Zum Fliegerangriff auf Paris.
Berlin» 18. Juni. (WB.) Der Bombenangriff unserer Flieger auf den Festungsgürtel von Parts rief große Brande im Nordteile der Stadt hervor. Der deutsche Fliegerangriff auf die inneren Pariser Bezirke dauerte in der Nacht auf de« 17. Juni eine Stunde. Die Zahl der Opfer wird auf etwa 40 beziffert. Den Sachschaden dürfen die Blätter nicht näher bezeichnen.
Zwischen dem Wald von Villers Cotterets und Chateau- Thierry richtete der Feind heftiges Feuer gegen unsere Stellungen. Nach kurzer Artillerievorbereitung griff er um fünf Uhr vormittags mit stärkeren Kräften in der Gegend des Cligmonbaches an. Er holte sich hier eine schwere blutige Schlappe. Sein Angriff wurde unter Einbehaltung von Gefangenen restlos abgewiesen. Vor unseren Gräben liegen zahlreiche Hausen Gefallener. Während sämtliche Vorstöße des Feindes in dieser Gegend blutig scheiterten, brachten eigene Unternehmungen hier am Abend und nachts mehrere hundert Gefangene ein. Feindliche Flieger setzten durch Bombenabwurf die Zerstörung Soisions fort. Auch in der lad von Reims kosteten den Feind Unternehmungen mit jiuumn Abteilungen lediglich schwere Verluste.
Die hMndilchkn Zchiffe in ^SüfriSm.
Amsterdam, 17. Juni. (WB.) Nach einem Telegramm
„Times" aus Washington klagte der amerikanische Gesandte in Haag in seinem Bericht an seine Negierung darüber daß die Holländer wegen der in den Verengten Staaten beschlagnahmten Schiffe in Sorge sind und fürchten, daß sie sie am Ende des Krieges in völlig unbrauchbarem Zustande zurückerhalten werden. Schuld an dieser besorgten Stimmung schiebt der Gesandte der deutschen Propaganda in die Sckuhe. Das ist sogar dem hiesigen Propagandablatt der Entente „Telegraaf", zu stark. Das Blatt bemerkt dazu: Der amerikanische Gesandte brauche nicht alles das, was über die beschlagnahmten holländischen Schiffe hierzulande gesagt werde, .auf die Rechnung der deuffchen Propaganda zu setzen, es seien holländische Seeleute gewesen, welche erklärten, daß mit den Schiffen aus wenig sachgemäße Weise verfahren wurde.
Die uijßjiheil Zch-sse in ^inrrifea und England bejchlllgllahllil.
Helsingfors, 15. Juni. (WB.) „Hufvudstadsbladet" meldet: Moskauer Nachrichten zufolge sind alle in amerikanischen und englischen Häfen liegenden russischen Fahr- zeuge beschlagnahmt worden. „Novaja Shisn" berichtet, daß acht der größten und besten Dampfer der russischen Freiwilligenflotte in den ostasiatischen Gewässern genommen wurden und die übrigen den Befehl erhielten, nicht in See zu gehen. Der Kommissar für auswärtige Angelegenheiten hat hiergegen Protest eingelegr.
Amerikanisches.
Wilson als „Oberster Kriegsherr" in Europa. Wie die „Newyork Times" vom 13. Mai aus Paris erfahrt, hat der Herausgeber der „Menschenrechte", Paul Hyacinthe Loyson, in einer Mitteilung an die amerikanische Arbeiterabordnung in Frankreich folgenden Wunsch ausgesprochen: „Ihr amerika
nischen Arbeiter müßt uns helfen, unseren moralischen Verdun- Sieg zu erringen! Es mag die Zeit kommen, wo der Endsieg des Verbandes dadurch gesichert werden wird, daß Präsident Wilson in eigener Person nach dem Kontinent kommt als unser Oberster Kriegsherr für den Sonderstreden!"
