdruck, daß er fc^iatdemokratisch wählte der Landmann, dem der Kriegssozialismus bis an den 'Hals steht, und der nicht mehr Herr seiner Arbeit und seines Eigentums ist, sagt weiter nur, Euch werd ich's zeigen, das nächste Mal wähle ich sozialdemokratisch! Sie vergessen, daß sie danrit das thorichste tun, was sie machen können, denn der Sozialdemokratie verdanken sie doch gerade ihr Ungemach. Mit Recht sagte Abg. Dr. Roesicke in seiner Rede, daß diese Leute mit Kälbern zu vergleichen seien, die ihre eigenen Metzger wählen.

Es ist eine unumstößliche Tatsache, daß wir mitten im .Sozialismus stehen und die geplagte Menschheit hat mm ein­mal Gelegeicheit, den Segen de« Zukunftsstaates an eigenem Leibe zu verspüren. Das Ergebnis ist für die Weltverbesserer kein gutes, denn alle Welt, ob arm, ob reich, ob Arbeiter oder Beamter, ob Bauer oder Städter stöhnt unter der Zwangswirt­schaft und schnt sich nach dem Tage, da man wieder frei schal­len und walten kann. Ecne Ausnahme bilden höchstens dis jKrregsg<fellschasten, die Herrschaften, die in den Landes-Eier-, Fleisch-, Milch-, Fett-. Obst- und Gott weiß was für Stellen sitzen und ihre Verordnungen auf die gequälte Menschheit los- lasscn.

Zwar hat der sozialdemokratische La ndtagsabge ordnete Adelung einmal im hessischen Landtag gesagt, dem Sozialis­mus verdcuktcn wir überhaupt, daß wir bis jetzt durchgehatten hätten. Gewiß, bei einer Reihe von Nahrungsmitteln, fo bei Brot und Kartoffeln war ein gewisser Sozialismus notwendig. Damit ist aber für den Sozialismus nichts bewiesen. Gifte wie Opium, Belladonna, Stechapfel - und Bilsenkraut können auch bei gewissen Krankheiten gute Dienste tun, wenn aber die Krankheit vorbei ist, ist Jedermann froh, wenn er Vas Zeug .nicht mehr einzimehmen braucht und kein Mensch wird diese Gifte als Nahrungsmittel beanspruchen.

Die Sozialdemokratie ^etzt die öde Gleichmacherei über die Produktion. Lieber sollten wir alle hungerm als daß Jemand, der sich im Schweiße feines Arrgesichts bsmüht, selbst, was zu erzeugen, etwas mehr hacken soll, als ein Anderer, der lediglich »Verbraucher ist. Und die FrankfurterVolksstimme" hat in ihrer Nr. vom 24. Juni d. I. in auffallender Schrift gesagt: Als Losung muß gelten: Kein Abbau, sondern Er­gänzung und Verbesserung der Zwangswirt­schaft!" Unter dieser Verbesserung versteht die Sozialdemo­kratie die restlose Knebelung des Volkes in der Zwangswirt­schaft.

^Es ist ein altes Elend, daß sich Stadt und Land zu wenig verstehen. Die Städter lesen ihre mehr oder weniger links ge- richicte Zeitung, in denen die Landleute als die unersättlichen lr\ ' o?' ancr beschildert werden und fo ist auch über den Antrag Roesicke nur gesagt worden, daß er agrarischer Begehr- rlchkert entjpriiige und die armen Städter noch mehr hungern lassen wolle. Der vorbenannte Abg. Adelung hat vor einigen Tagen die Zustände in Oesterreich-Ungarn als Schreckgespenst an die Wand gemalt, er hat aber vergessen, daß die dortige Schlamperei die Hauptschuld trägt und hat verschwiegen, daß der Antrag Roesicke gar nicht daran denkt, die Rationierung vollständig auszuschalken.

Die deutsche Landwirtschaft wird es Herrn Dr. Roesicke Dank wissen, daß er es als erster den Mut der Ueberzeugung gehabt hat, frei von falscher RücksickN! 5^ ne . ;;f der Reichstags- j trituine auszusprcchen. wie unheilvoll und dem Wöhle des I Volksganzen abträglich sich unsere Ernährungspolitik entwickelt hat, wie sie den Landwirt Ieradezu nötigt, das Grab seiner Zu­kunftshoffnungen schaufeln zu helfen.

