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schloß mH der Mahnung -ur Ettttgmrg aller Deutsche» Oester- und mit einem Gruß cm die Brüder im Deutschen Reich, die tu diesem Kriege bewiesen hätten, daß deutschem Geist und bettt» scher Kraft die Zukunft gehöre. A

Hierauf sprach Reichsratsabgeordneter Pacher, der sich gegen die Zerreißung des Reiches durch die Slawen wandte. Reichs- ratsabgeordneier Mataja feierte das deutsch - österreichische Bündnis. Sodann legte der Reichsratsabgeorduete Wolf die Forderungen der Deutschen dar.

Schließlich wurde einstimmig eine Entschließung angenom­men. Diese entbietet zunächst den heldenmütigen Kämpfern für Volk und Vaterland den Gruß und Dank des Volkstages. Das deutsche Volk in Oesterreich erwartet zuversichtlich, daß dank der ruhmreichen Waffenerfolge die Armeen des Vierbundes den Krieg siegreich beenden werden. Im festen Vertrauen auf sie erhofft es einen baldigen ehrenvollen Frieden, wett der unermeßlichen Opfer an Gut und Blut, die es gebracht, einen Frieden, der das deutsche Volk zu einer neuen Blüte und Größe führt. Das deutsche Volk in Oesterreich entbietet den Brüdern im verbündeten Deutschen Reiche seinen Gruß, fordert den eng­sten politischen, militärischen und wirtschaftlichen Ausbau des so herrlich bewährten Bündnisses, in dem es die sicherste Bürg­schaft für eine lange Dauer des kommenden Ftteden erblickt. Der Volkslag weist einmütig die Bestrebungen auf die Errich­tung eines tschechisch- slawischen und jugo - slawischen Staates zurück, fordert die - Sonderstellung Galiziens unter Berücksich­tigung der Interessen der deutschen Siedelungcn, die Fest, legung der deutschen Sprache als Staatssprache, die eheste Er­füllung der Forderungen der Deutschen in den Sudetenländern, insbesondere in Böhmen, die Freihaltung des Weges zur Adria für das Deutschtum, die ungeteilte Erhaltung Tirols sowie, daß Triest und Südtirol nie wieder der italienischen Jrredenta ausgeliefert werden. Schließlich stellt der Volkstag eine Reihe weiterer nationaler Forderungen sowie Forderungen bezüglich der österreichischen Ernährungswirtschaft auf und spricht die Er­wartung aus, daß auch im Ernährungswesen eine Einheits­front der verbündeten Mittelmächte geschaffen wird.

Die Tagung verlief in voller Ruhe.

Die KrjkMk!l.Waf!kn

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Wir haben gestern eine Rede des Generaldirektors B a l Itn gebracht und dazu bemerkt, daß mix zu unserer Freude uns ganz damit einverstanden erklären können. Es ist bedeutsam, daß ein Mann, der so mitten im Erwerbsleben steht, wie Bal- lin, rückhaltslos zu einer Verutteilung unseres Kriegsfozialis- nrus kommt. Wir bringen deshalb seine Ausführungen aus? führlicher. Ballin führte aus:

