ton Angebot gemacht, das fLr halbe oder ganze Friedensfreund« .annehmbar sein konnte; er machte aber kein Geheimnis daraus, daß Deutschland alles behalten ro*H, was es tu Rußland tu Besitz genommen hat.
Wenn man diese Ausführungen ohne Vorurteil, und das ist ln diesem Fall wirklich nicht notig, auf sich wirken ILtzt. so fühlt man di« Zufriedenheit, die man in England über die Rede Kuhlmanns empfindet. Kühlmann mache ein Friedens* angebot. weil Deutschland nicht mehr weiter könne, und weil man zu sehr unter dem Eindruck der österreichischen Niederlage stehe; und es sei bereit, die Freiheit der Meere in der Form einer Einfuhrbewilligung für Rohstoffe hinzunehmen. So lautet das Echo der Nede des geborenen Staatsmannes, und da« ist wirklich ein Echo, wie wir es crnem Herrn von Kühlmann gegenüber für möglich und vielleicht in den Folgen nützlich, für das Deutsche Reich ober geradezu iur eine Schmach halten, und Schmach heißt in diesem Zusammenhänge Verlust an Prestige urÄr tatsächlicher Macht. Diese Geschehnisse aber lassen sich nicht inLerpeüreren.
Die prerißi ^ e Wohlreform.
Die Kompromitzanträge i« fünfter Lesung angenommen.
In der gestrigen Sitzung des preußischen Abgeordneten- hauses wurde das Ers.ch über die Wahlen zum Abgeordneten- bause, das Gesetz über das Herrenhaus rurd das Vettaffungs- gesetz in einfacher Abstimmung mit den Stimmen der Rechten, der Mehrheit des Zentrums und eines Teiles der National- liberalen angenommen und darauf in der Gesamtabstim. mung das ganze Gesetz.
Prickslag.
(Sitzung vom 4. Juli 1918. J
Am Dundesratstisch: v. Payer. Kriege» Wallraf.
Der Präsident eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 15 Min. Er gedenkt des Ablebens des Sultans Muhamed V.
Die dritte Lesung des Etats und in Verbindung damit die zweite Lesung des Friedensvertrages mit Rumänien werden fortgesetzt.
Oberst v. F r a n s e k y: Das Kriegsministerium hat es
stets als Ehrenpflicht angesehen, den Kameraden, die das Unglück hatten, in Kriegsgefangenschaft zu geraten, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zur Seite zu stehen. Nach den Erzählungen der Zurückgekehtten ist eine gewisse Unruhe unter der Bevölkerung und den Angehörigen begreiflich. Der Postverkehr nach Rumänien dauerte fünf bis sechs Monate. Daher kam es auch, daß die Nachrichten über die Ereueltaten so spät hierher kamen. Für den Wegtranspott unserer Kttegsgefange- nen in Frankreich geschieht alles Erforderliche. Schnelle und starke Hilfe ist überall gebracht, wo es nottut. Auch vor den härtesten Maßnahmen haben wir nicht zuruckgeschreckt.
Abg. Noske (Soz.): Die Verträge legen Rumänien
schwere Lasten auf; es wird sie aber ttagen können.
Abg. Gothein (Bpt.): Das Petroleumabkommen ist für Rumänien nicht besonders schmerzhaft. Es wird gut bezahlt und erhält eine gesicherte Einnahme — ohne Risiko. Das Eingreifen Deutschlands zu Gunsten der rumänischen Juden war «ine Notwendigkeit.
Abg. Alpers (Deutsche Fr.): Die Interessen der deutschen Kolonisten in Rußland und Rumänien muffen berücksich, tigt werden. Rumänien kann sich über diesen Friedensvettrag nicht beklagen. Schonung hat es nicht verdient. Es würde uns freuen, wenn Rumänien sich nach freiem Entschluß dem Bündnis der Mittelmächte anfchließen würde.
