n. 'nwTrysqax wm* wm* Wlto* m — gewöhnlich vormittags aufgegebne Havasnote üb« dt, fffr trw Operationen an der Westfront gestern ansgeblteben fit. Dt, natürliche Erklärung hierfür finden fchwetzerfiche Blätter i« d« kritischen Lage Haigs, der infolge d« gestern erfolgte» Gt«. druckrurg seines von Portugiesen gehaltenen Zentrum» -wische« La Bassee und Armentieres in schwere Bedrängnis geriet. Ei« weiterer Beweggrund für das Schweigen d« offiziösen französischen Agentur ist die unsichere Lage Fochs südlich von Eoucy-le- Ehateau, die durch die Erfolge der Deutschen in diesem Abschnitt stark gefährdete Verteidigung.
Gefangenenvehandlung durch die Australier.
Berlin 11. April. (MTB.) Englische Offiziere gaben fol- genden in den Gräben der Australier miterlebten Vorgang zu Protokoll. Als einige deutsche Gefangene mit Begleitmannschaften vorüber kamen, wurde plötzlich ein« von ihnen in LLucke zerrissen. Kurz darauf ging es einem andern gerade so. -rie englischen Ofiztere sahen dann, wie die Australier beim Herannahen von Vorgesetzten schleunigst Handgranaten ln einen Sack verschwinden liehen. Ein anderer tat so, als sei nichts geschehen und rauchte ruhig seine Pfeife. Die Australier warfen
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Drohende Umfassung bei Arras.
. Di- Aiirichcr „Post" melde!: Südlich Arras beginnt sich be- eei.s eine drohend« Umfassung der Stadt anzudeuten. Die Ee- . }I „ bie englischen-fronzöfischen Truppen, daß die Deutschen ,-nen Durchbruch in der Richtung Donlten- vornehmen, um dies zu einem Vorstoß gegen die Verbindung nach Süden aus. zunutzen, ist im Wachsen begriffen. Südlich Amiens ist die Sicherheit der ganzen französischen Aufstellung schwer bedroht Eine d-.rekte Roidwest-Siidost-Linie besteht für die Alliierten «acht mehr.
Reims vollständig geräumt.
5* ie "Zürcher Post" meldet aus Paris: Reims ist fetzt voll- stairdrg geräumt. Die letzten Einwohner, etwa 1600 Personen TI, ,eit ” feUn M-»aten in ihren Kellern lebten, verließen am ^hl-n Montag die Stadt. Ueber 3000 Flüchtlinge aus der Regent, von Amiens und Moutdidier trafen vorgestern tm De. partement Jsere in Südftankreich ein.
(3Bm > Me sehr bereits die große .deaffche West-Offensive auch französisch- Ka.npfdivis-onen in M.t-
0e l° 3e l %*' ߀ ^ t fcaraU5 hervor, daß von den Deut.
htrl fr*** ^fongene gemacht wurden, die dem unae° btenten französische» Landsturm angeh^.
Gegen Ctemenrea«.
Telegramm Kaiser K«rrlS a» Kaiser Wrlhel«.
1 V ^°£ er **° rl Achtele heute an den
oeirftchen Kaiser folgendes Telegramm:
»Der französische Ministerpräfident, in die Enge ge- trieben, sucht dem Lügennetz, in das er sich selbst verstrickt hat, zu entnnnen, indem er immer mehr und meh- Un- ta»W n ten a nI)flu f i und sich nicht scheut, nunmehr auch die vollrg fatsche rmd unwahre Behauptung aufzustellendaß rch rrgendwolme gereckste Rückerwerbungsansprüche grank- rerchs auf Elsatz-Lothringeu anerkannt habe. Ich weise diese Behauptung mit Entrüstung zurück. In dem Augenblick, m welchem dre österreichisch-ungarischen Kanonen qe- merniam mit den deutschen an der Westfront donnern, be- darr es wohl kaum eines Beweises dafür, daß ich für Deine Provinzen genau so kämpfe und auch ferner zu kampren bereit bm. als gälte es meine eigenen Länder zu ver- rewigsn.