Geheimrat Dove sprach heute mittag aus, daß man ver­trauensvoll die vom hanseatischen Geiste getragenen Vorträge von heute morgen in sich aufnehmen könne. Wir danken für dieses Vertrauen. Es wird uns eine heilige Pflicht fein, da­hin zu ftteben, diese Aufgabe restlos zu erfüllen. Aber ihrer­seits muffen sie dafür sorgen, daß man Abstand nimmt von der gefährlichen Absicht, die Volkswirtschaft und hie Weltwirtschaft im Kafcrnenhof zu betreiben. Schaffen Sie uns Licht, Luft und Freiheit. Ich verstehe das Mißtrauen der Regierung ei­nem solchen Volke gegenüber nicht. Industrie, Handel, Schiff­fahrt und alle Stände, wo immer sie sich in ehrlicher Arbeit be. tätigen konnten, haben mitgewirkt an Deutschlands Ruhm und Größe. Meine Herren! Deutschlands Landwittschaft ernährte ein 70-Millionenvolk durch bald vier Kriegsj^re hindurch. Die Industrie vollbrachte Leistungen, zu deren Lob man kaum noch Worte findet, und nrit den Wolken sind wir gesegelt, nebenbei haben wir auch etwas Schiffahrt und Binnenschiffahrt getrieben. nicht ganz ohne Erfolg. Angesichts aller dieser Leist­ungen will man die Friedenswirtschaft wieder aufbauen im Zwangsverfahren? Das können und dürfen Sie nicht zulasten. Ich bin der festen Ueberzeugung. daß die NebergangswirLfchaft sich auf einer falschen Bahn befindet. Damit wird dem Wirt­schaftskriege nach dem Kriege der Boden bere-tet. Wir können nicht einen Zwang fetzen, wo wir von unseren Feinden Freiheit verlangen. Wir^ können nicht für die Freiheit der Meere kämpfen und gleichzeitig vor Mitteleuropa Siegel legen. Wir können nur einen Frieden brauchen, der das freie Spiel der Kräfte wieder herstellt.

Es ist eine unabänderliche Forderung, daß sofort nach dem Kriege die überseeischen Rohstoffe und Nahrungsmittel nach Maßgabe der Beteiligung, die die einzelnen Länder 1913 an dieser Ausfuhr hatten, zu gleichmäßigen Bedingungen verteilt werden und eine Sicherung geschaffen wird für die volle Gleich­heit im Weltverkehr. Eine gewisse staatliche Aufsicht zur Durchführung dieser wittschaftlichen Aufgabe ist nötig, aber wenn heute gesagt wird, daß die Ueberaangswirtschaft teilweise drei Jahre dauern soll und tausend Kriegsgesellfchaften dafiir verwendet werden und dann erst langsam ab gebaut werden soll, dann kann ich diesen Absichten nur meine ernstesten Warnungen entgegensetzen.

. Sobald der Krieg vorbei ist, werden alle tüchtigen Männer m ihrer üblichen Betätigung zurückeilen. In den Krieg-gesell- .chaften wird ptzen bleiben, was an diesen nicht gerade*schönen Geschöpfen geheime Reize entdeckte oder sich unter den Fit­tichen von Vater Staat geborgen fühlt. Der Redner trank auf die glückliche Zukunft des deutschen Volkes und auf das Wohl * des deutschen Reichstages.

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In dem Jahresbericht, den der Genosse Haase im Sozial­demokratischen Wahlverein Wiesbaden-Rheingau (Untertau­nuskreis) erstattete, befindet sich felgende bemerkenswerte Stelle:

Auch in Zukunft muffen wir der Frauenbewegung er­höhte Aufmerksamkeit widmen. Haben wir die Frauen, wer­den wir um so leichter den heimkehrenden Mann gewinnen. Mögen sich die nationalen Parteien diesen Satz merken!

Gegen die Zeutralißerung der KriegsvirtjAst in Kerlin

tu* batdtunlichste Beseitigung der behördlichen Zwangswirt­schaft richttt sich eine Anfrage, die die Abgg. Köhler und v. Brentano im Heff. Landtag gestellt haben. Cie lautet: * Die von sämllichen südwestdeutschen Handelskammern zu Frankfurt a. M. für den 25. Mai l. Is. einberufen ge- wefene Versammlung ist entstanden aus der Abnttgung gegen die immer stärker werdende Zentralisierung in der Neichshauptstadi und den hieraus erwachsenden Gefahren für den Südwesten Deutschlands. DieFrankfurter Ztg." führt dies zutreffend in einem Artikel über jene Versamm­lung an.

Einstimmig wurden folgende Resolutionen von der außer­ordentlich stark besuchten Versammlung angenommen.

