44000 Tonnen verjenkt.
Berlin. 22. Marz. (MTV. Amtlich.) Im Sperrgebiet nm England haöen unsere U-Boote 20 000 Vruttoregistertonnen feindlichen Handelsschiffsraumes vernichtet. Die Mehrzahl der Schiffe wurde rm Aermelkanal unter der englischen Küste trotz der aufgebotenen starken feindlichen Vewachungsstreitkräfte versenkt. Alle Schiffe waren beladen, darmtter der englische Dampfer .Marissa Radcliffe" (5754 Vrutto-Registertonnen) ,nd ein 5000 Tonnen großer Danrpfer mit Munitionsladung. Den Hauptanteil an den Erfolgen hat Oberleutnant z. Ses Warzecha.
Der Chef des Asmiralflab» der Rsri»«.
*
Berlin. 23. März. (AM. Amtlich.) Im westlichen Mtt- telmeer versenkten deutsche und österreichisch-ungarische Unterseeboote fünf wertvolle gesicherte Dampfer von Zusammen 24 000 Vruttoregistertonnen. Unter den versenkten Schiffen war ein Dampfer mit Schmierölladung nach Malta bestimmt: ein Tank- bampfcr mit Heizölladung, der nach dem Torpedottesfer schwer beschädigt mit Schlepperhilse Malta zu erreichen versuchte, sank, bevor er den Hafen erreichte.
Der Chef des Admiralslabs der Marine.
Ein Saikerielegrmmm.
Berlin. 23. Marz. (WB.) Ihre Majestät die Kaiserin krhtelt folgendes Telegramm: Freue mich. Dir melden zu kennen, das durch Gottes Gnade die Schlacht bei Monchy— Cambwi—St. Quentin—La Ftzre gewonnen ist. Der Herr hat herrlich geholfen. Er wolle weiter helfen.
Me Sdiladit kl Mönch Cmhmi-
§t. iiteiitm-fa frrr.
Der erste Tag.
Berlin, 23. März. (WTB. Nichtamtlich.^ Als das Trommelfeuer am Morgen des 21. März seine dichten Ge- ^oßgarben vowerlegte, glühten die Geschützrohre. In den Latterremulden verdichtete der Pulverdampf der Geschosse Len Nebel derart, daß man nicht von einem Geschütz zum «ndern sehen konnte. Tie Angriffsartillerie sang in dichtem Nebel ihr Programm ab. aber Ziel- imd Feuertempa waren »- genau berechnet, datz der Angriff vom Wetter nnabhänaiq :*•,® !c Erste englische Stellung ist verschwunden. Statt tbrer dehnt sich em weites ödes Trichterfeld. überall Reste »erDmbtbindernisse. zerfallene Stolleneingang-. zusammen, geschallene Blockhäuser. An den meisten Stellen werden die «naetrommelten Gräben iwerrannt. Die Ueberlebenden der Besatzuna kommen den Deutschen entgegengelaufen. Waffen- !es. Sande hoch Aber an andere» stelle» wehrt sick, der Engländer mit aller Zähigkeit, io bei Cpehy, Lessen Dorf- rauft er bi? zum Abend erbittert verteidigt. Aber weiter füdlick, werden Lempirc, Nonsioy. Hargiconrt. Mllcret und Pentrne aenommen. Die Stnrmtrnppen haben mit »nsäg- ncker Muhe das Trichterfeld überwunden rmd stürmen jetzt kber die tzüoelketten westlick, der genommenen Dörfer, deren Aecker und Wiesen sich längst in eine öde Steppe wandelten. Die Engländer suchen in der Artilleriestellung sich zu setzen das Alande begünstigt sie. Die nach Westen ansteigenden chiigelketten geben ihnen die hellere Fernsicht, allein ihre Ar- «illerre ist noch >'o nwdergekänipft. um die Infanterie wirk- »om zu unterstützen. Dagegen drängten die deutschenBatterien noch. Noch liegt das Feuer auf dem Trichtergelände da Hanen Pioniere beiderseits Strafen durch die Schlammwild, ms und noch am ersten Angriffstag folgt die Artillerie den Sturmtriwpen. An mehreren Stellen werden die Artillerie, slnuhstellnngen durchbrochen. Noch am sinkenden Abend wer- den d,e abgelegenen Ruinen von Templeaux mitsamt dm ftarf ausgebauten Steirchrüchen genommen.
