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franzöfWe KmnpferSani Anna-, 9850 Sfct, am l!t gSe. o«r englriche DampferTusccmia", 13 348 Brt., am 23 Mar der englische DampferMoldavia", 9500 Btt., und jüngst der amerikanische DampferPräsident Lincoln", 16168 Lrt. Die drei letztgenannten Dampfer waren zuur Leit voll besetzt mit amerikanischen Truppen.

Haag, 14. Juni. (WB.) Korrespondenzburau. Anrtlich. Das MlNlsterium des Aeußern teilt mit, daß nach eine.»' Berichte des holländischen Gesandten in London die britische Regierung zugab, daß die Mine, durch deren Explosion am 15. Z 18 das Dampflotsenfahrzeug Nr. 14 zum Sinken ge- bracht wurde, wobei mebrere Personen umkamen, von der brrtnc.En Marine drei Seemeilen außerhalb eines von ihr £? ^rel?W an gegebenen Minenfeldes ausaelegt worden '?* Die britische Itegierung, die die Auslegung dieser Mine einem Vergehen bei der Navigation zuschreibt, hat wegen k»e^ Vorwlles rbr Bedauern ausgesprochen und sich bereit erklärt für den Verlust des Lotsendamvftrs eine Vergütung zu zahlen und aiich die Angehörigen der bei dem Unfall ums Leben gekommenen Seeleute schadlos zu halten.

Berlin, 14. Juni. (WB.) Nach holländischen Presse- Meldungen wurde am Sonntag morgen der holländische LoggerHelena" anscheinend durch das Artilleriefener eines Unterseebootes versenkt, wobei drei Mann durch einen Schnlß getötet wurden. Ueber die näheren Umstände ist hier noch nichts bekannt. Die Versenkung erfolgte aber, sofern deutsche Seesiieitkrafle in Frage kommen, zweifellos außer- .-alb der freien Jahrrinne, da diese peinlich von uns geachtet wird. Das unsere Gegner nicht die gleiche Rücksicht nehmen, beweist das vor kurzem erfolgte Auslegen von Minen im östlichen Teil der freien Ninne und in den holländischen dänischen und schwedischen Hoheitsgewässern durch unsere Jemde, wodurch der Verlust mehrerer neutraler Handels- ßsiiffe sogar holländischer Kriegsfahrzeug« herbeigefühtt ist. Begeben sich die Fahrzeuge außerhalb der freien Fahrrinne rn das Sperrgebiet, so müssen die Besatzungen es sich selbst zuschrelben, wenn gegen sie mit Waffengewalt vorgegangen wird, da alle in dem Sperrgebiet angetrofsenen Fahrzeikge als im Dienste unserer Feinde fahrend angesehen werden.

Stockholm, 14. Juni. (WB.) Der schwedische Dampfer ^ora 1555 Brt., wurde auf dem Wege von Hüll nach Metibl in Schottland, wo er Kohlen für Schweden ein- nehmen sollte, vor der Tyne-Mündung von einem deutschen U-Bot torpediert. Neun Mann kamen inn.

Pie Schlacht im Westen.

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Berlin, 15. Juni. (WB.) Wiederholte Angriffsver- suche des Feindes nach heftigen Feueriiberfällen an der Matz-Front verliefen ergebnislos. Die deutsche Ar- till-rie nahm u. a. Feuerzielen den Bahnhof von Com- piegne unter wirksamstes Feuer. Erkannte feindliche An- «ammlungen wurden mit Erfolg beschossen. Eigene Pa- trouillenunternehmungen brachten Gefangene imö Maschi­nengewehre ein. Aus einem vor rmserer Front liegenden Tank wurden mehrere Franzosen gefangen genommen. Ein Crkundungsvorstoß des Feindes, der um 4.30 Uhr gegen unfere Stellungen in der Gegend von Reims angesetzt war, tvurde glatt und mit schweren Verlusten für den Feind ab-' geschlagen.

