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Grane Gefahren.
Roman aus der Gegenwart von M. Gvntard. Schuck.
Nachdruck verboten.
' nichts!"
r r wußte, mit welch Tagen auf Nachricht nicht weniger groß, i:: Es warten Tausende ist das Los der Tahmn-
.denk mal
Was ' zwischen
Anfmerk-
„Nern, mein Kind auch
Seine Stimme.f'-imj >Ö fieberhafter Erwartu- wartete. War seine Sehrts Nur daß er sich immer wies«': und Abertausende mit Dir. gebliebenen. —
Er hatte einen Brief geöffnet und la°
-Alle Wetter!" sagte er nach einer ' an, Helen, was Regina hier schreibt."
..Von Regina?" Helen fragte c? ' lag ihr an Reginas Briefen, wenn der ciuc war, den sie so sehnlickst erwartete.
Dem alten Herrn zuliebe Zeigte sie samkeit.
„Was schreibt sie denn?"
„Denke Dir doch, sie hat sich verlobt und bittet um meine Einwilligung."
„Verlobt? Wirklich? Aber sie war doch ganz nahe an der Front? Wie ist denn das möglich?"
„Ja, ja, im ersten Etappenlazarett. Aber bist Du denn gar nicht neugierig, mit wem?"
„Ja. kenne ich den Glücklichen denn?"
natürlich! Das ist's ja gerade, was mich freut, daß es nickt irgendein Fremder ist."
„Und wer ist es? Nun sag's nur schnell!"
„Doktor von Harthausen, Alfreds einstiger Mil.mb.'fier an der Londoner Botschaft."
„O, Doktor von Harthausen! Gut kenn ich ihn Er war Alfreds Freund." Herzlich sagte es die junge Frau.
„Ueber diese Wahl freue ich mich sehr," entgegnete Baron Werkheim. „Wirklich sehr! Harthausen ist ein aus- gezeichneter Mensch." . -
„Gräfin Regina ist auch ein! ausgezeichneter Mensch» Herr Varon."
Archibald Douglas war es, der in seinem ungelenkten Deutsch die Worte in die Unterhaltung warf.
Helen hatte ihn und die ganze schreckliche Unterredung von gestern beinahe vergessen und wurde nun mit einem Schlage wieder daran erinnert.
Der alte Herr warf dem jungen Engländer einen wohlwollenden Blick zu. Mit dieser Anerkennung hatte sich Archibald das Wohlwollen des Barons mit einem Schlage errungen.
„Ah, ja. Sie haben ja das Kind in ihrer Tätigkeit gesehen."
„Ich habe noch nie eine junge Dame kennen gelernt, die so tüchtig und fleißig ist. Sie war unermüdlich. Und immer gleich freundlich und hilfsbereit. Alle Verwundeten liebten sie."
„DaZd freut mich! Freut mich wirklich sehr, Zch war erst entschieden dagegen, daß sie ins Rote Kreuz eintreten sollte. Sie war mir zu jung. Regina ist mir ans Herz gewachsen, wie kamn eine leibliche Tochter — und einst — ich kann es jetzt ja sagen — hatte ich ganz besondere Wünsche."
Er tt'at auf die junge Frau zu und sttich ihr über den blonden Scheitel. „Dieser Blondkopf hat mir damals einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber es ist jetzt auch so gut, nicht wahr?"
„O, ich Hab's gewußt, Papa! Ich fühlte es von Anfang an, als ich Regina sah."
Arcknbald in seinem leicht verletzten englischen Dünkel ärgerte sich. Das sah ja beinahe aus, als müsse es sich seine Schwester noch zur Ehre anrechnen, daß Werkheim sie genommen.
„Helen hat damals noch mehr Berechnungen über den Haufen geworfen, Herr Varon. Unser Vater war durchaus mcht mit den Wünschen seiner Tochter einverstanden. Aber Helen als sein verzogener Liebling konnte sich manches erlauben. So hat sie auch hierin ihren Kopf durchgesetzt."
, Herr von Werkheim antwortete nicht. Er zog die -tirnl ln Falten und vertiefte sich weiter in Reginas Brief.
Helen warf dem Bruder einen enttüsteten Blick zu Was fiel dem Archibald denn ein! Er sollte sich nur unter-" sieben, etwa gar von der unerquicklichen Geschickte auzu- fangen.
„Ist Herr von Harthansen denn auch im Felde gewesen, Papa?"
„Ja, Kind! Er ist Hauptmann der Reserve. Wurde leicht verwundet und geht in den nächsten Tagen wieder zur Front."