Nothäute an der Wcststont. Laut der Armee-Ausgabe der „Ehikago Tribüne" sollen 800 Rothäute jetzt unter den amerikanischen und kanadischen Truppen an der Westfront als Soldaten eingereiht sein. Bei der letzten Versammlung des Jro. quoisstammes zu Montreal ^n Kanada erklärte der alte Stammeshäuptling, daß sein Sohn den Fliegertod in Europa gefunden habe, und daß noch viele junge Krieger ihm in die Gefilde der Glücklichen, folgen würden. Im Namen seines Stammes verlangte er, daß den Indianer-Freiwilligen in den kanadischen und amerikanischen Heeren wenigstens zum Lohne die Bürgerrechte verliehen werden. Im Lande der berühmten Freiheit und Gerechtigkeit werden nämlich den einzigen echten Landessöhnen, den eingeborenen Indianern, weder Bürgerrechte .Freiheiten noch sonstiger Rechtsschutz gewährt. Aber bluten dürfen sie.
Zrnn Rücktritt Radostawoms.
Sofia, 17. Juni. (WB.) Meldung der Bulgarischen Telegraphen-Agentur. König Ferdinand empfing um 6 Uhr nachmittags den Präsidenten der Sobranje Netschew und den früheren Minstcrpräsidenten Geschow, uyi 7*4 Uhr den Chef der deniokratischen Partei unh die Führer der Opposition, uni sich mit ihnen über die Lage zwecks Bildung eines neuen Kabinetts zu besprechen.
Sofia, 17. Juni. (MTV. S.. ' *0 Meldung der Bulgarischen Telegraphenagentur dtritt Radoslawows
iji bte Solgc einer teilweisen M... , ...sie. Zwei, Minister der öffentlichen Arbeiten Petkow und der Eisenbahnminister Koz- nitschky, traten wegen einer Meinungsverschiedenheit in inneren Fragen zurück. Jnfolgedesien befand sich die Regierung in der Minderheit. Obwohl die Sobranje gegenwärtig keine Tagung abhält und die Regierung somit keine Schwierigkeiten zu befürchten hatte, hielt sich Radoslawow genau an die Vorschriften der Verfassung und bot seine Demission an, um der Krone die Möglichkeit zu geben, andere parlamentarische Gruppen zu befragen. ^
Ein netter serbischer Kritgsmnistn.
Basel, 18. Juni. Wie Havas aus Salonik meldet, hat der Kronprinz von Serbien die Demission des Kriegsnüni- sterS angenommen und an seiner Stelle Protitsch ernannt. Der Ministerpräsident und die Mitglieder des Ministeriums sind, nach Korfu abgereist.
Die rumänische Thronrede.
Bukarest, 17. Juni. (WB.) Aus Jaffy wird gemeldet: Die heute im Jasiyer Rationaltheater erfolgte Eröffnung des Parlaments verlief in durchaus ruhiger und würdiger Weise. Als der König, der bei seinem Erscheinen von den Volksvertretern lebhaft begrüßt wurde, beim Verlesen der Thronrede sagte, daß die Verlängerung des Widerstandes eine vollkommene Erschöpfung der Kräfte des Landes herbeigeführt haben würde, und daß Rumänien den Frieden abgeschlossen habe, der sich ihm als eine Lebensbedingung aufdrängte, brachen die Kammern in einen mehrere Minuten währenden Beifallssturm aus. Mit den gleichen stürmischen, lan^ ^-'l.ndenKimdgebungen wurde die Stelle ausgenommen, in der von der Angliederung Beß- arabiens an das Mutterland die Rede ist. Auch die Worte von der Wiederaufnahme der stüheren Freundschaft zu den Mächten, mit denen der Friede geschloffen wurde, fanden auf- richtiaen Beifall. In der Thronrede heißt es: Auf feine eigenen Mittel angewiesen, hat das Land voll Edelmut und hohem Patriotismus die Blüte seiner tapferen Söhne geopfert. Aber die Verlängerung des bewaffneten Widerstandes hatte seine Kräfte bis zur Vernichtung erschöpft. Rumänien hat Frieden geschlossen, der sich ihm wie eine Lebensbedingung aufdrängte. Der Friedensvertrag wird unverzüglich gemäß den Bestim- ncungen der Verfaffer der gesetzgebenden Körperschaft zur Billigung unterbreitet werden. Er legt uns offenbar schmerzliche Opfer auf, aber das rumänische Volk wird sie mit jener Mannhaftigkeit prüfen, die die genaue Erfassung des Staatsinteresses angesichts der wirklichen Lage verleiht. Danken wir indessen dem Himmel, wenn er gerade in der Stunde dieser Prüfungen im Gefühl der Raffengemetnschaft das schöne moldauische Land, das dem Boden der Wäier entriffen war, zum Mutterlonde Zurückgeführt und das beffarabische Volk in seine j Arme geworfen fjat, um seine Arbeitskraft und den Glauben i an feine Zukunft zu erhöhen.