Abg. C o h e - Nordhausen (U. Soz.): Wir lehnen die Ver- trage ab. Wir fordern einen Frieden der Verständigung. Dieser Friedensnerttag wird wie der mit der llkraine einen wirklichen Friedenszustand nicht herbeiführen. Das Recht der Juden wird gegen Petroleum und Eisenbahnen verschachert. Dieser Friedensvettrag ist ein verhüllter oder auch unverhüllter Raub. (Glocke des Präsidenten. Präsident Fehrenbach: Sie haben sich eines unzulässigen Ausdrucks bedient. Ich bitte Sie, sich zu mäßigen.) #
Staatssekretär Dr. v Kuhlmann: Dem, was gestern oer Vizekanzler über das Verhältnis der obersten Reichsbehörde und der Obersten Heeresleitung gesagt hat, habe ich nichts hinzuzufügen. Was die Besetzung der Krim und Sebastopols be. trifft, so bildet die Frage der Demarkationslinie in Moskau Gegenstand der Verhandlungen, deren vertraulicher Teil bereits beendet ist. Aus diesem Faktum allein ist zu ersehen, daß man bestrebt ist. diese Frage friedlich und einvernehmlich zu regeln. Die Frage der Schuld am Weltkriege ist eine historische, ich habe meine Ueberzeugung nicht zuletzt aus Unterredungen mit Ruffen gewonnen, die der Politik des Vorredners nahe- stehen. Was den Feldzug nach Indien betrifft, so bedauere ich. sagen zu muffen, daß ttotz der annehmbar geschildetten Aussicht auf die glänzende Fleischversorgung ein solcher Feldzug keinen Teil unserer amtlichen Politik bildet. (Heiterkeit.)
Damit schließt die Aussprache über den Friedensvettrag.
Beim Kapitel „Gesandtschaften und Konsulate" beschwerte sich Abg Haase (U. Soz.) über das Spitzeltum im neutralen Ausland.
Die Friedensvetträge werden in zweiter und dritter Lesung gegen die Stimmen der Unabhängigen Sozialdemokraten angenommen.
Der Etat des Auswärtigen Amtes wird bewilligt.
Es folgt der Etat des Innern, dieser wird bewilligt, ebenso der Etat des Reichswittschaftsamtes.
Nächste Sitzung: Freitag 2 Uhr. Fortsetzung der Etais- beratung. Schluß 8K Uhr.
Neuer 15 Mttliardenüredit.
Berlin, 4. Juli. (WB.) Dem Reichstag ist ein neuer Kriegskredil zugegangen Es werden darin 15 Milliarden Mark als Nachtlag zum Reichsetat für 1516 gefordert, die durch Anleihe gedeckt werden sollen.
Parlamentarisches ans Hessen.
Darwstadt, S. Juli ISIS.
Der erweiterte Finanz-Ausschuß (KriegS-AuSschuß) der Zweiten Kamm« tagte heute, um eine Reche vorliegend« Gegenstände zu erledigen.
Zunächst wurd der Antrag Dr. Osann betr. den Wiederaufbau der durch den Krieg geschädigten Gewerbe. deS Mittelstandes, sowie der gleichlautende Antrag des Abg. Heerdt, betr. die Fürsorge für die Angehörigen deS Handelsstandes besprochen. Da die Regierung erklätte, daß die Erhebungen noch nicht abgeschlossen seren, stellte man die Fragen zurück.
Es folgte der Anttag C a l m a n . betr. die Zuständigkeit der Landeseierstelle, und die Bestrafung der Hühner* bescher, die nicht genügend Eier abliefern, fern« d« Antrag ds Abg. Wolf- Stadecken im gleichen Sinne. Während von einer Seite des Ausschusses die hohen Strafen, wie überhaupt das Vorgehen Verurteilung finden, billigte die Gegenseite die ganzen Maßnahmen. Da die Regierung auch hier ihre Feststellungen nach nicht abgeschlossen hat, will man in der nächsten Woche die Angelegenheit fertig beraten.
Der Antrag des Abg. Lang bett. die Vernichttmg der Saatkrähen wird für erledigt erklärt, nachdem die Regierung mitgeteilt hat. daß die Bestimmungen über den Abschuß von Rabenattigen Vögeln bei den zuständigen Stellen neu eingeschärft sind.
