Einzelbild herunterladen

Besatz

tzanaue Act M 4

^tudetex

rützE

i moderner. ArbeUen ® lt uttU ^ nefte

Vd«tt* en der Lag-- ,«uett 1* können.

ief*. *»'.*

sind »'* : tt dau^'^ e

«uM»*

9lotaUon^

it aU'oS«' t0

.arerMen

Pt«) uir taffe liefe? M gsichch.

Roman von Coiurths-Mahler.

Nachdruck verboten.

.Ursula ist sehr energisch in ihren Zu- und Ab­neigungen, Mama. Kinder und Hunde haben sozusagen emen sechsten Sinn, mit dem sie den Wert oder Unwert eines Menschen instinktiv herausfühlen."

Oho, Hans Ullrich, unter die Kinder lasse ich mich nicht mehr rechnen. Mer mit dem sechsten Sinn, das kann stimmen." sagte Ursula eifrig.

Es war ein heißer Julitag. Hans Ullrich war über die Felder geritten, um nach deni Rechten Zu sehen. Gleich nach

loac er aufgebrochen und nun wollte er über Birken- heim nach Hause reiten.

vzu Birkenheim wollte er im Vorüberreiten guten Tag sagen und im Auftrag seiner Mutter anfragen, wann die beiden Grafen Steinau eintreffen würden, oder ob sie schon angekommen seien.

An der Parkmauer von Birkenheim angekommen, ließ er sein Pferd im Schritt gehen. .

Am Himmel stieg langsam eine Wolkenwand empor, oce ern heranziehendes Gewitter ankündigte Und plötzlich erhob sich ein jäher Windstoß, als erster Vorbote des Ge- wltters. Dieser Windstoß wirbelte ein weißes Briefblatt über die Parkmauer. Es flog direkt auf Hans Ullrich zu und blieb, gegen seine Brust gedrückt an seinem Nock hängen. Er koste es ab und sah an der Mauer empor. Da er den Birkenhelmer Park kannte, wußte er, daß jenseits dieser Stelle ern offener Pavillon stand, der mit Korbmöbeln aus- gestattet war. Sicher hatte dieses Briefblatt da drüben auf dem Tisch im Pavillon gelegen und war herüberaetrieben worden.

Er sah auf das beschriebene Briefblatt herab, ohne sich etwas dabei zu denken, imd las:

Mein liebes Fräulein Christa! Es freut mich sehr, Ihnen mttteilen zu können, daß uns der Zufall ein famoses Mittel m die Hand spielt, Ihnen imauffällig Einlaß in

ir mru verschaffen. So könnten Sie ungehindert ^Mission erfüllen. Ich ebne Ihnen den Weg und ver- sckMe Ihnen eine Anstellung als Sekretärin bei Herrn von Birkenherm. Es wird mir nicht schwer fallen. Sie unter einem anderen Namen dort einzuschmuggeln. Für den gillen Zweck darf es uns nicht auf einen kleinen, harmlosen Betrilg ankommen. Bitt*, lassen Sie mich wissen, ob

nachmittag zwischen fünf und sechs Uhr besttmmt an- ttefft. Geben Sie mir telephonisch Bescheid. Wir be­sprechen dann alles Weitere.

Ihr ergebener alter Freund

Graf Rudolf Steinau.* Datiert war dieser Brief 12. Mai.

Hans Ullrich hatte erst nicht weiter lesen wollen, als Z-rr,^ Qn ]ven ber Brief gerichtet war. Aber wider- Willen hatte chn Wort um Worb gefesselt. Er konnte einfach

E cm^rs, ti mt M m Lrohvem

er sich sagte, daß er indiskret war, mußte ex den seltsamen Brief bis 31 t Ende lesen.

Unwillkürlich hatte er sein Pferd -mgehalten. Und kaum hatte er den Brief durchgelesen, da öffnete sich eine kleme Pforte m der- Parkmauer und Christa Hellmut trat hastig heraus. Sie trug ein sehr hübsches, aber schlichtes, weißes Stickereikleid, und Ihre Erscheinung hob sich hell und leuchtend von der Parkmauer und dem Waldesgrün ab.

