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die Schlachten mn Lodz. Me fast 140 000 Gefangene einbrachte«. Hm 6. Dezember fällt Lodz und die russische Dampfwalze rollt nrch^Warfchau zurück. Anfang Februar 1915 wird unter Gene­ral Siewers die zehnte russische Armee, die erneut in Ostpreußen einfallen wollte, zwischen Johannesburg und Pillkallen in einer groß angelegten Umfassungsfchlacht geschlagen. 100 000 Gefan­gene und unzählbare Geschütze und Beute an Material fallen in deutsche Sand. Im Mai 1915 erfolgt die Durchbruchsschlacht von Gcrlice-Tarnow Im Hochsommer desselben Jahres erfüllt fick, das Schicksal Polens Die Norew-Linie wird den Russen entrissen. Die Festungen Pultusk. Roshan. Ostrolenka und Lomza werden erobert. Am 5. August fällt Warschau, am 26. August Brest-Lrtowsk. In der Verfolgung des Feindes wurden die Wälder von Bialystok und die Pripet-Sumpfe kämpfend durch­schritten. Großfürst Nikolai wird adberufen. Im September fallen Grodno und Wilna. Der siegreiche Vormarsch geht bis vor Riga und Dünaburg. Russische Gegenoffensiven scheitern unter ungeheuren Opfern.

Die Folge der wuchtigen Scklage ist das Ende der Zaren­dynastie und der Beginn der russischen Revolution. Die Revo- luäonsheere, die von Kerenski zum Angriff erneut vorgetrieben wurden, konnten den geplanten Durchbruch nicht erzielen. Statt dessen setzte im Juli 191? der Durchbruch der Mitt-elmächte bei Cloczow und in der Bukowina ein, ferner die Einnahme von Riga und Iakobstadr. Die Erorberung der Inseln Moon. Dagö und Oesel vollenden die Niederlage der gewaltigen russischen Armee. Friedensverhandlungen werden eingeleitet. Das Schei­tern an dem Verhalte-; Trotzkis zwingt den Deutschen noch ein. mal das Schwert in die Hand, mit dem sie in unglaublichem Tempo bis Narwa, Pteskau und Polosk. Gomel und Kiew vor­dringend de» endliche» Friedensschluß erkämpfen.

Die (Prffüriirnng des /orfs de !a ^orjjrJfe.

Berlin, 4. März. (WTB.) Die *m Heeresbericht vom 2. Tiara erwähnte Erstürmung des Forts de la Pompelle stellt sich als eine glänzende militärische Leistung dar. Gründliche Vor­bereitung durch eine umsichtige Führung, programmäßraes Zu­sammenwirken aller Waffen und ein über alles Los erhabenes Draufgängertum der Truppe erwirkten gemeinsam einen vollen Erfolg.

Das Fort de la Pompells ist ein südöstlich Reims gelegenes, ln das feindliche Grabensystem einbezogenes Außenfort ver­alteter Bauart, aber im Laufe des Stellungskrieges zu einem Parken Stützpunkt eingerichtet. Nach mehrstündigem heftigem Zerjtörungsfeuer der Artillerie und Minenwerfer aller Kaliber und gründlicher Beschießung der feindlichen Artillerie traten Hessen-nayauisch« Bataillone kurz vor Einbruch der Dunkelheit -um Sturm an. In unerschrockenem Vordringen unmittelbar hinter der Feuerwalze der eigenen Artillerie wird das feindliche Sperrfeuer unterlaufen und das gesteckte Ziel von den Sturm­trupps und Kompagnien überall innerhalb kurzer Zeit erreicht obwohl aus zwei feindlichen, im toten Winkel gelegenen Ma^ fchtnengewehrnestern noch hartnäckig Widerstand geleistet wird. Eines derselben, ein Blockhaus, wird mit Flammenwerfern an­gegriffen und dke Besatzung mit Handgranaten erledigt.

