Uftfcrgfrag tfatB ^ormen-DampfrrS ^
Vera, 17. Mrz. Der „Temps" meldet aus London: Y'r^ 1 ^oydmeldung zufolge stteß ein uugerumnter eng. * ! 2*L ^, n * fcr mit dem englischen T«rmpfer ..Pnnce leS Te.rquo", 12.770 Tonne», zusammen, welcher sofort ® ctßer streß der spanische Dampfer „Jdala Mendig M4 Können, am 9. März mit einem englischen Dampfer -rrjammen und sank. '
»
Amsterdam, 16. März. (WB.) Ein hiesiges Blatt bringt fi.lg-^e Zusammenstellung über die engIifrf>e R Schiffsver- r'/FL®*® November 1917 gingen nach unserer Berechnung von mehr als 1600 Tonnen verloren, der dur<j> jchnittlirbe Tonnengehalt dieser Schiffe betrug E) Brutto- reglstertonnen Daraus ergibt sich ein ' 'isibnittlicher Sie- bcnmonalSverlust von 2 421 000 Toi seit 1917 kann man annehmen, datz die Anzahl de, uicn Schiffe von -E, Tonnen und mehr ungefähr «X, o-trug Wenn man den durch,sittlichen Tonnengehalt zu 43OO annimmt, so er- g'bt sich ein Gesamtverlust von 3 440OOO Tonnen Wenn Betrag zu Grunde legt, so erhält man folgende bcrglerchende Tabelle von Verlust und Anbau: Schiffe von ilehr als I60O Bruttoreg,stertounen verloren: 8ON Schiffe ren ^O OOO^o-'r.en gebaut: 200 Schiffe zu 1.067 000 Ton- ‘w ^-ese Ang^e stammt aus der Rede von Sir Chiosfe
-llloney). Der Unterschied beträgt 2 O43 30O Tonnen.
Die Nergemattiauttg Hollands.
f ärä ’ R°uter meldet aus Washington: Die S^k la ^n^Merung verweigert allen niederländisä-en , . bie ,dl tn «nerrkanifchen Häsen befinden. Bunker-
tl b %Z?‘' nebm ? n - Hierdurch soll, verhindert werden, daß neu WT f,°!£ Be,chlagnahme. die am Montag erfol- s “ ov’ ^ U * te o« Eine Ausnahme wird nur gemacht für ' " ^■? l>f s f r ' 3 “ eufflc Amsterdam', der mit Lebensmitteln > nd Re, enden nach den Niederlanden, und für den Oranje" ^7. m '-. niederländischen Koloniotbeamten nach Ostindien «eht. Drefe beiden Schisse dürfen noch abfahren.
Diärz. (WB.) ..Rieuws Courant" schreibt unter Bezugnahme auf das Werk International Law des w.k E^ius°^E^-hrer Lpvent>eim. daß die Berufung aus das ,us angarmc niemals dazu dienen kann um eine ftHt^'^^asnahme des neutralen Eigentums zu ge-
Schöbe ffe ‘ t W kein Recht, sondern eine
Schande, daß unsere Handelsschiffe, die ausfuhren um uns
Zp de.bensrmteln zu versehen, während der ganzen Tauer
£e(ll?nl ege *a m l etem &ebvQü ^ entzogen wurden. Jetzt wird Holland ausgehungert unter dem Vorwände, Deutschland 1 'Nn zu verhindern die Welt auszuhungern. Unsere Ne-
fta * i6re Entscheidung über die somnge ausblieb, weil ihre Pflicht gegen ihr e ® otf «e6ot. die Uebereinkunft nicht eher zu unter T Um blS *" envarteudenSckwierig.
, “7 . ''V Deutschland zu überwinden. Man kann nicht s. gen. daß sie dabei in Berlin oder von wenigen Aufnahmen abgesehen ,n der deuten Presse Entgegenkommen fand Eperrnng »er holländische» Schiffahrt »ach England.
fs 16 ' a?f5t; lWTB. Nichtamtlich., Die Nieder-
w Telegraphen.Agentur ersähet am 15 März, daß die niedre ländischen Sch-ffe nuht nach England fahren dürfen °
f , k *!r r t am ' W - ® 6r *- lWTB. Nichtamtlich., Der Nieder.
T-l-graphen-Ageniur zufolge haben di- alliierten Regierungen zugcstanden. daß der Dampfer ..Nieuw Ämster.
tanm Cto 7 * Ci5 """ SjFfee no * foL*
Cmo. Die,-Ladung stammt aus zwei niederländischen Schissen die ln amerrtankschen Häsi^n liegen. '
-^ ^"7 15 'f 1 ' 1 ”*' l Das „Korrespondenzbureau" er. är 'na üd Aeußern tn der Kammer e.ne Er.
