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Den Baris wirkt, zeigen die Bemerkungen von Leute«, die kürzlich Paris verlassen haben. In den letzten Tagen des Mai war danach die Wirkung so groß. daß jeder, dem es seine Vermögenslage nur einigermaßen erlaubt, die Stadt verließ. Die ärmere, gezwungenermaßen zurück- bleibende Bevölkerung ist auf ihre eigene Regierung und die Engländer, die sie für alles Unglück verantwortlich machen, wütend. Diese Stimmung hat zu einer außer> ordentlich scharfen Ueberwachung der Nachrichten durch die Regierung geführt. Den Neutralen wird die Ausreise erschwert, und das Verbot, in der Oeffentlichkeit über die Beschießung zu sprchen, hat zur Aussetzung von Prämien für die geführt, die Leute benennen können, die trotzdem über die Beschießung sprachen.

Aus den Briefen französischer Soldaten geht die tiefe Erschöpfung der Truppe und ihre außerordentliche Kriegs- nrüdigkeit immer zweifelsfreier hervor. Ein Angehöriger des Infanterieregiments 34 schreibt am 13. Mai: Uns

war Ruhe versprochen worden. Man hat uns wieder ein­mal getäuscht, es ist eben eine Lüge mehr. Unsere Verluste sind wieder sehr hoch. Ich bin der einzige Unverwundete meiner Gruppe, die 6 Tote und einen Verwundeten hat. Wir sind so erschöpft, daß unsere Verwundete saft alle ster­ben." Ein anderer schreibt:Dieser Angriff ist traurig

und . zu zerrüttend. Ich glairbe, die Deutschen erreichen alles, was sie wollen. Wir ersehnen das Kriegsende, um in Ruhe zu leben."

Ein franMchks Frikdtligprogralim?

w Karlsruhe, 21. Juni. Der Genfer Korrespondent der Züricher Morg'enztg." telegraphiert: Nach eingetroffenen Mitteilungen aus informierten Pariser politischen Kreisen glaubt man bestimmt, daß die ftanzösische Regierung unter dem Druck der öffentlichen Meinung sich zur Veröffent­lichung eines Friedensprogramms unter Aufzäh­lung der Kriegsziele enffchließen wird.

russische Soldaten und Matrosen verstärkte« Finnländern stattgefunden haben. Nachdem die weißen Truppen in einem ersten Kampfe siegreich geblieben waren, mußten sie sich später nach einem unentschiedenen Kampfe wegen Le­bensmittelmangels zurückziehen. Daraus ergeben sich auch Schwierigkeiten, Boris Gleb zu halten.

Eine Mckykwielklle Fml»engrkIoli,1iM.

Haag, 21. Juni. Reuter meldet aus London: Bei der Ver­handlung des Entwurfes über die Staatseinnahmen legte das pazifistische Parlamentsmitglied E. D. Morel folgenden Aütrag vor:Das Haus verlangt die Zusicherung, daß die Regierung keine diplomatische Gelegenheit vorübergehen laßt, um die Frage des Krieges und Friedens durch Vergleich zu regeln. Das Haus äußert die Ansicht, daß die Geheimverträge mit den verbündeten Regierungen revidiert werden muffen, da sie in ihrer heutigen Form sich nicht mit den Zielen vereinbaren las­sen, für welche Großbritannien sich am Kriege beteiligte und die infolgedeffen ein Hindernis für einen demokratischen Frie­den bilden."

In seiner Erläuterung sagte Morel, das Volk wünsche zu wiffen, wie sich die Geschehniffe weiter entwickeln. Es habe da­her das Recht, die Regierungen aufzufordern, ihre Kriogsziele mitzuteilen, um seine Ansicht darüber zu äußern, inwieweit diese Kriegsziele Aussicht hätten, erreicht zu werden. In allen kriegführenden Ländern wachse die Bewegung zu Gunsten ge­rechter Friedensbedingungen, damit der Krieg zu einem Ende komme. Snowden unterstützt den Antrag, der jedoch ohne Ab. strmmung zurückgewiesen wurde.

