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»Schaffen wir möglichst viele freie Existenzen im Staat. Er. möglichen wir den aufstrebenden sittlichen Kräften in unserem Volke und insbesondere dem Arbeiter den wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg. Darin liegt der Reichtum und die Kraft eines Volkes" Das ist ein wesentlicher Bestandteil der Kappschen ^dkcnr, dicss sehr hohe Einschätzung der sittlichen Volkskräfte: sie werden weit über dis wirtschaftliche und politische Kraft gesetzt oder vielmehr weit unter: denn sie sind die Wurzel aller Volks- krafte. Mit solcher ernsten und strengen Anschauung hat man freilich den Volksbeglückern gegenüber schweren Stand. Als er das Wort vom sozialen Ausstieg der Arbeiterklasse aussprach, siel non links der Zwischenruf: politischer Aufstieg! Diesen politischen Aufstieg wünscht die Linke nur mit dem allgemeinen, gleichen und gerechten Wahlzettel und durch den Klassenkampf zu erreichen Das bedeutet Steine für Brot, oder vielmehr Papier für Lebenskraft. Schernfreiheit für wahre Freiheit. Aber freilich, der Ersatzartik.'l ..Freiheit" ist 1 "emer zu versprechen, als der echte. Hier ist echte, ernst- gebende Politik der
Freiheit.
Wcr rttf bri r * Vt ansVikrlige PsIM?
Don Dr. Sons Keller. Berlin-Lankwitz.
Zwischen polnischen Politikern und Vertretern der Reichs, tagsmehrhert (darunter der ber . . . ühmte Naumann. D. Schrift- leitung.) habe., über die Herstellung der politischen Beziehungen des Deutschen Reiches und Polens dieser Tage Verhandlungen stattgefunden, di« anscheinend ganz so geführt wurden, als wenn sich Regierung und Negierung gegenüberständen. Das muß. ganz abgesehen von dem Inhalt der Verhandlungen, in staatsrechtlicher Beziehung lebhafte Bedenken erwecken. Kein Gebiet der Politik verträgt die Vielköpfigkeit schwerer, als gerade die auswärtrgen Angelegenheiten. Hier muß e i n e Hand fest die Zügel halten, wenn ein Erfolg erzielt werden soll. Der verantwortliche Leiter unserer auswärtigen Politik ist der Reichskanzler bezw. sein Untergebener, der Staatssekretär des Aeußern. Cs ist ein staatsrechtlich unzulässiger Zustand, daß daneben noch eine zweite Stelle besteht, die auswärtige Politik macht. Somit soll natürlich nicht gesagt werden, daß der Reichstag auf die auswärtige Politik keinen Einfluß haben soll. Aber die Auseinandersetzung zwischen Reichstag und Reichskanzler bezw. Auswärtigem Amt muß eine innere Angelegenheit des Deutschen Reiches bleiben. In den Beziehungen zu auswärti- E-traten darf es nur eine Stelle geben, die Verhandlungen suhrL Dress Stelle kann natürlich nur der vom Kaiser ernannte Kanzler oder sein Nachgeordneter Staatssekretär sein, nicht aber der Ausschuß einer schwankenden Reichstagsmehrheit' Nur dem Reichskanzler stehen die geheimer: Berichte der Ge- ^ndten und sonstigen Vertrauensmänner der Regierung zur Verfügung, nur er verfügt über das gesamte Material, das zur Beurteilung der Sachlage notwendig ist. Ueberhaupt kann doch nur ein Mann die Entscheidung in den Fragen der auswärtigen Politik hoben, nicht ein Kollegium von Personen, die be. kanntermaßen keineswegs in allen Punkten vollständig überein- stimmen, sondern je nach wechselnden Mehrheiten heute diesen, morgen vielleicht den entgegengesetzten Beschluß fassen.