"ei, ' 016 Hutung der niederländischen Regierung in Sch'fss'rage abgebe, wird. Ferne, wurde dem Korreipon-
Mttteu^na T * r SeB 3eu6ein mit « eteü >- daß keine
Mitteilung der Art, wie Reuter aus New York berickt-r ein-
ge rotten ,r,. baß nämlich die Bereinigten Staaten und C-oß.
bell.' niederländischen Schisse in Dienst der Alliierten
127*7«« lT Ub ” dos oerhandei. wird Mt m zum Io. Marz angenommen fei. Die Regierun' lei
« »0*7, W T m ’ ° 0t **" 18 ' Uber den Borlchläg L f kZT' ein ^'r'chuß non 100 000 Tom
7 ?*f n m gestellt würde, wenn es einen Teil sei.
ne, ^ch,fisraumes. der bei dem eventuellen Ablsmmcn ,ur Ver. fugung der Allnerten gestellt würde, schon jetzt auch zur Be. Atitzuirg un sogenannten gefährlichen Gebiet oblrete.
1°"?^^ " ^ ******* *»* Ei»e Schweiz« Stimme.
1 3« de» Ultimatum der Entente att £o u
tM\> schreiben di, .Basler Nachrichten" ». «.: Die Nachricht von llltimatum bei Entente an Holland lst ein« böse Botschaft für alle Neuttalen. Sie illustriert mit erschrecheu- der Deutltchkeit deren bilfrlostgkeit gegen die Machtpolitl, der Krieg führenden. Die Vergewaltigung des neutralen Staates geht so weit, wie man irgend gehen kann, wenn man nicht ge. rade mit Truppen ln sein Gebiet einrücken will. E, ist Schtsis. raub tn aller Form, was sich di- holländische Regierung gesal. len tasten soll. Sle hat auf Grund ihrer bisherigen korrekten Nenttalitat das volle Recht, sich darüber zu entrüsten. Rach un.
Erachten bleibt als wahrscheinlichste Möglichkeit des holländischen Berhaltens die Passivität: Holland würde seine tn den Entcntehäfen und aus hoher See befindlichen Schiffe ihrem Schiiffa! überlasten, würde sich dem Ulitmatum ober nicht fügen und seine in den heimischen Gewästern befindliche Flotte der Entente nicht «r Verfügung stellen. Zum Schluß sei n°K-her- vorgehobcn. daß der Bergewaltigungsveriuch gegen Holland, zu dem sich d-e Entente wegen des moralischen Eindrucks gewiß Nicht gerne verstanden hat. bitterböse Schlüsse aus den Stand rhres Frachtraumes ziehen läßt. Die Entente scheint sich zu sagen: Not kennt kein Gebot.
k^«KumSmenz a» Me Mittelmächte eingekMet tom oen sollk Me vom Grafen Czernin verfolgt wrrd^
Ern Dementi.
.. 16^ März. (MTB. Rickchrmtlich.) Die Blatter-
ft ' bcr von Rumänien & X oet Schwerz afigeraft, rst unrüWg. w
fm PflnilijnD fiir Vit jMüijche U\m in Mr'kn?
Auch Spameu?
e^Echo de Parks" fckrelbt. daß gleiche Verhandlungen wie m t Holland zur Zeit auch mit Spanien geführt werden b"zilg.
lich Ueberlaffung weiteren neutraten Schiffsraumes an die Al. ltierten.
Erbitterung i« HollaiU».
fchenXä7e?ö„^^ % ' J<b bk t>n ''' e ° 0llit hollaudi. ja»» «lat er äußern eine gerechte Entrüstung üve. in- oolke'. rechtsanorige Vorgehen der Entente.
So bemerkt das „Algemeen Handelsblad zu der vom ^uUr
L Cic
featf^T) 1 6 n-°£f inß3 Sc?rciib und ein ganz grob» Wiltt kurakt. Die Holländer werden diese Beschönignng niema's -in-
fch-u, werden die Katze immer Katze und die alliierten Reaie-
Me"Prä1*^7 M®'* ® Mbcn be£ Eerechtigkeitsliebc «nlf! i0 "'^"S ln Worten zum Ausdruck "X
r- 8enaU 10 B ‘ d mci b-imesten wie der Liebe eine, Landes für die kleinen Nationen, das die südafrikanücken Re
Z-lu e /:T MC - * as ' 8htt 3« «.X Sen L.
bte (tn«*"! 65 061 SIu3 ^ ei * ber Regierung überlassen bleiben Mdcht Sa " b und Leute am wenigsten'
ist Wt ^‘ : ® as U,timahlm der alliierten Regierungen
. . ~ 41 1 8io&ten Beleidigungen, die man Holland zuaefiiat
hat. Holland wird sich darin fügen müsien. aber die Erinne- rang au den »roßen Machtmtßbrauch durch die Beschützer de, kiel.
