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für diesen Feld,ug nicht mehr in Frag«. Der Zkra». fckretär besprach sodann eingehend den amerrkanisch«,

Schlutz der Sitzung stellte Staatssekretär B, Capelle fest, daß alle U-Bootvergebungen selbstverständlich vom Reichsmarineamt erfolgt sind und daß niemals die Reicl>smarineverwaltung weder vom Reichskanzler ncch von der obersten Heeresleitung zu größeren U-Bootvergebungen veranlaßt wurde. Vom Reichsmarineamt ist alles n^w Er* henkliche für die Entwickelung der U-Bootwaffe geschehen.

ssniloffruist da altes Fandltsrmlkstk.

Berlin. 17. April. f3BI33. Amtlich.) Wie kürzlich mit. gekeilt worden ist. sind die 1869 Geborenen und auf Grund der Landsturmaufrufe zu den Fahnen cinberufenen Landsturmleute spätestens am 30. April zu entlassen, soweit sie nicht freiwillig im Dienste bleiben wollen. Soweit sich solche Leute vorüber­gehend. beispielsweise als Urlauber, im Hcimatgeblete aufhal­ten. sind sie von der Verpflichtung zur Rückkehr ins Fel), zur Etappe oder in das- besetzte Gebiet entbunden. Sie haben sich alsbald zu der für sie zuständigen Ersatzformation zu begeben, dre ibre Entlassung veranlaßt. Dre Gemeindevorstände wer- den ersucht, die ortsanwesenden Urlauber dieses Jahrganges KKrvon in Kenntnis zu setzen.

Die Strfltüfrfolgwnf? Kichitomkys.

tot Fron- System tzaL Ufa diess 8s» Levermur E»yla«ds de« Todesstoß z» versetze» km Begriffe find, so hat das Heimatshrer bewiesen, daß e» seinerseits nicht zurückfteht, wenn es gUt. de« Vaterland seine Dienste zu leihe«. Die dis jetzt bekannte« Zah. len lasten erkennen, daß der Erfolg der achten Kriegsanleihe die siebente wahrscheinlich übertreffen wird, ja es ist berechtigte Hoffnung vorhanden» daß das Ergebnis der Achten das beste von sämtlichen Anleihen sein wird. Erfreulich ist es. daß allenthal­ben die rege Beteiligung aus landwirLjchaftlichen Kreisen her­vorgehoben wird. Daß die Landwirtschaft bester wie im letzten Herbst herangegangen ist. bat seine Ursache darin, daß im Herbst der Erlös aus der Ernte noch nicht eingegangen ist und der Landwirt ist nicht gewohnt, auf Pump Anleihe zu kaufen. Bei ihm muß das Geld daliegen, wenn er dafür etwas anschaffen will. Zn der Stadt Friedberg war das Ergebnis 5332700 Mark, es stellt sich um etwa 600 000 Mark höher wie bei der siebenten Anleihe. Noch bester ist der Erfolg in Butzbach, das dieses Mal mit 6,19 Millionen Mark an der Spitze des Krei­ses Friedk-erg marschiert und 1.7 Millionen Mark mehr wie das letzte Mal gezeichnet hat. Nachstehend einige bis jetzt bekannte i Zeichnungsergebnisse: die in Klammern gestellten Zahlen be- - ziehen sich auf die siebente Anleihe: Mainz 53,50 (39,62): Eo- burg 23 (17): Aschaffenburg 10 (8JO; Pforzheim 27,74 (19.5); Solingen 30 (25); Kolberg 11 V* (10K-); Dresden 239 (209), Chemnitz 109 (77); Bielefeld Stadt und Land 50 (43.6); Esten 225 (201); Dortmund 65 (61,8); Magdeburg 178,2 (141,7); Karlsruhe 125 (100); Barmen 83 (66); München-Gladbach 26 (22 H).

Berlin, 17. April. Bei der Tagung der nächsten Voll­sitzung ds Herrenhauses am 26. April steht als fünfter Punkt der Bericht der Gefchäftsordnungskommifsion über d u An­trag des ersten Staatsanwalts beim Landgericht I Berlin um Erteilung der Genehmigung zur strafrechtlichen Ver­folgung des Mitgliedes des Herrenhauses Fürsten Lich- norvsty.

Verschiedenes.