fiirpg der dstelMÜchen gSrofrairoti.
Wien, 17. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Das Volksernährungsamt veröffentlicht eine Mitteilung, wonach in Wien bei Austechterhaltung der gegenwärtigen Mehlquote eine vorübergehende Kürzung der Brotration auf die Hälfte eintreten mutz. Für die Veistellung anderer verfügbarer Lebensmittel werde nach Möglichkeit gesorgt werden.
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Wien, 18. Jr?rn. (WB.) Einer Abordnung von 150 Sozialdemokraten, die wegen der Kürzung der Brotration für die Wiener Bevölkerung vorstellig wurde, erklärte Mini- sterpräsident v. Seidler, daß von den zivilen wie militärischen Stellen alles nur Erdenkliche unternommen würde, um die getroffene Verfügung zu vermeiden. Seit der Erschöpfung der heimischen Vorräte sei Oesterreich auf die Zufuhren aus der Ukraine und Bessarabien angewiesen, die jedoch gegenwärtig infolge der Stockung in der Aufbringung unbefriedigend seien. Naturgemäß seien sofort alle erforder- lichen Einlütungen getroffen worden, um andererseits Aushilfen zu beschaffen, namentlich durch Deutschland, das jedoch selbst im gegenwärtigen Zeitpunkt knapp vor der neuen Ernte, genötigt sei, eine Kürzung der Brotration vorzu- nehmen und daher begreiflicherweise mit den eigenen Vorräten haushälterisch umgehe. Gestern abend sei noch Minister Paul nach Berlin gereist. Es bestehe immerhin die Hoffnung, daß von detltscher Seite im Sinne der im Mai getroffenen Vereinbarungen gewisse Transporte an Oesterreich abgegeben würden. Der Ministerpräsident hofft, daß die Periode der Verringerung der Brotquote so kurz als möglich sein werde und versicherte schließlich, daß die Regierung'alle Vorkehrungen getroffen habe, um die Erfassung der heranreifenden Ernte so rasch als möglich durchzuführen.
Anmerkung des Wolffbüros: Wie wir von zuständiger Seite erfahren, ist die Abgabe von Brotgetreide aus deutschen Beständen ausgeschlossen.
franlimrfj in aMÜWjchen Banden.