Im Raume zwischen Ancre und Avre, bei Albert und beiderseits der Somme lebhafte Artillerietätigkeit. Am 14. Juni 12.50 Uhr vormittags griff der Feind nördlich der Ancre m mehreren Wellen unsere Stellungen an. Sein Angriff scheiterte unter hohen blutigen Verlusten. Im As- schlich an abermalige stärkere Artillerievorbereitung griff der Feind in der Nacht zwischen Ville snr Ancre und Mor- lancoutt an. Auch hier scheiterte sein Vorstoß restlos in deutschem Feuer und Gegenstoß.

Die Kämpfe um die Höhen bei Noyvn.

Berlin, 15. Juni. (WB.) Der angesetzte Gegenangriff der Franzsen südwestlich von N o y o n übertraf an Wucht alles bisher Dagewesene. Mit mehreren eisernen Divisio- nen der besten Elitetruppen, und unterstützt von weit über

Tanks und großen Flugzeuggeschwadern stieß der Feind um 11 Uhr 30 vormittags nach starker Artillerievor­bereitung zwischen Courcelles und Mery vor. Nach Auf- zeichnungen, die in dem Tagebuch eines gefangenen ftan- öosischen Offiziers gefunden wurden, sollte L a t a u l e ge- nommen werden und die Tanks sodann bis Cuvilly durck>- oxcdym, um den DeutsclM die beherrschenden Höhen zu ent­reißen. Tie zum Gegenstoß eingesetzten deutschen Trup-

hiP *T n l n ^nb nicht nur zurück, sondern drangen brs über die bisherige Linie vor. 66 der feindlichen Tanks lregen allein hier zerschossen hinter und vor unseren Li- men. Mit erstaunlicher Schnelligkeit wurden sie von un- serer Artillerie in Brand geschossen oder außer Gefecht ge- [?£* Mehrzahl der Tankwagen liegt östlich und west- rch Courcesirs, nördlich Bellay und nördlich Cournay Al- lem auf der Straße MeryLataule waren nicht weniger ols 16 Tanks angesetzt worden. Der Feind hatte aller- ^ 6 ^ ^ rluste erlitten. Seine weiteren Angriffe zEr schellten an der Mauer der tapferen Divisiolren, die nun st^-on nach der Ueberwindung der feindlichen Stellung an J" vorherigen Tagen nach vielen Kämpfen immer noch Viesen frechen feindlichen Elitetruppen überlegen blieb.

Berlin, 15 Jum. (WB.) Die strategische Bedeutung i.ompiegnes als Versammlungs- und Aufmarschgebiet zu Angriffen gegen die deuffche Flanke war untrennbar v«r- bunden mit dem Hohenmassiv südwestlich von Noyon. Die- d^s ^ deutscher Hand. Damit verlor

y*JL Don Compiegne, das unter ständigem deutschen Artllleriefeuer üegt, seinen Wert. Die französische

Heei-eSlÄtung wußte, wanmr ste ihre» Truppe» de» Befehl Ab, in den nun verlorenen Stellungen bis -um letzten Blutstropfen auszuhalten. Zur Wiedereroberung der Hohenstellungen warf sie die besten Divisionen in den Kampf. Um reden Preis sollten sie die verlorenen Stet- lungen wieder nehmen. Division auf Division brannte m den immer aufs neue wiederholten Gegenangriffen zur s Dle Aussagen von eingemachten Gefangenen der verschiedenen Truppenteile, im ganzen über 16 000 Mann m.t mehr als 400 Offizieren, ergaben einwandfrei, daß die Franzosen vom 9. Juni ab mehr als das D o p - pelte der Truppen in den Kampf warfen, als ursprüng­lich m der stark besetzten vorderen Front stand. Der Rest der französischen, im Raume zwischen Montdidier und Noyon eingesetzten Divisionen dürfte karnn noch als Rah- men für die Neuauffüllung in Betracht kommen.

Die Erfolge der Armee Hutier.