englischer Kalib« fBRUn Ms awidgerf jfäu* $ömm* d«rch Schlammfeld. aber deutsche Feldbattcrierr jagLen !« Galopp zwischen den Rauchtürmen hindurch, und so konnte der Infanterie- angriff dennoch aus nächster Nähe unterstützt werden. Um siebe« Uhr begann das Wtrkungsfchießen gegen dis zweite britische Stellung. Noch keine Stunde spater waren die sie schützende» dreifachen Drahtverhaue durchschnitten. Der Nebel halt vor- mittags über cm. Die Infanterie stürmt weiter in das Dunst, meer hinein. Ihr nach jagt in unablässiger Verfolgung die Artillerie. Mittags haben die vorgeschobenen Kompagnien bereits Roisel erreicht. Am den Bahnhof wird hart gekämpft. Zahl, reiche Geschütze werden hier erbeutet. Zur gleichen Zeit halten sich englische Abteilungen iwch auf den Höhen südlich Templeux. ^zhr Maschinengewehr^kuer fällt dem deutschen Einmarsch in die Flanke, aber nicht lange. *Vor den die Hügelketten überfluten' den Sturmwetten heben sich schon die englischen Arme. Dichte Eefangenenscharen strömen rückwärts. Die den Dunst durchbrechende Sonne steht auf den weiten Hängen, die seit dem Rückzüge in die Siegfriedftellung kein Korn mehr tragen. Über, all deutsche Sturmwellen. Aus den Straßen folgen feldgraue Schlangen von Reserven und Kolonnen. Der zähe Feind weicht in seine dritte -Stellung zurück. Nördlich des Cologne-Vaches werden ihre Drahtverhaue noch vor Einbruch der Nacht von den vordersten Abteilungen erreicht.
„ ersten erfolgreichen Großkampftag der deut-
ck-en Qlsmnve gegen die englische Front ist zu berichten: Der Nacffttnmmel rötet sich flammend von dem Mündunas- seuer Tankender deutscher Geschütze. Der Engländer antwor- tet nur sck^ach. Gasmasken, die sich auf seine Batterien senken, st,n ihre Schuldigst. Um 8 Uhr 40 Minuten fallen die Minenwerfer ein. Eine Stunde später beginnt der pnrm. Die Stinunung ist wildentschlollen. Die Rn- fantene trUt an: überall kommt sie gut aus den Gräben.
' . te . Wellen haben kaum Verluste. Um 11 Uhr ist die L-me Hargicourt-Pontrn erreicht. Die Luft ist dick von Nebei .'nwemlM mit Geichvßrauch und GaSschivaden. Die englilche Abwehr verstärkt sich: Gegenangriffe werden an- . Tanks kommen herangemsselt. Man sieht stellenweise keine zehn Schritte weit, aber der deutsche Angriff geht weiter. ^ Die enatts^n Artillerie-Schutzstellimgen werden an zahlreichen Stellen überschritten. Im Ronssoy-Watde an a > c ^"Batterien genommen. Gegen Mittag ? n %l er 9 % be f L 8u « ft f(ft,I>irrt "an Fliegern. Die ersten englischen Gefangenen kommen nach rückwärts, erst kleine krupp^ dann immer mehr. Bleich, erschövft, gebrochen be- eichten sie: Das deutsche Trommelfeuer hat verheerend ac-
llellnn r , - ni bptl Toter. In den Artillerie-
stellungen liegt die Bedienung vergast über den Geschützen.
Me Engländer haben den Angriff an dieser Stelle nüfrf er-
hl» ' A" ™ nbcften r-Äneten sie auf einen späteren Zeit- bunkt. Die Uaberraschung ist vollkoinmen gelungen-.