Sie „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" bespricht in einem „FrankreichsDesperadopolitik" bettelten Auffatze die Enthüllungen des „Manchester Guardian" über die kürz- lichen französischen Kammerausschuß-Verhandlungen über auswärttge Angelegenheiten nd die dadurch klargestellten maßlosen Eroberungsziele Frankreichs, und die jüngste Rede Elemenceaus, in der er die englisch-französische Erschöpfung eingesteht und sich nur noch an die fragwürdige amerikanische Hilfe zu klammern vermag. In diesem Zusammenhänge macht die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" auf die verzweifelten Bemühungen der französischen Regierung aufmerksam. den Friedenswillen des französischen Volkes zu bekämpfen, und gibt dabei folgende, Auslassung der bekannten politischen Zeitschrift „Cri de Paris" wieder, die sagt:
„In Frankreich gibt es immer noch Leute, die, sich einbilden, daß ein wenig guter Wille von unserer Seite und eine Verständigung zwischen uns und Deutschland genüge, um den Weltfrieden wiederherzustellen. Keine Täuschung ist gefährlicher als diese. Der Friede hängt nicht von uns ab. Die amerikanischen Arbeitervertreter sagten es uns in sehr klaren Worten, wie auch Wilson und George. England und Amerika kämpfen nicht nur für uns, auch für ihr eigenes Heil, damit die Erde von der ständigen Drohung
enthoben würde, die im Falle des Triumphes des deuffchen Militarismus auf allen Völkern laste. Wenn wir die Feigheit besäßen, auf das Elsaß zu verzichten, England und Amerika schlöffen keinen Frieden. Wenn Deutschland bereit wäre, uns das Elsaß abzutreten, England und Amerika schlöffen keinen Frieden, und wenn wir mit der Erklärung» daß wir zufrieden gestellt sind, fähig wären, wie die Russe« einem Sonderfrieden zuzustimmen, England und Amerika setzten den Kampf fort. Nichts fiele ihnen leichter, da sie die Herren des Meeres sind. Sie stellten unsere Nahrungsnüttelversorgung ein, sie würden Frankreich blockieren, und das einzige Ergebnis unserer Unterwerfung unter den Sieger wäre.- Wir erlitten die furchtbarste Hungersnot Das ist die Wahrheit. Man darf nicht müde werden wie die Friedensfreunde, die harmlosen Sozialisten, wie alle, di« sich kindlichen Einbildungen hingeben. Wir sind an unsere Verbündeten gebunden, wir können nicht ohne sie verhandeln wir haben nicht die Wahl zwischen Krieg und Frieden, sondern zwischen Sieg und Hunger."
Die „Norddeuffche Allgemeine Zeitung" verzeichnet die Bedeutung dieser erschütternden Eingeständnisse: Frankreich kämpft, weil es kämpfen muß, nicht einmal um seiner Kriegsziele willen, sondern weil es zu kämpfen gezwungen wird, nicht der Feind, nicht das französische Heil zwingen Frankreich zur Kriegsfortsetzung, sondern Frankreichs Verbündete. Nicht um den Sieg kämpft Frankreich, sondern um sein tägliches Brot, das ihm die Verbündeten nur um den Preis seines Weiterblutens bewilligen. Kein Feind Frankreichs hätte sich örlaubt ,in dieser Weise Frankreichs Zukunft der Griechenlands und Portugals gleichzustellen. Diese Darstellung der Kriegsgründe Frankreichs geht aber von französischer Seite aus und soll zur Beruhigung des französischen Volkes dienen.
Aus dem preußischen £r*ithtitnu
Der Abg. Hoffmann hielt wieder einmal eine Rede die gar zu schön ist, als datz man sie nicht erwähnen sollte. Er- sagte u. a.: Die Volksschule ist immer noch das Stiefkind in
Preußen, wo angeblich die Kulturaufgaben nicht leiden. Sie (nach rechts) wollen die Kinder nur das lernen laffen. was notwendig ist, um sie bester auszubeuten. Die beste Hälfte unserer Lehrer ist uns durch den Krieg genommen. Zieht man doch jetzt schon die Kinder ein. Durch die vielen schulfreie« Tage wird die Verwilderung der Jugend, über die so viel ge» klagt wird, gefördert, ebenso durch die Kriegsgeschichten, mit denen man die Jugend vollpstcpft.
Die neuen Getrerdepreise.
Berlin, 17. Juni. (WB.) Durch Verordnung vom 1$. Juni hat der Bundesrat die Eetreidepreife für 1918 festgesetzt. Im Anschluß daran wurden die Frühdruschprämien für Weizen- Roggen und Gerste festgelegt.