^ Es muß aud) der Kinderglaube zurückgewiesen werden, als wäre die Politik, welche die Reichstagsmehrheit jetzt macht, ein Stuck der ..parlamentarischen Regierung". In keinem einzigen parlamentarisch regierten Lande der Welt ist es so. daß neben dem Minister des Aeußeren ein besonderer Ausschuß des Parlamente sein« eigene Politik macht, weder in England, noch in Frankreich, noch in Italien. In den Vereinigten Staaten voll- ends hat ja. wie das Beispiel Wilsons zeigt, der Präsident sogar die Macht, ein kriegsunlustiges Volk, ohne daß es recht weiß, wie ihm geschieht, langsam in den Krieg htneinzudiplomatifie- ren. ..Parlamentarische Regierung" abcr kann doch nur heißen daß die Parlamenismehrheit auf die Besetzung des Postens des Leiters der Auswärtigen Politik Einfluß hat. der aber dann ttete Hand haben muß und dem nicht von unverantwortlicher Seite fortwährend in feine Politik hineingepfufcht werden darf, -^enn gelegentlich einmal eine unverbindliche Aussprache zwischen einem Reichstagsabgeordneten und einem polnischen Politiker zustande kommt, so ist das ja unbedenklich, nur muß dabei entschieden betont werben, ba& es sich lediglich um private Unterhandlungen handelt und es muß aufs strengste jeder Schein vermieden werden, als sprächen diese Abgeordneten im Namen des Deutschen Reiches.
Stadtjngend und Landarbeit.
„Eines der düstersten Kapitel als Folge des Krieges ist die stttliche Verwilderung der städtischen Jugend. Die mangelhafte Beaufgchtlgung und Erziehung läßt die Kinder der Städte leicht Gefahren anheimsaven, von denen die Landjugend verschont bleibt, nicht zum mindesten wohl auch deshalb, weil ihr die Gelegenheit zum Müßiggang fehlt. Leichte Beschäftigung findet sich auf dem Lande allenthalben, die weder den Spieltrieb der Kinder verkümmert, noch gesundheitliche Schädigungen mit ^^ingt. wie etwa die Beschäftigung der Jugendlichen in den städtischen Fabrikbetrieben Und so ist es denn auch zu verstehen, daß die vom Kultusministerium dem preußischen Abgeordnet en.-ause vorgelegte Denkschrift über die Beteiligung der Schuljugend bei kriegswirtschaftlichen Arbeiten des Lobes voll ist für die Jugend, die in chrem Kerne geistig und körperlich durchaus gesund sei. Das bezieht sich wohlgemerkt auf die Erfahrungen die mit der Jugend auf dem Lande gemacht wurden. Es darf dabei nicht außer acht gelassen werden,.daß es sich schon um eine gewisse Auslese handelt, die von der Lehrerschaft vorge- nommen wurde meist an Kindern des bessergestellten städtischen Mittelstandes. Gleichwohl kann man sich des Ergebnisses freuen, *T. C5 J f * * u fischen, daß auch über den Krieg hinaus eine -eitige Abwanderung der Stadtkinder auf das Land zur dauernden Einrichtung werden möge. Es konnte jedenfalls für die Zugend und damit dereinst für die Gesamtheit bessere Folgen Er",: Ql * * ß f Herumlungern der Kinder in den Modebädern.
*' glichen Bevölkerung, an deren Vchaffev die städtische Ingen- Uttrge» AnteU nimmt, ist geeignet.
ein Verständnis des Städters für die ländliche Art wachsen zu lassen und verbaut den Weg der Verhetzung zwischen Stadt und Land. Jetzt im Krieg erwachst dem Volke aber aus dem Aufenthalt der Stadtkinder ein unmittelbarer Nutzen durch die aus Mangel an der ländlichen Männerwelt gefährdete Sicherung der Volksernährung. Kinder des städtischen Proletariats Und allerdings, wie die Erfahrungen der Landleute mit den städtischen Ferienkindern gezeigt haben, auch für die leichteste Beschäftigung im landwirtschaftlichen Betriebe vielfach ungeeignet, weil ihnen durch den Unverstand der Eltern ein Schlaraffenleben mit sonnigem Nichtstun eingeredet worden war. Wo aber die Schulen. mehrfach auf Grund des Silfsdienstpflichtgefetzes die Hilfe der Jugend für das Land organisiert hatten, da sind ganz zufriedenstellende Erfahrungen gemacht