Wir geben deshalb die Ausfühnurgeu des Abg. Dr. Roesicke, soweit sie sich auf unser Ernährungswesen beziehen, im Wort­laut wieder. Mir bitten unsere Leser, diese Rede, nachdem sie gelesen haben, weiterverbreiten zu helfen. Ein Jeder hat einen Verwandten oder Bekannte,i in der Stadt, schickt ihm diese Rode Wir sind überzeugt, gar mancher Stadtbewohner Wird nach dem Lesen dieser Rede einen anderen Begriff be­kommen von den Agrariern und wird sich sagen, daß was diese wollen, wollen wir doch auch.

Nachdem Abg. Dr. Roesicke die Versorgung des Lmides Kohlen als eine Notwendigkeit bezeichnet batte, fuhr er

Ich gehe über zu demjenigen, was uns in erster Linie Se-. schaftigt hat, wenigstens den meisten Raum in der Erörterung" eingenommen hat, das ist

die Ernährt-srgsfrage.

Gerade mit dieser hat sich Herr Wels sehr lebhaft beschäftigt: er hat es nicht unterlassen, hier eine Reihe von Beschuldigungen auszusprechen, die sich gegen uns wandten. Ich werde mich mit ihm auseinanderzusetzen haben, möchte aber hervorheben, daß wir in diesem vierten Erntejahr im Kriege allerdings in einer Lage sind, die ich mir schon im Frühjahr 1916 vorauszusagen erlmrbt habe (sehr richtig! rechts), sofern damals d^s Maß­nahmen nicht getroffen wurden, die ich gewünscht habe. Damals wünschte ich einmal, daß der U-Boot-Krieg sofort begonnen werden möchte. Das hat man nicht getan. So hat man Eng­land zu unserem Nachteil noch ein Jahr volle Freiheit gelassen, um sich zu erholen. (Sehr richtig! rechts.) Zweitens wünschte ich damals, daß man in erster Linie die Produktion berücksich­tige. (Erneute Zustimmung rechts.) Das hat man damals für falsch gehalten: man hat geglaubt, daß das inir aus Hab­gier und Gewinnsucht von unserer Seite beansprucht würde. Die Folgen zeigten, daß das System, das damals durchgeführt wurde, das nicht die Produktion, sondern lediglich die Vertei­lung berücksichtigt, sich rächen mußte (Sehr richtig! rechts.)

'Run hat Herr Wels den Grund, die Schuld dafür zu fin­den gesucht, daß wir in einer so schwierigen Lage sind. Gewiß, eine Schuld in dieser Beziehung ist da. Aber in erster Linie hat die Schuld England, und ich bedauere immer, daß die Her­ren von der Linken Englartd vergessen und sich nicht bewußt werden oder bewußt bleiben, daß wir dorthin unsere Vorwürfe zu richten haben, daß von dort her das Uebel kommt. Aber im übrigen muß eiin andere Schuld konstatiert werden: die Schuld der Ueberspannung der Organisationen, der Einführung des Zwangsstaates. und zwar des Zwangsstaates, den die Sozial­demokratie will. Wir befinden uns heute tatsächlich in einem sozialdemokratischen Zwangsstaate auf wirtschaftlichem Gebiete. (Sehr richtig! rechts.)

Die Gleichmacherei,

die die Sozialdemokratie wünscht, ist durchzuführen nicht mög­lich. Sie selbst namentlich schafft nicht die Voraussetzungen, ste durchzuführen. Sie sorgt dafür, daß das Gleiche wieder ungleich wird, ste ist dafür, daß eine Reihe von Bevölkerungsklassen ein Plus an Ernährungsmitteln bekommt: ste selbst kann es nicht verurteilen, daß so und so viele Zulagen bekommen und so und fo viele nicht. Außerdem Habs ich noch niemals gehört, daß die Sozialdemokratie mit aller Scharfe gegen den sogenannten klei­nen Schleichhandel eingetreten ist. (Sehr richtig! rechts.) Der Schleichhandel hat allein das jetzige System durchführen helfen. Sie wollen eine restlose Erfassung, den Zwang in jeder Weise. Beides tötet unser Wirtschaftsleben im vollen Maße. Ich Hab« nur eine Hoffnung. daß man draußen erkennt, wohin diese Sachen führen, und wer der Ursprung dieser Zwangsverhältnisse ist, nämlich die Sozialdemokratie, damit nicht im Lande, wie es heute geschieht, vielfach gesagt wird: wenn das nicht besser wird, dann wähle ich sozialdemokratisch. Das ist ungefähr so, als ob das Kalb seinen Schlächter wählt. Ich denke aber, daß die wahren Verhältnisse mit der Zeit bekannt werden und die Einsicht kommt. Ja. ich hoffe doch, daß man mit der Zeit einsehen wird, daß die Sozialdemokratie das Eigentum sigertt- lich als Verbrechen ansieht, und daß die kleineren Leute, die Herr Wels schützen wollte, töricht wären, sich denen in die Hände zu geben, die ihnen ihr Eigentum nehmen wollen, und die das Eigentum als Verbrechen erklären. Bei dieser Theorie, meine Herren, bleibt ja kein einziger mehr Herr seiner Arbeit. Ich denke, man wird einsehen, daß es mtt dieser sozialdemokratischen Einrichtung nicht ins gelobte Land hineingeht, sondern viel- mehr in eine Zwangseinschließung.