Derfln, 14. Juni. (WB.) Um sich die volle Bedeutung de- im Verlauf von nur zwei Angriffstagen von der Armee Hutier ersti-lttenen Sieges zu verdeutlichen, muß man sich tlarmachen. daß unsere Divisionen hier in 40 Kampfstunden ! ebensoviel Gelände erstritten haben als seiner Zeit die ver­einigten englisckM und französischen Armeen in ihren fünf Monate umfassenden beispiellos blutigen Ansti'irmen der großen Somme-Schlackst zu erringen vermochten. »Dabei war das Gelände der Matz-Schlacht mit' seinen ausgedehnten Waldungen und schroffem Hügelcharakter einer zielbewnßten Verteidigung ungleich günstiger alschie waldarmemund flachen Bodenwellen der Somme Landschaft. Unsere Kanonen beherrschen heute Stadt und Bahnhof Compidgne. * Sre lähmen damit an diesem der französischen Heerführung bedeutungsvllen Eisenbahnknotenpunkt "die gegnerische Be- wckgungsfreiheit auf schlverste. Bei den großen Tankan- g'iffen, mit denen der Franzose am Dienstag den um diele Stunde bereits gesicherten Erfolg an der Matz uns streitig zu machen versuchte, wurden von unserer Artillerie und In­fanterie von 80 angreifenden Kampfwagen 36 außer Ge- fecht gesetzt. Auch hier schwebte, wie vor Soissons, über Fochs Gegenangriffen ein tragischesZu spät".

Berlin, 14. Juni. (WB.) Die großen Erfolge der AriitL Hu tier zwischen Montdidier und Noyon haben eine wesentliche Linien-Kürzung und -Verbesserung­erzielt. Der Feind ist in den Grund hinabgeworfen wor­den, während wir von den eroberten Höhen seine Stellun­gen weit übersehen. Die Armee Hutier kann ferner heute schon eine aufs neue schwer ins Gewicht fallende Schwäch­ung der feindlichen Kampfkräfte für sich buchen. Große Mengen französ. Leichen füllen die Wälder "und Schluchten des heiß umstrittenen Geländes. Dagegen erscheinen un­sere Verluste unverhältnismäßig gering. Die Gefangenen- zahl muß in Anbetracht des geringen Frontabschnittes eben­falls als sehr hoch bezeichnet werden. Artillerie-, Muni- tions-, Maschinengewehr- und Materialverluste des Fein­des sind sehr bedeutend. Aufs neue brachte das französische Volk hier ungeheure Blutopfer vergebens. Dies­el kann die französische Heeresleitung die Niederlage nicht mit dem Ueberraschungsmoment beinänteln, da ein­wandfrei festgestellt und in der französischen Presse zuge­geben ist, daß der geplante deutsche Angriff tagelang vor­her dem Feinde bekannt war.

^Mung ?*ter Kraft erhalten haben mag und noch erhält m ^bland und Italien, ist bereits verbraucht und ausgegeben und die » Vernichtung der Streitkräfte rat Felde

t|t Merklich näher gerückt."

Die Dknle bti da KkrbWnkvk in Ilalikn.

Wien, 15. Sunt (WBs Der Kriegsberichterstatter der Neuen Freien Presie" schreibt: Angesichts der Spannung, mit der man den von der gegnerischen Seite angekündigten gröberen Kampfhandlungen an der Südwestfront entgegenficht, weiden neue Zahlen über unsere Beute bei der Herbstoffensioe in Italien

Dan/ck Zu- 7m ^ ° 0n ^ständiger Stelle erhalten habe.