worden. Die Kinder wurden zu landwirtschaftlichen Arbeiten aller Art. sowohl zu den Bestellungsarbeiten im Garten und auf dem Felde, wie besonders zum Graben, zum Säen oder Pflanzen der Kartoffeln. Rüben und der verschiedenen Gemüsearien, zum Jäten und Hacken, als auch zu den verschiedenen Arbeiten bei der Heu-, Eetreide- und Obsternte herangezogen. Besonders bedeutungsvoll war ihre Hilfe bei der Kartoffel- und Rübenernte, die zu einem guten Teil durch Schulkinder eingebracht ist. Die größeren Knaben haben vielfach Knechte und Arbeiter ersetzen müssen. In nicht wenigen Betrieben waren sie die alleinigen Mithttfer der Mütter, die während des Heeresdienstes der Männer den ganzen Betrieb führen mußten. So verrichteten 12- bis 14jäbriae Knaben oft das Düngen und Pflügen. Selbst die Führung der Selbstbindermähmaschine ist ihnen stellenweise anvertraut worden Die Mädchen leisteten auch in der Hauswirtschaft und Beaufsichtigung dec jüngeren Geschwister gute Dienste. Neben diesen eigentlichen landwirtschaftlichen Arbeiten haben die Stzul- kinder auch das Vieh gehütet und sich durch Beseitigung des Unkrauts. die Vertilgung von Raupen. Kohlweißlingen und sonstigen Schädlingen verdient gemacht. So wird berichtet, daß mehrere Hunderttausend Kohlweißlinge an die Bielefelder Stadtsparkasse aögeliefert sind, die dafür Preise ausgesetzt hatte. Im Stadtkreis Erfurt sind durch Schulkinder an zwei b-s drei Tagen etwa 10 060 Hamster und 50 000 Mäuse unschädlich gemacht und dabei an Beute rund 9 Zentner Roggen, 44 Zentner Weizen. 15 Zentner Hafer. 15 Zentner Gerste. 7 Zentner Hülsen- fnicf)te eingedruckt worden. Ans den Städten ist die Schuljugend vielfach gruppen- oder klassenweise aufs Land gegangen und hat besonders da. wo eilige und umfangreiche Arbeiten, wie ' Bilanzen oder Ernten von Kartoffeln oder Rüben. Ausz-ehen von Unkraut ufw. zu erledigen waren, wertvolle Dienste geleistet.
Alle diese Arbeiten erfordern gemeinhin nicht mehr Kräfte, als sie über das Maß des Vermögens der Jugendlichen hinaus- gehen. und sie sind geeignet, auf den Gesundheitszustand der Iü- gendlichen vorteilhaft einzuwnken Besonder wertvoll aber ist das Kennenlernen der ländlichen Art und Arbeit für die städtische Jugend, und es kann nicht ausbleiben, daß dadurch eine Versöhnung in dem künstlich konstruierten Gegensatz zwischen den Städten und der städtischen und ländlichen Bevölkerung herbe igefühit wird. Was der Jugend bei dieser zeitweiligen landwirtschaftlichen Tätigkeit als Spiel erscheint, muß segensreich nachwirken. Und es gibt gewiß zu denken, daß es vielfach Wandervögel gewesen sind, die sich mit Begeisterung zur Arbeit auf dem Lande meldeten. Nicht wenige von ihnen hatten sich jg schon im Frieden durch eine bei von Gewittern bedrohter Heu. ernte rasch improvisierte Hilfe ein Nachtlager und Abendbrot verdient. Und gewiß wird die bet solchen Gelegenheiten erwachsene Schollensehnsucht sich später einmal auswirken durch einen Zug von den Städten aufs Land. Wenn die Denkschrift erwähnt, daß durch die Landarbeit der Jugend an manchen Orten der Schutbetrieb gelitten hat. so ist das gering zu veran- schlag°n gegenüber den sittlichen Werten und den praktischen Erfahrungen, die der Jugend erwuchsen. Auch das verkennt erfreulicherweise die Denkschrift nicht:
..Bei dem Ernst der Zeit mußte jedoch die Sorge f öt die Sdnile zurückstehen gegenüber der Sorge um das allgemeine Wohl und um das Dasein des Vaterlandes. Auch darf nicht verkannt werden, daß die erziehliche Einwirkung der Arbeit sich in dieser Zeit, in der andere erziehliche Einflüsse wegfallen oder versagen, zum Segea der Jugend geltend gemacht hat Der Gedanke, daß sie zum Besten des Vaterlandes und des Gemeinwohls Arbeit geleistet haben, wird vielen für ihre ganze Lebensauffassung dauernd wertvoll bleiben."