Der -weite Tag.
ft,» 9 !!* 1 *' 1 *P* 3J?2t3 ‘ ^EVTB. Nichtamtlich.) Auch der zweite TR. b-gwat mit dichtem Nebel. Sein nndu-chdringllchn """'»Usch.n Rächug. Dle deutsche Am
£. Zr Zu ‘ n lZ S Übn bas Trichterfeld gebrach, war. ” ^ Ue rnn-uhst keine Ziele. Die Einschläge schwerer
Berlm. 23 März. (WTB. Nichtamtlich.) Heller Sonnenschein Legünströte am zweiten Groß-Kampftage den Fortgang der deutschen Offensive zwischen Scarpe und Oise. Auf der ganzen Angriffsfrout drängt die entschlossene deutsche Infanterie unaufhaltsam vorwärts. Das deutsche Artilleriefeuer hatte seine Wirkung getan. Die in vielen Monaten angelegten starken Hmdermsse waren zerstört. Die englischen Gräben waren in Gräber verwandelt: sie lagen voll Toter. Während die ersten Oinien nur dünn besät waren, leistete der Engländer in feiner zweiten Stellung tapferen Widerstand, der in erbittertem Ringen gebrochen wurde. Die Unterstände mußten in heißem Nah- kampse Mann gegen Mann genommen werden. Hier zeigte sich die Ueberlegenheit der deutschen Infanterie in bestem L.chte Die unerwartet einfetzende deutsche Artillerievorbereitung ließ die Gegenwirkung der englischen Batterien nur ganz aHmählich auffornmew So blieben die deutschen Verluste überraschend ge- beZ ""betten »welten englischen Stellung waren viel- fach drcht massierte Gegenangriffe am zweiten Tage, am 2L in der Gegend von Doninics und nach der Eroberung des Dorfes Vaulr-Vroalcourt unter Einsatz zahlreicher Tank, ersolg^ 1b Tanks wurden wurden durch Arttllertefeuer. weitere durch Infanterie und Minemverfer zerstött. Ungewöhnlich schwer bluteten die Engländer während ihrer vergeblichen Gegenan. angcrffe. Beute- und Gefangeneuzahlen wachse» ständig. Ei« einziges deutsches Regiment nahm bei Monchy 30 Geschütze. Beim DordrmgLn über die Hohe südlich von Maifleny stießen die deut. schen Sturm truppen in feindliche Batterien. Nachdem drei von rhnen besprengt waren, wurde eine weitere im Abfahren zufam- mengeschosieu. Auf der ganzen Front griffen unsere Jagdflieger M den Kampf eta und belegten ausgiebig die feindlichen Bahn. yo,e von Chaulnes. Rose und Roycn mit Bomben. Gute Treffer auf ei »fahrende Zöge, sowie große Explosionen aus dem Rah»^ Hof Eompiegne wurden beobachtet. Wetter- starke Explosionen in der Richtung des Dorfes Behames bestüttgten die gute Wirkung unseres Fsrnfeners. das von den Attillsrirfliegern vor- trefflich unterstützt wurde.
Der dritte Dag.
Z' Wlm ' lWB.) Die Enlscheisung m der Monckzy—Bambrai—St. Quentin—La Mre wurde durch das rasche Ueberrcnnen der dritten Stellung herbei- gefuhrt. Südlrch Bernes hatten die Engländer am 22. Mär- eben erst aus Amiens eingetroffene Kräfte in diese Stellung vorgeworfen. Die Truppen waren kaum in Stellung, ihre drta fannengeludjre noch nicht vorgebracht, als sie der deutsche Angriff überrannte. Am 23. März verzog sich der Nebel früher als an den Vortagen. Die Engländer wichen an der ganzen Front. Zwar verteidigten ihre Nachhuten jede Hugelkammllnre. Aus jeder neuen Stellung wurden sie in Zeit geworfen. Die Ueberlegenheit der deutschen Führer und Truppen nracht sich in vollstem Maße geltend. A-ie englische Feldartillerie opferte sich um den Rültzug zu oecken. Ihre Batterien fuhren aus wenige 100 Meter vor ten j)eittKf}en Sturnrwellen auf. Im rasenden Schnellfeuer versäÄssen sie ihre Munition und versuchten dann auf nächste Entfernung aufzuprotzen nd abzufabren. Im Schnrpnell- fei-er und Maschinengewehrfeuer blieben zahlreiche Batterien negen, andere wurden mitsamt der Bespannung erbeittet Ebensowenig halfen Gegenangriffe der englischen Tank- geschwader. Geschütz- und