Zu dem Antrag des Abg. Fenchel betr. die Auszahlung der Preise für Brotgetreide, Gerste und Hafer wird im Einverständnis der Regierung ein dahin abgeänderter Antrag angenommen, daß dort wo Nachschauungen nicht bereits im Februar d. Js. stattaefunden haben, für das nach dem 1. Februar abgelieferte Getreide der festgesetzte Höchstpreis zu zahlen ist.
Der von verschiedenen Seiten erfolgten Anregung, daß die Erzeuger und Verbraucher gleichmäßig in den verschiedenen Landesstellen für Lebensmittelversorgung, wie Butter und Fett, Milch etc. vertreten sein sollen, wird stattgegeben und für die Milch- und Speisefettstelle als Vertreter der Erzeuger der Abg. Dr v. H e l m o l t und als Stellvertreter Abg. Fenchel bestimmt.
Auf die verschiedenen Anfragen des Abg. Dorsch betr. das Oelschlagen, wird in der eingehenden Aussprache gefordert, daß die einzelnen Vorschriften von Seiten der amt- lichn Orggne nicht mit solcher Schärfe wie seither gehand- habt würden, damit der Anregung zum weiteren Anbau von Oelsaaten in weitestem Sinne Folge gegeben werde.
Zu dem Antrag des Abg. Köhler-Worms betr. die Kohlenversorgung für den kommenden Winter giebt die Regierung die Erklärung ab. daß die hessische Regierung bei der Reichskommission in Berlin das Ersuchen erichtet hat, für dringende Abstellung der berechtigten Klagen durch Erhöhung der Kohlenkontingente und Zuweisung von Kohlen rechtzeitig zu sorgen, damit weiter zu befürchtende Beunruhigungen der Bevölkerung vermieden würden. Da bisher eine Antwort nickt eingetroffen ist, wird der Antrag einstimmig angenommen und soll bei den in der nächsten Woche stattfindenden Landtagsberatungen gemeinsam mit einem von sozialdemokratischer Seite eingelaufenen ähnlichen Antrag verhandelt werden, in dein auch die Gasfrage berührt wird.
Aus der Heimat.
FC. Friedberg, 2. Juli. Der Bau einer neuen katholischen Kirche wurde beschlossen, da die vor einigen Jahren erbaute katholische Kirche nicht mehr für ihre Zwecke ausreicht. Sie erhält ihren Platz am „Mainzer Tor".
Die zehn Gebote des Attuerrs. Daß wir fast alle Flachatmer und darum Falschatmer sind, ist uns schon oft gesagt worden, aber noch selten ist uns mit solcher Kraft der Ueberzeugung gesagt worden, von we!ck>er Bedeutung für die Gesundheit das richttge Atmen ist, und ebenso selten ist mit solcher Macht der Ueberredung auf uns eingewirkt worden, unsere Atemsünden abzulegen und ..Volltiefatmer" zu werden, wie es in dem Schriftchen geschieht, das der Atemhygienik« und Sttmmbild- ner B. W. Laser-Lojarto (Bad Homburg v. d. H.) zum Preise von 1.20 Mk. unter obigen, Titel im Selbstverlag hat erscheinen laffen. Der Verfaffer stellt darin auf Grund zwanzigjährig« Beobachtung und Erfahrung 10 Gebote des Atmens für jedermann auf, deren Befolgung erst wieder das Atmen zu einer gesundheitfördernden Verrichtung macht. Die Schrift verdient die besondere Beachtung von jedermann, besonders natürlich der Arbeiterschaft, die meist in unreiner Luft zu atmen gezwungen ist. Verschiedene Fabrikleitungen haben deshalb auch eine größere Anzahl der Schriftchen unter ihrer Arbeiterschaft verteilen laffen. Der Verfaffer, der in vielen Kurorten zu Aufklärungsvorträgen geladen wurde, beabsichtigt auch in Mt^eren Nachbarkurorten über dis Möglichkeit einer individuellen gesundheitlichen Volltiefattnung und deren Vorteil «inen beste reu Stoffwechsel im erkrankten Körper zu erzielen, Vorttäg« zu halten. Herr L., der sich uns auf der Redaktion vorstellte, der ursprünglich aus einem innerlich verwachsenen kränklichen Leiden durch Selbstzucht heute ein Urbild sttotzend von Eesuird. heit, ausgestattet mit leistungsfähigen Atmungscrganen und einer mächtigen Stimme, ist der lebendige Beweis für die Richtigkeit seiner Lehre. Er lebt ganz seinen Ideen und gibt sie mit dem Feuereifer eines Reformators weiter.