Die fast lückenlose Zentralisierung der Kriegswirtschaft in Bcrlin hat dem südwestdeutschen Wirtschaftsgebiet schwere Nachteile gebracht. Die Kriegsgesellschaften haben den für Südwestdeutschland außerordentlich bedeutungsvol­len, leistungsfähigen und kapitalkräftigen Handel aufge­sogen, während wichtige Zweige seiner Jndusttie teils still liegen, teils erttaglos geworden sind. Die fortwährend notwendigen Reifen nach Berlin bei gleichzeitiger Verteue­rung und Verschlechterung des Eisenbahn-, Post- und Tele­graphenverkehrs legen jedem einzelnen Betrieb große Opfer auf. Um die gemeinsame Gefahr für den Wiederauf­bau und die spätere Entwicklung des südwestdeutschen Wirt­schaftsgebietes abzuwenden, richtet die Vereinigung an die gesetzgebenden Faktoren die dringliche Aufforderung, mit der bisherigen zentralistischen Kriegswirtschaft zu brechen, die Ucbergangswirtschaft auf der Grundlage der zusammen­gehörigen Wirtschaftsgebiete aufzubauen und im übrigen bei allen zentralen Organisationen Südweftdeutschland die ihm gebührende Verttetung zu gewahren.

Die von der Vereinigung sdweftdeutscher Handelskam­mern vertreterreu Industrie- und Handelskreife erblicken in der während des Krieges durchgefühtten Zwangswirtschaft und in einer Herübernahme derartiger Maßnahmen in die Friedenszeit eine Abkehr votz den bewährten Grundlagen unserer staatlichen und wirtschaftlichen Zukunft. Die Ver­einigung vertritt die Ueberzeugung, daß unbeschadet ein­zelner, durch besondere Verhältniffe gewisser Erwerbszweige gebotenen Bindungen Industrie und Handel nur in freier Wirtschaft der so dringend erforderlichen Wiedergesundung entgegengeführt werden Hm*'»*

Wir fragen an:

welche Stellung nimmt die Eroßherzogliche Regierung zu diesen Entschließungen ein?

Ans der Heimat.

Friedberg. (A n § 5 e i cf) rt it n g.) Den Helferinnen der Kinderkrippe Fräulein Liefe! Böckel, Minni Lainpas, Edith Schönberg. Selma Strauß und Erna Zinßer wurde das Ehrenzeichen für Kriegsfürsorge verliehen.

Gold' und Silberankaussstelle. Der nächste Ankaufs­tag findet morgen. Freitag, den 21. d. Mts., nachmittags von 35 Uhr im Großh. Hochbauamt, Schützenrain 5, statt.

Eierprozcssc. Hnnderttausende von hessischen Geflügel­haltern haben gegen die wegen Nichterfüllung der Eierab­lieferungspflicht erlassenen Strafbefehle von 1 Mark für jedes nicht gelieferte Ei Einspruch erhoben. Die Schöffen­gerichte haben demnächst in diesen Massenprozessen zu er­kennen. Begründet wird der Einspruch damit, daß im Jahre 1917 infolge des Verbots der Fütterung von Getreidekör­nern, des Mangels an eiweißhaltigen Futtermitteln und der erst im Mai erfolgten Zustellung der Eierscheine kein Hühnerhalter seinen Verpflichtung Nachkommen konnte. Außerdem beruft man sich auf die niedrigeren Geldstrafen im Regierungsbezirk Wiesbaden und Koblenz.

Die Abgabe des Obstes. Eine überraschende Nachricht bringt soeben die amtlicheDarmst. Ztg." in einer. Bekannt­machung des hessischen Ministeriums des Innern. Danach wird in Aenderung der Bekanntmachung vom 29. Mai d. Is. betreffend den Verkehr mit Obst abgeöndert und zwar: Der §3 der Verordnung, wonach dem Erzeuger die Abgabe von selbst- gezogenem Obst an Selbstverbraucher aus anderen Gemark­ungen in Mengen bis zu 5 Kg. gestattet ist, wird aufgehoben, diese Bekanntmachung tritt sofort in Kraft. Gewiß ist der Un­fug, der mit dem Ankauf von Obst von Seiten der Verbraucher sowohl, wie der Erzeuger getrieben wurde, ungeheuerlich ge­wesen. Boten doch die Käufer beispielsweise den Kirschbaum, besitzern am Baume,selbst außer dem Höchstpreise von 65 Pfg. noch 6070 Pfg. Trinkgeld, und ging das Obst für diesen hohen Preis in die benachbarten Großstädte. Aehnlich ging es schon mit Erdbeeren. Mit dem anderen Frühobst dürfte es kaum anders werden. Wie aber die Landesobststelle die Kon­trolle darüber ausüben will, ist uns unerfindlich. Jedenfalls wird es einen Sturm von Entrüstung erregen, wenn der Ver­braucher nicht mehr in der Lage sein soll, sich einige Pfund Spoiseobst zu kaufen, denn auf dem Wege bis zum Markt oder den Verkaufsstellen wird nach den bisherigen Feststellungen soviel Obst verschwinden, daß nur ein ganz kleiner Bruchteil der Intereffenten sich den Genuß verschaffen kann. Nun, die Erfahrung wird es ja lehren.