Minenwerferfeuer setzte die meisten außer Gefecht, ehe sie in Wirkung traten. Ein -ank, der m die deutsck-e Jnfanterieline eingebrochen war. wurde durch die kühne Tat eines Unteroffiziers unschädlich gemacht. Dieser sprang auf den Tank und erledigte die Be» dienung mittels Revolverschüsfe durch das Luftloch rn der Decke des Tanks. Südlich Peronne wurde am Nacknrittaq die Somme erreicht; gleizerttg drangen andere Abteilungen gegen Peronne und nördlich davon vor. Hier unternahmen dre Engländer einen Gegenangriff aus der Stadt heraus. £^1* ftompaomen wandten sich jedoch zur Flucht, als die Deutschen chnen entgegeirftürmten. Peronne brennt. Was hier dre Franzosen in mühsamer Arbeit nach Räirmung der Stadt durch die Deutschen wieder aufgebaut haben, zerstörte der Engländer vor seinem Abzrtg. Aber der Abzug ging iwerhaftet vor sich Reich Beute blieb allenthalben zurück. Automobile mit englischn Stäben jagten kurz vor dem Angnff der Deutschn aus der Stadt. Zwischn den zurück- weichenden Kompagnien fuhren Tank-, die kaum neue An- M-lffe mchr wagten. Deutsch Jagdstaffeln begleiteten den Ruckzug. Ihre Bomben und Maschinengewehre säten Tod und Verwirren. Die englisch« Flieger nahmen keinen
sichteten^ mb ^ ^ putschen Jagdfli^zer
\ Drftculich geringe BerlnM
A. März. (WB.) Britische Kampfbeiicht« m außerordentlich schwere Verluste der an«reifende» deutsche« Truppen. Dies entspricht nicht den Tatsache Unsere Verluste sind trotz des Erreichten erfreulich gering.
Hinter der deuffchen Front.
Berlin, A. März. (WTB. NichamtlichF Trotz der gs. walttgen Ausdehmmg der Kampffront vollzieht sich die aaiiz« Qperatton rn mustergülttger Ordnung. - Der Betrieb auk den rückwärtigen Verbrndimgen und auf den Straßen dr, neuerdmgs im Rücken der stünnenden Truppen liegen/ver- lauft ohne rede Störung. Die Wege sind meist schn wieder ttergmiach und mi den schadhaften Stellest geschttert. Easenbahntruppen sind rastlos an der Arbeit; Miablässig Truppen mrd Kolonnen nach vorn. Die Straßen- tisziplin rst vorzüglich. In frohen Gesängen äußert sich die -Freude der Truppen über ihren Erfolg und nicht mirider über dre zahlreich vorgefunden Vorräte an Lebensmitteln, wollenen Decken unb Pelzwesten, welch letztere ihnen nacht- gute Dienste leisten. '
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Kkeffesfrerrde.
B-rti«, 24 MSrz. (WTB. Amtlich.) Seine Majestät de. Kaffer und König haben befohlen, daß am 25. März anläßlich des Sieges in der Schlacht bei Monchy—Cambrai—St. Quenti« —La Före zu flaggen und Viktoria zu schießen ist.
Berlin, 24. März. (WTB. Amtlich.) Der Kaiser hat defoh. len. daß am 25. Marz anläßlich des Sieges in der Schlacht Monchy- Eambra:—St. Quentin— La Före der Unterricht i« den Schulen d^r Monarchie ausfallen sott. ZÄils die Anordnung für den 25. nicht angängig ist, dann für den 26.
Ehrung der siegreichen Führer.
Großes Hauptquartter. 24. März. (WTB. Amtlich.) S. M. der Kaiser überreichte heute in der Befehlsstelle der Oberste« Heeresleitung auf dem Kriegsschauplatz dem Generalfeldmar. schall von Hindenburg das Eiserne Kreuz mit goldene« Strahlen und dem Ersten Eeneralquartiermelster General d« Infanterie Ludendorff das Croßkreuz des Eisernen Kreuzes. Von den Abteilungschef der Obersten Heeresleitung erhielten General von Bartenwerffer den Roten Adlerorde«
2. Klaffe mit Eichenlaub und Schwertern. Oberst von Merz den Orden Pour le merite. Oberftlentnant Wetzell ein Stand- bild Seiner Majestät. Oberstleutnant Bauer das Eichenlaub zum Orden Pour le mecite, die übrigen Abteilungschefs da» Bild Seiner Majestät mit Unterschrift und Datum der Schlacht, tage vom 21.—23 März.