_ r .^ n L schweiften unruhig suchend umher, und da erblickte sie plötzlich unter den Bäumen den reglosen Reiter Ein dunkles Rot schoß in ihr Gesicht.

r J* n W (ii [rj0 M sie zu ihm auf und wußte nicht, ob sie gchen oder bleiben sollte.

Da war er schnell an ihrer Seite.

Dicht vor ihr parierte er sein Pferd. In der Hand hielt noch das ojfene Briefblatt.

Sichtlich erschrocken bemerkte das Christa und ihre

Irr s^rr äU ^ rem ^ eraen ' öI§ müsse sie den lauten Schlag desselben unterdrücken.

. _ _? r W sie groß und forschend an und merkte sehr wohl daß sie sehr bestürzt und verlegen war.

m gnädiges Fräulein, ich vermute, daß Sie das

Bnefblatt suchen, das mir der Wind über die Parkmauer entgegentneb."

- - ^mete ttef auf. Die Röte in ihrem Antlitz wich ern r leichten Blässe. Aber ihre Augen sahen groß und stolz zu rhm empor.

. '.'f § mürde mir nichts helfen, wenn ich leugnen wollte auch nicht Ja, Herr von Frankenau, ich suche ores Vnttblatt. Ern tückischer Windstoß entriß es mir, als rch drüben rm Pavillon, wo ich schreiben wollte, meine Schrerbmappe öffnete," sagte sie ganz ruhig.

Er liefe seine Augen nicht von ihr.

fco m * r Qn die Brust ich nahm es arrf und me den Inhalt gelesen. Ich bitte deshalb rmr Ver­zeihung."

Blick^ ^lug die Augen nieder vor seinem forschenden

,Niemand kann Ihnen verwehren, ein offenes Papier zu lesen das Ihnen der Wind in die Hände treibt. Aber für mrch ist das sehr peinlich. Wollen Sie nur sagen was Sie über diesen Brief denken?"

Er ließ den Blick nicht von ihrem Gesicht.

Ich denke mir, daß Sie nicht sind, wer Sie fern wollen, und daß Sie Ihre bestimmten Gründe haben, imerkaünt in Birkenherm zu weilen. Denn daß Sie unter fremdem

J ln Birkenheim Einlaß gefunden haben, verrät mir dieser Brief." *

Sw atmete tief a,ff. Groß und klar sah sie ihn m . bürten nicht glauben, daß mich unedle oder gar verbrecherrsck-e Absichten hierher geführt haben."

Er lächelte.

Nein das glaube ich nicht von Ihnen nicht. Außer­dem bürgt mir die Mitwisserschaft Graf Steinaus für die Lauterkeit Ihrer Absichten."

Ihre Augen strahlten o.itf.

Almen, H^r von Frankenau. Dar-f ich Ihnen eine Bitte aussprechen?"

Ein gepreßter Atemzug hob seine Brust.

Wenn Sie mich so ansehen ach, Sie wissen fo jrarta genau, daß ich Ihnen keine Bitte abschlagen kann "

Em schelmisches Lächeln erhellte ihr Antlitz.

Keine? Das möchte ich doch nicht erproben, ich denke

mir, e^, gibt mancherlei, was Sie mir nicht erfüllen wür- oen.

di- SST Iei " C ° 6 Unö sich über

Was kann ich für Sie knn?" fragte er Sie sah ihn fest an.

WrSrf ^ dgen ~ Über das, was Ihnen dieser

Bnes verraten hat schweigen, gegen -edrrmmm."

. ^enn ich Ihnen das bedingungslos verspreche

wollen Sie mir dann sagen, wer Sie in Wahrheit sind?"

^ Lächeln, das ihm alle Rnhe zu rauben drohte, sah sie zu ihm auf und schüttelte leise den Kopf.

-,Nein das kann ich Ihnen nicht sagen."