Eltern und Kinder der städtischen Bevölkerung werden hoffentlich erkennen, daß die Beschäftigung der Jugend auf dem Lande nicht erst die Not zur Tugend machen ließ, sondern daß aus der Landarbeit Tugend schlechtbin erwächst, und daß das Land nicht bloß als Quelle der Kraft in körperlicher und sittlicher Beziehung.
Kleinbanernnot.
Folgenden Aufsatz finden wir in der »Deutschen Zeitung":
Wer das Land nicht kennt, der macht sich keine Vorstellung von der Mißhandlung der Produktion und von den verwüstenden Wirkungen, welche die unvermeidliche Folge des Zwangssozialismus sind. Das Ende wird eine allgemeine Not fein.
Im Westen, wo die Landräte nicht selber Gutsbesitzer, sondern Vureaukraten find, ist es am schlimmsten, die Bauern sind schutzlos. So z. B. kauft ein Bauer sich ein Paar Zugochsen für 3800 Mark. Acht Tage daraus kommt der Viehhändler, vielleicht ein Freund dessen, von dem er die Ochsen gekauft hat, als Kommissionär der Regierung und nimmt ihm die Ochsen w-eder ab zum Höchstpreis, das bedeutet einen Verlust von 1800 Mark. Muß den Bauer da nicht die Wut fassen? Muß es nicht so kommen. daß er die Arbeit liegen läßt und nur noch für sich sorgt? Das ist nicht ein Ausnahmefall, sondern einer, der sich überall in Hunderten von Fällen wiederholt.
Oder die Mißhandlung des Saatgutes, z. B. der Kartoffeln, welches man dem Bauern zum Höchstpreis wegnimmt, und es chm zum viel teureren Preise und in schlechterem Zustande wiederliefert, noch dazu zu spät, so daß der Acker leer bleibt. Hierzu schreibt uns ein Bauer: „Voriges Jahr haben wir von unsere» Setzkartoffeln 26 v. H. abgebe» müllen. Da konnte»
wir allerdings die Fläche nicht mehr besetzen, bfr dazu liegen geblieben war, und sie ist auch liegen geblieben. So gibt's der Dinge so viele, die alle zum Ruin der kleinen Landwirte, führen."
Die schlimmste und geradezu sündhafte Ungerechtigkeit scheint uns zu sein, was in dem folgenden des Briefes ^ebU Ei« Kleinbauer schreibt uns: „Ich will kurz e-n Bild erklären, wie es uns kleinen Bauern ergeht unter einem Landrat der nichts vom Bau:rnstind versteht. Es ist faktisch nicht mehr'zum Aushalten und der kleine Bauernstand geht in Wirklichkeit sei. nem völligen Ruin entgegen, wenn uns nicht schleuniast zu Hilfe gegangen wird. Wir haben im Durchschnitt 10 Morgen Land. Weideland mitgerechnet. Seit 15. Februar d. I. sind wir von 18 Pfund Nog-ien monatlich auf 13 Pfund gesetzt und können doch mit 18 Pfund nicht einmal auskommen. Ist der Regierungspräsident berechtigt, das zu verfügen?" Zu gleicher Zeit bekommt ein Städter, der nicht in freier Luft bei kaltem Wetter die schwere, jetzt doppelt schwere Landarbeit zu leisten hat. 16 Pfund monatlich. Der Herr Munitionsarbeiter aber, — bet schwimmt auch heute noch im Fett! Ich kenne in Ber» lin reiche Familien, die in der Hauptsache von dem leben, was ihnen wöchentlich ein Munitionsarbeiter von seinem Ueberfluß abgibt. Er kann in der Werkkantine zu mäßigen Preisen allerlei Herrlichkeit kaufen und verkauft sie zu doppeltem Preise natürlich an die Herrschaften, wo seine Tockter noch zu dienen geruht, wenn man es unter solchen Umständen noch dienen — nennen kann. So leben die Reichen von den Brosamen, die von der noch Reicheren Tische fallen. Die armen Bauern aber lernen die horte Seite der Kriegswirtschaft kennen. Sie müssen darben und arbeiten. Das ist die Moral davon Oder sie müssen lügen und betrügen, um leben und arbeiten zu können. Das ist die Wirklichkeit. Die Folge ist ein Haß gegen Staat' und Behörde, den der Bauer so schnell nicht wieder ablegen wird.