Die Verkäuferinne« im Schlaraffenland.

Leipzig. 16. Aug. Daß die Verkäufer und Verkäuferinnen rn den Geschähen des täglichen Bedarfs zur Zeit stark umworbene Persönlichkeiten sind, ist allgemein bekannte Tatsache. Rach den Mittelungen der ..Leipziger Schuh- und Lederzeitung" müssen aber die Verkäuferinnen in dieser Branche direkt ein Schlaraf­fenleben führen. Das genannt» Blatt erzählt u. a.: ..Die Schuh­warenoerkäuferinnen sind beute die umfchwärmtesten Personen, weder der Reiche noch der Vornehme scheut sich heute, mit der Schuhwarenverkäufer'n sich auf freundschaftlichen Fuß zu stellen. Was Wunder, wenn heute die Verkäuferin der sc sehr begehrten Fußbekteidungsgegenständr erklärte, sie habe es noch nie io gut gehabt, wie jetzt tm Kriege, tlnd in der Tat werden diese früher meist schlecht entlohnten Verkäuferinnen von dem reichen Publikum in geradezu unglaublicher Weise verhätschelt und j verwohnt Sie werden mit kostbaren Gegenständen, mit teuren feidnen Blusen, mtt Etzwaren, die der gevöbnUche Sterbliche heute weder erhält noch bezahlen kann, m't Brillanten (sic!). Weinen. Lckcrrn geradezu überschüttet und die Wohnung man­cher Verkäuferin gleicht im Innern einem kleinen Warenhaus Felgende Episoden ans einem Dresdener Schuhwarenhaus wer­den uns von einer der dort beschäftigten ersten Verkäuferinnen als verbürgt m,tgeteilt: Die Frau eines Sanatoriumsbcsitzers aus Dresdens Nähe kommt ins Geschäft. Sie unterbreitet der Verkäuferin zunächst eine kostbare seidene Bluse und bringt dann noch eine delikate Cervelatwurst zum Vorschein. Die Ver­käuferin kennt ihre Leute. Binse und Wurst verschwinden und die Geberin gelangt in den Besitz der gewünschten Lackschuhe. Ein Weinhändter vom Rhein scheut die weite Reise nach Dres­den nicht. Die Verkäuferin ist zwar anfangs zurückhaltend, aber ein Präsent von 25 Flaschen Wein tut auch hier seine Schuldig­keit. Am Fernsprecher im Schuhgeschäft wird die Verkäuferin verlangt. Frau Kommerzienrat V. die am Tage zuvor auf das aufmerksamste bedient worden ist. hat bereits der Verkäuferin einige Stücke Butter und andere Seltenheiten zukommen lasten. Sie will ncch fin übriges tun und bietet der Verkäuferin ihre Loge im ersten Rang in der Hofoper an. Die Verkäuferin lehnt aber dankend ab. denn sie ist bereits von der Familie des Fa- brikdirekrors D. für den Abend in den ..Englischen Garten" ge- beten worden, um an einem kleinen einfachen Abendesten leil- zunehmen. denn sie konntezufällig" die Wünsche der reichen Familie rn bezug auf Frühjahrsschuhe erfüllen."

(Die Farben werden hier wohl etwas reichlich dick aufge- *ragen fein.)

Aus französischen Briefe«.

Wie drückend der Krieg gegen Deutschland empfunden wird, wie im Grurde der französischen Volksseele eine Verständigung mrt den Mittelmächten h.'rbeigrsehnt wird, und wie verzerrt sich die prahlerischen Rufe derBcfrerer der Völker" in den Köpfen der Franzosen widerspiegeln, geht aus einem Briefe hervor, der uns in die Hände fiel und den ein Gefangener an feine Familie kurz vor seiner Gefangennahme auf Posten schrieb. Es heißt dert wörtlich:

..Seit Erschaffung der Welt man eine solche Sklaverei nicht gesehen. Für die Freiheit der Völker zu kämpfen! Von Frerhert leihe Spur! Cie sollen ihre Millionen nur selbst verteidigen: wir wollen zu unserer Familie zurück und für un­sere Kinder arbei1-:a. es fehlt an Leuten; augenblicklich bin ich mit noch älteren Kameraden in vorderster Linie (der Schreiber des Brieses ist 45 Jahre alt). Wer hätte das ge­glaubt! Unsere Frauen und Kinder sterben derweilen Hun­gers! Das ist die wahre Stimmung an der Front. Was die Zeitungen schreiben, ist nichts als Lug und Trug."