Gleichzeitig mit der Infanterie dringen Pioniere in das Fort selbst ein. Die alten Kasematten sind durch unsere 21 Zentimeter-Granaten größtenteils in Trümmer gelegt, die Gräben eingeebnet. aber eine Reihe modern eusgebautcr Un­terstände hat der Beschießung standgehalten. Ihre Besatzung wehrt sich verzweifelt. Sie wird überwältigt, die Unterstände, mehr als zwölf, und die daran angeschlagenen Stollsngäng« werden zerstört. Die blutigen Verluste des Feindes im Arttlle. riefeur und bei der Sprengung des Forts sind hoch. Außerdem werden 40 Gegangene, darunter 2 Offiziere. und wertvolle Beutestücke zurückgedracht.

Der Eiffelturm bericht vom 2. März sucht den Anschein zu erwecken, als hätten die Franzosen das Fort wieder genommen und ihre Linie wieder hergestellk. Diese Darstellung ist falsch!

Das Fort wurde' von unseren Truppen schon in der Nacht vom 1. zum 2. März zur vorausbefohlenen Zeit wieder geräumt.

In absehbarer Zert kann «s nach der gründlichen Zerstörung nicht wieder hergestellt und als Stützpunkt benützt werde».

3tHata m mttM: Vrt ?Tel|e*tR* »ach Rußland au» i« juum v»eder aufgensmMe« werde«.

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§cr italiknililie Srnat für unbe-ingle" ' Mjltziiiig drs Krises.

Nom, 4. Mräz. (WB.) Im weiteren Berfa,rfe seiner Rede ,m Senat betonte Ministerpräsident Orlando, in Italien bensche eine vollkommene Einigkeit, die sich in der nnbedmgten Fortsetzung des Krieges äußerte. Alle Bar­teten verlangten die Fortsetzung der kriegerischen Be­mühungen und den Widerstand um jeden Preis bis rum äußersten. Orlando brachte erneut die lebhafte Synechie der »taiiem.chen Negierung für das montenegrinische Volk zum Ausdruck dessen Befreiung von der gegenwärtigen Be­setzung zu den Knegszielen Italiens und der gesamten 5 rnen , t T e , Oehore. stallen verfolge in diesem Kriege als werentlicbes Knegsziel die Erlangung von Grenzen, die ver- teldigt werden könnten, und den Schutz der unverjährbaren Rechte des lto!.erusck»cn Volkes. Es gebe gegenwärtig für den Krieg nur ein Ziel, nämlich zu siegen. Tie Mittel um es zu verwrrklick-en, beständen darin, das Möglichste zn tun um den Feind zu scblnächen. Zur Lage im Innern des Lan° d.-s ''bergetzend, erklärte Orlando, er hatte es für üderttüs. t'g, abermals den unerschütterlichen Entschluß der Negie-nna zu betonen, den Burgfrieden zu erhalten. Der Mrniste'-- pralldent schloß.- Mir können und sollen dos Opior unseres gesamten Eigentums. unserer Zukunft. unseres Verruögenö und unseres Lebens bringen, aber das Vaterland muß un­sterblich sein. Man muß alles versuchen mrd wagen, dimit Italien lebe.

Srialoja begründete darauf die Vertrauen slages- ordnnng die durch Zuruf angenommen wurde. Ter Senat vertagte sich dann bis aus weiteres.

öig M füfüfrlflüf k?g prfülÜ^fR Witktgrisir?ilg

Ph-t-detphia. 4. Mlnz. (SB!® ) Meldung des Reuterschen -ureaus. Cr» Konvent, der sich ..Gewinnt den Krieg für den dauernden Frieden" nennt, wird hier für den 16. Mal zufam- menberrfen. Der Aufruf ist unterzeichnet von dem früheren Präsidenten Taft, dem Kardinal (!) Gibbons und von Samuel Gomp-rs und anderen angesehenen Persönlichkeiten. Er erklär a^ Ziel d's Konvents den Entschluß des amerikanischen Volkes, dis zur Niederlage des preußischen Militarismus zu kämpfen zu unterstützen und den Widerstand zu bestärken gegen einen vor- zelt:ge;i frieden. Ferner soll er als Brennpunkt einer Anstren­gung wirken, die auf einen dauerhaften, durch die Liga der Na­tionen gesicherten Frieden gerichtet ist.