Richakttoneller Zusatz: Das Eiserne Kreuz mit goldene« Strahlen ist die höchste Auszeichnung des Eisernen Kreuzes. St» wurde bisher nur einmal, und zwar dem Fürsten Blücher bet Beüe-Alliance, verliehen. General Ludendorff ist der fünft« Inhaber- des Großkreuzes des Eisernen Kreuzes. Diese Aus- Zeichnung trägt außer ihm Seine Majestät der Kaiser und di« Generalfeldmarsckälle von Hindenburg. Prirrz Leopold vo» Bayern und von Mackensen.
Die yrWt lliffefrlw der driMeu GMWt.
Zertt«, 24. März. (WTB.) Auf dem Schlachtfelde zwische» Scarpe und Oise erlitt innerhalb dreier Tage vom 21. bis 23 Erz. das englische Heer die größte Niederlage der brittscbe« Geschichte. Die ungeheure Schnelligkeit und Wucht des deutscke» Angriffs roarf derl rnächtigen, sich tapfer u»ehrenden Feind au» allen seinen mit aller Techmk sorgsam ausgebauten starken Stel. lungen.
Damit ist die erste Phase des großen Angriffes abgefchloffen. Wo sich der hartnäckige Gegner zu halten versuchte, wurde e, durch Ausrollen seiner Flanke::, zum Teil vom Rücken her. zum eiligen Abzug gezwungen. Ueberall sah man deutlich, mit welcher Eile die Engländer in letzter Zeit an ihren rückwärtige« Stellungen gearbeitet hatten. Kurz vor der Offensive stände« allein m der vordersten Linie zwischen Ärras und La Fere ntntz 23 englische Divisionen, ohne Berücksichtigung der Reserven.
In dem durch die vorjährige deutsche Fronwerkürzung historisch gewordenen Gelände werden die geschlagenen Teile zweier englischer Armeen unaufhaltsam nach Westen gedrängt. Ihr« Rückzugsstraßen liegen unter dem schweren Feuer unserer Fernbatterien, denen es durch Übermerkschliche Anstrengungen gelungen ist, nach lleberwindung unsäglicher Gelöndeschwterigkeite« der vorwärtsstürmenden Infanterie auf dem Fuße zu folgen, ilngezählte Tausende an Toten, Verwundeten und Vermißten, über 30 600 Mann an Gefangenen hat hier innerhalb dreimal vierundzwanzig Stunden das englische Heer eingebüßt. Unüber- sehbar ist das von den geschlagenen Armeen verlorene Kriegsmaterial. Die englischen Verbände sind Zerrissen und durchcin» andergeworfen. Bei den massierten, mit großem Schneid aus- gefllhrten Gegenangriffen, bei denen sich bereits eiligst von anderen Schlachtfeldern hsrbeigerufene Franzosen und Amerikaner beteiligen mußten, hatten sie besonders schwere Verluste. Di« amerikanische und ftanzösische Hilfe kam zu spät. Ihre -Truppe« wurden mit in die englische Niederlage hineingeriffen. Die eigenen Verluste sind nach wie vor gering gebltebem Ungezähtt sind die ftanzösische» Orte und Städte, die von den siegreiche« Truppea genommen wurden. Schon am Mittag de» 23. Mur, war unsere unaufhaltsam voranstürmende Infanterie an de« meisten Stellen über 2V Kilometer, gegen Abend desselben Ta. ges über 3V Kilometer vorgedrungen. Wa» di« monatelange» Kümpfe an der Somme und der Atsne und t« Flandern trotz vielfacher Ueberlegenhett an Material und Sttettkräfte» nie erzwingen konnten, vollbrachten hier Teile de» deutsche« Heere» i, knapp drei Tagen. Der ungebrochene Angriffsgeist der deutsche» Truppen, der seit 3-4 Jahren a« allen Fronte« gegen «ine Wett von Feinden siegreich war. hat hier «ff» neu« de« hattnSckigste« Feind Deutschland» geschlage».