Gin neuer Heimatfreg.

Roch sind die genauen Zahlen der achten Kriegsanleihe Kkcht bekannt, aber schon heute kann man mit Eewißrheit sagen, £ das deutlLe Volk in der Heimat sich hinter die Sieger an

Usm Felde

der Ehre.

Nieder-Wöllstadt. Dem Dragoner Karl Neibling, der feit Kriegsbegiim ununterbrochen im Felde steht wurde das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen. Die Hessische TapferkeitsmedaUle erhielt er schon früher. Herzlichen Glückwunsch!

Ans der Heimat.

Fricdberg. Herrn Feldpostsekretär Keßler wurde an­läßlich der Brest-Litowsk°Wiener Kurierfahrten dasO;ster- reichische Goldene Verdienstkreuz mit der Krone am Band der Tapferkeitsmedaille" verliehen. Unseren herzlichsten Glückwunsch!

Friedberg. Zum Einbruch im Warenhaus. Es ist gelungen, den einen der beiden Einbrecher, dre den Diebstahl im Warenhaus ausgeführt haben, festzunehmen. Rach alter Verbrechergewohnheit zog es die Beiden wieder an den Schauplatz ihrer Taten, abends stiegen sie wieder in einen Zug nach Frankfurt. Der Pförtner Kühl erkannte sie sofort und die Polizei in Frankfurt wurde durch ten Fernsprecher auf das Paar aufmerksam gemacht. Leider gelang es bei der Einfahrt dem einen Spitzbrrben zu ent­kommen, während der andere seinem Schicksal verfiel.

Volksschule. Zu Beginn des Schuljahres 1918 betrug die Gesamtzahl der Schüler in der Musterschnle 870, und zwar 430 Knaben und 440 Mädchen. Die Schule im Stadt­teil Fanerl>ach zählte 131 Knaben und 122 Mädchen, zusam­men 253 Schüler. Reu ausgenommen wurden in Friedberg 165 ,im Stadtteil Fauerbach 44 Kinder.

FC. Okarben. 16. April. Die 20jährige Wilhelmine Leon­hard dahier wurde vom Schöffengericht Vilbel wegen Vergehen gegen Sie Verordnung des stellvertretenden Generalkomman- dcs des 18. Armeekorps, betreffend Verhalten gegenüber Kriegs­gefangenen, zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt.

Aus Starkcnburg.

FC. Groß-Gerau. 16 April. Dem Leutnant und Kompagnie, führer Müller. Lehrer in Königsftädlen, wurde das Eiserne Kreuz erster Klasse verliehen.

FC. Babenhausen. 17. April. Die Witwe A. Rollmann im benachbarten Pflaumenheim erhielt die Nachricht, daß am 31. März bei einem Sturmangriff ihre beiden Söhne zu gleicher Stunde den Heldentod gefunden.

FC Ans dem Ried. 17. Avril. Eine 61 jährige Frau legte in einem Anfall von hochgradiger Nervenüberreizung dadurch Hand an sich, daß sie d-en Kopf in eine Kanne Waster steckte und so erstickte.

Aus Hessen-Nassau.

FC. Wiesbaden. 17. April. Auf dem Büro der Landwirt­schaftskammer dahier war der 16jährige Friedrich Reinhardt angestellt. Von einem anderen jungen Mann wurde er darauf aufmerksam gemacht, daß man sich Geld verschaffen könnte, wenn man dre Zahlungsanweisungen eines Direktors, der ein Konto bei der Ncssauifchen Landesbank hat, ausfüllt. Da lernte Reinhardt eines Tages zwei junge Mädchen von der hiesigen Bekleioungsstelle kennen, ging öfters mit ihnen aus, was Geld kostete, und eines Tages im Oktober erwischte er eine Zahlungs­anweisung, füllte sie auf 500 Mark aus und bekam den Betrog anstandslos auf der Landesbank ausbezuhlt. Als dies klappte, stellte stch Reinhardt noch viermal Zahlungsanweisungen aus und erhob auf diese Weise den Betrag von 1750 Mark. Das Geld gab er in Gesellschaft der beiden jungen Mädchen aus. Um ! zu imponieren, steckte er sich hei Spaziergängen mit den Mäd­chen das Ordensband vom Kriegsverdienstkreuz ins Knopfloch. Heute hotte sich Reinhardt wegen schwerer Urkundenfälschung und Betrug vor dsr Strafkammer zu verantworten. Er wurde in eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten genommen. Wege« Uebertretung erhielt er eine Geldstrafe von zehn Mark.

