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von weniger als 3000 Mark. Die Steuerpslicht beginnt erst bei einem Einkommen von IO 0O0 Mark, so daß also erst bet einem Einkommen von über 13 000 Mark die Steuer tat­sächlich zu entrichten ist. Als Einkommen gilt das bei der Steuerveranlagung ermittelte Einkommen. Bei Fest* stell«ng des Kriegseinkommens der Offiziere, Sanitäts­und Veterinärofstziere, sowie der oberen Militärbeamten ist Las Diensteinkommen in Hohe der Friedensbezüge zu be­rücksichtigen. Für den Fall, daß in einem Bundesstaate eine Einkommensteller noch nicht eingeführt ist, trifft die Landesregierung die erforderlichen Bestimmungen über die Ermittlungen des Kriegseinkommens. In diesem Falle gilt als Friedenseinkommen das bei Veranlagung des Wehr- beitrages im Jahre 1913 festgestellte Einkommen. Die Ab­gabe vom Mehreinkonrmen beträgt: für die ersten 10000 M. des Mehreinkommens ... 6 Proz. für die nächsten angefangenen oder vollen 10000 M. 10 Proz.

.... . ... 30000 Di. 20 Proz.

1 r. 50(00 M. 30 Proz.

.. .. .. .. .. .. 100000 M. 40 Proz.

Für die weiteren Beträge 50 v. H. Diese 50 v. H. wer­den also erhoben bei einem Mehreinkonrmen von über 800 000 Mark, aber nur für das Einkommen, das den Be­trag von 200 000 Mark übersteigt.

Die Mehreinnahmen aus Geschäftsanteilen von Gesell­schaften m. b. H. bleiben auf Antrag unerhoben.

Bei der Abgabe vom Vermögen wird das am 31. De­zember 1916 festgestellte Vermögen zugrunde gelegt. Nur wenn an diesem Tage eine VermögensfeststeSung nicht stattgefunden hat, oder wenn das Vermögen sich nach dem LI.Dezember 1916 durch Erbanfall, Vermächtnis, Schenkung oder sonstige unentgeltliche Zuwendung um mehr als 50 000 Mark vermehrt hat, wird das Vernrögen nach dem 31. Dezember 1917 festgestellt.

Der 31. Dezember 1917 kann auf Antrag cr r - imt zu­grunde gelegt werden, wenn nachgewiest.l wi daß sich das Vermögen gegenüber dem 31. Dezember 1916 um mehr als den fünften Teil vermindert hat. Zur Vermögensab­gabe herangezogen nur ba§ Vermögen über 50 000 Mark.

Die Abgabe beträgt:

für die ersten 150000 M. des abgabepflichtigen

Vermögens..1 vom Taufend

für die nächsten angefanaenen oder vollen SCO OuG M.2

... .. ... 500 000 SW. 3 ..

,. . 1C00UU0SR.4

für die weiteren Beträge 5 vom Tausend.

Dieser Satz von 5 vom Tausend kommt also bei dem Verrnögen über 2 Millionen Mark in Betracht, aber nur für den Teil des Vermögens, der mehr als 2 Millionen Mark beträgt.

Die Veranlagung und Erhebung der Besitzsteuer zu­ständigen Behörden erfolgen. Zur Dermögenserklärung ist jeder verpflichtet, der ein Verniögen von mehr als 50 000 Mark besitzt, sofern die Kriegsabgabe nicht nach dem Stande vom 31. Dezember 1916 zu bemessen ist. Gegen den Veranlagungsbescheid sind die gleichen Rechtsmittel zulässig wie gegen den Besitzsteuerbescheid.

Völlig klar sind auch nach dieser Mitteilung die Grund­lagen der Steuer noch nicht. Die Schriftleitung.

Mehr nkiionKlrs Ehrgefühl.