Obwohl ich es angesichts dieses sprechenden Beweises der völligen Elemeinschaft in den Zielen, für welche wir - ^ umiiehr fa,t wer Jahren den Krieg fortführen s,ir uberfluffig halte, auch nur ein Wort über die erlogeiw Be. baiwtung Clemenceaus zu verlieren, liegt mir doch daran, rÄ T ( kt1tr Gelegenheit erneuert der vollständigen Solidarität zu versichern, die zwischen Dir und mir -wischen Deinem und meinem Reich besteht. Kein- Jn- "®“ e ' E-b'-e- Versuche, von wem immer sie ausgchen mögen, werden unsere Waffenbrüderschaft gefährden/ (he- meinsmn werden wir den ehrenvollen Frieden erzwingcn."
Paris, 11. April. Der Kammerausschuß für auswärtige Nngelegenhciten beschloß Clemenceau über die Aeußerungen
Mt mlZ -? lPn 3l : ^ Ausschüsse für Armee- und Dcai incangelcgenheiten sollen zu der Teilnahme an der
te.*ung erngeladen werden, in der die Erklärung starffinden
Eine amtliche Wiener Erklärung.
« 1L y^ L lWB. Amtlich.) Clemenceau sucht sich
fVf ^"geletzte Verdrehung der Tatsachen aus der pein^ liawn Sage hewnszuwinden. in die er durch da^ Ableuancn oer der Rede Czermns vo,n S. 4. enthaltenen Fest.
' %h bä"-" es für überflüssig, die
ÜI..Wahrheiten jeder einzelnen seiner Behauptungen bestm-
Denn wir würden uns damit nur in den ~ enst seines oifenkundigen Bestrebens stellen, durch di- E-
Znus? “™ er blc Borgeschichte der Freiburger Zusanimen- le.'k"a,,f wös^^^E^ ” ätoci Tatsachen abzu- baf nän fi* " ber m ! ^-rninS allein ankommt,
daß namüch Clemenceau noch kurz vor Beginn der lebten
1lnnn tra ® eftcn eine Annäherung an Oesterreich. Ungarn gesucht und rhm dann ä „ wissen gegeben hat. daß Frankreich zu einem Frieden ohne die Annerion Elsaß. Lothringens mcht zu haben sei. Nun sucht Clemenceau in
aumfi S3 ^ c6 ^ 1 ' bie Aufmerksanrkeit von diesen zwei Punkten dadurch abzulenken, daß er angeblich politische . ^^ugen rn die Diskussion wirft, ivelche Kaiser Karl »rreslich geta, haben soll, und welche, wie er behaiiptet, be-
Werbung Ekfatz^rochringen» gaftbmm, daß farwr feh, M"t^r de« Aeußern ebenso denke wie er. Die Unümrig- keit dieser Behauptungen liegt auf der Hand. &e ftebt in krassestem Widerspruch mit allen öffentlichen Reden, welche der verantwortliche Mrmster des Aeußern stets gehalten iZ tocrcfx-^ auch!» Frankreich bekannt find. Insbesondere de- w^st dre nicht ermnal von Clemenceau abzuleugnende Tat- bQ b*: k. Truppen für Elsaß-Lothringen an der
Westfront kainpfen, klarer als alle Argumente die über jeden Zweifel erhabene! bundestreue Gesinnung unseres Monarchen. Zum Ueberfluß sei ausdrücklich festgestellt, daß dre Angaben Clemenceaus über die brieflichen Aeirßerungen Kaiser Karls von Anfang bis Ende erlogen sind. Deutlich geht aus allen Aeußerungen Clemenceaus nur die von ihm offen erngestandene Tatsache hervor, daß der Krieg an der Westfront andauert, weil Frankreich Elsaß-Lochringen er- obern will. Einen besseren Beweis, daß die Mittelniächte
! 3ur ihres Besitzstandes kämpfen, hätte Clemen-
ceau der Welt nicht liefern können.
