MSen Dampfers nwrt* erbeutet. 8er Kapitän gefangen. Utdts den Segelschiffen befanden sich die amerlkanlschen Schoner ^Zutta Frances" (183 Bruttoregistertonnen). „A. E. Whyland- (130 Bruttoregistertonnen), der englische Schoner ..Elise Btrdt* (135 Bluttoregksiertonnen). Die für unsere Feinde besttmmten Ladungen der Schiffe waren zum Teil unmittelbar für den milt- torischen Gebrauch bestimmt Sie bestanden u. a. aus 3500 Tonnen Erz. 6900 Tonnen Selz, 860 Tonnen Kork, 800 Tonnen Palmöl. 250 Tonnen Palmkernen, 4000 Tonnen Kohlen, 4000 Tonnen Stückgut, hierunter vor allem Lebensmittel, Stacheldraht, Leder ufw. Für die deutsche Kriegswirtschaft wurden 12 lederne Treibriemen von je 100 Meter Länge in die Heimat -mückgebracht.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
*
Aus Madrid wird der „Kölnischen Zeitung" von ihrem eigenen Miliarbeiter am 16. 4. gedrahtet: Gegenüber von Pala- frugell in der Provinz Gerona hat ein U-Boot einen französt. schen Eereitzug angegriffen. Die Einzelheiten darüber werden untedrückt, doch wurde bekannt, daß der transatlantische Dampfer „Provence" schwer beschädigt in Palamosy in der Provinz Ee- rona einlief.
Me Schlacht im Westen.
Der englische Angriff nördlich Non Sllücrt.
Berlin, 24. April. (WTB. Nichtamtlich.) Am 22 4 cBetriä unternatimen die Engländer an der Front n.iduch
von Albett einen größeren Angriff, wobei sie unter'den schwersten Verlusten abgeschlagen wurden. Sie versuchten bei Einbruch der Nacht durch schlagartig einsetzendes zu- sammengefaßtes Feuer von Artillerie und Maschinenge- lvehren die Deutschen zu überraschen. Als aber kurz darauf nach stärkster Feuervorbereitung die englische Infanterie in last 6 Kilometer Breite zum Sturm antrat, geriet sie sofort m das schwerste Feuer unserer Arttllerie und Infanterie und Dtaschinengewehre, das. einheitlich geleitet große Lucken in die drchten Linien der Angreifer schlug. Bei Mesnik und rm Walde von Aveluy wurde der Feind schon auf größere Entfernung abgeschlagen. Zwischen diesem Walde und der Straße Aveluy-Bouzincourt brach der Angriff ganz dicht vor unseren Stellungen zusammen. Hier, wo unsere Schützen sich bereits zmn Nahkampf fertig gemacht hatten, bezahlte der Feind sein Kehrtmachen im letzten Augenblick mit vernicksten- den Verlusten. Südlich der erwähnten Sttaße gewannen die Engländer in kaum 300 Meter Brette und 200 Meter Tiefe ernen Streiten des Vorfeldes unserer Stellung, ohne an die Hauptwlderstandsline heranzukommen. Nördlich von Albert wurden sie völlig abgeschlagen. Ganz sorgfältig vorbereiteter mit frischen Kräften ausgeführter Angriff mißlang für den Femb um so ernster, als kaut der Aussagen Gefangener das Angriffsziel die am Westrarch des Ancretales laufende Bahn war. Dadurch wäre Albert von Norden bedroht worden. SSer Plan ist dank der glanzenden Haltung der Tropen reft. los gescheitert. Dagegen hat der näckstttche Kampf nach den Meldungen rmserer Infanterie den Engländern sehr schvere Verluste gekostet. Allein nordwestlich von Aveluy lassen sich vor rmseren Stellungen mehrere hundert Tote zählen. Die Erbitterung der Portugiesen gegen die Engländer mnnnt nach übereinstimmenden Gefangenenaussagen dauernd zu. Beim^ Einsatz in die vordersten Linien wurde ihnen von den Engländern gesagt, daß ein deutscher Angriff nicht siattfinden wurde, da die Deutschs alle verfügbaren Kräfte beiderseits der Somme eingesetzt hätten. Außerdern sei die den Portugiesen zugewiesene Stellung hervorragend zur Verteidigung eingerichtet. Wie kriegsmüde die Portugiesen sind dre ^ hi den Feldzug mit Gewalt durch Stimmungsmache hinemgetrieben wurden, beweisen die Meutereien des 7., 34. und 35. Regiments zur Genüge.