öem Zusammenhang mit der Westfront also

2;* Bedeutung der österreichischen Italien-

Offensive...«

Kriegssiele der Türkei.

Konstantinopel, 21. Juni. Unter der Betonung, daß der Nichteintritt der Türkei in den Krieg dem Verbände fünf Kriegsschauplätze erspart und wahrscheinlich den Zusammen­bruch der Mittelmächte herbeigeführt hätte, stellt das türkische BlattAati" folgende für deuffche Leser aus den verchiedensten Gründen bemerkenswerte .Kriegsziele der öffentlichen türkischen Meinung auf:

1. Rückgabe der vom Feinde besetzten Gebiete des Irak, Palästina und Jeziresch; 2. Wiederherstellung der tür-' kischen Oberherrschaft über Aegypten; 3. Unabhängigkeit Persiens, erzielt durch die Vertreibung der Engländer- 4. das Schwarze Meer als türkisches Meer, dessen Rand­staaten unter türkischer Vormundschaft:Ein osmanischer Prinz in der Krim und in der Asherbeischan, ein deuffcher Prinz in Georgien, ein Erzherzog in Armenien stellten vor­treffliche Regenten dar." 5. Bulgarien kann die Nord- dobrudscha erhalten, muß aber die beiden Cernabogen zurückgebcn, während aus Konstanza und Dedeagaffch Freihäfen zu machen sind. 6. So lange nicht Tripolis, die Cyreneika und die zwölf Inseln dem Sultan zurückgegeben worden sind, darf Oesterreich-Ungarn Norditalien nicht raumen. 7. Unsere Verbündeten haben die Rückgabe dieser Inseln und Kretas zu gewährleisten. 8. Me Ernährung der Türkei ist in gleicher Weise sicherzustellen wie die Deutschlands. Die deutschen Staatsmänner sollen sich dessen bewußt bleiben, daß die Türkei in den Meerengen ein wich­tiges Werkzeug für die Erreichung der deuffchen Be­dingungen in den Händen halten. Wenn die Türkei im Einvernehmen mit Deutschland gegen England und Rußland eine etwaige Sperre der Meerengen verhängt, wird in Deuffchland die Ueberzeugung von der Billigkeit der tür- kischen Ansprüche allgemein werden.

Rußland.

Die Erhebung der Tschecho-Slomakeu.

Moskau, 20. Juni. (WB.) Petersburger Telegraphen agen- kur. Die Erhebung der Tschecho-Slowaken dauert an und er­schwert die Verbindung auf den sibirischen Eisenbahnen sowie die Versorgung der Industrie-Zentren mit Lebensmitteln. Die Lage in Penia ist ernst geworden, da sich die Stadl in der Ge­walt der Aufständischen befindet. Gegenwärtig sind die Tschecho- Slowaken Herren der Städte Mias, Kozneisk und Tscheljabinsk und der Verbindungslinien. Die Beilegung der Erhebung läßt sich für die nächsten Tage voraussehen, da alle Zwischen­fälle nur durch die Offiziere der tscheo-slowakischen Truppen uns) gegenrevokuticnäre russische Elemente hervorgerufen sind.

Flucht des Großfürsten Michael Alexandrowitsch.

Moskau, 21. Juni. (WB.) Rach einer offiziellen Bekannt­machung entfloh der Großfürst Michael Alexandrowitsch aus

Perun

Finnland.

Stockholm, 21. Juni. Aus Aktenstücken, die in Helsmss. fors nufgesund-n wurden, geht hervor, daß die R-volui-ion «er Rolen in Finnland formell unter der Leitung der rus- fiscf^n L>owjetregiernng stand, und daß die gesetzliche Regie­rung Finnlands daher nicht nur einen Aufstand zu bekämp­fen hatte, sondern sich auch tatsächlich mit Rußland im Kriegszustand befand. Auch die Absicht der russischen Bolsche- tvikl, auf dem Wege über Finnland Nordeuropa und die übrige Welt zu revolutionieren, wird aus den aufgefundenen Aktenstücken bestätigt.