Ko?os GnitzKUuttgen.
Genf. 10. Llpril. Bolo sollte Mittwoch früh erschossen werden. Am Tage zuvor liefe er durch seinen Verteidiger Salles dem Staatssekretariat für die Mililärjustiz mttteilen, dih er etwas Wichtiges zu erklären habe. Zm Aufträge des Staatssekretärs begab sich der Leutnant Zusselin in das Gefängnis und unterzog den Verurteilten einem langen Verhör. Nach diesem Verhör telephonierte Zusselin an das Ministerium, das so- fcrt den Befehl zur Hinrichtung wid-.rrufen lietz. Dah es sich um etwas sehr Wichtiges handeln mutz, ist aus der grotzen Bewegung zu schließen, die alle offiziellen Kreise ergriffen hat. Die ganze Nacht fanden Konferenzen im Kriegsministerium statt und ebenso beim Militärgouverneur von Paris. Telegraphisch wurden Ver.rehmungen in der Provinz und nn Auslande angeordnet. An den Konferenzen nahmen auch italienische Offiziere teil. Dolos neue Mitteilungen betreffen die Fälle Cail- laux und Humbert.
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_- Anrolnr-k der Radk
immmwoAmt sur Semntnis zu bringen.^
Auch Gsthlaud.
^ ^prtl. Wie wir hören, hat nunmehr auch de, -^ländische Landesrat in Reval beschlossen, in Berlin di- An. erkemrung de, selbständig«, esthlandtschen Staatswesens zu er. bitten und gleichzeitig den engsten politischen und wirtschaftliche« Anschluß an das Deutsche Reich zu erstreben.
Cme KlUldgeiniila des po!nijcht»
. Minißkr-räßheiitkn.
Warschau, 11. April. (WTB.) D-r polnische Ministerprö. stdent rrchtete nach fernem Amtsantritt an den deutschen Reichs- kanzler und den österreichisch-ungarischen Minister des Aeußerr, g erlautende Telegramme, in denen er um wohlwollende Unter.
i n i 9 t i Cr ^onruhungen nach Festigung der polnischen Staat, ltchkeit bittet und die Hoffnung ausdrückt, daß es bei gegenserti. gern Vertrauen gelingen werde, sämtliche für das Verhältnis Polens zu den Mittelmächten grundlegenden Fragen in einer dem beiderseitgen Interesse entsprechenden Weise zu regeln. Der Mrntst«Präsident Steczkowski erhielt vom Grafen Hertling urzd vom Grafen Ezernin Antworten, in denen unter d« Versiche. rung vsrtaucnsvoller Unterstützung die Hoffnung ausgedrückt wrrd, daß es gelingen werde, eine allseitig befriedigende Rege- lung der Fragen zu erzielen, welche für Polen von grunb. legender Bedeutung sind.
Rußland vor neuen Kriegen?
„Daily News" melden aus Moskau: Lenin erklärte: Wir sind von Gefahren umgeben. Die Deutschen treffen im Süden Vorberertungen und die Japaner sind mit den Engländern in Wladiwostok angekommen. Sie umringen uns mit einem engen Krerje. Wir möchten neue Kriegsgreuel vermeiden, aber es wird unmöglich sein, wir w«den wieder kämpfen müssen. An die Regierung der Vereinigten Staaten wurde ein amtlicher Protest gesandt D« Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten ist mtt der Vorbereitung zur Veröffentlichung von Geheimdoku- menten beschäftigt, welche beweisen, datz das Vorgehen Japans t» Sibirien schon zu Beginn der Revolutton geplant wurde.
Die Kämpfe in Finnland.
Basel. 10 . April In einer Pötersburg« Havasmeldung hergt es: Obwohl in Finnland zwischen den Roten und den Weißen Garden noch erbitterte Kämpfe zu erwarten sind, ist die Sache der Roten seit d« Ankunft d« Deutschen als verloren zu betrachten.