Kcrbilch-griechftcher jKuttlr.

eröffn, 5. März. (WB) Meldung der bl.tgmlschen vel..Ag?ntt,r. .Scho de Bulgarie" veröffentlicht den Tert des serbiich.nriechisckren Geheimvertrciges von 1913 der Me Reranhng Bulgarien? zu einer Zeit bestätigt, wo dieses mit feinen Armeen die Sackte des Balkanbundes verteidigt Hot. Die Veröffentlichung des Vertrages erregte grobes Aussehen.

Hafter Pn-lung fest, datz das japanische Eingreifen in. Auf.

inerte» dem Grundsatz, welchen er gnÄ Wochen habe, .n keiner Weise zu nahe trete. Es hand^ch

b l nm ' °us der ruf,.scheu Verwirrung Vorteile u zreben oder gegen den bisherigen Alliierten ieindii^ . treten, es handle sich vielmehr um IfÄ ^ das deutsck-e Eindringen, welckies die Zerstörung dc-^tteick- gewiclsts der Mächte in Auen erstrebt ^e markmalTL durch Unterzeichnung eines schimpflich-n Vertrage verletzt. Millionen von Russen mach, greifen ^reisgegeben zu werden. Das Ein-

Sm fi rTi r 'panischen Armee fei das natürlich« das Vorgehen der Entente in Rrchland Die T VOe abgeschlossen fein, wenn fie die Hond st°b^ m,f Sf * u6lanö »ad Asien lege, zurücka^

Die MiLwirkung Chinas.

2 ät3 -... <*««) »Daily Mall" berichtet aus P-k-ng.Das ch-newch« Kabinett hat ein- vollkommene -!u- ^^Ett -n-t Japan befchlofsen. Pek.ng wird demnächst ^cvo lmachtlgt.' nach .^apon entsenden. um dort über milftarffche Anse:-ge»helte.i zu beraten, und es wird Japan bitten, militä- rstche Dclegkerte nach Peking zu entsenden. Aus den Grenzpro-

fommcn zahlreiche beunruhigende Gerüchte über die Tä­tigkeit deutscher Intriganten."

Ein jchislöhifts grfril über im rupfijdjni frrtro.

.. Stsckbslm, 4. März. Tie gesamte sHvedische Presse wrndrgt den deutsch-russischen Friedensschluß in seiner formen-Bedeutung. ..Svenska Tagbwdet" schreibt: ,®i e Eerlm zu Bismarcks Zeiten der poirtisä)e Mittelpunkt Europas geworden war, so l)a1 es nach dem Krieg.' Ausstckii die Handelsmetropole des europäischen Festlandes, vielleicht der ganzen alten Welt zu werden. Das einst niede-geLret--ne Deutschland hat sich zu gewaltiger Größe erhoben. Tw Weltmacht^ Rußland, die ernst über den ganzen Koi'ünevt ihren schatten warf liegt am Boden, aber es ist noch ietzt ern Koloß wie kein zweiter in Europa."

Der Kürgerüriea Finnland.

Björne borg von den »ritze» TaeSe» genommen.

Stockhol«. 5. März (WTB.) W-e mehrere Stockholmer B:ät«er aus Finnland melden, nähme» die weißen Gardlsten Björnetorg

St^ckhrfm. 5. März. (WIB) Rach der linksfoziEftfchen ZeitungPolitiken" wurde am 1. März im Smo!ny-Institut der Vertag unterzrichnet. d^r die Beziehungen zwischen Rußland und Finnland regelt. Rußland tritt alles unbewegliche Eigen­tum wie Gebäude. Fabriken. Telegraphen. Eisenbahnen, be- schlagnuhmre Schlfie und Festungen, sowie Gebiete am Eismeer ob. Finnland tritt die Eisenbahn von Volkeassari bis Pet<"-s. bürg, sowie die Telearaphenkabel nach Rußland ab. Die Festung Tna wird russisch. Rußland ve-leiht den finnischen Arbeitern al e Rechte und Finnland verschafft den Russen Erleichterun- gen. Außerdem zieht Rußland fowrt seine Trupepn aus Finn- .and zurück. Das Telegramm ist unterzeichnet von einer Abtei- "ng des finnrsche» Volkskommissariats für auswärtige Anae- legnheiten.