ch betragt die Beute an Kriegsmaterial allein, soweit sie die

X Dcn un,eten Beutesammelstellen und von der

war, unter anderem: Ee- schutze etwa 2300, darunter die Hälfte mittleren und schweren Kalibers, etwa 3000 Maschinengewehre, tOOMinenwerfer, 150 000 Znfanteriegewehre, eine Million Handgranaten, über 1% Mil. tonen Artilleriegeschosse, 52 Millionen Infanterie- und Ma° sch'nengewehrpatronen, 700 000 Kilogramm Pulver, 150 Flug, i zeuge davon 30 völlig unversehrt. Alle diese Zahlen beruhen auf EtUchen Feststellungen bezw. Schätzungen und sind durchweg als Mlndestzahlen anzusehen. Dazu kommt der erbeutete Proviant. Monturdepots, Futtermagazine, Pneumatiks, Wagen und Auto- parks, die ebenfalls in unsere Hand gefallen sind und zum größeren ^erle verwendet werden, nicht zu vergessen die Vorräte an Chemikalien und Medikamenten. Der Wert der gesamten italienischen Beute beläuft sich auf mehrere Milliarden. Der <4ransport dessen, was bei der Frontarmee nicht sofort ver­wendet wurde, wie Altmaterial usw. in das Hinterland ist heute nocy nicht abgeschlossen.

Die ifrnidjtnng Drr bgPjkMjjchki Garde.

Kiew, 14. Juni. (WB.) Die Heeresgruppe Eich­horn veröffentlicht heute folgendes Telegramm an den Generalfeldmarschall v. Eichhorn:

Euer Exzellenz melde ich einen Erfolg der mir un- terstellten Truppen westlich Taganrog. Meine Batail­lone, Eskadrons und Batterien haben die bolschewistische Rote Garde, die, unter dem Befehl eines tschechischen Oft ftzrers stehend und seit dem 10. Juni von Jrisk kom- mend. etwa 10 000 Mann an der diesseitigen Küste des Asowschen Meeres landete und zum Angriff gegen Ta­ganrog vorging, nahezu vernichtet. Ueber 3000 Tote der bolschewistischen Roten Garde wurden bisher gezählt, ohne die . im Wasser Umgekommenen. Unsere Verluste sind gering. General Knorzer."

Die U-Donle an der nmerikani/chen Küfle.

Große Besorgnis.

Haag, 16. Juni. Aus London wird gemeldet: Zn ame-, rikanischen Handelskreisen herrscht wegen des Ausbleibens einer Anzahl wertvoller Frachtdampfer große Besorgnis.

Die erbeuteten Geschütze.

Berlin, 16. Juni. (WB.) Das unübersichtliche, durch waldreick)e Schluchten zerrissene Gebiet der gegenwärügen Kämpfe bringt es mit sich,' daß eine zahlenmäßige Fest­stellung her Beute nicht so rasch erfolgen kann, als sonst. Ständig laufen neue Meldungen über erbeutete Batterien und Geschütze ein. In einer einzigen Schlucht südlich Kas- signy stehen 8 Batterien schwerer Kaliber wen 22 bis 27 Ztm. Eine Reihe der Geschütze ist neuester Art, aus dem Jahre 1917. Die Geschützlafette und die Protze sind' mit breiter, anndicker Vollgpmmibereifung versehen und wer­den von großen Zugmotoren bewegt. Die Geschütze ein­schließlich der Verschlüsse der Zieleinrichtungen sind völlig unversehrt. Munition ist zahlreich in den Unterständen ausgestapelt. In der gleichen Schlucht befindet sich weiter rückwärts ein 15 Ztm.°Langrohrgeschütz neuester Art. An den Hängen der nämlichen Schlucht stehen viele 7,5 Ztm.- Feldkanonen. Ihre Protzen liegen zumeist mitsamt der Bespannung und Bemannung zusammengeschossen in den Hohlwegen. Ueberall in dem Gelände findet man Ma° schinengelvehre in Mengen verstreut. Auch die Bergung der großen Bestände erbeuteter Munition jeglicher Art mW Pioniergerät wird noch längere Zeit beanspruchen.

OhcrÜ Ggli über den Zikg an der Matz.