Die schweren franzostscheu Opfer.
Berlin, 24. April. (WTB.) Die schweren ftanzösischen Opfer an Blut und Gefangenen im Bewegungskrieg kann ledig, lich der Sieger feststellen. Folgende Zahlen beweisen, in welch hchem Maße die Franzosen schon in den ersten 14 Tagen des Westangriffs sich infolge der englischen Niederlage opfern mußte«. Von der ftanzösischen 151 Division wurden 5 Offiziere und 211 Mann, rrm der französischen 161. Division 16 Offiziere und 3055 Mann gefangen. Die Regimenter dieser Divisionen hatten durchschnittlich 500 Mann blutige Verluste. Allein die 51. Division verlor 100 Mann vom Regiment durch Gasbeschutz. Von der 125. Division wurden am 23. und 24 März 1900 unoermun- oete Gefangene e'mgebracht. Die Division war am 23. März mitten in die zurüchlutenden Engländer eingesetzt worden, sie hatte keine Karten und Orientierung erhalten und erlitt durch kopfloses Schießen der englischen Artillerie schwere Verluste.
Die 12o Division gilt als ausgerieben. Von der 22. Divi- 005 3 ‘ SBatom ° n des Infanterie-Regiments Rr. 62 bei Blllanceurt am 26. März gefangen, das Infanterie-Regi- ment Nr. 19 derselben Division hatte außerordentlich schwere Verluste. Das ^nfanter'e-Regiment Nr. 118 verlor bis 50 Pro- Mt fttnes Bestandes. Vcn der 12. Infanterie-Division wurde das -nfanterie-Regiment Rr. 350 bei Maresmontiers teils durch Artillerie, teils durch flankierendes Maschinengewehrfeuer zu- fammengeschoffen. Verschiedene Kompagnien wurden gänzlich
?oo 0 m^ en ; c ? b / re Kompagnien Ratten nach dem Kampf von 189 Mann Gefechtsstärke beim Einsatz noch 60
erlitt bei Royon zum großen Teil durch zu ^5 ,.^?en der ungesch.cktcn englischen Arttllerie schwerste er uste. vor allem das Jnfantene-Regiment Rr. 144 und das Infanter.e-Regtment Rr. 57. Bei der 45. Infanterie Division
TI*]*™ natf) Iööew Tronteinfatz nordwestlich Mont- didierüber 30 Prozent Verluste fesigeftettt. Von der 56. Infan- ^ *** bte Jäger-Bataillone Nr. 65 und 69 am 29.
VLf 1 '*'*' s"nröstschen Gegenangriff nordwestlich Mont- worden. Da, Jäger-Bataillon Rr. 49 *** LckLweneMgiment Nr. 100 nahmen an diesem Taa
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Sefichis der unsinnige» vergebliche« Blutspfer, di» beretts vs» ihrer Division verlangt waren. Die Aufzahlung der festgestell- ttn außerordentlich hohe» französischen Verluste wird fortg^etzt.
Entsetzliche e»glische Verluste.
Berlin, 23. April. (WTB.) Bei Nieuwekerke haben die englischen Brigaden 178, 176 und 59. Division sehr schwer geblutet. Die Artillerie der 59. Division wurde restlos aufgerie. ben. Die Gesamtverluste der genannten Brigaden waren so hoch, daß diese fast neu ausgestellt werden mußten. So kehrte z. B. das 216. Netts- und Derby-Regt. der 178. Brigade mtt nur 30 Mann aus der Schlacht zurück. Der Ersatz dieser Brigaden bestand größtenteils aus ungenügend ausgebildeten 18jährigen Leuten. Der 19. Division hat das deutsche Artilleriefeuer ent- setzliche Verluste zugefügt. Alle Nückzugsst ratzen lagen derartig unter dem deutschen Fouer. daß tagelang keine Verpflegung herangebracht werden konnte. Beim Einsatz im Meesenabschnitt wurden die 57. und 58. englische Brigade fast völlig aufgerieben. Ihre Verluste betragen etwa 75 Prozent. Von einer Kom- pagnie kehrten nur zwei Mann zurück. Diese beiden Brigaden wurden am 13. April durch jungen Ersatz notdürftig aufgefüllt und schon am Abend dieses Tages etwa 2 Kilometer östlich des Kemmelberges wieder eingesetzt.