FC. Kirschencrnte 1918. Infolge der anhaltenden Trocken­heit liefern Heuer die Hauptkirschengobiete nicht den dritten Teil des regelmäßigen Ausfalles.

Vilbel. Der Beigeordnete Hergel, ein in der ganzen Umgegend bekannter Mann, der zeitweise die Bürgermeister- geschäfte hiesiger Stadt versehen hat, wurde von der Gießener Strafkammer wegen Urkundenfälschung zu drei Wochen Gefäng­nis verurteilt. Er hatte in einem anonymen mit der Unter­schriftSchmidt" versehenen Schreiben aq das Großh. hessische,

Ministerium de» hiesige» Amtsschreiber Trant «tue» schlechte» Familienleben» und nicht einwandfreien Lebenswandels öe, ztchttgt. Erschwerend kam bei der Verurteilung in Betracht, daß Herget äußerlich mit Traut in bestem Einvernehmen ver. kehrte und sich gewiffermaßen als Freund von ihm aufspielts.

Ober-Eschbach. 18. Juni. Die Haussammlung für die Lu- dendorff-Sperrde hatte ein schönes Ergebnis. Hierbei gingen ein: 043 Matt. Die Gemeinde sowohl als auch die Sparkaffe gaben je 200, gleich 400 Matt. Von diesen 1343 Mark wurden 1200 Mark an das Krersamt abgeführt, während 143 Mark der örtlichen Kriegsfürsorge zugewiesen wurden. Hoffentlich ist e» in anderen Otten gleich gut gegangen.

FC. Büdingen, 18. Juni. Eine von Milchproduzenten und Verttetern von Molkerei-Genossenschaften abgehaltene Versammlung nahm nachstehende Entschließung einstimmig an:Die Versammlung stellt fest, daß der Milchpreis, der im Büdinger Milchgebiet gezahlt wird, nicht in Einklang steht mit den in der Bekanntmachung der Landes-Milch- und Fettstelle festgelegten Richtlinien. Es handelt sich hierbei um der!^on der Leitung des Milchgebietes festgesetzten Ein­heitspreis von 32 Pfennig. Dieser Preis reicht im allge­meinen nicht aus, um die zurzeit erheblichen Kosten der Milcherzeugung zu decken, ganz zu schweigen von einem Verdienst/ auf den die Milcherzeugende Landwirtschaft eigentlich doch Anspruch hat. Der Verband der hessischen lündwirtschaftlichen Genossenschaften wird beauftragt, die nötigen Schritte zu tun, um das Interesse der Landwirt­schaft des Kreises Büdingen nach der Richtung hin wahrzu- nehenm." Gleichzeitig betonte die Versammlung die Not­wendigkeit der Gründung öttlicher Erzeuger-Organisationen auf genossenschaftlicher Grundlage in den Gemeinden, die keiner Molkerei-Genoffenschaft angeschitossen sind.

8 r. Wachenbuchen (Kreis Hanau), 18. Juni. Bürger­meister Mankel erlitt kürzlich in Frankfurt infolge Ueber- fahrens durch ein Fuhrwerk eine schwere Verletzung, sodaß in einem Frankfurter Krankenhaus eine Operatton vorge­nommen werden mußte. Heute vormittag ist er gestorben, da noch eine Lugenentzündung hinzugetreten war.