Aus Helsingfors wird gemeldet, daß in der Gegend von .Peffenga n*ue Kämjife zwischen weißen und roten, durch

Die Kedentnng der Piavejchlacht.

Es wär« völlig verfehlt, wenn man di« Südwestfront, o, h. also dre Kampffront in Italien, hinsichtlich ihrer allge- meinen Bedingungen und Verhältnisse mit der Wesffront gleichsetzen wollte. Unterscheidet sich letztere mit ihren 580 om°^ Crn ?^""b«r der italienischen Front, die nur etwa 200 Kilometer mißt, wovon etwa die Hälfte auf das Hoch- gebirge entfallt, schon durch die Ausdehnung erheblich, so sind auch die strategischen Voraussetzungen, unter denen sich die militärischen Operaffonen an der Westfront imd in Miauen vollziehen, wesentlich von einander verschieden Das wird am besten klar, wenn man das Verhalten des Feindes gegenüber den Offensiven der Mittelmächte in Vergleich stellt. An der Wesffront. die, wie erwähnt, vom Meere bis zu den Alpen einen Raum von mehr als 500 Kilometer einmmmt, können die Angriffsziele niemals so leicht er-" aI§ Qn emer Front von geringerer Ausdehnung Laffachlich haben ja auch Franzosen und Engländer stets die größte Gefahr rn dem Ueberraschungsmoment gesehen und und Herwerfen der Foch'schen Reserven ist der beste Bewers dafür, wie schwer es ist. die Verteidigung auf so tanger Front den Plänen eines dazu über die sogenannte mnere Lrnre verfügenden Angreifers anzupassen. Mit dem Fortschrelten der Kampfhandluyg und dem dadurch bedingten Ausfall des feindlichen Manövrierheeres wird die Be- wegungsfteiheit des Angreifers naturgemäß noch erheblich verstärkt. Anders stehen die Dinge an der italienischen Front, auf der schon die im Gebirge liegenden Abschnitte, wie es m der Natur der Dinge liegt, dem angreifenden Heere nicht ohne weiteres ähnliche strategische Möglichkeiten bieten wie eine langgestreckte Front ohne Gebirgscharakter. Die Verteidigung, die außerdem ihrerseits über die Vorteile ^er inneren Linie verfügt, sah sich also hier bei weitem leichberen Verhältnissen gegenüber, als unsere Gegner an der Westfront. Sie hatte Kräfte genug, um den Angriff des Feindes an jedem Punkte der räumlich wenig ausge- dehnten Front zu erwarten, das Ueberraschungsmoment fiel somit hier von vornherein fort. Wenn es also unseren Bun- oesgenossen trotzdem gelang, nennenswerte taktische Erfolge Qnrw* 16 ^ unb . ö|C stattliche Gefangenenziffer von mehr als UOü Mann emzubrrngen, so ist das ein Erfolg, der nicht hoch genug bewertet werden kann.

~ ^ le 5 ??\ ec erzielten Erfolge der österreichisch-ungarischen Truppen sind also, an sich betrachtet, rein taktischer Natur. Das Schwergewicht der Kämpfe liegt am Unterlauf der Piave, dre an mehreren Stellen unter erheblichem Wider- Lande der Italiener überschritten worden ist. Die Heeres­gruppe des Feldmarschalls von Boroevic hat hier Erffolge ^rungen, die unter den gegebenen Verhältnissen, dazu bei Zwitter und Nebel, bewundernswert sind. Die Armee des Generalobersten Wurm nahm San Dona di Piave und weiter westlich Capo di Sile, wahrend Generaloberst Erz­herzog Joseph in das Hochplateau des Montello nordwestlich von Treviso ernzudringen vernrochte. Aber welches auch r m üi ie ^Wirkung dieser örtlichen Erfolge sein mögen, ihre wahre Bedeutung liegt in der Beeinflussung der Gesamt- läge an den feindlichen Fronten überhaupt.

