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Gefahren.

Rv"mn Qlj g der Gegenwart von M. Gontard - SchnL

»Nachdruck ver boten.

W'vn ich bedenke, daß zu diesem Abkommen der Vater meiner Frau sozusagen Pate gestanden hat, dann"

Sagen Sie -nur ruhig die Wahrheit. Sir Edlvard Douglas hat nicht nur Pate dazu anden, er ist sogar der Schöpfer dieser Höllengeburt." ..r faltete ein anderes Schriftstück auseinander.Hier lesen Sie! Das bedeutet nämlich nicht mehr und nicht weniger als Deutschlands Er- drcvstftmg!" sagte er grimmig.Gewußt oder vielmehr geahnt hat man es ja lange schon. Denn uni Väterchens schöner Augen willen-gibt Marianne ibre Millionen nicht hm. Daß. wir es jetzt sckwarz auf \r ' wird nun

hoffentlich auch die buntgeblümtesten Schön^eber über­zeugen."

Tic Schriftstücke, deren getr'ene Wiedergabe Hart' bansen durch Claire bekommen hatte, verrieten, daß am dritten März zwischen den Vertretern des Dreiverbandes ein findender Militärvertrag abgeschlossen worden war der

Falle eines Kriegsausbruchs der einen oder der anderen Macht mit Dentsch'and auch die beiden anderen Machte zum fosortigen Eingriff zwang.

Englands verantwortlicher Minister hatte 'auf geschickte Art die Gesetze seines Landes zu umgeben gewußt. Er hatte England verpflichtet, unter allen Umständen in den ' Kampf einzugreifen, obgleich ihm ein solches Versprechen nach den Gesetzen des Landes unmöglich war.

Durch dieses Versprechen hatte er einerseits dem hvlb- und halb schlinumernden französischen Revanchegedanken neue Nahrung gelben, andrerseits dem -panslawistischen Gedanken in Rußland ganz unbegrenzte Möglichkeiten er­öffnet.

Die Rechnung war sehr geschickt aufgestellt. Mit gutem Gewissen konnten die Vertreter der drei verbündeten Mächte ihre Länder in den Krieg treiben, sie alle würden dabei ja nrkr gewinnen. Es war unmöglich, daß Deutschland einem Ansturm von drei Seiten widerstehe,r konnte.-

(Bebt schön ausgedacht, das alles, nickt wahr?" sagte Harthausen nach längerem Schweigen.Nur schade, baß sie uns rückst erst gekragt haben."

«Es ist schändlich^

Was wollen Siel Schließlich ist das ]a nur die Krönung der politischen Treibereien der ganzen letzten Jahre. Wir konnten gar nichts anderes erwarten. Nur die­jenigen werden jetzt überrascht sein, die in der letzten Zeit durch rosenrote Brillengläser geguckt haben. Na, ärgern wir uns nicht mehr. Aendern können wir dadurch doch nichts. Morgen werden wir erst mal einen langen Vortrag darüber zu halten haben. Ich freue mich schon auf die Augen, Don­nerwetter! Am schönsten wäre es ja, wir könnten gleich init dem Bündelchen da nach Berlin. Vortrag bei Majestät, was? Na, so etwas gibt es für uns arme Teirsel noch nicht. Aber trösten wir uns! Es ist immer so im Leben, die Pferde die den Hafer verdienen, kriegen ihn nicht. Wir können froh sein, wenn man uns erwähnt."

Werkbeim hatte kaum zugehört. In Gedanken ver­sunken faß er da und starrte aus die inhaltschweren Schrift-

stücke.

.Wissen Sie. Hartbausen, daß dies Krieg bedeutet? Krieg in nicht zu ferner Zeit?"

Na, ganz so schlimm wird's nicht gleich werden. Daß sie uns ganz gern mal ein wenig am Zeug flicken möchten, glaub ich wohl, aber, mein Lieber, wir dürfen, auch nicht vergessen, daß doch noch etwas mebr dazu gehört, um einen Krieg anzufangen, als diese paar Wische da.

Ein Krieg von heute wird teuer. Nickst allein teuer für den Besiegten, nein, auch teuer für den Sieger und teuer sogar für das reich? England. Und dann das Volk! Die Volker von heute lassen sich auch nicht nsthr um ein Nichts in blutige Kriege Hetzen."

Und trotzdem werden wir den Krieg haben.'Hart­hausen! Denken Sie an mich. Und zwar in nicht zu ferner Zeit. Das Volk! Gott, Harthausen, wofür hat man denn die Presse? ^ Und daß England diese Macht zu benutzen ver­steht, das wissen wir doch am besten. Nun wird es mir auch klar, warum ich nach Nom sollte."

Er erzählte Harthausen von dem Besuch seines Schwie­gervaters, von dem Gespräch und dem Wunsche Sir Edwards den Schwiegersohn in Rom zu sehen.

Hartbausen lachte.Nun schan einer den alten Fuchs on! Italien ist unser Bundesgenosse. Noch dazu einer, der

Danksagung.

Fkir die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei der Beerdigung unseres lieben Gatten, Dalers, Cohnes, Bruders. Schwagers und Neffen, des' für sein Vaterland gefallenen

Herrn

llnimsfizikr Heinrich Noth

sagen wir allen, besonders für die vielen Kranzspenden, der Militärabteilung, dem Kriegerverein. Gesang- und Turnverein, besonders Herrn Pfarrer ßfillmonn für leine trostreichen. Worte am Grabe unfern herzlichsten Dank.

Berstadt, den 25. Januar 1918. .

Die fjfliiitniäfii AMlicknen. II

Holzv ersteigerung

Im Robheimer Gememdewald, Distr.kt Ketzerborn und Bor- verwald werden Donnerstag, den 31. Januar l. Is, versteigerte 2m KetzerSorn.