.Und soll ich es auch nie erfahren?"

Vielleicht doch ich weiß es jetzt neck, nicht."

Ern tiefer Ernst lag auf seinen Zügen.

Es ist seltsam alles an Ihnen scheint mir so wahr imb FI Q r f 0 echt und ungekünstelt, und doch sind Sie mir ein Rätsel."

Sie schüttelte lachend den Kopf.

M-^'^^^runde ist so gar nichts Rätselhaftes an mir.

?;!'-rr- Cr " lC ? f n @ie üch Nicht den Kopf. Ich will Ihnen freiwillig noch sagen, daß ich in Birkenheim eine Mission zu erfüllen habe, zu der mich der letzte Wille einer geliebten Verstorbenen bestimmt hat."

Und wenn Sie diese Missiap erfüllt haben, werden Sie dann Birkenheim verlassen?"

».Wahrscheinlich."

stnch sich über die Augen. Sie sah. wie er ein mächtiges Gefühl in sich niederrang.

Es ist vielleicht besser, wenn ich Sie aus-den Augen ver- liere aber wehe wird es mir tun," sagte er leise. Und dann richtete er sich straff empor, setzte seine Miitze wieder auf und holte tief Atem. .>

"Ach glaube, Sie halten mich wegen meiner Fragen für sehr neugierig," ftrhr er in gemacht'leichtem Ton fort.

In ihren Augen leuchteten die Goldfunken auf.

, . ."Ach weiß sehr wohl, Neugier von Teilnahme 311 unter* scheiden. Sind Sie nun beruhigt.

Beruhigt? O nein!. Ich werde sehr unruhig über das alles Nachdenken müssen. Aber ich glaube nicht, daß ich das Rätsel lösen werde."

.. tut mir leid, daß Sie sich damit herumquälen müssen."

Er seufzte tief auf.

_ Fortsetzung folgt,

Bekanntmachung.

Kunsthonig "WU

ist noch vorrätig bei H. Thomas, Fauerbach.

An diejenigen, die nicht beliefert werden können, verabfolgen wir Dienstag, den 18. ds. Mts., vormittags von 9 bis 11 Uhr in der alten Post. Zimmer Nr. 7. aus Abschnitt3" der Brotkarte 74 Pfund zum Preise von 55 Pfennig. Ariedberg. den 15. Juni 1918.

Der stellvertr. Bürgermeister.

(städt. Lebensmittel-Ausschuß)

___2. A.: Langsdorf.

Bekanntmachung.

3um 1918 ist eine Nachtragsbekanntmachunq

mm' 3U bet Bekanntmachung ^ M- 8/1. 18. K. R. A. vom 26. März 1918, betreffend Beschlagnahme, Enteignung und Meldepflicht von Ein- nchtungsgegenständen bezw. freiwillige Ablieferung auch von anderen Gegenständen aus Kupfer, Kupferlegierungen, icickel, Klckellegierungen, Aluminium und Zinn" erla fen worden. "

Der Wottlaut der Nachtragsbekanntmachunq ist in den Amtsblättern und durch Anschlag veröffentlicht worden.

Strlk (gen crfllfummantio 18. AriileekrB.

Bekanntmachung.

aus Schü.7?e°wchstei?'"" 2-" Uhr. finde.

Sktftdflmuß oo« 30 WildWn Fohseir

, rj lut Landwirte, die sich durch Burgermeisterei-Befcheiniciuna als solche und a.s pferdebedllrstig auswetsen tonnen, werden zugelafsen Bedingungen werden vor der Versteigerung bekanntgegeben.'

Landwirtschastskammer für das Erosther^gtum Hessen.

Wir empfehlen sofort ab Lager lieferbar: >

8nis«iihWjchj»ki, Hki«kNtt

Getreidemaher, Saematchinen

sowie alle anderen tandw. Maschinen a. Geräte. Ferner:

Auto-Uordrrnmgen für MShmaschi«e«.

Schäfer ^ Fischer,

Uldda, Vahnhofstraße 38. ,