Versorgung nötigen Getreidemengen zu setzen. Die hohen Anfang ssähe bet Prämien kommen nur für früh geerntete Wintergerste und frühest geernteten Winterroggen in Betracht. Di« Festsetzung von Druschprämien für Hafer erfolgt durch eine später ergehende besondere Verordnung.
Die erschwerten Produktionsbedingungen haben auch in allen anderen Kulturländern eine wesentliche Steigerung der Getreidepreise verursacht, indessen ergibt ein Vergleich der deutschen Getreidepreise mit den ausländischen, daß die deutschen Getreidepreise während des Krieges die geringste Steigerung ausweisen und sich weit unter dem Durchschnitt der Preise in den anderen Kulturländern halten.
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In verschiedenen Blättern finden wir wieder einmal Belege dafür, wie unter der jetzigen sozialistischen Zwangserfassung und Verteilung von den wichtigsten Nahrungsmitteln große Mengen verloren gehen. So berichtet die „National-Ztg." (131) aus Leipzig, daß dort ein Eisenbahnwagen mit Butter in solchem Zustande angelangt sei. daß den Beamten beim Oeffnen der Türen verflüssigte Butter entgegengequollen sei. Die Butterfässer wären durch die große Hitze undicht geworden und hätten einen so großen Teil ihres Inhalts über den Wagenboden ergossen, daß derselbe mit einer ziemlich starken Butterschicht bedeckt war. Was aus der ganzen Butterladung geworden ist, hat der Berichterstatter des Blattes nicht feststellen können, er bemerkt aber, daß die Wagenreiniger sich in diesem Falle ihrer Aufgabe mit ganz besonderer Sorgfalt und Liebe hingegeben hätten.
In der „Allg. Fleischerztg," (4. 6.) wurde berichtet, daß Gutsbesitzer Franz aus Prießnitz bei Dresden in der letzten Be- zirksausfchußsitzung der Amtshauptmannschaft Dresden-A. zum Erstaunen oller Anwesenden kundgetan habe, daß der Rat von Dredcn 50 000 faule Eier zum Preise von 4 Pfennig das Stück an die Reidefche Kleintierzucht- und Lohnbrutanstalt zu Futter- zwecken verkauft habe. Von anderer Seite wurde diese Mitteilung dahin ergänzt, daß sich auch von mehreren für die dortige Militärbäckerei bestimmten Wagenladungen Eier die meisten als verdorben herausgrstellt hätten.
So etwas kommt aber nicht etwa in Sachsen allein vor. denn vor kurzem berichtete die „Ostprß. Ztg.", daß vor dem Sack- heimer Tore Königsbergs ein neuer Eier-Friedhof entstanden sei, wo man die unter den angekommenen Massensendungen verdorbenen Eier zu bestatten pflege. (Kleintierzuchtanstalten gibt es scheinbar bei Königsberg nicht.) Auch wurde in diesem Blatte über große Mengen von Knickeiern geklagt, die vielleicht mit deshalb so groß wären, weil sie dem mit dem Sortieren beschäftigten Personal überlasten würden.
Daß Butter schon in den Fästern flüssig wurde (sonst hätte sie selbst aus undichten Fästern nicht auslausen können), daß Eier in solchen Masten auf dem Transport verderben, das ist sicher nicht vorgekommen, als beide Artikel noch nicht so wertvoll und unersetzlich waren. Das Klima Deutschlands ist nicht heißer ge. worden, früher aber trafen etwaige Verluste dieser Art den Geldbeutel de: beteiligten Händler, während die Angestellten der mit der Bewirtschaftung der Nahrungsmittel betrauten amtlichen Stellen vor jedem persönlichen Schaden sicher sind. Das sind die Schattenseiten der staatssozialistischen Zwangswirtschaft, die schlimmer als der stärkste Sonnenbrand auf die Halt, barkeil der Nahrungsmittel einzuwirken scheinen.