Man meldet, daß dte Weiße Garde Rautu an d« russisch- ftmnschen Grenz? besetzt haben Wenn diese Nachricht genau ist. sind die Weißen Garden nicht mehr weit von der Bahn Wiborg-' Per«sburg entfernt. Man meldet, daß die Weißen Garden bei Rautu einen Panzerzug mit 16 Kanonen und 18 Maschinen, gewehren erbeutet haben.
Kopenhagen. 10. April. (WTB.) Meldungen aus Peters- bürg besagen, datz die revolutionäre Regierung in Helsinafors beschlossen habe, ibren Sitz nach Wiborg zu verlegen. Helsing- fors soll jedoch nicht ohne Kampf aufgegeben werden.
Rn^land nnd die Ukraine.
^ Moskau, 9. April. (WB.) Meldung der Petersburger 4.eI.'Jgenhu'. Fuuksprucst der deutschen Regierung an das Kommiffarint der auswärtigen Angelegenheiten:
„Gemäs; Arttkel 6 des Friedensvertrages verprstchtete sich die russische Negierung mit der ukrainischen Republik binnen kurzer Frist einen Frieden zu schließen. Nach einer Mitteilung der ukrainischen Regierung unternabm dre russische Regierung keinen Schrütt, rnn die Herbeiführung des Friedens zu beschleunigen trotz der Anregungen und des Versuchs der Ukraine. In der Voraus- setzung, daß der russisch-ukrainische Friedensvertrag unter anderem alle zweifelhaften Fragen hinsichtlich der Ausdehnung des ukrainischen Gebietes lösen soll, gibt die deutsche Regierung der Hoffnung Ausdruck, daß die rus- . .rsche Regierung ohne Verzögerung in Verhandlungen niit der Regwnrng der ukrainischem Republik eintreten wird und ersucht, sie von dem Beginn dieser Verhandlungen in Kenntnrs zu setzen. Auswärtiges Amt. von dem Bussche."
Das Kommissariat der auswärttgen Angelegenheiten nwtete an Deutschland folgende Antwort über die Verhandlungen mit der Kiewer Rada:
,,^n Beantwortrmg des Fiinkspruchs des Auswärtigen Amtes vom 6. April, in dem die deutsche Regierclng'an eine nichterfüllte Pflicht erinnert, die Friedensverhandlungen mit der Kiewer Rada aufzunehmen, teilt das Kom- mrssarat der auswärtigen Angelegenheiten den Wortlaut semev noch am 4. April nach Kiew gesandten Fun.kspruchs nnt, nnt deul Vorschlag, die Verhandlungen am 9. April rn Smolensk zu beginnen. Da von der Kiewer Rada noch keine Antwort eingegangen ist, ersucht datz Kornmissariat der auswärtigen Angelegenheiten die deutsche Regierung, den Wortlaut des erwähnten Funkspriichs. m dem als *
PfiiWöiti) du «rjimdülhe SchiffsMA str die
Berlin. 11. April. (WTB.) In Schweden rst die Rarsiriltt verbreitet, daß Deutschland die Abgabe schwedischen Schiffscau. mes an England nicht bekämpfe, weil Deutschland k«ne Lebensmittel an Schweden liefern könne. Eine solche Auffassung heißt di« tatsächliche Lage v«kennen. So sehr in Deutschland' be. dauert wird, oaß in Schweden durch die Maßnahmen der En. tente, besonders Englands und der Bereinigten Staaten. Ernöh. rungsschwierigkeiten entstanden sind und so gern Deutschland be. reit sein würde, dem befreundeten neutralen Lande zu helfen, so ist es doch ein falscher Schluß, wenn man glaubt, datz aus die- sem Grunde Deutschland die Abgabe schwedischen Schiffsraumes gewisserinaßen als Kompensation gegen die Belieferung mit Lebensmitteln ohne weiteres dulden könne. Hierin liegt zweifellos eine falsche Einschätzung d« ungeheuer schweren Schädi. gung. die für Deutschland in der Abgabe schwedischen Schiffs- raumes infolge ihrer kriegvcrlängernden Wirkung liegt. Davon. daß Deutschland sich mit dieser Tatsache ohne weiteres ab» ftndet, kann also keine Rede sein.