Auf die Kleinbouernnot folgt ohne Gnade die Stä^ternor. Wenn das deutsche Volt den Kräften der Erzeugung nicht gibt^ was sie brauchen, so wird es eben weiter hungern müssen. Wer seiner Kuh kein Futter, sondern Schläge gibt, der bekommt keine Milch. Und Ihr werdet lange warten müssen, bis Ihr von draußen Ersatz bekommt.
In der Stadt erzählt man sich fteilich. daß es der Landwirtschaft viel zu gut geht. Die Landwirte haben große Guthaben auf den Banken, und sie zahlen ihre Hypotheken ab. Aber ist denn die Landwirtschaft dazu da. Papier zu macken? Oder soll sie uns Brot. Milch und Fleisch schaffen. *So möge man sie doch besteuern, wenn sie zu viel verdient. Aber wirtschaften soll man sie lassen.
Herr Scheidemanv freilich sagt im Reichstag am 26. Febr • „Was die städtische und ländliche Arbeiterschaft, die unteren und mittleren Beamten, der ganze kleine Mittelstand, die Handwerksmeister ufw. jetzt an Entbehrungen ertragen müssen und mit bewundernswerter Geduld ertragen, das ist doch etwas mehr, als den Landwirten zugemutet wird."
Unter Landwirt versteht natürlich Herr Scheidemann immer mir den „Großgrundbesitzer". Er weißt nicht, daß etwa % aller unserer Kartoffeln vom Bauernland stammen. Haß und Neid sehen die Wirklichkeit schief. Unsere gepriesene Wirtschaftspolitik ist längst zum Hungersozialmus auch für den kleinen felbstarbei- tenden Bauern geworden, dem es erheblich schlechter geht, als dem Munitionsarbeiter, ihm sowohl wie seinem Werk.
Kirchliche Nachrichten.
Sonntag Palmarnm. 24. März 1918.
(Landes-Buß- und Bettag.)
Gottesdienst in der B u r g k i r ch e.
Vormittags 9« Uhr: Herr Pfarrer Ritter.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst. Herr Pfarrsb
Ritter.
Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung der Konsinnandenknabe«. Herr Pfarrer Kleberger.
Nachmittags 5J4 Uhr: Herr Pfarrer Dlehl. Feier bm
hl. Abendmabls.
Kollekte für die Gustav-Adolf-Eemeinden in Hessen.
GJoftrebimft im Stadtteil Ennerbach.
Sonntag Palmarum. 24. März 1918.
(Landes-Buß- und Bettag.)
10 Uhr: Gottesdienst.
11^» Uhr Iugendgolterdienst.
5 Uhr: Kriegsandacht.
Katholische Gemeinde.
Pakm-Sonntag, 24. März 1918.
B-icktoelegenbett am Samstag von 4 Uhr an und Sonntag früh von 6 Uhr.
V>7 Uhr Frühmeffs.
8 111)1 hl. Messe. Standes-Kommunion der Männer.
VnlO Uhr Hochamt mit Passion und Palmonweihe.
Nachmittags 2 % Uhr: Christenlehre und Fastenandacht
Abends 8 Uhr: Kriegsandacht.
Während der Woche um 7 Uhr hl. Messe.
Nach dem Hochamt Ausgabe von Büchern aus der Borrw»
mäus-Biicherei.
Uchiiftliches. "
Der Kampf gegen die dem Saatgut anhaftenden pilzliche« Schädlinge ist auf dem besten Wege Allgemeingut der deutschen Landwirischaft zu werden. Es gibt wohl wenige Landwirte, die ihr Wintersaatgut nicht beizen, aber es muß darauf hinge- wiesen werden, daß auch das Sommersaatgut von Samenverderbern befallen wird. Auch Hafer, Sommergerste, Sommerweizen» Rübenknäule. Bohnen und Erbsen sind dankbar für eine Bet. zung gegen die verschiedensten Krankheitserreger und hierbei Hai sich nach den Erfahrungen der Wissenschaft und Praxis da» bekannte ..U f p u l u n" vorzüglich bewährt. „Ufpulun" lötet die Pilzkeime, fördert die Keim- und Triebkraft und ist bequem anzuwenden. Von zahlreichen Praktikern sind Steigerunge« der Erträge infolge der Ujpulunberze festgestelU worden.
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