Griesheim a. M., 1. Juli. Ein in der Waldstraße wohnender Mann, der wegen Diebstcchls verhaftet war, entsprang auf dem Weg nach dem Haftlokal seinem Begleiter und stürzte sich in den Main. Obwohl der Flüchtling schon nach einigen Minuten von einigen Männern aus dem Wasser gezogen wurde, war er doch bereits ertrunken.
Aus Starteuvurg.
Darmstobt, 2. Juli. Me Kriegsteuerungszulage für die staatlichen Beamten und Bediensteten erscheint gesichert.. Nachdem heute früh die Regierungsvorlage in den ein* zelnen Fraktionen durchberaten war. beschäftigte sich heute Nachmittag d« Finanz-Ausschuß nochmals eingehend mit den einzelnen Fragen im Beisein des Finanzminsters Dr. Becker Exz., worauf man sich e i n st i m m i g auf die von d« Regierung vorgeschlagenen Sätze einigte. Me Kinder^ Anlagen sollen jedoch statt 200 nunmehr 250 Mark bettagen auch sollen die dem Heere angehörigen verheirateten Beamten die Hälfte d« Zulagen, die Unverheirateten ein vier- tcl der Sätze erhalten. Wie wir erfahren, hat sich auch der Finanzausschuß der ersten Kammer auf dieser Grundlage geeinigt und wird das Plenum dieses Hauses das am Donnerstag der nächsten Woche, am 11. d. Mts. Zusammentritt, voraussichtlich in gleicher Weise beschließen.
FC. Aus dem Odenwald, 2. Juli. Hier wird in deM nächsten Tagen die Heidelbeerernte einsetzen. Das pflücke,» ist freigegeben.
Aus Rheinhestea.
FC. Mainz, 2. Juli. Im Artillerie-Depot schlug beim Transport einer Protze dem verheirateten Arbeit« Peter Lasker aus Wiesbaden die Deichsel gegen den Leib und verursachte so schwere innere Verletzungen, daß Lasker wenige Stunden nach der Einlieferung ins Krankenhaus starb. — In den alten Festungswällen in Kaste! wurden wiederholt spielende Kinder durch einen Mann mit unsittlichen Anträgen belästigt. Gestern wurde der Betteffende auf ftischer Tat erwischt. Es ist ein begüterter Lanknvirt aus Erbenheim, der in Haft kam.
FC. Alzey, 2. Juli. Ein hiesiger Handarbeit« erhielt dieser Tage ein Strafbefehl über 360 Mark mit den üblichen Kosten weil er ke^ne Ei« abgelief«t hatte. Der Mann war darüber sehr überrascht, zumal « noch niemals eine Henne im Besitz hatte.
Aus Kurhessen.
Zwingenbcrg a. d. B. Schon wieder ein Bürgermeisterei* einbruch, der aber diesmal den frechen Einbrechern keine Freude machte, da er keinen Erfolg brachte, ereignete sich in der Nacht zum Samstag dahier. Die Burschen öffnete» mit einem schweren Brecheisen die Eingangstüre. sowie verschiedene Schubladen und Schränke. Da am Freitag an die Bevölkerung Speck verkauft wurde, nahmen die Diebe an. daß sie eine beträchtliche Summe erbeuten würden, doch war die Rechnung ohne den Beamten genracht, der das Geld mit - in seine Wohnung genommen hatte.