Unter dieser Ueberschrrft veröffentlicht dieTägliche Rund­schau" die folgende mit Prof. Dr. E. W. Köhler-Darmstadt Un­terzeichnete Zuschrift:

Englische Kriegsgefangene werden auf der Eisenbahn wie vornehme Gäste behandelt, man verköstigt fie in der Bahnhofs­wirtschaft 1. und 2. Klasse, während deutsche Offiziere und an­dere Reisende bierdurch gezwungen werden, sich mit dem War- lesaal 3. Klasse und der Verpfleguugsbaracke zu begnügen, man fährt englische Offiziere auf Polstern der 2. Klasse zu sechs Personen im Abteil, wogegen deutsche Feldgraue mit ihrem um­fangreichen Gepäck im selben Zuge sich zu 8 und mehr Personen im Wagen 3 und 4. Klaffe zufammendrängen müssen.

Jedermann mit nationalem Ehrgefühl muß solche Bevor­zugung unseres erbittertsten Feindes als ein öffentliches Aer- gcrnis empfinden; baldigste Abstellung dieses würdelosen Ver­fahrens wäre durchaus am Platze, sie ist auch im- Reichstage gefordert worden, doch bisher ohne Erfolg.

Am 16. d. Mts. benutzte ich die Fahrt von Frankfurt nach Weinheim den Morgenschnellzug. Beim Betreten des D-Wa- gens waren im Seitengange ein Dutzend Personen (darunter zwei Offiziere in Uniform und mehrere Verwundete!) zu be­merken, die wegen Uebersüllung keinen Sitzplatz gefunden hat­ten. In einem Abteil 2. Klaffe jedoch genoffen fünf englische Offiziere mit ihrem Begleiter, einem Feldwebel, die Annehm­lichkeit bequemer Polstersitze. Der Anblick erregte meine heftige Empörung; ich forderte daher den Feldwebel auf, mit seinen Leuten das Abteil für andere Reisende mit gültiger Fahrkarte fre'zuwachen. Dt? Antwort war: ich habe Veförderungsschein für 6 Personen in der 2. Klaffe. Hierauf bedeutete ich dem Manne, daß der Schein nach Erklärung seines höchsten Borge- fotzten, des Kriegsministers, nur für den Fall freier Plätze in der 2. Klaffe gelte, er sich in Anbetracht der llebevsiillung mit einem Transport irgend andere Plätze, gegebenenfalls im Gang zu suchen habe. Da meiner Angabe nicht geglaubt wurde And das Ersuchen auf deutliches Zögern stieß, drohte ich dem Feldwebel, ihn durch die Bahnhofswache feststellen zu lasten «nd dem Generalkommando zu melden. Diese Aussicht beschleu­ste die Räumung des Abteils, in dem dann die beiden Of­fiziere. zwei Verwundete und zwei Zivillisten Platz nahmen.

Die Begleitumstände dieses kleinen Zwischenfalls liefern einen weiteren deutlichenBeweis für die Lainmsgeduld deutscher Staatsbürger. Bkan bedenke: im Seitengang deutsche Offt-

ziere und Verwundete, im Abteil auf behaglichen Sitzen ge. lunde, kriegsgefangene Engländer! Michel, wach

In-ueura'EMisie in Nürnberg.

Nürnberg. 28. JmA. Die vor kurze» in Spanien aufg«. tretene Maffenerkrankung hat Überraschenderweise ihren Einzug i» Nürnberg gehalten. Hier ist in mehreren Bureaus und Ar. bertsräumen plötzlich eine Anzahl Personen unter Mattigkeit und Fiebererschetnunyen erkrankt. Allem Anschein «ach handelt es sich um Influenza. Das Kgl. Bezirksamt erlaßt eine Kundmachung, in der es Ratschläge zur Verhütung von An­steckung und Anweisungen zur Pflege der Erkrankten gibt, zu­gleich aber betont, daß kein Grund zu ernster Besorgnis vorhan- den sei, da die Krankheit regelmäßig verlaufe.

Kam Felde

der Ehre.

Stammheim. Als zweiter aus hiesiger Gemeinde, seit 1914 im Felde stehend, erhielt der Gefreite Heinrich W e i ck e r t in einer Masch.-Gew.-Komp. das Eiserne Kreuz erster Klasse. Unseren Glückwunsch! Das Eiserne. Kreuz zweiter Klasse, die Hessische Tapferkeitsmedaille und das Hessische Verdienstkreuz in Eisen besitzt derselbe schon längere Zeit,

Ans der Heimat.