FC Wiesbaden» 17. April. In einem Schwermutsanfaü stürzte sich heute früh ein Fräulein Grimm im Hause Herder- strcße 6 aus dem Fenster in den Hof und erlitt schwere innere und äußere Verletzungen, denen sie bald darauf erlag.

FC. Wiesbaden. 18. April. Zwei 18jährige junge Mäd­chen. Fürsorge.; öattnge. waren eines Taaes aus dem Johannis-

stift dahier ansgerückt und als |tc nicht wußten wohin mW- Abend, klopften sie bei verschiedenen hiesigen Prostituierten an.* wurde» aber abgewiesen. Auch am Römertor bei der Witw, Müller, ws Kontrolldirnen wohnen, sprachen sie vor und bäte» um Obdach. Es wurde gewährt. In schamlosester Weise aber veranlatzte die Müller die jungen Mädchen, sich gegen Entgell der Unzucht hinzugeben. Wegen Kuppelei nahm heute da» Schöffengericht die Müller in eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten. Der Amtsanwalt hatte drei Mcnate beantragt.

FC. Aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden, 16. April. D-v Bezirksausschuß beschloß hinsichtlich des Anfangs der Schonzeitz für Birk-, Hasel- und Fasanenhähne sowie des Schlusses der Schonzeit für Rehböcke es für das Jahr 1918 bei den gesttzlich bestimmten Zeitpunkten zu belassen. Die Jagd aus Rehböck» tm diecsertigen Bezirk geht daher am Donnerstag, den 16. Mat d. I. auf.

FC. BierfLadt, 17. April. Am Samstag wurde hier in der Wilhelmftraße eine Eeheimsck'lächterei von der Polizei gehoben und das Fleisch an die Einwohnerschaft verteilt.

FC. Büdesheim bei Bingen, 17. April. Die Ehefrau des Arbeiters Schuhmacher dahier wurde wegen Mißhandlung ihre» Stieftöchterns und wegen Verbrechens gegen den 8 176,3 $» einem Jahr sieben Monaten Zuchthaus verurteilt.

FC. Weilburg, 16. April. Be, der stattgehabien Versteige- rung, der dem französischen Staatsangehörigen Myrtill Martz gehörigen Mühlenwerke Guntersau dahier blieb die Berliner Firma Friedrich Oswald Krüger Letztbietende mit 75 650 Mark für die Gebäulichkeiten und Wiesen. Ihr wurde der Zuschlag vorbehaltlich der Genehmigung des Landwirischaftsminisiers erteilt.

FC. Nastätten, 16. April. Der Ende voriger Woche vo» einem Güterzug überfahrne Schlosser Michel von Vogel ist an den erlittenen Verletzungen gestorben. Unter außerordentlich starker Beteiligung fand gestern dir Beerdigung in Vogel statt.

Aus Kurhesse».

FC. Marburg, 17. April. Eine der Allgemeinheit dienend« Schuhinstandsctzungswerkstätte ist jetzt auch in hiesiger Stadt eingerichtet worden.

FC. Aus dem Kreise Wolshagen. 17. April. Fallend» Brennholzpreise! Wenn noch kürzlich 4 Raummeter Buchen- scheitholz mit 100 Mark und Buchenknüppel mit 80 Mark be­zahlt wurden, wurden jetzt auf den letzten Versteigerungstecmi- nen für elfteres 6063 Mark und für letzteres 4044 Mark ge­zahlt.

FC. Lindenfels, 16. April. Zwei hiesige Kurgäste, Fra« Herda aus Wiesbaden und ihre Tochter hamsterten in Winter­kasten 173 Eier und 8 Pfund Butter, die ihnen durch die Gen­darmerie abgenommen wurden. DerOdenwälder Anzeiger* fordert mit Recht die Ausweisung solcher Kurgäste, die alle Kur­gäste tu Verruf bringe».