5>(T9 ^kMe Tekegraphcnbnrsan bemerkt: Es Handel» sich oftenbar nm dm Vertrag zwischen der russischen und finnisch-so- zialgtlschen Nebenregierung in Helsingsors.

Japan und Amerika.

Rotterdam. 5. März. fWTV.j" .Manchester Guardlon« fabrt aus Washington i Es verlautet nichts über die Haltung Wilsons zu Japans vielleicht bevorftehendem Vorgehen in Sibi­rien. In Wilsons Umgebung würde man es vorzieb.n. daß Rußland sich selbst rette, falls im neuen Rußland Elemente seien, die gemeinsam vorzuaehen imstande seien. Man möchte diese Aussicht auf Erfolg nicht daurch verderben, d-'ß in Ruß­land durch Japans Auftreten eine Gereizthett hervorgerufen wird.

Bafel. 6. März. Nach den Meldungen der Korrespondenten tur englisch?» Blätter in Washington beginnt man. über den Stand der Frage eiir-es Eingreifens Japans in Ostasien etwas klarer zu jeben. Amerika nimmt eine Sonderstellung ein. cb- gle^ch nach der ..Times" die«alische und französische Regierung es gedrängt baden, sich ihrem Vorgehen bei Japan anzuschließen. .. .aily Mail" meldet, daß Amerika sich weder an den Vorstel­lungen in Tokio beteiligen, noch aber Widerstand gegen Ja. pans Haltung leisten we'de. Die..Times" kündet eine amtliche Mitteilung über den ttmkanq der beabsichtigten Operationen an sobald eine Ueberemstimmung zustande gekommen sein werde.

i-ie folgen des Friedens.

ftahüiT ^ , S?är1 Si ,,??eU! 5lele meldet. Laß die

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^v0W°aa7 3-n,r°,machte 30 t-CO Waggon Le,reibe.

f itie f f lld > mo Waggon getontes Obs. ,n M* *T n' ii, " n< ' ' mt bi« Ukraine landwirtsthast.

liche Maschinen, chemische Produkte und Eisen. Die ..Allgememe

Japan und Sibirien.

Uebereinknnft mit den Vereinigten Staaten.

New Dorf, 5. März. (WB.) Meldung des Nenter^cben -'nn'aus. Tie Associated Preß meldet ans Washwiftcr: Tie Verelm-sten Staaten sind grundsätzlich mit Japcn. Großbrrtanmen und deren Alliierten zu elner N.berein- nmft über das Vorgehen in Sibirien gelangt, die Einzel- Helten bleiben iedoch noch anszuarbeiten.

Paris, 6. Marz. (WB.) Meldung der Agence Havas. der Matln" gibt Einzelheiten zu den Erklärungen Pichons uu Kammerausschuß für auswärtige Angelegenheiten. Er * n ^ : ^' n ^ >rn Augenblick, wo die marimalistische Vrova- aanda dle Oberhand gewinne, bereite Sibirien sich vor, die ungeheuren Vorräte an sich zu rafsen, we1ck)e die J..paner wr die rus.'sche Regierung anfgehäuft haben. Energische Maßnahmen drängten sich auf. Es sei sicher, daß das was ln d.e Hände der Marimalisten falle, die Beute des Feindes wurde. Es sei also die Pflicht der.Alliierten, die Erzeug, nlsse kn Verwahrung zu nehmen. welck>e sie für ein.' v-r- dundete Regierung bestimmt hätten. Japan könne billiger­weise allein Vorgehen, ziehe cs aber vor. im Einvernehmen mit den Alliierten zu handeln. Wiljon stellte nach gewissen-

Pichons Gnth'itlnno.