Unser Geläudegervinn.
Berlin, 23. April. (WTB.) In den ersten 18 Tagen der großen Schlacht in Frankreich verloren die Engländer 3440 Quadratkilometer ftanzösischen Bodens. In der zweiten Phase des Kampfes büßte der Feind an der Lys in 9 Tagen 473 Quadratmeter belgischen und ftanzösischen Bodens ein. Insgesamt überließ also die Entente den Deutschen im ersten Monat der Offensive ein Gebiet von 3913 Quadratkilometer. Damit sind weite blühende Landstriche, die bisher vom Krieg verschont waren, den Leiden und Schrecken preisgegeben. Die ideellen Werte, die Frankreich infolge der englischen Niederlagen verloren gehen, lassen sich nicht annähernd in Zahlen umsetzen.
Wiedercrwachcn der Schlacht.
Zürich. 24. April. Mailänder Zeitungen melden aus Paris, daß Calais und Dünkirchen auch von der Landseite aus in Ver-' teidigungszustand gefetzt werden. Englische und amerikanische Pionierabteilungen feien dabei, im Umkreise von 6 Stunden neue Befestigungen zu errichten. Das Pariser „Pettt Journal* meldet am Dienstag ftüh von der Front, daß die Arttllerie- tütigkeit im Raume von Amiens wieder begonnen habe. Auch vor Verdun und Reims zeige von nerrem das Arttlleriefeuer des Feindes.
mnt k°in« Red. ja fet«, wotzl aber M« Tatsrcheii, die zu denken geben. Sollte in Berlin dl»
" ^ der man mit unseren Hoheit-.
samt« Boa "Vt d,mu ' 8 mt ’ d-nn wird Unser ge.
samtes Volk stark m seinem guten Recht daraus die für uns
holl^dNLe E. Ziehen und danach handeln. Ti«
w ? ml ‘ 8rofiet «»kmerksamiei, darüber daß feine begründeten Klagen gegen un« ausoesai-ke w«d°n können. Die gegenwärtige Regierung bät --"verstau! den Holland beinahe vier Jahre hindurch vom Kriege feruzu. hatten, und ihre großen Verdienste gegenüber dem Volk solle» licht vergessen werden, auch nicht, wenn sie selbst der Meinung fei» sollte, daß st» beim Eintreten einer neuen Phase der Kris,/ r e e cht Attischer ist als die bisher durchgemachtcn Studien'
In btlm tcu,' 3 flnbetCT Innern anve.traut sieht'
In die cm Falle wird ein nationales Kabinett fo bald so bald
womöglich das Ruder des Staat-schiff-s in die Hand nehmen Das Wolffsche Bureau bemerkt hierzu: Die Besora«iil-
LÄSLE -> - b»'"« - SÄÄS
Irun frtf steihur v. Richthofens.