Der Herr Staatssekretär hat vorhin heworgehoben, es sei wünschenswert, daß man nickt mehr Aufregung und Erbitterung m die Kreise der Landwirtschaft hineinbringe. Meine Herren, der Herr Staatssekretär irrt sich in der Beziehung. Erbitterung uird Aufregung in die Landwirtschaft hineinbringen, das kön­nen wir nicht. Die ist da! (Sehr richtig! rechts.) Es handelt sich vielmehr darum, daß man ihr die Möglichkeit gibt, sie irgendwie zur Geltung, zur Kenntnis zu bringen. Ich werde darauf noch zurückkommen. Wohin kämen wir, wenn wir die Augen verschließen und den Landleuten sagen wollten: Nein, es geschieht euch recht, selbst, wo euch Unrecht geschieht? Meine Herren, das würde ich für einen großen Fehler halten. Das können wir nicht tun. Wir müssen die Leiden der Landwirt- I-uft hervorheben. Das ist eins unbedingte Notwendigleit.

Wrr geben auf diese Weise wenigstens die Möglichkeit, an der Stelle, die dazu da ist. von dieser Rednertribüne-aus, auszu­sprcchen und hervorzuheben. was die Landwirtschaft drückt, da­mit dadurch eine Aenderung eintritt. Welche Bewandtnis bat es denn mit den Poeksvorwürfen, die Herr Wels z. B. gegen die -andwirte auefprach? Er sagte, die Larrdwirtschaft gewänne wieder eine Milliarde Mark durch die geringe Erhöhung der Gctreidep!-c.,-c. Ja meine Herren, man muß das doch in Be­ziehung setzen zu den Preisen aller anderen Produkte deren auch die Landwirtschaft bedarf, und man muß aas doch in ein

rvß/Lt" "" VUi ' Cn M * b «b«haup.

Die Preisbildung,

wie sie heute bei uns bestellt, ist ja ganz uun'gtürtich. Ich Möchte z. B. darauf Hinweisen, daß, während bei uns der Rog.

genpreis 306 Mark ist und der Weizenpreis auf 326 Mark ß* hoben ist, in Frankreich jetzt der Weizenpreis auf 760 Franken, der Roggenpreis auf 550 Franken gehoben ist. (Hört! hört! rechts.) Und wie steht es denn mit der Landwirtschaft? Stt hat sich sogar verschiedene Preisherabsetzungen gefallen lasser müssen. Vom 1. März ab fiel der Preis für das Getreide un 100 Mark. In Fällen berechtigter Ausnahme konnten die Land wirte die Differenz zwischen dem früheren und dem jetziger Preise nachbekommen. Aber wenn sie einkamen. das

die Nachzahlung erfolgen sollte, dann war es außsrordentlick schwer für sie, zu einem Ergebnis zu kommen, dann gab es sc viele Wenn und Aber und so viele Schwierigkeiten, daß manche daran verzweifelten. Wenn sie sich an die richtigen Stellen ge. wandt haben, z. V. an den Bund der Landwirte, so ist ihnen ja auch geholfen worden. Aber sehr viele das kann ich aus den Klagen entnehmen, die mir zugegangen sind. konnten sich nicht ihr Recht verschaffen. Auch in anderen Fällen sind die Preise, die zu bezahlen waren, nicht richtig bemessen wor­den. Tag für Tag und Wirtschaft für Wirtschaft erleben wir. daß die betreffenden Landwirte für teures Geld Produkte kau­fen müssen, die sie selbst vorher für billigeres Geld hergegebrn haben. Die Kohlrüben geben sie hin für verhältnismäßig bil­liges Geld und kaufen ste wieder als Sauerkraut für erheblich höheres Geld, was nicht im Verhältnis steht zu dem. wofür sie die Kohlrüben früher hingegeben haben. Sie haben ftüher auch Getreide hingogeben und hahen es in geschrotetem Zustande wtederbekonlmen zu erheblich erhöhtem Preise.