Frredberg. (K a n z l e i r a t Graulich.) Am ver­gangenen Samstag ist der Stadtsekretär, Herr Kanzleirat Graulich nach seiner fünfundvierzigjähngen Tätigkeit im städt. Dienst, aus demselben ausgeschieden und in den Ruhestand getreten. Aus diesem Anlaß fand an dem ge­nannten Tage zu Ehren des Ausscheidenden auf dem Rat- Hause eine kleine, schlichte Feier statt. Der Vertreter des Bürgermeisters, Beigeordneter Damm würdigte im Bei­sein sämtlicher Beamten der Stadt, in einer herzlichen An­sprache unter dem Ausdrucke des Dankes und der Anerken­nung, die Verdienste des Herrn Graulich, die er sich in seiner langjährigen, einem Menschenalter gleichenden Dienstzeit in treuer Mitarbeit um die Stadt erworben hat, und über­reichte ihm im Namen der Stadtverwaltung einen schönen Blumenkorb. Herr Polizeikommissar Weiß fand im Auf­träge der städt. Beamten und der Bediensteten freundliche und anerkennende Worte für den scheidenden Kollegen und Freund. Möge ihm nach einem Leben voller Arbeit ein gesegneter Lebensabend beschieden sein!

Frredberg. Die spanische Krankheit. Von der Influenza, die bekanntlich im Winter 1899/90 epidemisch aufgetreten war, ist ein großer Teli der deutschen Bevöl­kerung befallen worden. Weil sie dieses Jahr zuerst in Spanien in größerem Maßstab herrschte, so nennt man sie spanische Krankheit"', früher hat man sie Grippe genannt Auch in verschiedenen Gemeinden Hessens, so in Rüfsels- heim, Offenbach ufw. ist sie in bedenklicher Weise ausgetreten Auch in Friedberg ist schon eine ganze Anzahl Personen davon befallen worden. Der normale Verlauf ist ungefähr­lich. Beginn der Krankheit: Müdigkeit, Schmerzen im

Kopf und Rücken, dann Fieber. Nach einigen Tagen erfolgt die Heilung.

Warum das Stopfgarn so teuer ist. Die Firma Levy I. Bronner im Sarrdwea in Frankfurt a. M. hatte 1200 Kartons Stopfgarn (ä 10 Knäuel) von einem Fabrikanten bezogen, das Knäuelchen zu 60 Pfg. Davon verkaufte die EeschLftsfiihrerin Auguste Brenner 853 Kartons zu 80 Pfg pro Knäuel an den Kaufmann M. Rrffenbaum, der selbst kein Geschäft hat, sondern vom Landweg in die Töngesgaffe zu I. Strauß junior ging und ihm das Garn zu Pfg. pro Knäuel verkaufte. Riffenbaum verdiente also an dem einen Ganze 853 Mark. I. Strauß jun. verkaufte den größten Teil des Garns an seine Detailkundschast, 150 Kartons aber gingen zu 1.05 Mark cm ein Geschäft in St. Ingbert, das dann seiner Kundschaft das Garn zu 1,40 Mark zugänglich machte. Das Schöffengericht verurteilte wegen Ket­tenhandels Strauß zu 200 Mark und wegen Kettenhandels und Preiswuchers die Bonner zu 600 Mark und den Riffenbaum zu 400 Mark Geldstrafe.

FC. Ein gutZs Hasenjahr in Sicht. Don dem guten März­wetter begünstigt, haben die Hasen zum Teil schon Anfang die­ses Monats ihre Jungen abgesetzt. Da die Felder und Wiesen gute Nahrung bieten, haben sich die Jungen gut entwickelt, so daß auf eine ergiebige Hasenjagd zu rechnen ist.

Gießen. 30. Juni. Ein Eisenbahnunglück ereignete sich vor­gestern nacht im Bahnhof Gießen, indem eine Rangiermaschine mit einem Eüterzug zusammenstieß. Hierbei wurde der Hilfs­schaffner Schröder zu Tode gedrückt. Wer die Schuld an dem Zusammeirstoß trägt, wird durch die Untersuchung seftgestellt werden. Es liegt dis Vermutung nahe, daß die Rangier­maschine das Haltezeichen überfahren hat.