FC. Hadamar, 2. Juli. Dem Steinbruchsarbeiler Geberzahn aus Niederhadamar fiel bei Sprengen ein schwerer Stein an den Kopf sadatz der Schädel vollständig zertrümmert wurde, und der Tod sofort einttat.
FC. Brückenau, 3. Juki. Dem Kloster Kreuzberg stattete di« Kronprinzessin «inen Besuch ab.
Eingesandt.
Durch die anhaltend lange Trockenheit hat der Wafferstand in den Flußläufen^ bez Ufa und Wetter in starkem Maße abgenommen. Dadurch mied« ist der Pflanzenwuchs in diese» Bächen über alles gervöhnkiche Maß begünstigt worden. Siel- lenweise sieht man auf der Oberfläche den reinsten Rasen, über den man gehen kann. Die Waffergewächse oller Art finden in dem schädlich von Bad-Rauheim kommenden Schlamme den besten Tntwickelungsboden. Die wachsenden Pflanzen verlang, samen den Wafferlauf, die Mühlenrechen hängen voll Gewächs, den Mühlenrädern und Turbinen wird die Kraft entzogen, besonders den Turbinen droht die Gefahr des Derstopftwerdens. Wenn im Winter manchmal durch Pilzgewächse eine Stockung der Triebkräfte einttitt, dann ist man gleich mit Klagen bet der Hand und bezichttgt ohne weit«es die Zuckerfabttk Wetterau der Schuld, deren Abwässer hält man für die alleinig« Ursache. Jetzt liegt es klar zu Tage, daß, wenn der derzeitig« Pflanzenwald der Bäche zum Absterben kommt, dann die Pflanzen verfaicken, im Herbst und im Winter zumal bei ihrer ungeheuren Menge den besten Nährboden für die Winteralgea und Winterpilze bilden muffen. Eins hängt am andern, bedingt das zweite und dritte. Die großen Abwaffermengen der beiden Städte Friedberg und Bad-Nauheim, die sich das ganz« Jahr über in die Ufa ergießen, die Abwafferwengen der Zuckerfabrik während d« Zuckerkampagne machen den Anfang, die ständigen Klagen der Bachintereffcnten machen den Schluß. Abhilfe tut not. Jetzt im Krieg kann von einer Radikalkur selbstverständlich keine Rede sein. Aber das Gröbste zu beseitigen, das wäre möglich. Wie anderwärts, müßte wenigsten» während der Ebbe die Pflanzen im Bach gemäht unü entfernt werden. Tie Knlturinfpektion miißte die Sache in die Wege leiten, die Schuldigen müßten die Kosten ttagen. Seit 14 Tagen treten auch merkwürdige Schaumgebilde in der Wett« auf, von denen man vermutet, daß sie auf die Abwäff« d« neue» Sttohfabrik zurückzuführen sind.
AideiMNd>m!->,erWSLAM»Lü,» Offene Stellen:
4 Tagelöhner, 3 Knechte, 1 Arbeiterfamilie, 1 Knechtefamilie, 1 Verwalter, 1 Viehpfleger, 1 Mellerlehriing, 1 Heizer. 1 Müller, 6 Plattenleger, 1 Schmied, 1 Schloff«, 1 Gießer. 1 Dreher, 4 Dienstmägde, 1 Lehrmädchen, 8 Hausmädchen, 1 Flickerin, 1 Haushälterin aufs Land, 1 Frau (evtl, auch mit Kind) aufs Land, mehrere Fabrik» arbeiter und -Arbeiterinnen.
Steller, suchender
Mehrere Mclkersamilien und ledige Melker, 1 Vilrvfräulein. 1 Wirtschafterin. 17 jährige Schüler wünschen in der Ferirnzet, Beschäftigung auf dein Lande (evtl, ohne Bezahlung).
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Ottch H i r s ch e l . Friedberg; für den Anzeigenteil: R. H e y n e r. Friedberg, Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung^ A- G., Friedberg i, H.