Drnt^che Handnng in Finnland?
Stockholm, 18. Marz. Nach einer unbestätigten Meldung | aus Wasa haben die Noten Garden Abo geräumt. Dre deutschen j Truppen nähern sich der Stadt.
Die 8 Milliarden Deute in Rußland
Köl». 15. März. Der ^Daily Chronicle" meldet laut „Köln. Zeitung : Zm Hafen von Odessa liegen gegenwärtrg hundert, tausend Tonnen französischer, britischer, italienischer und rumä. nrscher Dampfer. Die Beute, die brs jetzt von den Deutschen in Rußland gemacht worden ist, hat einen Wert von 400 Millionen Mund Sterling, gleich 6 Milliarden Mart.
Der fiainpf mit bolißMilüichkn §an)k».
SBic», 16. Marz. Aus dem Krregspresiequartier wird gemeldet. Nach Meldungen die von unserer Ostfront kommen, trel- den sich abseits der großen Verkehrslrnien in der Ukrarnc bol. schewistische Banden und Horden herum, deren Plünderungs. und Zerstörungswut sich sowohl gegen die ukralnische Landbevölkerung, wie vor allem gegen die deutschen Kolonisten richtet.
An der Sudwestfront bedingte das trübe und regnerische Wet- ter geringe Gefech:etätigkeit und abschnlttsweise gegenseitige» Störungsfeuer. Am 16. März fanden erfolgreiche Aufklärungs. flüge statt. In mehreren Luftkämpfen bezwang Oberleutnant Fiels feinen 12. Gegner und schoß einen Digenett-Doppelsitzer ab.
An der SLdtiroler Front nahmen einige unserer Flieger aus geringen Höhen feindliche Gräben und Unterstände unter Ma. fchinengewehrfeu-r. Auch an der Tiroler. Westfront herrschte leb. haste Fliegertätigkert. Am 15. März brachte bei sonst ungünsti. gem Flugwetter der Zugführer K. Ysbezerl im dritten Luststeg einen Ntevport zum Absturz.
dt ^ Erz. sWTB) ..Hezhi Schimh»«- bertchttt. da,
bnbe^^" Vlagowestschensk 15g Japaner ermordet
h ^t, » ' Se “ tilmcl!)lm 8 aus London vom 16. d. M. besagt dt- Daily M°,l erfahre ans Tientsin, daß während der letzten Unruhen m Vlagowestschensk drei Japaner getötet und sieben
K? iss^ ai * F,e 161 eisanium b------
Haag, 17. März. Reuter meldet aus Tokio- Der I-wani^che Mimsterprasident erklärte, datz die inneren Un- n hen in China die lapaniscben Interessen sckßver schädiaien- °.n einiges Cbina sei wünschenswert. hoM bisher
^mittlung unternommen. Der MmlterpWsidenI erklärte, die Nachricht, es würde eine Trnp.
gründet' Entente nach Sibirien entsendet, sei unbe-
llrplvßnn IrafifdGlifjfr IHnuiffniirtfaqrr.
^«, 1 *. 16, März. Be, der Katastrephe von St Denis handelt es sich um die Explosion großer Munittons und Granat, lager an der Straße Bourgeois—Courneuve. Das Pariser Mi. litargouvcrnement hat ein« strenge Untersuchung einge,eitet Der soz,allst,sch- Abgeordnete Laval brachte im Kammerdurcau eine .Interpellation über dt« Katastrophe «in Die gestrige Kammersltznng sollte zum Zeichen der Trauer aufgehoben wer-
. e “ ainI,ft 3e»n Bon dagegen protestierte, wurde die Debatte wleder fortgesetzt.
Zürich 16 März. (Haoas.) Wie weiteren Meldunge» .bsr das Explo,rsnsunglüS von Bourgeois zu entnehmen ist, flogen über eine Million Granaten in die Luft. Die Lufterschüt. terung war so ungeheuer, daß man in Paris und Umgebung an * Aschen Fliegerangriff glaubte. Menschenteile
und .Nater.alstücke flogen weit in den Umkreis. An Verwun. deten wurden bis jetzt 1500 gezählt.
kgkr Hiltrr v. Tnilihkk Jirfölrn,
Finnkand.
März. (WB.) Die zunehmende Ueber- 'egenheit der Noten Garde in Finnland wird immer fühlbarer, da fiefv dort ihre besten Teile befinden, die dauernd Munition und Geschütze sowie Zuzug aus Petersburg erhallen. Der Munitionsinangel der finnischen Weißen Garde wird bedrohlich. Ohne eine baldige Hilfe ist die Herstellung rönun q in Finnland unö die Beendigung der jetzigen Wrllkülcherrscbaft unmöglich.
§!?!»!!, non dkn ?iir