Aus Starkcuburg.

Dormstadt, 28. Juni. Zu der Frage der Zusammenlegung der Bäckereien erklärte in der gestrigen Sitzung der Handels­kammer Regierungsrat Dr. v. Köbke im Namen der Regierung: Er verstehe die seitherige Stellungnahme der Handelskammer und bringe ihr volles Verständnis entgegen. In der Tat ge­höre es zu den schwerwiegendsten Entschlüssen, Handwerksbe­triebe stillzulegen oder zu schließen. Die Regierung sei stets bemüht gewesen, alle Härten und Schärfen bei Stillegungen nach Möglichkeit zu verhüten.

Dormstadt. 28. Juni. Schwer verunglückt ist heute vor­mittag ein Fuhrmann in der Schlotzgarteusiraße, dessen Pferd bei dem ersten Fliegeralarmschuß scheu wurde und durchging. Der Mann siel vom Wagen, wurde von dem Pferde getreten und am Kopse stark verletzt. Außerdem ist anscheinend der Arm gebrochen. Der Mann wurde durch Militärkrankenträger in das Refervelazarctt 2 (Technische Hochschule) gebracht. Das Pferd ging durch, nachdem es sich vom Wagen losgeriffen hatte,

Aus vem Odenwald, 28. Juni. Das Schläfchen in der Eisen­bahn hat gestern einer von Mainz hierherfahrenden Frau aus dem Odenwald viel Geld ge»" er Als sie nämlich aufwachte, war ihr Täschchen mit etwa 110 Mark und andreem Inhalt spurlos verschwunden.

Aus Rbeinheffe«.

FC. Mainz. 27. Juni. Ein aus besseren Kreisen dahier stammender 12jahriger Junge wu-rde am Bahnhof in Heides- heim verhaftet: da ihm eine Landwirtsftau beim Hamster»

keine Lebensmittel gegeben hatte, ließ der Junge seinen Zor, an den Kühen aus, denen er schwere Mefferstiche beibrachte.

Mainz-Kastel. 28. Juni. Eine ergötzliche Hamstergeschicht« spielte sich in dieser Woche am hiesigen Bahnhof ab. Eine Dame hatte ein Körbchen mit einigen Psund Kirschen in der Hand, die sie ihren auswärts wohnenden Verwandten bringe« wollte. Da trat plötzlich der mit der Ueberwachung des Bahn­hofs betrauteHamster"-Kontrclleur an sie heran, um die Kir­schen zu beschlagnahmen. Der Wächter des Gesetzes war dies­mal aber an die Unrechte Adreffe gekommen. Die Dame ver­weigerte ganz entschieden die Herausgabe des Korbes, da nur die Kirschen, aber nicht der Korb beschlagnabmt werden könn­ten. Man zerrte zum Gaudium der Umstehenden am Korb« hinüber und herüber, bis endlich der Kontrolleur sich entschloß, nach einem leeren Korbe suchen zu gehen. Endlich kam er auch mit einem solchen an. Mittlerweile war aber bereits der Zug eingelaufen, der unter dem Gelachter der Menge mit der fieges- stolzen Dame und ihren Kirschen dcwonbrausie.

Laubenheim. W. Juni. Am vergangenen Montag abend wurde auf dem Bahnhof der 14jährige Schüler Engelbert Krug von hier von einer durchfahrenden Leermaschine erfaßt und derart zur Seite geschleudert, daß er einen schweren Schädel. bruch erlitt. Gestern ist der Verunglückte im Mainzer städti­schen Krankenhaus infolge der Verletzungen verschieden.