Paris. 23. April. (WTB. Nichtamtlich.) Der Korrvspo«. dent der Agence Havas an der englischen Front telegraphiert über die Beisetzung Richthcfens. daß chm die militärischen Ehre« in vollem Umfange erwiesen wurden. Ein Geistlicher nahm nach dem anslkkantschen Ritus die gottesdienstliche Handlung vor Sechs englische Fliegeroffiziere trugen den Sarg zur Gruft «nd legten Kränze mit den deutschen Farben namens des Haupt, qrnntrers einer Brigade und mehrerer Geschwader, darunter eines australischen, nieder Einer dieser Kränze trug die Inschrift: „Dem tapferen und würdigen Feinde "
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London. 23. April. (WTB.) Meldung des Reut,rschen Bureaus. Der folgende Bericht über den Tod Richthofens ist vcn dem offiziellen Kriegskorrefpondeuten bei den australtschen Truppen in Frankreich eingegangen:
Richshofen wurde gestern abgcschossen. als er rn geringer frohe diesseits der australischen Front flog. Die Kugel, die ihn traf, ist wahrscheinlich von dem Kanonier Lewis bei einer Batterie der aulttalifchen Feldartillerie abgefeuert worden. Richthofen fiel am Ende eines Kampfes zwischen britischen und deutschen Geschwadern. Ein britischer Flieger ist der Meinung, daß er Rrchthofen abgeschossen hat Richthofen, der einen Dreidecker steuerte, wurde gettoffen, als er sehr niedrig über dem Boden flog, und als er selbst den britischen Aufklärer herunterjagte. Der deutsche Meisterflieger stürzte nieder. Das Flugzeug ging krachend in Stücke. Nur eine Kugel wurde in Richthcfens Körper gefunden. Sie war in die linke Seite eingednin.ipnr und gerade durch das Herz geganaen. Der Kampf begann, als zwei australtsche Flugzeuge, die sich Ziemlich weit hinter den deutschen Linien befanden, plötzlich sechs feindliche Flugzeuge über sich bemerkten Die Deutschen gingen sofort zum Angriff nieder und saßen uns in der Flanke und im Rücken. Die Australier machten Kehrt und fchosien rückwärts. Einer der feindlichen Dreidecker stürzte herunter, anscheinend steuerlos. Die Aufttalter selbst gingen fort, um sich gegen einen etwaigen Wiederaufstteg zu sichern. Sie befanden sich jetzt außerhalb des Kampfes, der sich über der Somme zwischen etwa fünfzehn Flugzeugen auf jeder Seite abfpielte. Das britische Geschwader von Karnpf. auklärern (Ftgthtrng Scouts) hatte ein feindliches Geschwader angegriffen, und die Austtalier waren anscheinend nur auf einen Teil davon gestoßen. Bis zur Feststellung von Rtchthofens Tod hatte man nicht erkannt, daß es sich um fein berühmtes Flugzeug gehandelt hatte. Die Persönlichkeit ließ sich nach den Papieren und der Uhr des Getöteten deutlich ftststcllen.
Holland.
Haag, 24 April. (WTB.) Das Korrefpondenzbureau teilt mit: Hier waren in den letzten Tagen beunruhigende Nachrichten über ein angebliches Ulttmatum Deutschlands an die hol- wndlfche Regierung im llmlauf. wonach Deutschland gedroht haben soll, unsere Häfen zu besetzen, wenn wir nicht gewisicn deutschen Forderungen Nachkommen würden. An maßgebender Stelle we,ß man nichts vcn einem derartigen Ultimatum.
Amsterdam. 23. April. (WTB.) „Het Vaderland" sagt in einem Leitarttkel: „Unsere Beziehungen zu Deutschland sangen in de« letzte« Tagen an. Sorge zu erwecken. Vo« ettrem scharf
«in IGkrkr VkrIM der AUfmfeAinlfJffn Marink.
Bern, 24. April. Die Agenzia American meldet aus Rio de baS bortt0c Konsulat der Bereinigten Staaten das Verschwinden des Kriegstransportdampfers „Cyclope" be-
ro!c "Demps" bemerkt, ein zur amerikanischen Krregmarine gehörendes Kohlentransportschiff mit eine, Wasserverdrängungen von 19 700 Tonnen.
Dir dkiitlchrn Erfolge in Finnlnnd.
Stockholm, 23. April. Wie „Aftonbladet" aus Finnland erfahrt, besetzten dre Deutschen Ryvinge und Seveaborg. Die roten Gardisteu sind zwischen Lojo und Rushimaeki um- zmgelt. Dre Grenze zwisck-en Efthland und Rußland wurde ol'gesperrt. Es wurde ein Schärenbataillon errichtet unter bem schwedischen Grafen Ehrensvard Npäja. Die roten Gardisten plündern alle Orte aus, bevor sie sie verlassen und richten arotze Zerstörungen an.