Die Abgabe getragener Kleidung erleich­tert den Erwerb eines Bezuasscheines.

Offene Stellen:

1 lediger Verwalter. 6 Knechte. 2 Melkerlehrlinge. 2 Knechte« familien. 1 verheirateter Verwalter. 1 Kuiicher. 4 Ar citetfomUien, 6 Schreiner. 2 Glaser, 9 Dienstmägde, 12 Hausmädchen, 5 Küchen Mädchen, 1 Köchin.

Stellenfuchende:

Mehrere Melkerfamilien un > ledige Melker. 1 Fräulein ? Büro. 1 W rt chafterm. 1 Haushälterin, 1 GutsaMei.tl., mb Hofaufsicht. 1 Kriegersfrau mtt 7 lährizem Mädchen (Näherin)

Kiicherjchan.

ÜStül 8t» *««1« «**.».* Eine reich illustrierte Chronik der ICEreignisse feit dem 1. Juli 1914.

Herausgegeben von Dr. E. H. Baer. Verlag von Julius Hoff- mann, Stuttgart. / Band 15, Preis 6 'JJ ark.

Ungeheuer schwillt für jede Gesamtdarstellung der kriegeri'che« und der politischen Ereignisse des 'U'ettkriegcs der Stoff un er der lchreidenden Feder an; welrl e Aufgabe, chn nu zu orbnen, zu gliedern, zu einem lebendigen Gesamtbilde or ani^ch auf^ubauen ! Der ..Völterlrieg" faßt die Vorgänge auf dem Welits.eater in Zelt- abschnilten von je einem halben Jahr zusammen, innerhttb dere« er feinen großen Rundgang über die Schlachtfelder. ; intet den Fronten, durch die Parlamente und Kabine!te vollendet, eine Einteilung, die ebensowohl gute Uebcrsicht als auch zwanglofe Bitdung von natürlichen Darilellungsgruppen möglich macht. Der nun ausgegebene 15. Band bringr die inneren Vorgänge Frankreichs im 4. .Kriegshalbjahr lE"de Fe bruar bis Anianz August 1916. und die wirtichaftliche Entwicklung die es Lande» im angegebenen Zeitabschnitt, ferner die ge amten Italien be­treffenden Ereignisse knegeri cher und politi'chec Natur, so besoiu« ders die große österreichiiche Frühjahrsoffensive von 1916 und de» Stur; des Kabinetts Salandra, schließlich noch den See- und Luftkrieg die er Zeit, worunter Deutschlands großer Seesieg wom Skagerrak, der Untergang Kitcheners auf der Hampshire und ems Reihe eriolgrcidjcr Lustangriffe auf En land zu rechnen sind. Hat die eigene Ar', wie derVölkerkrieg" dte Geschehnisse vo» den Le er bringt, schon bisher außerordentlich warme, dereuwitttg» Anerkennung gefunden, so läßt sich von dem neuen Bande woh lagen, daß das Werk wie äußerlich umtangreicher .o mnerlick volllomn euer wird: immer wieder ne e Quellen bieten sich dar. immer sorgfältiger wird die Auswahl, sicherer die Velalbei ung, ge chlossener der Aufbau, schöner und lebendiger das Ganze. Wa« auch wlssenichaftiiche Nachprüfung in späteren Werken über de» Krieg noch klären, berichtigen oder besser überschauen wird: keines derielben wird mehr den heißen Atcm und den lebendigen Puls- fchlaa der großen Zeit haben können, der aus demVölk?rkrieg" io eigretfend empfunden wird. Tiefste Beieeluna des Geschehens ist das ruhmvolle Bestreben der Kunst unserer Zeit; hier wird sie auch aus die Geschichtsschreibung übertragen. Aus der Höhe der Zeit stehen diese Bände besonders auch mit ihren ,o mannig­faltigen. so wahren und schönen Bildern, welche die lebetwig» Wirkung der Darstellung vorirefflich ergänzen.

Berantwortlich für den politischen und lokalen Teil: LttO Hirschet. Friedberg: für dev Anzeigenteil: R. Henner/ Fnedberg. Truck und Verlag derNeuen Tageszeitung-. A- (£ griedbera i K.