Hsrchhejm, 28. Juni. Die Felddrebstähle haben sich kn er­schreckender Weise vermehrt. Auf Anregung des Bürgermei­sters wurde ein Sicherheitsdienst organisiert. Um Mitternacht ' auf Sonntag befand sich eine der Nachtpatrouillen plötzlich ei­ner Bande von 12 auswärtigen Männern gegenüber, um auf Raub auszugehen. Nachdem die anderen Patrouillen. sowie die Ortspolizei alarmiert wurden, zogen sich die Raubritter zu­rück

FC. Aus Rheinheffe», 25. Juni. Nicht allein auf den Bahnhöfen findet eine strenge Obstkontrolle statt, sondern auch auf den Landstraßen. So wurden gestern und vorgestern auf len Landstraßen GonsenheimHeidesheim und FinthenWak- kernheim zahlreiche Personen angehalten und ihnen von der Polizei große Mengen von Kirschen, Johannisbeeren und Stachelbeeren abgeuoimnen. Die Landwirte, die den Leuten die Fruchte verabfolgt hatten und fiir Kirschen 1.20 Mark bis 1.50 Mark, für Johannisbeeren 6080 Pfennig für das Pfund abgenommen, kamen ebenfalls zur Anzeige.

FC. Aus H^fen, 27. Juni. Infolge der amtlichen An­kündigung einer polizeilichen Nachprüfung bet cm t Juni er­folgten Geflügelzählung hat zu dem im Jntereffe der Eierver- scrgung unerwünschtes Ergebnis geführt, daß die nicht bei der Zählung angegebenen Hühnern in großen Mengen abgephlach­tet werden und von vielen Geflügelhaltern nur die Zahl de, Huhnes gehalten wird, welche zur Selbstversorgung abgabefret ist.

Aus Hesse a-Nassau.

Rüffelsheim, 27. Juni. Im Kriegsgefangenenlager der Firma Opel erkrankten in der vorigen Woche täglich 100160 Gefangene an Grippe, so daß das Gefangenen­lager mit der Wachmannschaft abgesperrt werden mußte. Die Seuche soll von einem anderen Kriegsgefangenenlager nach Rüsselsheim verschleppt worden fein. Trotz aller Vor­sichtsmaßregeln ergriff die Epidemie auch einige Ortsbe­wohner, bei denen der Krankheitsverlauf bis jetzt normal ist. Geheimer Obermedizinalrat Dr. Balzer erklärte in Gegenwart des zuständigen Kreisarztes von Groß-Gerau, daß es sich um eine Influenza-Epidemie handle, die aber ihren Höhepunkt offenbar bereits überschritten habe. Wenn man auch eine Influenza in gegenwärtiger Zeit nicht ge* rade leicht zu nehmen habe, so liege doch keinerlei Grund zu schlimmen Befürchtungen vor. Die Medizinalverwaltung werde in Verbindung mit dem militärischen Sanitätswesen alles tun, um der Krankheit Herr zu werden. Auch in Offenbach a. M. soll die Epidemie in größerem Umfang auftreten.

Kirchliche Nachrichten.

Gottesdienst in der Stadtkirche. Mittwoch, 3. Juli, abends £% Uhr: Kriegsandachk. Herr Pfarrer Kleberger.

Gottesdienst im Stadtteil! Fauerbach. Mittwoche 3. Juli, abends 9 Uhr: Kriegsandacht.

ArdckkimwMignLMSLLLS'W."

Offene Stellen i

Mehrere Tagelöhner, 3 Knechte. 1 Arbeiterfamilie, 1 Knechte- familie, 1 Verwalter, 1 Diehpfleger. 1 Heizer, 1 Müller, mehrere Schlosser, Schmiede, Dreher, Gießer, 1 Lehrmädchen. 7 (>ausmädchen, 1 Flickerin, mehrere Fabrikarbeiter und -Arbeiterinnen, mehrere Plattenleger.

Stellen suchende;

Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker, 1 Melkerfmntlke ohne Mann (Frau und 2 Töchter), 2 Vürofräuletns. 1 Wirtschafterin, mehrere junge Leute (höhere Schulbildung) juchen während de» Ferien Arbeit in der Landwirtschaft.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otts H i r fch e l. Friedberg; für den Anzeigenteil: R. Heyn er,. Friedberg. Druck und Verlag der «Neu«, TageSsetkms*» A. GL Friedberg j,