Eine benierlitnswerie Mnny im Httrenkang.
Die Sitzung des Herrenhauses am Dienstag eröffnete Präsi. dent Graf v. Arnim-Boitzenburg mit einer AnspraHe, in der er auf die Riesenfchlacht im Westen hinwies. Es sei eine Entschet. dungsschlacht und Dank gebühre den Männern, vor d«en Taten die Weltgeschichte verblasse. Der Geist Preußens, d« Geist Potsdam beseele das Heer. Die aus Wollen und Können. Auf- opferung und Pflichtbewußtsein geborene Tat verbürge den (Beifall.) Der zunächst auf der Tagesordnung stehende Gesetz, entwurf über dre Form der Auflassung wurde ebenso wie der Entwurf betr. den Bau eines Dampfkraftwerkes bei Hannover angenommen, dessen Annahme Minister von Breitenbach emp« fohlen hatte. Das Werk stelle eine Erotzkraftftelle von höchster Bedeutung für die Provinz dar. Es folgte die Beratung d« Denkschrift des Jahres 1917 über die Förderung deutscher An- siedlungen rn Westpreußen und Posen. Oberbürgermeist« Körte b«ichtete über die V«handlungen des Ausschusses, der eine Ent- fchließung vorlegte, durch die die Regierung aufgefordert wurde» an der folgerichtigen Durchführung der Ansiedlung in der Oft» mark fefizuhalten und datz bei Festsetzung der künftigen Grenzen Polens die militärische Sicherung Preußens die unverrückbare Grundlage all« Verhandlungen zu bilden habe. Stete, feste Polenpolitik sei nötig. Diese allein verbürge die Erfolge, wie Deutschland sie auch in den überseeischen Kolonien errungen habe. Deutschland müsse von den Feinden eine Kriegsentscha» digung fordern und in Zukunft auf wirtschaftlichem Gebiet Vor» ratspolitik durch Ansammlung von Getreide treiben. Die vater» ländischen Interessen müssen allen anderen vorangehen. (Lebhafter Beifall.) Herr von Kleist begründete eine Abänderung der Entschließung, daß die zur militärischen Sicherung nötigen Mit. tel eine Kriegsentschädigung erfordere. Wir müssen unbedingt eine Kriegsentschädigung haben. Wie die Feinde damit fertig werden, sei ihre Sache. Es heiße jetzt hart fein. Da sich Polen nicht mit Blutopfern an seiner Befre-ung beteiligt habe, müsse ihm ein Teil der Kriegslasten übergeben werden. Alldeutsche. Jndustr-elle werden der Demagogie beschuldigt und selbst Hin- denburg angegriffen, in dessen Gestalt sich Deutschlands Sieges- wille verkörpere. Landwirffchaftsminister v. Eifenhardt-Rothe stimmte der Entschließung zu und betonte, datz die Ostmark ein Schutzwall gegen das Eindringen ftemder Mächte sei. Preußen müsse verlangen, daß vor allem das militärische Interesse maßgebend sei bei der zukünftigen Grenzfestung. In letzter Zeit sei das Deutschtum langsam in den Hintergrund gedrängt worden, d« polnische Druck war zu stark. Daher sei die Kräftigung des Deutschtums erste Pflicht der Polenpolittk. Die Regi«ung glaube die Ansiedlungsbestimmungen nicht entbehren zu können, wolle aber alle Härten mildern und den Enteignungsparagraphen aufheben, der unwirksam sei und aufreizend wirke. Gras York zu Wartenburg begrüßte die Erklärungen des Ministers, vermißte aber eine Erläut«ung. mit welche» Mitteln das Deutschtum geschützt werden solle. Die Deutschen haben von den Polen immer nur den historische« Undau-k geerntet.