Nach Mitteilungen Berliner Linkenblätter häufen sich ferner auf dem Tempelhofer Felde die in städtischem Gewahrsam verdorbenen Kartoffeln zu Bergen. Gegen solche Mißstande wollte der Antrag Dr. Noesicke Abhilfe schaffen, den die Reichstagskommission leider verworfen hat.
Die Umsätze im Schleichhandel.
Welche Unmengen von Lebensmitteln und anderen rationierten Waren im Wege des Schleichhandels umgesetzt werden, dafür liegen wiederum einige Anhaltspunkte, vor. In Köln wurden von der städtischen Polizei in dem einen Monat Mai beschlagnahmt: 2212 Pfund Fleisch, Wurst,
Butter, Speck und Jett, 2 Kühe, 30 Pfund Käse, 2766 Pfund Getreide und Hülsenfrüchte, 1155 Pfund Mehl und Backwaren, 378 Pfund Kolonialwaren aller Art, 3546 Pfund Kartoffeln, Gemüse und Obst, 1734 Stück Eier, 93 Pfund und 115 Niegel Schokolade, 10 Pfund Kakao, 53 600 Pfund Zucker, 3139 Pfund Marmelade, 1 Pfund Bonbons, 2 Liter Sprit, 84 Kerzen, 117 Pfund und 487 Stiick Kernseife, 5 Pfund Tabak und 2370 Zigarren, 132 Paar Stiefel und Schuhe, 45 Meter Herrenkleiderstoff, 20 Meter Futterstoff, 716 Meter Seidenstoff, 693 Servietten, 51 Paar Strümpfe, 416 Sterne Garn, 27 Treibriemen, 81 Pfund Geflügelfutter, 95 Plund Zuckerrübensamen, 20 Liter Lack und eine ganze Reihe anderer Dinge in kleineren Posten. — In Bayern sind bekanntlich um die Ausfuhr von Lebensmitteln hintan- zuhalten, an die Post Weisungen ergangen, wonach Pakete unter gewissen Voraussetzungen besonderen militärischen Prüfungsstellen zugeleitet werden müssen, die sie unter Kriegsrecht öffnen und den Inhalt, soweit die gesetzlichen Ausfuhrverbote verletzt sind, zur weiteren Behandlung dem Kriegswucheramt zuzuführen haben. Diese Maßnahme hat im letzten Halbjahr dazu geführt, daß 38 000 Pakete beschlagnahmt wurden. Diese enthielten: 318 Zentner Käse, 267 Zentner Butter, 56 Zentner Schmalz, 518 Zentner Mehl, 12 Zentner Zucker, 92ö Zentner Fleisch, 103 Zentner Honig, 358 Zentner Verschiedenes, zusammen 2625 Zentner imd 133 203 Eier. Dabei ist zu berücksichtigen, daß naturgemäß von den sämtlichen aufgegebenen Paketen nur Stichproben gemacht werden konnten. Man wird nicht fehl gehen, wenn man annimmt, das höchstens ein Prozent der Schleichhandelswaren den Behörden in die Finger fällt. — In Nürnberg hat man einen umfangreichen Schleichhandel in der Ludwigs-Automatenwirschaft entdeckt. Von dem Inhaber wurden Fleisch. Speck und Wurst heimlich aufgekauft
und zu hohe« Preisen! an bestimmte Kundschaft weitergegeben. Als man bei dem Automatenbesitzer Haussuchung hielt, entdeckte man einen Brief des Zentralvereins deut* scher Autonmtenbetriebe. in dem di« Automatenbesitzer ec* mahnt frechen, Rechnungen usw. in ihrer Privatwohnung aufzubewahren, um bei Nachforschungen sicher zu gehen. Als die Angelegenheit in der Sitzung der Gemeindevertreter erörtert wurde, machte ein Redner darauf aufmerksam, daß sich in den Automaten richtige Schleichhandelsbörsen entwickelt haben, die man scharf im Auge behalten sollte. Die Gemeindevertretung beschloß, die Automatenwirtschpft sofort schließen zu lassen.
Wer nrdit den JnnlcheiWlvmil ein?