15 Stück Eichenstämme 2,08 Kbm Inhalt (Deichseln)

16 Fichtknstam^e, 92 ! Mir. lang. 1441 Durchmesser,

.20 .. FichtEerbstanren, 2,61 Küin. 2nhaU

122 Raummeter Buche-Scheiter 41 * Ende- .,

26 Kiefer-

. Fichte- ;; .

122 Buche-Knüppel

17 Eiche-

14 Kieier-

45 Fichte-

40 , Buche-Stöcke

1851) Stück Buche-Weüen 2 0 * Eichen- _

410 Kiefer-

440 Fichte-

2m Bordsrmald.

4 Raummeter Kiefer-Schäter 3 Buchc-Knn'ppel

% 23 Kie er- .

^72o Stück Buche-Wellen )

[ Durchforstung

43 > Kic er-

Anfang uno Zusammenkunft oormit-ags 10 Uhr auf der Wald­bahn oberhalb der Swatsstratze Friedberg-Ho mbur 7 . Das im Bordorwald lagernde Holz kommt nachmittags zum Ausgebot.

NoLhetm v. d. Höhe, am 33. Januar 1913.

Großh. Bürgermeisterei.

H o f m a n n

i^ncn im Kriegsfall von Nutzen sein kann. Es ist klar, man wollte Stimmung gegen uns machen. Es ist unverkennbar! Inwieweit man da Sie oder vielmehr Ihre schöne Frau verwenden wollte, ist mir vorläufig nicht ganz klar. Eins ist mir aber desto klarer: Obgleich sie sich schon zu freien gegen uns yerbündet haben, fühlen sie sich immer noch nicht stark genug, uns zu zelinalnrem Das hebt mein Selbstge- fiihl ganz gewaltig. Angst haben sie also doch vor uns."'

Und sie sollen noch mehr Angst bekommen! Wir wer- den Krieg haben, verlassen Sie sich darauf, ich fühle es! Und nun werde ich mich auch versetzen lassen, wenn auch nicht nach Rom. wie mein verehrter Schwiegervater wünscht. Ich gehe zurück zur Manne. Wenn's Krieg gibt, muß ich dabei sein!" .

Nnd Ihre Frau?"

Meine Frau? Nun. die gebt eben mit!"

Haithansen streifte ihn mit einem mitleidigen Blick.

Armer Kerl," dacht? er,wenn Du da nur nickst eine große Enttäuschung erlebst!"

Na. dann will ick Ihnen wünschen, daß man Sie mit > en wichtigen Schriftstücken hier nach B?rlin sckückt. Dann können Sie ja Ihre Wünsche gleich Vorbringen."

Ich habe noch ganz besondere Wünsckv bei meinem Wiedereintritt. Ich werde nun endlich eine lange gehegte Absicht zur Ausführung bringen. Ich werd' mich unserer neuesten imd gefährlichsten Waffe zuwenden. llnsere kleinen grauen Dinger haben es mir schon immer angetan."

Aha! Unsere Unterster! Die grauen Wölfe!"

Ja, die Unterster. Wenn man sich erst einmal mit den Dingern beschäftigt hat, kann man gar nicht wieder davon los. Wenigstens ans mich üben sie eine geradezu dämonische Anziehungskraft aus."

Ist wohl 'ne ganz fesselnde Sackie. Ich kann's inic wohl denken. Mer -gefährlich, niein Lieber! Gefährlich!"

Für den Feind, ja! Und das wollen wir auch hoffen. Mer nicht für den, der sie kennt und der mit ihr vertraut ist."

Na, dann Glück zu cutf den Weg, für Sie und Ihre grauen Wölfe, wenn's so weit ist. Ich hoffe aber, twtz Ihrer Prophezeihnng, es kommt nicht so weit."

Fortsetzung kolat.

Wer schenkt dem Berfasser- uickerer

MfMMeWn

eine Mark oder mehr für ein lungenkrankes, Toglöhner-Kind, das in eine Anstalt soll? Heil­stättenverein und Kreisamt tragen über die Hälfte der Kosten, aber noch find etwa 250 Mk. zu decken. Gaben vermittelt Herr Schriftleiter H i r s ch e l. Quittung in diesem Blatt. Besten Dank im Voraus.

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Wegen suchen wir

Erweiterung unseres Zuckerrübenerwerb-

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in allen rübenbautreibenden Ortschaften der Wetterau und bitten, schriftliche Bewerbungen sogleich an uns zu

richten.

Miell-Merslckik

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kann der Geschäftsmann auch während der Kriegszeit nicht ganz entbehren, wenn auch der Papiermangel und die Teuerung eine gewisse Einschränkung mit sich gebracht haben. Die Eeschästsdrucksache ist und bleibt nun einmal sür jeden Eeschäftsbelrieb unentbehrlich, sei es, dah mau sie braucht zur Uebermittlung geschäft­licher Angelegenheiten, oder zwecks Regelung von Aus­ständen usw. Wie kein Geschäft seinen Vertreter oder Reisenden in schäbigem Gewände zum Besuche seiner Kundschaft hinausgehen läßt, so sollte es auch darauf bedacht sein, daß die von ihm verbrauchten Drucksachen die es ja doch auch - bei dem Empfänger derselben vertreten sollen, ein einwandfreies Aussehen haben. Auch familiäre Mitteilungen jeder Art lassen in ihrer äußeren Aufmachung einen Schluß auf die Persönlichkeit des Absenders zu. Wir empfehlen uns zur Anfertigung von Drucksachen jeder Art in sauberer und geschmack­voller Ausführung und sichern schnellste Lieferung und billigste Berechnung zu. Bei eintretendem Bedarf bitten wir Muster und Preisberechnung von uns einzufordern.

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