Gerade die deutsche Heeresleitung hat stets Wert darauf gelegt, daß die Oeffentlichkeit sich über die vor ihr verfolgten Operationsziele nicht im Unklaren befindet. Der Laie ist ge. neigt, einen militärischen Erfolg einzig und allein nach dem erreichten Bodengewinn, überhaupt nach sichtbaren Erfolgen, zu beurteilen. Der moderne Stratege erblickt sein Ziel in oe-^ Vernichtung der feindlichen res macht. Dieses Ziel

wird erreicht durch die Außer- ' ffrmrrg infolge Tod oder Verwundung, durch Bind! r , ö.'r feindlichen Kampfiraft an die unbewegliche Front So war es im Westen, wo diese Taktik zur taffachlichenVernickstung der Foch'schen Manövrier­armee führte, und hierin ist auch die Bedeutung der öster­reichisch-ungarischen Offensive zu suchen. Me italienische Heeresleitung erfreute sich bisher einer gewissen Bewegungs­freiheit, die sie sogar zur Abgabe von Kräften an die West­front verleitete und ihr bereits den Gedanken an eine eigene Offensive nahelegte. Durch den Angriff unserer Bundes- Lbnossen wird. den Jtalienern,diese BM)egnnZsfreiheft gp

Veutjchkg Getrübt für Oeltmkich.

Berlin, 21. Juni. Nach den aus Oesterreich eina^ ^offenen Meldungen hat Deuffchland zur Linderung d« Brotgetreidenot eine Lieferung von 1000 Waggon. also von rund 10 000 Tonnen Brotgetreide an Oesterreich zugesagt Die österreichische Presse erkennt freudig an, daß Deutschland nicht nur militärisch sondern auch in wirtschaftlichen Nöte« sich lederzelt als treuer Bundesgenosse bewährt hat und sie muß damit selbst zugeben, wie ungerecht die Vorwürfe ge- lvesen sind, die in den letzten Tagen gegen Deuffchland von gewisser österreichischer Seite erhoben worden sind. Zu unserer Zusage, Oesterreich in den schwierigen Wochen zu unterstützen, obwohl auch bei uns die Brotgetreidevorräte knapp sind, erfahren Ivir, daß 5000 Tonnen Brotgetreide von Deuffchland an Oesterreich bereits abgegeben sind gegen die [f* Zusicherung, daß diese Mengen spätestens bis zuni 15. ^uli zuruckgegeben werden. Bedenken wegen der Ver­pflegung des Heeres bestehen infolge unserer Lieferung nach Oesterreich nicht. Die Versorgung der Zivilbevölkerung wird dadurch nicht berührt, denn die Mengen, die nach Oesterreich gehen, sind aus den Beständen der Heeresverwaltung ge- nmnmen.

Zchwtttg Erplojioikgunljlijck in Berlin.

15 Personen verbrannt.

Berlin, 21. Juni. (WB.) Ein folgenschweres Explo- stonsunglück hat sich heute vormittag gegen 11 Uhr in einem hiesigen Filmbetriebe ereignet. In der südlichen Friedrich­straße ist in einem neuen Geschäftshause im eisten Stockwerk die Biofcope-Film-GeMschLiff untergebracht, während die oberen Räume von der Telefunken-Gesellictxfft Angenommen werden. Nach einer furchtbaren Detonation ichossen aus de« Fenstern des ersten Stockwerkes haushohe Stichfiammen empor. Die in den betreffenden Räumen beschäftigten 15 Menschen sind sämtlich verbrannt, lieber die Entstebungs- Ursache konnte noch nichts festgestellt werden. Ein Mann und zwei Frauen sprangen mit Vchioeren Brandwunden bedeckt, airf die Straße und wurden gleich in das Urban- Krankenhaus gebracht. Die Personen m den oberen Stock­werken mußten über Leitern in Sicherheit gebracht werden. Etwa acht Personen sind schwer verletzt. Die meisten konnten aus hinteren Ausgängen das Freie erreichen. Wahrschein­lich ist die Explosion durch die Entzündung lose umher­liegender Films entstanden. Alle Räume des vier Stock­werke hohen Geschäftshauses sind vollständig ausgebrannt. Die Leitung der Rettungsaktion, an der dreizehn Löschzüge der Feuerwehr sich beteiligten, lag in den Händen des Ober- brandinspektoi^ Becker.