Basel, 14. Juni. In der Besprechung der Schlacht an der Matz und des gegenseitigen Stärkeverhältnisses in der Schlacht am Damenweg hebt der Militärberichterstatter der ..Basler Nachrichten", Oberst Egli, hervor, daß die Be­deutung der Schlacht an der Matz nicht im Geländegewinn und auch nicht in der Beute an Gefangenen und Material liege sondern darin, daß eine kanipfbereste und tiefge­gliederte französische Armee in wohlvorberciteten Stellungen mti) sehr kurzer Artillerievorbereitung geworfen wurde. Auch ani Damenweg sei es nicht deutsche Uebermacht ge- wesen, die den Sieg davongetragen habe, sondern die Masse der alliierten Truppen habe beim deutschen Angriff ebenso versagt wie am 9. April. Immer wieder werde auch versüßt die Schuld an dieser Niederlage Rußland aufzubürden, wäh- rend vor dem deuffchen Angriff die leitenden Männer der Alliierten anderer Ansicht gewesen seien. Charakteristisch dafür sei ein Urteil des englischen Oberbefehlshabers vom 25. Dezencher 1917, in dem es heißt: ^Was der Feind cm

Eülllijcht Granjakatzkite» gegen Gefangene.

Berlin» 15. Juni. (WB.) Ein neuerlicher Vorfall aus dem Kemmel-Gebiet beweist wiederum die unmenschliche Grausamkeit englischer Soldaten gegen Verwundete. Am 25. April wurden ein Offizier und fünf Leute des Infanterie-Regiments Nr 118 bei ihrem Vorgehen in die englische Stellung umzingelt. Kurz darauf horte man von der Stelle, wo sie im englischen Graben verschwunden waren, entsetzliche Todesschreie. Als der deutsche Angriff dann über diese englische Stellung vorgetragen wurde» fand man die Leute in einem Hausen kreuz und quer durch­einander tot daliegen. Nach ihrer ganzen Lage waren sie nicht im ehrlichen Kampfe gefallen. Verschiedenen Leuten waren die Augen ausgestochen. Der dazu benützte Dolch lag mitsamt den Augen auf der Brust des Offiziers; die anderen waren in rohester Weise verstümmelt.

Das Rkgikrnngsjuhilännl des Kaijers.

Berlin, 16. Juni. DieNordd. Allg. Ztg." veröffenk« licht ein Telegramm des Reichskanzlers Ministerpräsiden­ten Dr. H e r t l i n g on den Kaiser, worin er ihm zu­gleich im Namen des Staatsministeriums zum 30. Jahres- tag des Regierungsantritts die Glückwünsck-e darbringt und an die Worte des Kaisers bei dessen 2^;ährigem Regie­rungsjubiläum erinnert, in denen er seinen dnmals von der ganzen Kulturwelt anerkannten Friedenswillen be­tonte. Der Reichskanzler sagt dann weiter in der De- pesche:Entscheidungen von einer Größe, die die Mitwelt vielfach nur ahnungsvoll erfassen kann, sind unter der Füh- rung Eurer Majestät in den letzten vier Jahren gefalle^ Mt ehernem Griffel ist am 4. 8. 14 in den deuffchen Ge- ichichtstafeln eingezeichnet, da ein in seiner Existenz be­drohtes Volk sich in beispiellosem Opfermut zur Verteidig­ung seiner höchsten Güter hinter Eure Majestät stellte. Stunden schwerster Enffchlüsse und gewaltigster Erlebnisse haben die vergangenen Kriegsjahre Eurer Majestät g* Eracht. Noch ist es bei den immer wieder zu Tage treten­den Vernichtnngsabsichten unserer Feinde in Dunkel ge- hüllt, wann das entschlossen kämpfetrde, zu jedem Opfer bereite deutsche Volk und seine treuen Verbündeten di« Früchte ihrer weltgeschichtlichen Leistungen werden pflücken können. TaS Volk in Waffen und in der Heimat wird bis zum Letzten durchhalten im stolzen Vertrauen auf die eigene Kraft und die Führung durch Euer Majestät und die so herrlich bewährten Heerführer. Mit dem Staats- Ministerium darf ich am heutigen Tage dem treu und tief empfundenen Wunsche Ausdruck geben, daß Gottrs reiche^