Während der Friede in Biest-Litowsk und Bukarest seinr ersten, kindlich-frohen Sck^itte übt, hat Herr Stephen Pichon Frankreichs Aufenminister. die diplomatische Ofenfive ergrif­fen, um den Völkerhaß, der einzuschlasen droht, von nenem zu leben. Man muß ihm zugeben; Mit einer gewissen Geschicklich­keit. Denn wenn auch d-r Brief Kaiser Wilhelms I. an die Kaiserin Eugerne üb»r Elsaß-Lothringen nichrs Neues dringt, sondern nur bestätigt, daß Deutschland sich 1970 erhob, um sich zu verteidigen, nicht um sich zu vergrößern, so ist doch das enthüllte Dethwann-Telegramm vom 31. Juli 1914 eine Sache, mit der sich polrttfche Geschäfte macherr lassen, wenn man einiges ver- tzl-weigt und einiges hinzufetzt. Herr Pichon hat verschwiegen daß die Instruktion des deutsck>en Reichskanzlers an den Ee-' sandten in Paris. Herrn v. Schön, zwei wohl von einander ge­schieden« Teile hatte. Der erste Teil bestand darin, daß Herr o. Schön den französisch«» Ministerpräsidenten Viviani tun die Neutralität Frankreichs ersuchen solle. Das ist geschehen. Das Ersuchen ckt abgelehnt worden. Der zweite Teil der Instruktion war nur für den Fall bestimmt, daß Dioiani auf das deutsche Anerbieten einginge. In diesem Fall sollte der deutsiche Ge­sandte die Neutralisierung der französischen Festungen Toul und Verdun für die Dauer des russischen Krieges anregen. Herr v Schön hätte dies bei seiner behutsamen und versöhnlichen Art sicherlich in einer Form getan, die Jmii französische-. Ehrgefühl nicht zu nahe getreten Ware. Ww Herr Pichon jetzt di? Sache darstellt, sieht es so aus und soll es jo ausfehen, als habe die deutsche Regierung der französischen von vornherein die Pistols auf die Brust gtsctzt: Heraus mit Toul und Verdun, oder wir erklären euch den Krieg!! Deutschland als der Wegelagerer? Das alte, tausendmal neu gemalte Bild, mit dem man das reizbare französische Gemüt feit Jahrzehnten aufftachelt und de» sinkenden Mut in diesen kritischen Tagen neu zu beleben sucht. Mit dem man vor allem der elsaß-lothringischen Frage wieder Schwung verleihen und die wankende Schreckensherrschaft Gle- menceaus stützen mochte. Herr Pichon lehnt es nach neuerlichen Meldungen ab. sich darüber zr, äußern, auf welchem W^.ge er sich das Dokument für fein« Enthüllung verschafft habe. Dies bleibt auch ziemlich gleichgültig denn die Bethmannsche Instruk­tion hat heute nur noch historischen Wert. Herr Pichon wird aber nicht leugnen können, daß es ein echt Clcinenc^aufcher Kniff war, den er ausjpielen mußte, und der ihm. Pichon. gar nicht liegt. Pichon ist von jeher der gehorsame Schildknappe, die leibeigene Seele desTigers" genesen. Er hat jeden Ge­danken von, er hat keinen ohne Clemenceau. Er mußte diese» scheinbaren Trumpf ausjpielen. obwohl er als gefchul er Diplo. mat ganz genau weih, daß es eine falsche Karte ist. ein Taschen- sp'elcrkunststück, mit dem der listenreiche Diktator die fiebernde öffentliche Meinung Frankreichs in letzter Stunde betören mochte. Der Prozeß Dolo ist nur halb geglückt. Der Prozeß Caillaux. dos Verfahren gegen Malvy, Humbert und die an. deren auf der Proskriptionsllste stehenden Opier kann Ueber- raschungen bringen. Da heißt es. Vorbeugen, die Oeffentlich- keit in einen Taumel nationalistischer Wut hetzen:Die heute Clemenceau unterstützen und sich seiner bedienen." schrieb kürz­lich die sozialistisch«Heurc", sirrd die Sykophanten des Royalis, mus und d«s Jesuitentums. Um diesen Jakobiner sind nur die Versammelt, die die revolutionäre Idee vernichten wollen. Der gemeinsame Gedanke Clemenceaus und der gemeinsamen Rech­ten ist vollkommen wahnsinnig, wenn wir noch nicht gesiegt haben, so liegt das an der Verräterei gewisser Leute in der Heimat. Des ist der große Gedanke der Regierung. Wenn doO zutrifft, fo soll man die Verräter schleunigst erschießen, aber das Land darüber beruhigen, daß es nur wenige sind. Es ist verab- jcheuungswürdig. sich um einige Ausnahmefälle zu verallgemet-, nein, einem Daudet und den Eheoaliers du Roi anzuschließen.".

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