Deutscher Reichstag. *

&uf der Tagesordnung stand die erste Lesung des rumäni­schen Friedensvertrages. Gröber (Zentr.) begrüßt ihn als glücksvecheißend. er spricht dem Herrn v. Kühlmann seine» Dank aus. Scheidemann faselt von demokratischem Frie­den, die Entscheidung durch die Waffen sei zumteile gefallen. Auch der fortschrittliche Wiemer hält es für angebracht, den Unterhändlern zu danken. Abg. Graf Westarp (kons.): Wir begrüßen diesen Friodensvertrag mit Genugtuung. Dem ver­storbenen, uns stets treuen König Karol, bleibt ein ehrenvolles Andenken gewahrt. Unser Dank gebührt auch dem General- feldmarschall von Mackensen, der diesen Feind niedergeworfen hat. Wir werden zu prüfen haben, ob dieser Vertrag den Waf- feneffolgen entspricht. Unseren Verbündeten bringt dieser Friedensvertrag große, erfreuliche Vorteile. Deutschland muß den festen Willen haben, jeden Vorstoß gegen sein Daseinsrecht " nicht ungestraft zu lassen. Die Minister in Rumänien, die die Kriegserklärung bewirkt haben, müssen den Prozeß gemacht be­kommen. Ebenso wie Oesterreich-Ungarn und Bulgarien soll­ten auch wir uns von dem Dogma des entschädigungslofen Frie. dens fteimachen. Gerade Rumänien gegenüber wäre dazu An­laß gewesen, wegen seines Verhaltens und wegen seiner Leist­ungsfähigkeit. Entschädigung und strafrechtliche-Sühne für die mißhandelten deutschen Kriegsgefangenen in Rumänien müssen unbedingt gefordert werden. (Bravo.) Ob das Petroleumab­kommen und der Donau-Schiffahrts-Dertrag als versteckte Kriegsentschädigung anzusehen find, muß abgewartet werden. Abg. Stresemann (natl.): Wir begrüßen den Frieden mit dem politisch wie militärisch völlig zusammengesunkenen Ru­mänien als ein Weltgericht in der Weltgeschichte. Die Kriegs­erklärung Rumäniens war der Zusammenbruch der Diplomatie Deutschlands. Es hat sich gezeigt, daß nur öffentliche Verträge angemessen sind. Ungemischte Freude hat der Friedensvertrag nicht ausgelöst. Die Dynastie hätte beseitigt gehört. War- m u t h (Deutsche Frakt.) spricht dafür, daß der deutsche Einfluß in Rumänien gesichert bleibe. Ledebour nennt den Ver­trag einen Gewaltfrreden. Staatssekretär v. Kühlmann

erzählt was von derkostbaren Zeit des hohen Hauses". Den berechtigten Ansprüchen Bulgariens müsse Genüge geleistet und die Rorddobrudscha mit Bulgarien vereinigt werden. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Verbündeten Türkei und Bulgarien müßten und könnten beseitigt werden. Die Vorgeschichte des Krieges beweise meines Erachtens ein­wandfrei, daß die große Mehrheit des rumänischen Volles wi­derwillig in diesen Krieg hineingetrieben worden ist, von einer kleinen Schar teils eigensüchtiger, teils leichtsinniger, teils ver­brecherischer Politiker und Eeschäftsm ärmer. (Abg. Lebe- bour (Unabh. Soz.): Ganz wie in andere» Ländern auch.) Zum Schlüsse wendet er sich ganz entschieden gegen die Aus- führungen des Abg. Ledebour und nimmt die Hohenzollern gegen dessen Angriffe mit Entschiedenheit in Schutz. Die Per- trüge wurden dem HauvkmsschuL überrvieteL