Datz die Getreidehöchstpreise für das neue Erntejahr erhöht werden mutzten, war bei der fortgesetzten Steigerung der Produktionskosten und dem sinkenden Geldwert eine unabweisbar« Notwendigkeit, um den Rückgang dr-s Getteide-Anbaues zu vn»: hüten, der für Deutschland bei der noch fortbestehenden Abip.'r- rung vom Weltmarkt unerträglich wäre. Ein solcher Rück^ des Getreideanbaues wäre aber unvermeidlich, wenn die Höch>- preise die Produktionskosten nicht mehr decken würden, weil alsdann die Landwirtschaft gezwungen wäre, zu einer extensive, ren Wirtschaft überzugehen. Bei der Festsetzung der Höhe der Preissteigerung war andererseits aber auch darauf Rücksicht zu nehmen, datz durch die Erhöhung der Eetreidepreife keine unerträgliche Verteuerung der Lebenshaltung der Bevölkerung eintritt. Die Erhöhung mutzte daher in den Grenzen des un- bedingt Notwendigen gehalten werden. Aus diesen Erwägungen kommt die neue Verordnung zu einer Erhöhung von 35 Mark für die Tonne Hafer und Cerste. Sie macht bei Weizen zwölf Prozent, bei Roggen 13 Prozent, bei Gerste und Hafer 11 Prozent des bisherigen Preises aus, bleibt demnach noch hinter der Steigerung der Produktionskosten des letzten Jahres und der Senkung des Geldwertes zurück, doch ist anzunehmen, daß bei diesen Preisen die Erzeugungskosten noch Deckung finden. Die Abstufung nach Preisgebieten für Weizen und Roggen ist beibehalten worden. Durch die Erhöhung des Hafer- und Gersten- Preises um nur 30 Mark gegenüber der Erhöhung des Brotge- treidepreifes um 35 Mark wird erreicht, daß der Preis für Brotgetreide auch im niedrigsten Prersgebiet nicht unter den Preis für Futtergetreide zu stehen kommt. Die Erhöhung, der Grundpreise für Brotgetreide bedingt eine Steigerung der Mehlpreise um noch nicht zwei Pfennig für das Pfund Mehl und hält sich auch für Minderbemittelte in erträglichen Grenzen.
Da unsere Vorräte an Brotgetreide nur gerade ausreichen um die Vrotversorgung bis zum Beginn der neuen Ernte auf recht zu erhalten, sind wir in noch stärkerem Grade als im Vorjahr darauf angewiesen, das Getreide der neuen Ernte durch Frühdrusch so rasch als möglich zu erfassen. Die Frühdrusch- prämien, die im vorigen Jahre neben anderen Maßregeln zu» Erreichung dieses Zweckes festgesetzt waren, haben sich trotz mehrfacher dagegen erhobener Bedenken in ihrem Erfolg be. währt. Bei der gegenwärttgen Lage unserer Brotgetreidever» örgung kann auf sie auch in diesem Jahre nicht verzichtet werden, da ohne reichliche Vergütung der den Landwirten ent- tehenden besonderen Unkosten und durch den Frühdrusch verursachten vielfachen Wirtschastserschwerniffe auf eine» durch- chlagenden Erfolg der Frühdruschaktion nicht gerechnet werden kann. Die Prämie beträgt für die Tonne Roggen, Weizen und Gerste, wenn die Ablieferung erfolgt vor dem 16. Jutt 1918: 120 Mark, vor dem 1. August 100 Mark, vor dem 16. August 80 Mark, vor dem 1. Septetnber 60 Mark, vor dem 16. Septbr. 40 Mark, vor dem 1. Oktober 20 Mark. Fristen und Staffelung, der Prämiensätze sind sorgfältig nach dem Gesichtspunkt abgewogen, die Reichsgetreidestelle und »die Kommunalverbände 8um rechten Zeitpunkt in den Besitz der für eine ungestörte