Zur Neichs-Kleidersammlung hat der Abg. Beckh (Kons.) folgende Anfrage gestellt: „Bei der Reichs-Klei-
dersammlnng werden die abzuliefernden Anzüge nach dem Schätzungspreise bezahlt. Der Preis ist für ein noch trag- fahiges Kleidungsstück keineswegs.hoch. Beim Wiederverkäufe wird ein wesentlich erhöhter Preis gefordert. In welche Kasse fließt der Mehrerlös, der oft ein Vielfaches des Ankaufspreises darstellt? Welche Behörde entscheidet bei etwaigen Beschwerden über den Zwang zur Zlbgabe und über die Preisfestsetzungen?"
ämmert's endlich
Die freisinnige „Breslauer Morgen-Zeitung" schreibt in ihrem Abendblatt vom 30. April:
„Zum großen Teil verdankt Deutschland seinen Sieg der heimischen Landwirtschaft. Sieht man sich die Statistik an. so ergibt sich, daß in Deutschland die Weizenernte von 14 aus 20 Millionen Quarters gestiegen ist, die englische dagegen ist von 7,5 auf 7,1 Millionen gefunken. Einer englischen Verringerung von 6 v. H. steht eine deutsche Vermehrung von 38 v. H. gegenüber. Der Kartoffelertrag hat sich in England im Laufe von 20 Jahren von 5,63 aus 5,72 Millionen, d. h. um 2 v. H. erhöht, in Deutschland dagegen von 27,5 auf 49,4 Millionen. Einer englischen Steigerung um 2 v. H. steht eine deutsche um 79 gegenüber."
Hoffentlich bemerkt dazu die „Schlesische Tagespost", erkennt nun auch die freisinnige Presse endlich die Richtigkeit der vom Bunde der Landwirte und den Konservativen im Verein mit Zentrmn und Nationalliberalen immer geforderten und vertretenen deutschen Wirtschaftspolitik an.
L
Pom Felde
dee Ehre.
Södel. Gefreiter Wilh. S t o 11 bei einem badischen Füß.-
Art.-Regiment wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Die Hess. Tapferkeitsmedaille besitzt er schon. — Ersatz-Reservist Herrn. Komp wurde mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!
Aus der Heimat.
Friedberg. (Auch ein Jubiläum.) Der Bacrosen- bauer Heinrich Schwarz gebürtig aus Marxheim i. T., jetzt wohnhaft in Höchst a. Main, kommt schon seit 50 Jahren in hiesige Gegend. Wir wünschen dem Jubilar, daß er noch 50 Jahre komnft, und wir werden uns immer aus seinen Besuch freuen.
Vad-Nauhcim. Richard Wagner-Abend der Kurkapelle. Donnerstag, den 20. Juni im Konzerthaus. Der für morgen angezeigte Wagnerabend verspricht den zahlreichen Freunden des großen deutschen Meisters hohe Genüsse. Die Vortrags- ordnung bringt Stücke auf dem „Fliegenden Holländer" (Ouvertüre) „Walküre" (Wotans Abscksted und Junizauber) „Parsifal" (Blumenmädchen-Szene und den Karfreitags- zauber) Tristan und Isolde (Liebestod und Verklärung) sowie das herrliche Siegsriedidyll. Im Mittel des Pro- gramrus steht zur Erinnerung an das 30 jährige Regie-- rnngsjnbiläum S. M. des Kaisers der gewaltige „Kaisermarsch". Die Leitung des Konzerts liegt in den Händen von Hofrat Professor Hans Winderstein.
Ilbeshausen, 18 Juni. Die Ludendorsfspende hat dahier den Betrag von 117 Mk. 10 Psg. ergeben. — Bei den seitherigen Grasverstcigerungen im Vogelsberg waren die Preise ebenfalls sehr hoch. Mönche Wiesen kosteten das 3—4fache und noch darüber.