In einer Resolutton, die uns hier vorliegt, wird verlangt, daß die Preise der landwirtschaftlichen Produkte sich nach der Kaufkraft der Bevölkerung richten sollen. Das ist em Ver­langen, das nach meiner Auffassung unmöglich ist. Es gibt kein Produkt, das sich nach der Kaufkraft der Bevölkerung rich­tet, wofern es nicht durch die Verringerung seiner Unkosten in der Lage ist, sich danach zu richten. Die Unkosten zur Herstellung eines Produktes sind das Maßgebende für den Preis, den das Produtt haben muß. irtemals aber die Kaufkraft, wenn eben nicht die Möglichkeit besteht, daß die Unkosten dementsprechend eingerichtet werden, und der Landwirt hat nicht die Möglich, keit, diese Unkosten so einzurichten. Dann müßte vorher auch eine Lohnfestsetzung für die ganze Arbeiterschaft stattfinden und müßte dafiir gesorgt werden, daß dem Landwirt die Produk­tionmittel zu billigsten Preisen gegeben werden, wie Futter- und Düngemittel, die heute im Preise dauernd steigen. Man spricht immer von den Verdiensten des Landwirts. Ich glaube, daß man heute nicht so sehr danach fragen sollte, was verdient der Landwirt, als danach» wie können wir erreichen, daß er möglichst viel produziert. (Sehr richtig! rechts.)

Ich erwähnte schon, welchen

Eingriff in die Viehbestände

sich die Landwirte haben gefallen lassen müssen. Mir befinden uns augenblicklich.in einem hübschen Gegensatz gegen früher. Vor nicht langer Zeit hatte man eknen Fluch über die Schweine ausgesprochen, sie sollten verschwinden: heute freut inan sich über die Geburt jedes kleinen Fertelchens, weil es die Schweine­menge wieder vermehrt. Man hat die Idee gehabt, daß man nur mit Brot und Kartoffeln leben könnte, ohne Fett. Das ist nicht möglich. Eine Gefahr ist für unseren ganzen Schweine- und Rindviehbestand auch hier der geringe Preis gewesen, der gestellt worden ist, wie man deshalb z. B. auch beim Rindvieh naturgemäß die Mitchproduktion einschrünken muß. Denn es können sich bei dieser Preisgestaltung keine Abmelkewirtschaften halten, sondern die Wirtschaften müssen zur Selbstzucht über­gehen, weil sie nicht die teuren Kühe kaufen können, um sie ab- gemolken als Schlachtware billig zu verkaufen.

Ts scll nun den kleineren Bettieben das nötige Zugvieh belassen werden. Da tritt nun die Frage auf: Was ist not­wendig? Ich schlage vor, daß ein Schiedsmann oder eine Kom- Mission ernannt wird, die darüber zu entscheiden hat, sonst gibt es keine Möglichkeit, in den leider vielen Streitfällen klarzu­stellen. was nötig ist und was nicht, und das ist es gerade, was di« kleinen Landwirte jo außerordentlich bedrückt.

Man wünscht mehr Fett durch die Steigerung des Oelfrucht- anbaus. Das ist sehr berechtigt. Man tttt aber alles, um das zu verhindern. Denn toerrn man den Oelcmbau vermehren will, bedarf man der kleinen Oelmühlen: läßt man sie nicht tätig fein, dann bedeutet das die Beschränkung des Oclfruchtanbaues, denn der Oelfruchtanban wird in großem Umfang namentlich von kleinen Leuten betrieben. Das kann nur geschehen. wenn ' ^ die Möglichkeit-haben, in einer nahe gelegenen Mühle selbst das Oe! schlagen zu lassen, das ihnen zusteht. Man nimm! den Leuten den Kuchen, der aus ihren Oelfrüchten gewonnen wird. Wenn man den Oolfruchtanbau vermehren will, soll man ihnen möglichst allen Kuchen gebe-n, der aus ihrem Oelfruchtbau bleibc. Man sollte ihnen auch, wenn sie Lein anbauen, einen' Teil des Flachses lassen, damit sie auch für sich sorgen können.

Vor allen Dingen soll nmn dafür sorge», daß genügend Düllger geliefert wird, und dies« DüngMlieferung liegt heute sehr im argen. Ich bitte den Herrn Staatssekretär drirvgend» darauf hinzuwirken, daß es mit der DLngerlieferuirg besser wird. Von allen Seiten hött nmn die Klage, daß er nicht zu erlangen ist. Das Thomasmehl ist tm Rückstand, die Katt- dükrger sind stark im Rückstand, und auch den Stickstoffdünger bekoulmt nmn nicht, wie man ihn haben milßtt. selbst nicht in der reduzierten Memge. die einem mqo*b Ich komme auf due Frage der