Klein-Steinheim. Am Eingang des Dorfes Klein- Steinheim wurde, wie dieOberhessische Zeitung" berichtet, von den Genbarmen eine von Offenbach kommende Droschke angehalten, in der ein Soldat rvü eine Frau von Hanau, ängstlich ein Paket verbargen, das 40 bis 45 Pfund Fett ent­hielt. Der heute so begehrte Artikel kam aus Karlstadt, war per Schiff nach Offenbach befördert worden und sollte in der Droschke seinem Besttmmungsort Hanau zugefühtt werden. Das Fett wurde beschlagnahmt rmd auf das Klein-Stein- heirner Rathaus gebracht, während die Hamsterer nach Fest? stellung ihrer Personalien mit betrübten Gesichtern ihre Fahrt fortfetzen dursten.

FC. Vom Main, 18. Juni. Der 12jährige Sohn des Sta- tionÄüeners Mahlein in Miltenberg stürzte von einem Lin­denbaum, den er zur Blutenfommlung bestiegen hatte, Er verletzte sich derart, daß er bald darauf ft*** -

Aus Starkevbu»^.

FC. Zwingenberg, 18. Juni. Die Versteigerung des Heugrases von den städtischen Wiesen brachte den außer-' ordentlich hohen Erlös von 11500 Mark ein.

FC. Dieburg, 18. Juni. In der elterlichen Wohnung erschoß sich der 46jährige Sohn einer hiesigen Familie.

Aus Rheinheffen.

Wallertheim. DieMainzer VolkSzeitung" berichtet von hier:Die Untersuchung gegen den zurzeit im Mainzer

ProvinziaüArresthaus inhaftierten Besitzer einer hiesigen Grohmühle hat so gravierendes Beweismaterial ergeben^ daß der Untersuchungsrichter das Ersuchen, den Angeschul­digten gegen Stellung eines hohen Kautionsbetrags vor­läufig auf freien Fuß zu setzen, abgelehnt hat. Es handelt sich um eine ausgedehnte Schleichhandelsaffäre, in die auch' die Firma Krupp in Essen verwickelt sein soll, welche von der Wallertheimer Mühle zu Wucherpreisen einen Waggon (300 Zentner) feinstes Weizenmehl bezogen haben soll. Ob sich das in Rheinheffen verbreitete Gerücht bewahrheitet, es sei von dem verhafteten Mühlenbesitzer auf Schleichwegen und durch falsche Deklaration auch Weißmehl über Holland nach England geschmuggelt worden, bedarf im Interesse der Be­ruhigung des Publikums dringend der Aufklärung." Be­kanntlich stehen die Schiebungen der Wallertheimer Mühl? mit der Mühle in Affenheim in Verbindung.

Aus Hessen-Raffau. ^

Gxp?gs»sir im Höchster Elektrizitätswerk.

Höchst a. M., 48. Juni. Infolge Ueberhitzung ist heute früh gegen 4 Uhr der große Transformator des städfischen Elektrizitätswerkes an der Ecke Königsteiner Straße und Sedanstratze in die Luft geflogen. Durch den gewalfigen Luftdruck wurden fast alle Fensterscheiben der Nachbarhäuser zertrümmert. Menschenleben kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden fft sehr erheblich. Die Stromzuführung nach verschiedenen Stadtteilen ist unterbrochen, dürfte aber im Laufe des Tages durch Umschaltung wieder hergestellt werden

Höchst a. M. Eine Frau kam in ein stark besuchtes Zimmer des Rathauses und stellt ihren Korb, in dem eine Brieftasche mit mehreren 100 Mark Inhalt lag, abseits auf den Boden. Ihr Kind posfierte sie daneben. Als die Frau nach Erledigung des Geschäfts den Korb wieder an sich nahm, sah sie sofort, daß die Brieftasche verfemenden war. Wo sie hingekommen ist, konnte noch nicht festgestellt werden.

verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Ottol Hirsche!, Friedberg: für den Anzeigenteil: R. Hevner,

Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Dages-eLkiNA"

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