„Diese deutschen Reserveoffiziere — ja, Herr Baron ick) weiß nicht, wie ich es sagen soll —, früher habe ich diesen Lport oft belächelt. Aber ich muß jetzt zugeben, daß es doch mcht nur Spielerei ist. Deutschland wird nicht io unter
Jrr * rn I? nacI 311 Ieiöcn haben, wie die andern Staaten, Also hat die Sache wirklich etwas für sich."
„Nein. Offiziermangel droht uns nicht so leicht. Ena« land ist sicher früher fertig mit seinem Offizierersah. Ja,
ja. -.tan kann auch manchmal von den dnmrnen Deutschen lernen."
„Sag, Pa^xi, hat Regina Herrn von Harthansen denn !chon früher gekannt?" fragte Helen den alten Herrn. Reginas Verlobung erregte ihre Aufun-rkfamkekt weit mel.r, als das eitrige Kriegsgespräch der beiden Herren. ' .
„Harthansen ist einige Male mit Alfred zur Ja ad hier gewesen, und dann trafen sie auch auf eurer Hochzeit zusammen."
„Na, dann ist es ja nicht ganz so überraschend für Dich, Papa. Ich dachte, sie hätten sich noch nie gesehen."
Das Gespräch verstnmnite. Der alte Herr vertiefte sich wieder in seine Briefe, und die Geschwister hingen beide ihren Gedanken nach.-
."Bist Du zu einem Entschluß gekommen, Helen?" kragte Archibald am Nachmittag die Schwester, als sie sich im Park trafen.
Fortsetzung folgt.
Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.
Musketier Heiyrich Böller
Jnsanterie-Negiment Ne. 88
zwei Tage vor seinem 20. Geburtstage, am 1. Ofterfeiertag gefallen ist. Nieder-Wöllstadt. Münzenberg, Erohkarben, dm 9. April 1919.
In tiefster Trauer:
Familie Fritz Böller.
Holzversteigerimg.
Samstag, den 13. April, mittags um 2 Uhr anfangend, kommt im Eemerndewald Burg-Eräfenrode, Distrikt Diebseiche, folgendes Holz zur Versteigerung:
3 Eichenstämme von 47—58 cm Durchmesser, 6-6.20 m Länge - 3,85 fm;
4 Birkenstämme von 13 cm Durchmesser - 0,27 fm: 150 Stück Lärchen-Reisstangen;
Scheiter rm: 9,5 Eiche, 23 Birke;
Knüppel rm: 10 Eiche. -16 Birke. 10 Aspe;
Reisig rm: 62 Eiche, 60 Birke, 14 Aspe.
Zusammenkunft an der Eisenbahnbrücke Erbstadt—Kaichen. Burg-Eräfenrode, den 10. April 1918.
Crosjh. Bürgermeisterei Burg-Eräfenrode.
I. V.: Rahn, Eem.
33dr.: Die Erkrankung der Hch.
Schad, Ehefrau. Anna geb. Kohlmeier, wohnhaft tm Stadtteil Fauerbach an Schwarzen Blattern.
Kekgmrtmachmrg
Ich bringe hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daff Sonnabend, .13. l. Mts., nachmit ags 1 1 / 2 rm Stadthaus des Stadtteils Fauerbach ein öffentlicher kostenloser Impftermin stattfindet, bei dem allen, die mit ansteckenden -Oiatternkranken m Berührung gekommen, sind, Gelegenheit zunr ^wpien gegeben wird.
orf) empfehle vondiel'er Impfung rveugehenden Gebrauch zu machen.
Friedüerg, den 11. April 1918.
Der Bürgermeister.
I. V.: D a m m.
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Frie-berg. den 1L April 1918.
Der Ällvertretendr Bürgermeister.
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Zur Annahme von Zeichnungen sind unsere Geschäftsräume
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Am Samstag, den 13. Apn».' l. Zs., vormittags 11% Uhr, kommen inffStadthaufe des Stsdt- teils Fauerbach die bisher in bürgerrechtlicher Benutzung von R. Haas 28 we.. Jakob Köhm Wwe Friedrich Schwalb Wwe. gewesen und nach deren Ableben auf die Stadt übergehenden Pflanzstiick-' chen auf der Bleiche, sowie ein Grabstiick an der südlichen Mauer des Friebberger Friedhofs, 110, qm enthalkend, zur Nenverpach» tung.
Friedberg, den 10. April 1918.'.
Der Bürgermeister.
2. B.: D a m m.
1 Sonntag, den 14. April,
dur die zeit vom 15. April bis 10. September 1918 werden di- SImLssttUiden der städtischen Verwaltung auf vormittags von 8
J”* 1 von
3 bis 6 Uhr festgesetzt.
, A". den Zahltagen der Stadt- kaffe x ft letztere geöffnet von 9 bis 1 Uhr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags.
Friedberg, den 10. April 1918 Der Bürgermeister. _ 2. B.: Damm.
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