FC. Frankfurt o. M., 17. Juni. Für die verstorbene Landgräfin von Hessen hielt heute früh der Bischof von Limburg in der Antoniuskirche ein Requiiem. Der Feierlichkeit wohnte die landgräfliche Familie, als Vertreter des Kaisers Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen, die Großherzöge von Baden und Hessen und ihren Gemahlinnen, der Fürst Adolf zu Schaum- burg-Lippe, die Prinzessin Adolf zu Schaumburg-Lippe, geb. Prinzessin von Preußen, sowie die Vertreter der Souveräne befreundeter Staaten, bei. Außerdem waren anwesend der Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau von Trott und die Vertreter der Militär- und Zivilbehörden. Die Feier wurde durch einen Gesang eingeleitet und geschlosien.
FC Frankfurt a. M., 17. Juni. Der wegen Beraubung eines Koffers im Zuge Limburg-Frankfurt in Haft genommene Packmeister Eckardt ist wieder aus der Hast entlasten, da die bei ihm gefundenen Sachen seinem Bruder gehören. Eckardt gab an, den Koffer in Limburg offen vvrgefunden zu haben.
FC. Vom Vogelsberg. 17. Juni. Um die Mißstände, die für Säuglinge durch das Sauerwerden der Milch entstehen, zu vermeiden, ist von heute ab bei der Molkerei Alsfeld eine Voll* milchabgabestell« für Säugling« eingerichtet worden. —> Di«
Himbeerernt« in den Waldungen des Vogelbergeo fällt heuer
recht müßig aus.
Aus Starkenburg.
Weltkrieg und Vergnügungen in der Großstadt. Der überaus gute Besuch aller unserer Vergnügungsstätten kann für die letzten Kriegsjahre in unserer Residenz festgestellt: werden, d«r Andrang, der sich aber seit einiger Zeit an unserer Hoftheaterkasse abspielt, spottet jeder Beschreibung. Morgens in aller Frühe kann man eine lange Kette Per* *onen beiderlei Geschlechtes und fast jeden Alters mit über- nächtigtem Aussehen, meist in Tücher und Mäntel gehüllt, vor dem Theatererngang stehen, die teilweise au? Feldstühlen oder anderen Sitzgelegenheiten, die ganze Rack-' von abends 10 Uhr, oder gar schon von nachmittags ab, di-- Eröffnung der Theaterkasse erwarten, um sich einige oder- mehrere Karten oft für Vorstellungen, die erst in einigen Tagen stattsinden, zu sichern. Tatsache ist jedenfalls, daß das Hoftheater seit langerZeit fast täglich allsverkauft ist, ebenso oft hört wati aber, daß wirkliche Kunstliebhaber, die nicht so viel Zeit unp keine so stark« Gesundheit haben, um für einen Theaterbesuch eine ganz« Nacht vorher schon opfern zu können, kein« Karten mehr erhalten können, weil durch das Treiben der nächtlichen Kassabelagerer, die oft eine Apzahl Karten kaufen und damit ein Geschäft machen, schon nach Beginn der eigentlichen Kasseneröffnung die Karten ausverkauft sind. ES wird wohl sehr schwer sein, diesem Mißstand abzuhelfen, lmh verdient er als ein Zeichen der Zeit festgehalten zu werden. Hierbei ereignete sich dieser Tage nun ein gelungener Vorfall. Eine Dame, welche sich ebenfalls «ine solche Kaffe erstanden hatte, wollte diese nur abaeben, wenn sie auch ein Pfund Zucker erhalte. Ein junger Hausbursche war bereit, daS Geschäft zu machen, holte zu Hause rasch die Düte und der Tausch wurde vollzogen. Als die Dame aber die Düte öffnete, hatte sie feinen Sand. Der Hausbursche aber war verschwunden.
FC. Die Heidelbeerernte im Odenwald und Spessart wird heuer infolge der großen Trockenheit der letzten Wochen nicht so ausgiebig sein, wie im Jahre 1917.
FC. Benshcim, 16. Juni. Beim Rangieren eines Güter« zuges auf der Station Hofheim geriet eine Bremserin beim Anhängen der Wagen zwischen zwei Puffer und erlitt schwere innere Verletzungen.