Nach einem Telegramm aus Wasa an „Aftonbladeft dankte General Graf Mannerheim Hindenburg und Ludew dorff fiir ihre Gluckwunschdepeschen in einem Telegramm, worin er besonders die Befteiung von Helsingfors durch dir deutschen Truppen hervorhebt.
Mt AkuilnAg im Finnülhk« IHeerbuffH.
Die Meldungen über di- deutsche Finnlandsunterneh» mung haben wiederholt auf die außerordentlichen Schwierig keiten hingewiesen, welche den Schiffsbewegungen und Landungen durch die noch teilweise bestehende Vereisung im Finnischen Meerbusen erwuchsen.
Bezeickwend hierfür ist nachstehender F,mkipruch des russischen Kreuzers „Piotr Wekiki", der am 14. April von unseren Seestreitkräften ausgefangen wurde:
An „SenriaT : „Piotr Wettkr", „Armato* „Truvor^
sitzen östlich von Hochland ohne Kohlen in krittscher Lage fest im Eis. Bitte sofort Hilfe. „Piott Weliki".
Die vorgenannten drei Schiffe waren dem deutschen Geschwader am Abend des 11. April auf seknern Vormarsch gegen Helsingfors begegnet. Die russischen Schiffe selbst befanden sich offenbar auf dem Wege von Helsingfors nach Kronstadt. „Jermak" ist der bekannte Rieseneisbrecher von 8000 Tonnen der russischen Kriegsmarine.
Die Eisgefcchr selbst für größte und stärkste Schiffe dort oben liegt darin, daß sie nnt den Eisfeldern oder dem Packeis zusammen bei Wind abgetrieben werden und auf eins der zahllosen Felsenriffe der finnischen Gewässer treiben Auch ein VorankergeHen selbst mit stärkstem Ankergeschirr würde nichts nützen, da die Wucht der Eismassen die Anker iiber den Grund ziehen oder die Ankerketten vrechen würdH. Zudem erlauben die großen Wassertiefen des Finnischen Meerbusens nur an wenigen Stellen ein Ankern.
Ueber das Schicksal der drei hilferufenden, mit Tausew- den von Angehörigen männlichen und weiblilchen Geschlecht, der russischen Marine besetzten Schiffe ist weiteres nicht be- kan nt geworden.
Große Zente beim Cfitintörldi in die Kr'm.
Ueber den Einmarsch in.die Krim berichtet der KrieM bcrichterstatter der „Voff. Ztg" Hans Kyftr aus Bierislawl, den 20. April:-
Gestern haben sich unsere im Raum südlich des Dnzesir aufmarschierten Truppen nach einem schweren U-ngeh..ngskamps an der Landenge von Perikop den Weg in die Krim geöfslret. Reste der aus Nikolajew und Cherson vertriebenen bolschewistischen Truppen, die sich hauptsächlich aus Matrosen, entlaufenen Frontsoldaten und plündernden Banden zusammensetzen und von Sewastopol aus Verstärkungen erhalten haben, sperrten mit Artillerie und Maschinengewehren die nur neun Kilometer breit« Larrdenge. wobei der Kanal, ein altes tartarisches Bauwerk, i» seinem ausaetrockneten Zustand kein Hindernis bot. Nachdem unsere Truppen einen kurzen Widerstand an der Straßenkreu- 8ung bet Czaplinka gebrochen hatten, stieß unsere Kaoallerce, unterstützt van Infanterie und Artillerie, auf Kraftwagen herangezogen. gegen Perttop vor. Dem westlichen Flügel gelang es, über den Kanal zu setzen und den Gegner zu umfasien. bevor in der Front der allgeineine Angriff losbrach. Der Feind wurde vernichtend geschlagen Eine große Bertte an Geschützen, MAN. schinrrlgewehren und Munttionsvorräten fiel tn unsere Hand. Perikop und Armianst sind besetzt. Die Verfolgung des flüchtenden Gegriers tst von unserer Kavallerie und auf Kraftwagen verladenen Iägerbataillonei» ausgenommen worden, llnserch Truppen kämpfen mit Erbitterung da dt« bolfchewtsttsche» Ba»