FC. Seeheim, 16. Juni. Der Gesamtumsatz der hiesigen Spar- und Darlehnskaste in dem abgelaufenen Geschäftsjahr betrug 1350 318 Mark. — Die Kirfchenernte ist hier gering ausgefallen.
FC. Von der Bergstraße, 16. Juni. In voller Blüte stehen in den Weinbergen die Neben. Die Neben sind so reich mit Blüten behängen, wie es seit dem Jahve 1868 nicht mehr- der Fall war.
Aus Nheinhesten.
FC. Mainz, 17. Juni. Di« 82jährige Frau Götz versuchte sich auf dem Grabe ihres Mannes das Leben zu nehmen, indem sie sich an beiden Händen die Pulsader zerschnitt. Schwerverletzt kam sie ins Krankenhaus. Die Lebensmüde wohnte seit mehreren Jahren in Frankfurt und war zu dem Vorhaben hierher gereist.
AuS Kurhessen.
Die Beisetzung der Kandgräss« von Hessen.
Fulda. 18. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Die Beisetzung der Landgräfin Anna von Hessen nahm heute nachmittag den pro grammäßigen Verlauf. Nachdem die Leiche am Bahnhof eingeseguet worden war, erfolgte ihre Ueberführuna unter dem Geläute sämtlicher Turmglocken durch die mit Trauer- flor geschmückten Straßen der Stadt nach d«m Dom, wo Professor Dr. Leimbach eine eindrucksvolle Trauerrede hielt. Den: Leichenzuge folgten u. a. Prinz Friedffch Karl, Prinzessin Friedrich Karl. Prinz Wolfgang und Prinz Richard' von Hessen, Erbprinzessin von Anhalt, Prinzessin Schaumburg, Freifrau von Binck, Kammerherr Freiherr von Bothmsr.
FC. Aus Niederhesten, 16. Juni. In zahlreichen Gemar. kungen wird bereits mit dem Schnitt der sehr gut geratenen Wintergerste begonnen.
Ans Hessen-Nassau.
FC. Wiesbaden, 17. Juni. Eine hiesige Familie hatte ffn unehrliches Dienstmädchen und ließ deshalb vor deren Austral aus den Dienst den Koffer der Maid durch den Sch l oster gefel- len August Gräser öffnen. Die Hausfrau entnahm dem Koffer die ihr gestohlenen Wäschestücke mit Ausnahme dreier Damenunterbeinkleider, weil diese das Mädchen bereits getragen hatte. Der Schlostergefelle, der den Grund hörte, eignete sich, nachdem die Hausfrau sich entfernt hatte, die drei Unaussprechlichen an und verehrte sie seiner Frau. Gräser erhielt heute wegen Diebstahl zwei Tage Gefängnis, seine Ehefrau wegen Hehlerei die gleiche Strafe.
FC. Vom Untermain. 16. Jun-i. Rur auf ganz geringen Teilen des Untermaingebietes sind Beschädigungen der Kartoffelfelder durch die letzten späten Fröste eingetreten.
FC. Dillenburg, 17. Juni. Uebertriebene Heugraspreise. Dem Vernehmen nach sind die fiskalischen Heugrasversteige- rungen nicht genehmigt worden. Es waren Gebote eingelegt, nach denen sich der Zentner Heu auf der Wiese bis zu 20 Mk. gestellt haben würde. Derartige Preise lasten sich natürlich mit den seitens der Behörde festzufetzenden Höchstpreisen nicht in Einklang bringen.
FC. Vom Westerwald. 17. Juni. Die beiden Söhne des Lehrers Kaiser in Hof erhielten nach den schweren Kämpfen im Westen das Eiserne Kreuz erster Klasse. Sie sind beide Leutnant der Reserve. _
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!, Friedberg: ftir den Anzeigenteil: R. H e y n e r. Fnedberg. Druck und Verlag der Jlcnen Tageszeitung", A. G., Friedbera i, G,


